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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2024

Sehr hilfreicher Ratgeber

Immun gegen toxische Menschen
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"Immun gegen toxische Menschen" von Lisa Irani und Anna Eckert ist ein Ratgeber aus der Ecke "Lebenshilfe Selbstcoaching" mit psychologischen Tools für den Umgang mit Narzissten und anderen Leuten, die ...

"Immun gegen toxische Menschen" von Lisa Irani und Anna Eckert ist ein Ratgeber aus der Ecke "Lebenshilfe Selbstcoaching" mit psychologischen Tools für den Umgang mit Narzissten und anderen Leuten, die dir nicht guttun.
Da wir irgendwie alle solche Menschen in unserem Umfeld haben, habe ich mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen.
Das Buch ist sehr gut und übersichtlich gegliedert, man kann sich gezielt einzelne Kapitel durchlesen oder aber von Beginn an das Buch durcharbeiten. Ich habe das ganze Buch gelesen und nutze es jetzt gelegentlich zum Nachschlagen.
Es geht um toxische Beziehungen jeglicher Art, ihre Entstehung wird erklärt und auch, wie man sie erkennt. Anhand von Beispielen kann man sich ein gutes Bild davon machen. Einen großen Raum nimmt der Narzissmus ein, mit allen Facetten, auch diesen Teil fand ich sehr interessant.
Dann wird natürlich auf den Selbstschutz eingegangen, wie erkenne ich diese Beziehungen in meinem eigenen Leben und wie befreie ich mich daraus, wie schütze ich mich davor.
Der Praxisteil mit seinen Übungen ist hier am hilfreichsten, obwohl ich gerade den etwas zu allgemein gehalten finde. Da wäre ich gerne noch weiter ins Detail gegangen.
Der Schreibstil ist gut, verständlich und ich konnte viel für mich in meinem Alltag mitnehmen.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Spurensuche

Unter dem Moor
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"Unter dem Moor" Von Tanja Weber ist in vielschichtiger Roman, der sich so spannend liest wie ein Krimi.
Ich hab das Buch gehört, was den Wechsel zwischen den Zeiten etwas erschwerte, aber ich konnte der ...

"Unter dem Moor" Von Tanja Weber ist in vielschichtiger Roman, der sich so spannend liest wie ein Krimi.
Ich hab das Buch gehört, was den Wechsel zwischen den Zeiten etwas erschwerte, aber ich konnte der Handlung trotzdem sehr gut folgen.
Die Ärztin Nina ist mit ihrer Arbeit und dem Leben im Moment überfordert und sucht zusammen mit einem neu angeschafften Hund Erholung im Stettiner Haff. Sie hat dort ein Haus gemietet und unternimmt lange Spaziergänge.
Die vierzehnjährige Gine muss im Jahre 1936 ein Landjahr dort verbringen, dass hauptsächlich aus schwerer Arbeit besteht und bei dem es auch zu einem bösen Übergriff durch den Sohn des Gutsherren kommt.
Die die 20jährige Sigrun lebt in der DDR, sie hat Mann und einen kleinen Sohn, die sie sehr liebt und doch unter den Zwängen leidet. Als sie verschwindet, wird das mit einer Republikflucht erklärt.
Mir sind alle drei Schicksale unter die Haut gegangen, da die Frauen gut beschrieben wurden in ihrem Denken und Handeln.
Die Autorin versteht es sie geschickt miteinander zu verknüpfen, wobei das beim lesen wahrscheinlich sinnvoller als beim hören ist. Die Jahre 1936, 1979 und die Gegenwart werden aber so präsent dargestellt, dass man hier auch auf eine Zeitreise geht, eine Spurensuche in die Vergangenheit.

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Veröffentlicht am 12.07.2024

Geniale Abenteuergeschichte

Die Moosburger
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"Die Moosburger" von Marco Rota ist der erste Teil einer Trilogie, von der alle Teile bereits erschienen sind. Hier möchte man am liebsten auch gleich weiterlesen.
Als erstes möchte ich hervorheben, wie ...

