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Sonnenbluemchen30

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Veröffentlicht am 11.05.2021

A history of us

A History of Us − Vom ersten Moment an
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Rezension: A history of us

Titel: A history of us
Autorin: Jen DeLuca
Genre: New Adult
Seitenzahl: 464
Verlag: Kyss
Erscheinungsdatum: 21.04.2021

Inhalt:
Das Buch handelt von Emily, die ...

Rezension: A history of us

Titel: A history of us
Autorin: Jen DeLuca
Genre: New Adult
Seitenzahl: 464
Verlag: Kyss
Erscheinungsdatum: 21.04.2021

Inhalt:
Das Buch handelt von Emily, die von ihrem Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen wird. Da trifft es sich gut, dass ihre ältere Schwester nach einem Autounfall Unterstützung braucht. Kurzerhand zieht Emily zu ihrer Schwester und ihrer Nichte nach Willow Creek. Dort laufen gerade die Vorbereitungen für ein Mittelalterfest und das ganze Dorf ist voller Vorfreude auf den Sommer. So auch Emilys Nichte. Damit diese an dem Fest teilnehmen darf, muss allerdings auch eine Erwachsene Begleitperson teilnehmen. Die Aufgabe bleibt an Emily hängen, was sie ziemlich frustriert, denn der mürrische Lehrer Simon, der alles organisiert, scheint es auf sie abgesehen zu haben. Als jedoch alle in ihren Verkleidungen stecken, sieht das schon ganz anders aus und Simon flirtet mit ihr was das Zeug hält. Aber steht er nun wirklich auf Emily, oder fährt er nur auf die Travernendirne Emma ab?

Meinung (Achtung Spoiler!) :
Das Cover ist schön schlicht gestaltet und hat auch etwas Poetisches an sich, was ja ziemlich gut zu dem Inhalt passt (die ständigen Anspielungen auf Shakespeare).
Der Schreibstil der Autorin ließ sich leicht und flüssig lesen. Das Buch konnte mich richtig in seinen Bann ziehen. Das komplette Buch ist aus der Sicht von Emily erzählt, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Die Spannung des Buches war zum Greifen nah und ich habe richtig mit den Bewohnern von Willow Creek mitgefiebert bis zum Start des Festes und dann immer wieder bis zum nächsten Wochenende. Der Schauplatz Willow Creek erinnert mich ein bisschen an Redwood, ein kleines süßes Dorf, wo jeder jeden kennt und alle eine gemeinsame Sache machen. Die komplette Szenerie des Mittelalterfestes hat mich total umgehauen, es war unglaublich, wie viel Mühe sich die Bewohner damit geben. Das Ganze hatte ja schon richtige LARP (Life Action Roleplay) Dimensionen.
Emily ist ein sehr aufgeschlossener Charakter, im Gegensatz zu ihrer Schwester. Sie gibt sich so viel Mühe für ihre Nichte, das ist schon rührend. Generell hat sie das „Helfer-Gen“ sie gibt sich so viel Mühe und will es allen recht machen, dass es schon fast unrealistisch rüberkommt. Doch dann nimmt sie sich ja die Auszeit vom Festival und hört auch mal auf sich und ihre eigenen Gefühle.
Simon war mir ehrlich gesagt nicht direkt sympathisch und dass er dann so heftig als Pirat los flirtet hat mich etwas irritiert. Klar im echten Leben hat er einen sehr schweren Verlust erlitten und es lastet sehr viel Verantwortung auf seinen Schultern, aber das ist noch lange kein Grund, sich wie ein Arschloch zu verhalten. Mit ihm konnte ich nie so ganz warm werden.
Die Bewohner sind superfreundlich und ich habe mich direkt in Chris Buchladen verliebt. Die offenherzige Art, wie sie Emily aufgenommen haben hat mich sehr berührt.
Ein Buch das zeigt, dass es sich lohnt hinter sie Facetten zu schauen und um das zu kämpfen was man liebt. Nicht nur etwas für Mittelalter und LARP Fans.
Von mir gibt es 4/5 Sternchen.

