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Veröffentlicht am 28.10.2025

Ein zufriedenstellender Abschlussband

Die Buchreisenden - Eine Tür aus Silber und Lügen
3

Meinung:
Nachdem ich ja bei Teil eins durchaus ein paar Kritikpunkte hatte, aber vor allem so viele Fragen offen geblieben sind, war ich schon sehr auf diesen Abschlussband gespannt.

Die Handlung geht ...

Meinung:
Nachdem ich ja bei Teil eins durchaus ein paar Kritikpunkte hatte, aber vor allem so viele Fragen offen geblieben sind, war ich schon sehr auf diesen Abschlussband gespannt.

Die Handlung geht nahtlos weiter und zieht auch wieder zügig an. Wir besuchen die restlichen Geschichten, in denen es einen geheimen Satz und die Tür gibt und verweilen dort auch teils länger, was mir ganz gut gefallen hat. So bekommt man wieder einen schönen Einblick, auch wenn wir den Haupthandlungsstrang natürlich nicht berühren.

Doch auch in der richtigen Welt passiert einiges, wobei vieles davon auch wieder von eher unnötiger Gewalt geprägt ist und wir doch einige Todesopfer beklagen müssen. Dabei wird dies nicht tiefer gehend beschrieben, aber schockierend sind diese Tode auf jeden Fall immer.

Generell ist das Tempo in diesem Teil auch wieder recht rasant, vor allem am Ende überschlägt sich die Handlung fast wieder. Jedoch hat es mich dieses Mal weniger gestört, als bei Teil eins, da wir nun endlich die ersehnten Antworten erhalten.
Und die meisten davon haben mich wirklich zufriedengestellt, auch wenn es am Ende doch etwas einfach ging, die Bösewichte zu besiegen und ich vielleicht nicht alle Wendungen, in dieser extrem komplexen Geschichte, immer zu 100 % logisch und stimmig fand. Dennoch hat das Ende für mich einen richtig großen Happy End Charakter, der mich total berührt und in freudige Extase versetzt und dabei auch die Kritikerstimme fast zum Verstummen gebracht hat.

Dabei kommt es oft auch auf die Zwischentöne an und es gibt wirklich auch tolle Botschaften, genauso wie kleine, magische Besonderheiten, die vieles nochmal sehr durchdacht und tiefgründig wirken lassen. Und natürlich auch wieder viel schwarzen Humor und sarkastische Sprüche, die mir erneut gut gefallen haben. Somit konnte mich der atmosphärische Schreibstil auch dieses Mal wieder komplett überzeugen.

Die Hauptcharaktere, vor allem Adam, sind dieses Mal etwas greifbarer, können für mich aber immer noch nicht ganz mit dem Rest mithalten. Aber auch das hat mich dieses Mal weniger gestört, da so viel anderes los ist und erneut auch die Nebencharaktere extrem punkten können.

Fazit:
Ein Abschlussband, der mich definitiv unterhalten konnte und mich am Ende wirklich mehr als zufrieden zurückgelassen hat. Dabei ist die Handlung wieder recht temporeich und komplex, vielleicht auch nicht immer zu 100 Prozent stimmig und manchmal etwas einfach abgehandelt, aber einfach mitreißend und schlussendlich total berührend und mit vielen besonderen Details versehen. Da ich vor allem den Epilog extrem feiere und dabei mein Glücksgefühl so groß war, vergebe ich am Ende, trotz kleinerer Kritikpunkte, knapp die vollen 5 Sterne und empfehle es, die Dilogie zügig hintereinander weg zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 10.10.2025

Ein fesselnder Abschlussband, mit einem Ende, das man erstmal Sacken lassen muss...

Liga Lexis – Silberhelle Welten
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Meinung:
Der Abschluss beginnt da, wo Band zwei geendet hat und die Ausgangslage ist wirklich erschütternd. Bücher werden verbrannt, das Lesen von Unterhaltungsliteratur ist verboten und Bookford Manor ...

Meinung:
Der Abschluss beginnt da, wo Band zwei geendet hat und die Ausgangslage ist wirklich erschütternd. Bücher werden verbrannt, das Lesen von Unterhaltungsliteratur ist verboten und Bookford Manor geschlossen. Außerdem zeigen nun auch einige Mitglieder vom Rat ihr wahres Gesicht und Annie muss ja noch einige Verluste verarbeiten.

