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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2025

Gemächlich

Faebound
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Ich bin mit hohen Erwartungen in das Buch gegangen, da ich die Story spannend finde und mich in der Fantasywelt wohl fühle. Das Cover und der Farbschnitt sind richtig schön.

Faebound ist der erste Teil ...

Ich bin mit hohen Erwartungen in das Buch gegangen, da ich die Story spannend finde und mich in der Fantasywelt wohl fühle. Das Cover und der Farbschnitt sind richtig schön.

Faebound ist der erste Teil einer Triologie und handelt von der Elfe Yeeran, die ins Exil geschickt wurde. Ihr ehemaliger Oberst Rayan und ihre Schwester Lettle folgen ihr und alle drei stoßen auf die eigentlich ausgestorbenen grausamen Fae.

Man kommt gut in das Buch, ich hätte mir aber ein bisschen mehr von den Charakteren erwartet. Die Entwicklung fand ich etwas schleppend.
Auch die Einführung in die Fantasiewelt hätte ich mir besser ausgearbeitet gewünscht. Am Anfang und Ende des Buches befindet sich eine wunderschöne farbig gestaltete Karte. Mir fehlt aber ein Glossar, in dem z.B. die „Wesen“ aufgelistet werden. Zu den Obea konnte ich mir lange gar kein richtiges Bild machen.
Die Sprache versucht zwar eine eigene Welt zu schaffen, ich fand es aber im Lesefluss störend, dass teilweise mit „their“ und „them“ pronounciert wurde. Ich hatte dabei eher das Gefühl, dass großer Wert darauf gelegt wurde geschlechtsneutral zu sprechen, um die Vielfältigkeit zu repräsentieren.
Yeeran verliert relativ schnell ihren Posten und befindet sich daraufhin am Rand der Gesellschaft und muss ihren Weg finden. Ich fand es etwas schade, sie so schnell fallen zu sehen und fand den Rest der Geschichte etwas schleppend. Ich mag schnelle Wendungen, Action und Spannung und fand das Buch daher eher etwas gemächlich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2025

Fortsetzung folgt

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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Die Buchreisenden von Akram El-Bahay ist eine Fantasy-Diologie, die in die Welt der Bücher führt.
Im Mittelpunkt steht eine Buchhandlung, die es ausgewählten Klientel ermöglicht eine Reise in das eigene ...

Die Buchreisenden von Akram El-Bahay ist eine Fantasy-Diologie, die in die Welt der Bücher führt.
Im Mittelpunkt steht eine Buchhandlung, die es ausgewählten Klientel ermöglicht eine Reise in das eigene Lieblingsbuch zu unternehmen. Die Reiseführer, die Libronauten besitzen eine besondere Stimme und können dadurch die Welt hinter den Worten öffnen. Adam ist als Libronaut aufgewachsen, muss aber plötzlich feststellen, dass in seinem Zuhause nichts so läuft, wie es sein sollte. Kurz zuvor verliert er auf seiner Reise auch noch seinen Kunden in einem der gefährlichsten Romane.

Das Konzept der Buchreise ist sehr spannend und in den Romanen werden auch unterschiedliche Geschichten vorgestellt, die man schließlich zusammen mit Adam bereist.
Das Buch entwickelt sich plötzlich in eine Richtung, die einer Suche entspricht und dabei tauchen immer mehr Gefahren auf. Unsere Truppe ist aber genauso unwissend wie der Leser und kann sich noch nicht so richtig einen Reim auf das Geschehen machen.
Stellenweise fand ich das etwas verwirrend und etwas viel.

Die Charaktere sind sehr verschieden. Neben dem lustigen Kobold Luthien, der sich durch viel schwarzem Humor auszeichnet, wirkt die Hauptfigur Adam sehr kindlich, naiv und unerfahren.
Elisa, im selben Alter wie Adam, wirkt dagegen sehr viel reifer, abgeklärt und nüchtern.
Elisas Cousin William dagegen sehr tollpatschig.
Manchmal fand ich das Zusammenspiel zwischen den Charakteren nicht so ganz passend und manche Verhaltensweisen der Charaktere waren für mich einfach unlogisch und zu weit hergeholt.

„Ein Weg aus Tinte und Magie“ ist der erste Teil, weshalb am Ende des Buches natürlich viele Fragen offenbleiben.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und es wird auch immer wieder spannend, der Ausgang der Geschichte lässt sich nicht erahnen.
Den zweiten Teil werde ich daher auch lesen und mir dann ein abschließendes Urteil bilden.

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  • Fantasie
Veröffentlicht am 27.04.2025

Langatmig

Killer Potential
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Das Buch handelt über die Nachhilfelehrerin Evie Gordon, die die Familie ihrer Schülerin tot auffindet und anschließend des Mordes verdächtigt wird. Am Tatort findet sie vor ihrer Flucht eine eingesperrte ...

Das Buch handelt über die Nachhilfelehrerin Evie Gordon, die die Familie ihrer Schülerin tot auffindet und anschließend des Mordes verdächtigt wird. Am Tatort findet sie vor ihrer Flucht eine eingesperrte Frau, die aber vorerst nicht spricht. Beide fliehen zusammen, werden offiziell gesucht, geraten dabei in gefährliche Situationen und entwickeln eine Romanze.