Erscheinungsdaten:
20.07.2021 A history of us - Erst auf den zweiten Blick
22.03.2022 A history of us – Nur drei kleine Worte

Danke an Kyss für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst in keiner Weise meine Meinung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2021

überraschend emotional

Back To Us
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Rezension: Back to us

Titel: Back to us
Autorin: Morgane Moncomble
Genre: New Adult
Seitenzahl: 496
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 26.03.2021

Inhalt:
Der Roman handelt von Fleur und Aaron. ...

Rezension: Back to us

Titel: Back to us
Autorin: Morgane Moncomble
Genre: New Adult
Seitenzahl: 496
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 26.03.2021

Inhalt:
Der Roman handelt von Fleur und Aaron. Zwei Freunden seit Kindheitstagen. Doch mit der Zeit haben sich die beiden aus den Augen verloren. Als Fleur überraschend einen Job als Grafikerin in einer großen Gaming Firma bekommt, rechnet sie nicht damit dort auf Aaron zu treffen. Allerdings erkennt dieser sie nicht. Er verhält sich ganz anders als früher und ist Fleur gegenüber abweisend. Dass ihre Gefühle für ihn wieder hochkochen, macht es für Fleur nicht leichter.

Meinung:
Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet mit den dezenten Blautönen. Man erkennt sofort, dass es sich um einen New Adult Roman handelt.
Morgane Moncombles Schreibstil konnte mich mitreißen. Sie schreibt sehr emotional und schafft es die Spannung konstant zu halten, sodass das Buch nie langweilig wurde oder sich gezogen hat. Der Roman wurde abwechselnd aus der Perspektive von Fleur und von Aaron geschrieben. Auch wenn sich in dem Buch vieles um du koreanische Kultur dreht und ich davon leider keine Ahnung habe, konnte es mich begeistern. Am Ende gibt Moncomble sogar noch persönlichen Favoriten unter den K-Dramen an. Das Setting mit der Gaming Firma hat mich sehr angesprochen und ich hätte mir gewünscht, dass da vielleicht sogar noch mehr drauf eingegangen worden wäre.
Mein erster Eindruck des Buches war eigentlich relativ gut, die Autorin hat gleich zu Anfang einige K Pop Lieder aufgelistet mit denen man sich ein bisschen in das Buch hineinfinden konnte. Abgesehen davon fand ich beide Charaktere auf Anhieb sehr sympathisch.
Fleur bzw Lilas ist eine sehr starke Frau. Ich finde es sehr heftig, was sie alles im Leben durchgemacht hat, und das merkt man gar nicht von Anfang an. Ihr Umgang mit Aaron ist etwas eigenartig. Schließlich weiß ja, wer er ist und sagt es ihm trotzdem nicht. Einerseits kann ich sie gut verstehen, andererseits hätte ich mir gewünscht, dass sie ihm vielleicht ein bisschen früher die Wahrheit sagt. Ich hatte das Gefühl, dass sie ihn die ganze Zeit belügt und hintergeht, auch wenn es nur zu seinem Schutz war.
Arndt tut mir sehr leid, er ist sich ja bewusst, dass er ständig Dinge vergisst, aber er weiß einfach nicht wieso. Ich glaube, das ist ziemlich schwer. Es ist traurig, ihn so isoliert zu sehen. Ich frage mich, wie er das schafft, ganz ohne Freunde zu leben. Seine Eltern unterstützen ihn ja nicht gerade dabei. Es ist schön, dass Lilas um ihn kämpft.
Über Aarons Mutter könnte ich mich wirklich aufregen. Ich finde es sehr unverantwortlich, dass sie ihren Sohn nicht zur Therapie schickt und ihm das auch noch verheimlicht. Ich bin kein Arzt, ich kann nicht einschätzen, wie groß der Schaden sein muss, den ihr Sohn jetzt davonträgt. Ihr Handeln ist einfach nur unverantwortlich.
Ein schönes Gimmick waren die koreanischen Schriftziechen im Text, die natürlich unten übersetzt wurden.
Alles in allem hat mich dieser Roman mit seiner Emotionalität überrascht. Ich habe so sehr mit den beiden Protagonisten mitgefiebert und konnte selbst bis zur letzten Seite miträtseln, weshalb Aaron sich so eigenartig verhält. Ich werde definitiv mehr von der Autorin lesen, denn für mich war es definitiv ein Highlight!
Von mir gibt es 5/5 Sternchen.