Ich fand es etwas schade, dass Malice als neuer, überraschender Ultrabösewicht ein bisschen wenig Tiefe bekam. Man erfährt zwar, woher sie kommt und was sie möchte, aber irgendwie hätte ich mir da noch etwas mehr erwartet gehabt.

Nichtsdestotrotz finde ich es schön, dass Annie und ihre Freunde nicht aufgeben und der Start in die Geschichte doch auch noch etwas ruhiger ist und es in diesem Teil wieder ein paar schöne Begegnungen mit bekannten Buchcharakteren gibt. Ein Highlight war dabei für mich ganz klar die Edelsteintrilogie mit Wasserspeier Xemerius.

Nach und nach nimmt das Erzähltempo definitiv zu. Teilweise ist es sogar fast etwas hektisch, da so viele unerwartete Wendungen aufkommen, die ich fast alle nicht erwartet hatte und die mich auch in der Masse wirklich überrascht haben.

Die meisten davon haben mir aber echt gut gefallen und mich teilweise echt schockiert. Zur zweiten Sorte gehört auch das Ende, das definitiv etwas anderes ist, als ich erwartet hatte. Insgesamt passt es zu den geheimnisvollen Pro- und Epilogen der Vorgänger, aber für mich war es irgendwie doch ein schmerzhaftes Ende, das ich zwar stilistisch besonders, aber einfach auch richtig herzzerreißend fand. Und irgendwie hatte ich dann doch kurz den Gedanken, dass viele der Wendungen dann gar nicht nötig gewesen wären... Insgesamt muss ich mir da vieles davon einfach nochmal durch den Kopf gehen lassen, denn es ist ein Ende, das definitiv noch länger in mir arbeiten wird.

Aber abgesehen von den etwas zwiegespaltenen Gefühlen am Ende, war ich wieder super schnell in der Handlung drin, mochte die Entwicklungen und auch die Gefühlsebene, die sich erneut nicht auf die Liebesgeschichte fokussiert, sondern eher auf den Zusammenhalt der Figuren, was mir echt gut gefallen hat. Ich konnte wieder gut mit den Figuren fühlen und fiebern und habe die Geschichte einfach gern begleitet und hautnah erlebt.

Den Hauptteil erleben wir wieder aus Annies Sicht, aber es gibt auch wieder kurze Kapitel aus der Sicht von Caspian, die ich durchaus interessant fand, auch wenn er selbst dieses Mal fast ein bisschen blass blieb. Dafür können die anderen aber wirklich glänzen und überzeugen.

Sprecherin Leonie Landa macht wieder einen tollen Job. Ihre Lesung ist authentisch und lebendig und passt super zur Geschichte.

Fazit:
Ein fesselnder Abschlussband, der das Worldbuilding nochmal deutlich vertieft und mit vielen unerwarteten Wendungen überrascht. Ebenso kommen die emotionalen Momente, sowie die humorvollen Einschübe nicht zu kurz. Und auch wenn ich mir noch etwas mehr Tiefe für Schurkin Malice und Love-Interessent Caspian gewünscht hätte, ist das wirklich Jammern auf hohem Niveau. Das Ende hat mich eiskalt erwischt, auch wenn es durchaus logisch ist, wenn man die geheimnisvollen Pro- und Epiloge der letzten Teile betrachtet. Somit finde ich es stilistisch passend, aber dennoch herzzerreißend und extrem komplex, weshalb ich mir vieles nochmal genauer durch den Kopf gehen lassen muss.
Also, auch wenn der Abschluss für mich nicht ganz mit dem genialen zweiten Teil mithalten kann und ich das Ende noch etwas Sacken lassen muss, bin ich insgesamt zufrieden und vergebe solide 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.10.2025

Unterhaltsamer Thriller...

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Meinung:
Die Kurzbeschreibung klang interessant. Nicht wenige haben ja den Wunsch, ins eigene Haus zu ziehen und ich konnte mir gut vorstellen, wie aus der anfänglichen Freude, doch Unsicherheit, Angst ...

Meinung:
Die Kurzbeschreibung klang interessant. Nicht wenige haben ja den Wunsch, ins eigene Haus zu ziehen und ich konnte mir gut vorstellen, wie aus der anfänglichen Freude, doch Unsicherheit, Angst und Verzweiflung wurde.