Das Buch ist sehr beschreibend (Ort, Personen, Gedanken) und verliert sich häufig in den Träumereien von Evie.
Der Roman fühlt sich an, als würde man einem sehr großen Monolog Evies folgen (was nicht richtig zutrifft, da sie ab ca. der Hälfte des Buches noch eine weitere Gesprächspartnerin hat). Dennoch dreht sich alles um Evies Perspektive, die sie sehr ausschmückt. Diese Art des Schreibens gefällt mir persönlich nicht, Unwichtiges wurde für mich viel zu sehr in die Länge gezogen, weshalb ich manche Seiten tatsächlich auch überfliegen musste.
Die Charaktere beider Frauen sind keine Sympathieträger. Über Jae erfährt man erst sehr spät etwas, Evie hat ihr Leben nicht im Griff. Beide hatten es nicht immer leicht, haben selbst viele Fehler gemacht.

Die angepriesenen vielen Twists (die für mich das Buch am Leben erhalten haben) kann ich allerdings nicht bestätigen, da sich für mich schon aufgrund des Klappentextes und während des Lesens ein eindeutiges Bild gezeichnet hat, welches sich dann auch bestätigt hat.
Die Flucht an sich war nett zu verfolgen. Evie gerät plötzlich in eine prekäre Situation. Die Presse stempelt Evie schnell zur Mörderin ab. Die Gesellschaft urteilt schnell und hart. Eine Art Spießrutenlauf entsteht und man merkt auch auf den letzten Seiten, dass sich festgefahrene Meinungen nicht mehr ändern lassen.

Für mich war das Buch sehr langatmig und an vielen Stellen auch langweilig, die Auflösung unzureichend.
Ich würde es nicht nochmals lesen.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Speziell

Blood of Hercules
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Das Buch startet mit einer kurzen Erklärung zu den Spartanern (Göttern) und Menschen und der Entstehung des römischen Reiches. Es gibt auch einen Stammbaum über die griechischen Götter.

Anschließend ...

Das Buch startet mit einer kurzen Erklärung zu den Spartanern (Göttern) und Menschen und der Entstehung des römischen Reiches. Es gibt auch einen Stammbaum über die griechischen Götter.

Anschließend beginnt die Haupterzählung und man findet sich sehr schnell zurecht.
Alexis ist die Hauptperson in der Geschichte, eine starke Frau, die besondere Fähigkeiten und einen ganz eigenen Charakter hat.
Das Buch wird als Dark-Romantasy beschrieben und darunter verstehe ich ehrlich gesagt mehr Romantik.
Die männlichen Götter sind alle attraktiv, unwiderstehlich, aber eben auch richtige „Bad-Boys“, auf meist unsympathische Art. Die Story ist ab und an richtig brutal und darüber sollte man sich auch bewusst sein, bevor man das Buch liest. Ich fand es manchmal ein bisschen zu viel.
Physische und psychische Gewalt stehen sehr im Vordergrund.
Dennoch wird die Spannung ständig aufrechterhalten und auch der Humor kommt nicht ganz zu kurz.
Weshalb ich das Buch wiederum doch gerne gelesen habe.

Die griechische Mythologie wird auf eine moderne Art und Weise eingebaut. Der Erzählstil ist einfach, passt aber gut zu dem Buch.

Es handelt sich hierbei um den 1.Band einer Triologie.

Wer schwarzen Humor mag und harten Tobak auch gut wegstecken kann, wird seine Freude an dem Buch haben.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Ein richtig schönes Vorlesebuch

Drei Wasserschweine wollen's wissen
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Das Buch hat eine gute Größe und auch die Kapitel haben als Vorlesebuch eine gute Länge.
Die Illustrationen, die man alle paar Seiten findet sind ansprechend und kindgerecht und machen die Geschichte ...

Das Buch hat eine gute Größe und auch die Kapitel haben als Vorlesebuch eine gute Länge.
Die Illustrationen, die man alle paar Seiten findet sind ansprechend und kindgerecht und machen die Geschichte lebendig.

Gleich zu Beginn findet man ein Bild eines jeden Wasserschweins und den Namen zum Ende hin findet man noch eine Übersicht des Zoos. Wasserschweine dürften den meisten Kindern eher nicht geläufig sein, deshalb findet man im ersten Kapitel gleich eine Beschreibung der Schweine und ihrem Leben. Als plötzlich die Flamingos nach viel Radau verschwinden, ermitteln die Wasserschweine zusammen.

Das Buch lässt sich gut und einfach lesen, die Sätze sind verständlich und oftmals lustig, wenn z.B. der Rabe in seiner Rabensprache spricht und das „G“ als „K“ ausspricht (Fand mein Sohn sehr lustig).
Mir gefällt auch, dass die drei Schweine unterschiedlich sind, generell hat jedes der Tiere seine eigene Art. Aber alle zusammen sind mutig und versuchen ihre Welt zu entdecken. Dabei erleben sie natürlich jede Menge Abenteuer, dennoch fühlt man sich im gesamten Zoo einfach heimelig und es macht total Spaß die unterschiedlichen Tiere zusammen mit den Wasserschweinen kennen zu lernen.
Ich finde es sprachlich sehr gelungen und die Geschichte ist erwärmend, zeigt was Zusammenhalt und Freundschaft bedeuten.

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