Danke an die Lesejury für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst in keiner Weise meine Meinung.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 21.02.2021

Homefarming

Homefarming
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Titel: Homefarming
Autorin: Judith Rackers
Genre: Sachbuch
Seitenzahl: 238
Verlag: Gräfe und Unzer
Erscheinungsdatum: 02.02.2021

Das Buch handelt von Judith Rackers und ihrem Weg zu ihrer ...

Titel: Homefarming
Autorin: Judith Rackers
Genre: Sachbuch
Seitenzahl: 238
Verlag: Gräfe und Unzer
Erscheinungsdatum: 02.02.2021

Das Buch handelt von Judith Rackers und ihrem Weg zu ihrer eigenen kleinen Farm. Sie erklärt in ganz kleinen Schritten, wie sie ganz ohne grünen Daumen Gemüse anbaut. Sie klärt auch über Hühnerhaltung auf und gibt nützliche Tipps aus dem eigenen Garten. Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt: "Ein Garten voller Obst und Gemüse", "Ein Garten mit Hühnern", "Ein Garten zum Genießen".
Im ersten Kapitel geht es rund um den Anbau von Gemüse und Obst. Rackers erklärt dort in kleinen Schritten sehr verständlich, wie man gängige Gemüsearten anbaut. Sie gibt einen guten Überblick, über Mischkulturen und die Fruchtfolge, sie erklärt diese einfach und verständlich. Die Vorzüge des Homefarmings, die Judith aufzählt sind mir auch in den Kopf gekommen, als ich mir das erste Mal Gedanken über den Gemüseanbau gemacht habe. Ich stelle es mir unglaublich praktisch und Zeit, sowie Geld sparend vor, einfach in den Garten zu gehen und sein Gemüse selbst pflücken zu können. Ihre Erklärungen zum Thema Beete richtig anlegen sind nachvollziehbar und leicht verständlich, was wichtig ist, denn schließlich benötigt man eine gute Basis. Das Buch ist sehr Einsteigerfreundlich gestaltet und mir gefällt es gut, dass immer wieder betont wird, dass man keinen grünen Daumen braucht. Besonders toll fand ich, dass sie auch auf das Thema Obstbaumschnitt eingegangen ist. Das bereitet mir auch immer Bauchschmerzen.
Das zweite Kapitel ist mein Lieblingskapitel. Es handelt von Hühnern. Schon alleine die tollen Fotos von Sebastian Fuchs haben mich überzeugt. Ich brauche jetzt unbedingt Hühner! Judith Rackers vermittelt hier ein gutes und solides Grundwissen. Als Laie, der vorher keine Ahnung von Hühnern hatte, fühle ich mich jetzt gut gerüstet und würde mir zutrauen Hühner zu halten. Ich wohne etwas ländlicher und es ist nicht selten, dass hier auch mal ein Fuchs durch die Gärten streift, deshalb gefällt mir die automatische Hühnerklappe, von der sie so schwärmt wirklich gut. Da hatte ich noch nie etwas von gehört. Besonders beindruckt hat mich das Bild mit den verschieden farbigen Eiern. Außerdem gibt sie einen guten Überblick über verschieden Hühnerrassen.
Das dritte Kapitel handelt vom Einkochen und Einmachen. Dieses Kapitel hat mich etwas enttäuscht. Einerseits finde ich es gut, dass sie erklärt, wie was gelagert werden sollte, aber das ist wirklich nichts neues, wenn man selbst kocht (egal ob mit gekauften Zutaten oder selbst angebautem). Es war auch ein bisschen schade, dass es so wenige Rezepte in dem Buch gibt. Was mich aber am allermeisten gestört hat, war, dass das Thema Botulismus nicht einmal genannt wurde. Meiner Meinung nach, sollte IMMER wenn vom Einkochen von Gemüse gesprochen wird, auf die Botulismus-Bakterien hingewiesen werden. Diese sind tödlich und können beim Einkochen von Säurearmen Lebensmitteln entstehen. Deshalb sollte man einen Druckeinkochkochtopf verwenden, was in dem Buch leider nicht getan wird… Ich verstehe nicht, wieso das in Deutschland so selten thematisiert wird, obwohl es so wichtig ist.
Insgesamt ist es ein tolles Buch für Einsteiger, indem wirklich Haarklein erklärt wird, wie man zum Selbstversorger wird. So kann nichts schiefgehen und man kann gut in die Gartensaison starten. Das Ganze ist mit Bildern schön anschaulich gestaltet und eignet sich ebenfalls gut als Nachschlagewerk.