Die unheimliche Atmosphäre kommt auf jeden Fall gut rüber und die gruseligen Beobachtungen wurden glaubhaft beschrieben, genauso wie die Zweifel, ob da wirklich was war, oder nicht.

Die Nachbarn nehmen die Winklers zwar gut auf, aber trotzdem sind sie teils undurchsichtig und verhalten sich auffällig. Dabei ist es etwas schade, dass viele von ihnen doch eher wenig beleuchtet werden. Auch Protagonist Marco ist manchmal etwas blauäugig und hätte teilweise noch mehr Tiefe vertragen können, aber insgesamt fand ich ihn und seine Gedanken und Gefühle glaubhaft dargestellt und konnte mich gut in ihn hineinversetzen.

Da es auch eine weitere Perspektive gibt, in der man jemanden begleitet, der im Kindesalter schlimme Gewalt erlebt hat, hat man schnell die Vermutung, da die Sicht des Täters präsentiert zu bekommen. Jedoch ist es hier etwas differenzierter und ich hatte durchaus auch mal den Gedanken, dass es sich bei den Perspektiven um zwei Seiten der gleichen Person handeln könnte.

Obwohl einige Morde passieren, überwiegen die leisen, atmosphärischen Töne. Erst gegen Ende gibt es einen kleinen Showdown, der zwar viele zufriedenstellende Antworten liefert, aber doch auch etwas sehr schnell abgehandelt wird. Ich fand das Motiv prinzipiell glaubhaft, aber dennoch hätte ich das gern noch etwas mehr beleuchtet gehabt, genauso wie manch andere Entwicklungen danach.

Sprecher Sascha Rotermund hat wieder einen tollen Job gemacht. Er vermittelt die Atmosphäre authentisch und differenziert die zweite Perspektive auch gut von Protagonist Marco Winkler.

Fazit:
Am Ende haben wir einen unterhaltsamen Thriller, der lange Zeit eher über die leisen Töne kommt, aber trotzdem recht spannend ist, auch weil der Autor mehrere falsche Fährten legt und man gut mit Protagonist Marco mitfühlen und mitfiebern kann. Am Ende gibt es einen kleinen Showdown und durchaus zufriedenstellende Antworten, auch wenn ich zu manchen Entwicklungen gern ein paar mehr Details gehabt hätte. Ich vergebe solide 4 Sterne und damit platziert sich „Welcome Home“ für mich im Mittelfeld, der von mir bereits gelesenen Werke des Autors.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2025

Nach einem etwas schwächeren Start, erneut eine starke und abenteuerliche Geschichte

Storm Dragons – Verrat am Anfang der Zeit
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Meinung:
Teil eins fand ich ja richtig genial und ich habe mich sehr gefreut, dass wir nicht lange auf die Fortsetzung warten mussten.

Die Geschichte startet kurz nach dem actionreichen Ende von Teil ...

Meinung:
Teil eins fand ich ja richtig genial und ich habe mich sehr gefreut, dass wir nicht lange auf die Fortsetzung warten mussten.

Die Geschichte startet kurz nach dem actionreichen Ende von Teil eins, konnte mich anfangs aber leider nicht ganz so abholen. Die Besatzung der wilden Königin muss ihr Schiff reparieren und legt deshalb an einer größeren Stadt an. Natürlich kann es sich Prinzessin Gem nicht nehmen lassen, unerlaubt von Bord zu gehen und entdeckt zu werden. Ich konnte zwar ihre Beweggründe verstehen, aber für mich war der Start leider nicht ganz so fesselnd, wie ich es vom Auftakt kannte.

Zum Glück haben sich die Befürchtungen über eine schwächere Fortsetzung dann aber nicht weiter bestärkt, denn nach dieser kleinen Eskapade, nimmt die Geschichte wieder Spannung auf und wir erleben eine weitere abenteuerliche Reise durch den Mahlstrom. Dabei werden einige offene Fragen von Teil eins beantwortet und das Worldbuidling noch deutlich vertieft.

So erfahren wir, was mit Sir Barthello damals geschah (direkt aus seiner Sicht), lernen andere wahre Drachen kennen und erfahren den Grund, weshalb die Sturmkristalle versagen.

Sehr spannend, sehr tiefgründig und durchaus auch wendungsreich, aber auch wieder mit emotionalen Momenten und wichtigen Botschaften versehen.

Auch die Figuren entwickeln sich weiter. Remy und Sturmblitz wachsen weiter zusammen, aber auch Gem passt gut dazu. Abgerundet durch Bart, Kapitänin Flinke Klinge und dem mürrischen Sturmmagier Lysander ergibt sich ein tolles Gespann, das mir mit ihren trockenen Sprüchen oft auch einfach ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat.

Anfangs fand ich es etwas befremdlich, dass die Drachen so abgehackt sprechen. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und mir auch gut vorstellen können, dass so erhabene Wesen einfach etwas anders sprechen. Somit konnte mich der Erzählstil von Sprecher Timo Weisschnur, nach dieser kleinen Anfangsirritation, erneut mitten in die Geschichte ziehen und mitreißen.

Das Ende gibt wieder einen Ausblick darauf, was in Teil drei passieren könnte. Leider müssen wir dieses mal wohl etwas länger auf die Fortsetzung warten, da diese erst im Frühjahr 2026 auf englisch erscheinen soll.

Fazit:
Auch wenn mich der Start in diese Fortsetzung nicht sofort fesseln konnte, ist die altbekannte Faszination dann doch wieder eingetreten. Erneut gibt es viel Spannung und Action, aber auch emotionale Szenen und wichtige Botschaften und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Figuren wachsen zusammen und entwickeln sich glaubhaft weiter. Es gibt tiefgründige und wendungsreiche Antworten und gleichzeitig werden neue Fragen aufgeworfen, sodass ich auch dieses Mal gerne zügig weiterhören würde. Leider dauert es dieses Mal wohl länger, bis die Fortsetzung erscheint. Ich vergebe erneut die vollen 5 Sterne, für diese tolle Reihe.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Ein guter und zufriedenstellender Abschlussband

Auris. Puls der Angst
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Meinung:
Die Geschichte schließt nahtlos an ihren Vorgänger an. Es geht wirklich mit der Szene weiter, mit der das letzte Buch mit einem Knall geendet hat, wodurch man sofort wieder mitten in der Geschichte ...

Meinung:
Die Geschichte schließt nahtlos an ihren Vorgänger an. Es geht wirklich mit der Szene weiter, mit der das letzte Buch mit einem Knall geendet hat, wodurch man sofort wieder mitten in der Geschichte ist.

Jula erfährt, dass fast ihre ganze Familie und Freunde in das Geheimnis ihrer Mutter eingeweiht waren. Schon krass irgendwie. Und auch Jula findet diese Erkenntnis nicht so geil, wobei sie sich recht schnell wieder fängt und wieder ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn, die Mitglieder einer früheren Terrororganisation haben noch eine Rechnung mit Julas Mutter offen und schrecken dabei vor nichts zurück.

Ich fand die Ausgangslage erneut ziemlich interessant, die Hintergründe spannend, wenn auch (wie oft bei der Reihe) etwas abgedreht und das Tempo ist extrem rasant. Eins passiert nach dem anderen, wobei ich die Eile durch das Gift schon glaubhaft fand.

In diesem Teil werden nun die offenen Stränge zusammengeführt und manches kann man sich mit der Zeit schon denken. So gibt es eine Nebenfigur, bei der mir schnell klar war, dass sie ein falsches Spiel spielt und auch die Zusammenhänge zwischen Jula und Hegel waren doch recht schnell offensichtlich. Dennoch war dieser letzte, erneut abgedrehte Trip, spannend zu verfolgen und insgesamt war ich auch mit dem Ende recht zufrieden.

Etwas schade fand ich, dass die Phonetik dieses Mal sehr kurz kam. Es gab zwar eine scheinbar neue Möglichkeit für Hegel, aber diese hat sich mit der Zeit auch als Lüge herausgestellt.

Den Schreibstil fand ich, wie gewohnt, sehr flüssig und mitreißend. Die Charaktere durchaus immer noch mit undurchsichtigen Zügen versehen, aber insgesamt vielseitig und tiefgründig.

Fazit:
Ein guter und zufriedenstellender Abschlussband. Das Tempo ist rasant, die Lage wieder brenzlig und einige Wendungen erneut abgedreht, aber insgesamt eine unterhaltsame Geschichte und ein Ende, das einige Antworten liefert. Diese sind nicht alle total überraschend, aber doch gut lesbar. Ich vergebe solide 4 Sterne.

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