"Die Moosburger" von Marco Rota ist der erste Teil einer Trilogie, von der alle Teile bereits erschienen sind. Hier möchte man am liebsten auch gleich weiterlesen.
Als erstes möchte ich hervorheben, wie toll das Buch gemacht ist. Es sind viele kurze, leicht zu lesende Kapitel, es gibt farbige Bilder der Protagonisten und bei den unterschiedlichen Erzählperspektiven bekommt man ein Bild des jeweils Erzählenden. Das hilft sehr gut beim Lesen und der Vorstellung. Zusätzlich kommt man an Links zu Trailern und weiteren interessanten Hintergrundinformationen.
Das Buch ist von Beginn an spannend und nicht nur für Kinder und Jugendliche gut zu lesen.
Ben, Juna, David und Nika sind Jugendliche, die sich flüchtig kennen, eigentlich sogar zusammen in eine Klasse gehen, aber keine Freunde sind. Zu Beginn jedenfalls noch nicht.
Gemeinsam stolpern sie in ein fantastisches Abenteuer, das auf der Moosburg seinen Beginn nimmt. Die Jugendlichen finden einen Zugang zu einer vergessenen Welt, die aber in unserer Welt verankert ist und erleben dort ganz spannende Abenteuer.
Ja, sie geraten in Gefahr, die sie nur bestehen, weil sie sich gegenseitig lernen zu vertrauen, zu helfen und ihre Ängste zu überwinden. Im Laufe des Abenteuers werden aus den vieren beste Freunde und es macht viel Spaß, sie dabei zu begleiten.
Mir gefällt, dass die Abenteuer eigentlich in unserem Alltag angesiedelt sind, nur leicht abseits der bekannten Wege und für jeden mit der nötigen Fantasie erreichbar.
Auch gefällt mir, dass die vier Freunde über ihre Ängste und Sorgen sprechen können, Vorurteile ablegen und sich helfen, das ist gut gemacht.
Ich freue mich jetzt jedenfalls sehr auf den nächsten Teil des Abenteuers.

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Veröffentlicht am 12.07.2024

Ein einsames Kreuz

Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit
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"Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit" von Volker Surmann ist ein Buch, das nachhallt, das nachdenklich macht, aber auch Hoffnung gibt.
Leon ist 13 und schüchtern, hat keine besten Freunde, dafür ...

"Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit" von Volker Surmann ist ein Buch, das nachhallt, das nachdenklich macht, aber auch Hoffnung gibt.
Leon ist 13 und schüchtern, hat keine besten Freunde, dafür ein Therapeutin.
In der Schule hält er ein Referat zum Thema Tod, das mächtig in die Hose geht. Das Thema, ein Kreuz für Lukas an einer großen Kreuzung, ist schon das richtige, aber seine Vorgehensweise war es wohl nicht.
Leon beginnt neu und Rouven, ein Junge aus seiner Klasse, hilft ihm dabei, freiwillig und gerne.
Sehr gut haben mir die Gespräche zwischen den beiden Jungen gefallen, die mal albern waren, aber oft auch sehr tiefgründig und sich mit Traurigkeit, Anders-sein in jeder Hinsicht, aber auch offen gezeigten Emotionen beschäftigten. Alles einfach und jugendlich geschrieben.
Im Laufe des Buches geht Leon aus sich heraus und lernt viele neue Menschen kennen, immer noch auf der Suche nach den Zusammenhängen mit dem Tod von Lukas. Er findet die Freunde von Lukas, den Unfallfahrer und auch eine Frau, die Blumen an das Grab bringt. Sie alle haben ihm etwas zu geben, etwas zu sagen oder zu zeigen. Die Geschichte hat sich echt angefühlt.
Lukas ist an seinen Ermittlungen gewachsen, er hat Freunde gefunden und erkannt, dass er eigentlich ein sehr emotionaler und mutiger Junge ist und die Depression nicht ein Haupteigenschaft von ihm.
In dem Buch kommen einige sehr wichtige und schwierige Themen zu Sprache, wie die eigene Sexualität, der Tod, Depressionen, Emotionalität, Mobbing und die erste Liebe.
Eine absolute Leseempfehlung und das nicht nur für Jugendliche.

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Veröffentlicht am 12.07.2024

Mit dem Stift nach Kwertz

KoboldKroniken. Dein Comic-Zeichenbuch
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Die "KoboldKroniken. Das Comic-Zeichenbuch" hat nicht irgendwie eine Handlung, die man in die Reihenfolge der Bände bringen sollte. Die Darsteller in diesem Buch sind den begeisterten Lesenden aber allesamt ...

Die "KoboldKroniken. Das Comic-Zeichenbuch" hat nicht irgendwie eine Handlung, die man in die Reihenfolge der Bände bringen sollte. Die Darsteller in diesem Buch sind den begeisterten Lesenden aber allesamt gut bekannt.
Das Buch hat auch eine Story, man darf selber nach Kwertz ziehen und mal wieder eine Gefahr bannen und Abenteuer erleben, richtet sich aber hauptsächlich an die Mal- und Zeichenkünstler unter uns. Benötigt werden nur ein paar Stifte und einen Radierer.
Nach und nach wirkt man so selber als Zeichner in der Story mit und das macht richtig viel Spaß.
Die Anforderungen steigen hier von Seite zu Seite, man wird aber gut angeleitet und an die Hand genommen. Für erste Übungen gibt es Vorlagen und auch Hilfslinien, später kann man auch ganz frei zeichnen. Die Seiten im Buch sind dafür vorgesehen und bieten, neben der Story, genug Platz.
Sehr toll ist, man erlebt hautnah mit, wie ein Comic entsteht und bekommt hilfreiche Tipps aus erster Hand, vom Profi sozusagen. Beim zeichnen von Kobolden und Ähnlichem verbessert man hier echt seine Zeichenfähigkeiten und das mit ganz viel Fantasie.
Ein absolut würdiger Ableger in der Reihe um Dario, Lennart und Co.

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