Danke an Vorablesen für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst in keiner Weise meine Meinung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2021

1984

1984
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Rezension: 1984

Titel: 1984
Autor: George Orwell
Genre: Dystopie
Seitenzahl: 384
Verlag: Anaconda Verlag
Erscheinungsdatum: 8.1.2021 (Erstauflage: 1948)

Inhalt:
Das Buch handelt von ...

Rezension: 1984

Titel: 1984
Autor: George Orwell
Genre: Dystopie
Seitenzahl: 384
Verlag: Anaconda Verlag
Erscheinungsdatum: 8.1.2021 (Erstauflage: 1948)

Inhalt:
Das Buch handelt von Winston Smith, der in einem allwissenden Überwachungsstaat lebt. Er arbeitet im Ministerium und schreibt dort „falsche“ Texte um. So kontrolliert der Staat die Gedanken und Handlungen der Menschen. Wilson, beginnt jedoch sich seine eigenen Gedanken zu machen und trotzt somit dem Staat. Ob das gut geht?

Meinung:
Die Cover Gestaltung der neuen Auflage des Romans 1984 ist sehr gelungen. Das Auge, der große Bruder, der über allem wacht. Die eintönigen Farben passen zu der tristen, gesteuerten und kontrollierten Welt, die in dem Buch beschrieben wird.
Der Schreibstil ist entsprechend der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde. Orwell schreibt sehr detailliert, was dazu führt, dass sich die Geschichte in die Länge zieht. Anfang und Ende sind sehr interessant, der Mittelteil ist jedoch einfach nur langatmig. Der Roman ist aus der Perspektive der dritten Person geschrieben worden. Dadurch fiel es mir etwas schwer, mich in Winston und Julia hinein zu versetzten. Besonders verwirrend empfand ich das Spiel mit der Zeit. Es fiel mir unglaublich schwer, das ganze zeitlich einzuordnen, genau wie Winston verliert auch der Leser das Gefühl für die verstreichende Zeit. Auch dass Winston ein Buch in dem Buch liest, fand ich irgendwie komisch.
Die Parallelen zur heutigen Zeit sind sehr deutlich zu erkennen. Es ist wirklich erschreckend, wie Orwell das 1948 schon vorhergesehen hat. Letztendlich ist es eine dystopische Beschreibung unserer heutigen Gesellschaft. Der Roman hinterlässt ein erschrecken beklemmendes Gefühl. Ein Klassiker, den man gelesen haben muss, auch wenn er mir nicht ganz so zugesagt hat.
Von mir gibt es 3/5 Sternchen.


Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst in keiner Weise meine Meinung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2021

Elchtage

Elchtage
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>>Was die Welt braucht, sind nicht Therapien, sondern Elche.

>>Was die Welt braucht, sind nicht Therapien, sondern Elche.<<

Inhalt:
Das Buch handelt von Johanna, die in Schweden lebt und den Wald über alles liebt. Im Herbst ist dort Jagdsaison und es werden hauptsächlich Elche geschossen. Ihre beiden Eltern sind Jäger, sie ist Vegetarierin und Tierschützerin. Nachdem sie einer sehr zutraulichen Elchkuh näher kommt, ist sie fest entschlossen sich auf die Seite der Elche zu stellen und diese zu schützen. Ob ihr das gelingen wird?

Meinung:
Das Cover passt großartig zur Geschichte. Es hat mir, als Elchliebhaber sofort zugesagt und mich neugierig auf die Geschichte dahinter gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und lässt sich leicht lesen. Die Kapitel sind relativ kurz, was dem Lesealter entspricht (Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre). Das Setting in den Schwedischen Wäldern hat sofort Sehnsucht in mir hervor gerufen. Besonders toll finde ich es, dass Johanna so bodenständig dargestellt wird und sich trotz des Erwachsenwerdens treu bleibt. Es ist schön, dass sie auf ihre Freunde zählen kann. Eine Geschichte rund um außergewöhnliche Freundschaften und das Älterwerden. Von mir gibt es 4,5/5⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere