"Cowboyküsse" von Barbara Schinko war leider überhaupt nicht mein Fall. Zur Protagonistin Faye konnte ich überhaupt keine Verbindung aufbauen, sie war mir total unsympathisch und in ihrem Verhalten viel ...
"Cowboyküsse" von Barbara Schinko war leider überhaupt nicht mein Fall. Zur Protagonistin Faye konnte ich überhaupt keine Verbindung aufbauen, sie war mir total unsympathisch und in ihrem Verhalten viel zu kindisch. Die Handlung des Buches empfand ich nicht als schlüssig, einige Stellen wirkten konstruiert und viel zu schnell wurde von der großen Liebe geredet.
Endgültig den Faden verloren habe ich, als es dann im letzten Drittel auch noch übersinnlich wurde. Damit kann ich leider gar nichts anfangen.
Mein Fazit: 2 von 5 Sternen. Ich hatte mir eine Cowboy-Romanze erhofft und leider nur einen traurigen Abklatsch davon bekommen.
"Someone new" von Laura Kneidl habe ich in erster Linie deshalb gelesen, weil es kurz nach Erscheinen des Buches so einen großen Hype darum gab, gepaart mit total unterschiedlichen Reaktionen und Rezensionen. ...
"Someone new" von Laura Kneidl habe ich in erster Linie deshalb gelesen, weil es kurz nach Erscheinen des Buches so einen großen Hype darum gab, gepaart mit total unterschiedlichen Reaktionen und Rezensionen. Solche polarisierenden Bücher finde ich immer besonders spannend und auch in diesem Fall wollte ich mir natürlich eine eigene Meinung bilden.
Nach Abschluss des Buches fühle ich mich nun ziemlich hin und her gerissen. Einerseits: Ja, klar, ein extrem wichtiges Thema, das in unserer Gesellschaft leider immer noch stark tabuisiert ist und dem ein bisschen positive Publicity sicherlich nicht schadet. Andererseits: Mit der Umsetzung konnte ich mich nicht hundertprozentig anfreunden - ich denke, da wäre mehr drin gewesen.
Ich habe lange gebraucht, um auch nur ansatzweise herauszufinden, worum es überhaupt geht. Es gibt eine ganze Menge Nebenkriegsschauplätze (Micahs Familie, ihr Studium, die rollenspielenden Nachbarn etc.), die viel Raum in diesem Roman einnehmen - was zum Teil sicherlich der Vorbereitung der Nachfolgebücher geschuldet ist. Als ich dann hinter Julians Geheimnis gekommen bin, war ich fast ein wenig enttäuscht - nicht von seinem Geheimnis an sich, sondern davon, dass rückblickend in den ersten Kapiteln so viele klischeehafte Hinweise eingebaut waren. So als hätte die Autorin versucht, eine Spur aus Brotkrumen zu legen, damit sich der Leser in einer Tour fleißig wundern kann. Ich weiß auch nicht - mir persönlich wäre ein Julian lieber gewesen, der nicht Wäsche waschen kann.
Was mir sonst gut gefallen hat, das waren die Charaktere an sich. Einen "Normalo" sucht man in diesem Roman vergeblich - alle sind auf ihre Weise speziell und das fand ich wunderschön. Denn sind wir in der Realität nicht auch alle ein bisschen "anders"?
Erwähnen möchte ich auch das schöne, tiefgründige Cover - hat mir gut gefallen und hätte mich sicherlich auch dazu verleitet, in der Buchhandlung danach zu greifen.
Mein Fazit: Um meinen gemischten Gefühlen Rechnung zu tragen, vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.
"Familie von Stibitz - der Riesenlolli-Raub" ist ein Bilderbuch-Krimi für Kinder. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 8jährigen Sohn gelesen und wir hatten beide viel Spaß dabei.
Wie man schon am Titel ...
"Familie von Stibitz - der Riesenlolli-Raub" ist ein Bilderbuch-Krimi für Kinder. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 8jährigen Sohn gelesen und wir hatten beide viel Spaß dabei.
Wie man schon am Titel des Buches erkennen kann, arbeiten die Autoren gerne mit Wortspielen und -witzen. Einige davon hat mein Sohn nicht auf Anhieb verstanden, aber mit ein bisschen Erklärung konnte ich ihm die versteckten Lacher dann doch näherbringen. Bestes Beispiel hierfür: Die Süßwarenhändlerin Jette Menge-Plomben...
Die Handlung fand ich ganz süß. Ture's Eltern und seine Schwester (Krimin-)Ella sind ja wahre Bilderbuch-Ganoven und als solche auch total klischeehaft dargestellt. Der junge Leser kommt so gar nicht auf die Idee, dass ihre Handlungen in irgendeiner Weise ok sein könnten - es ist halt einfach total unrealistisch und gleichzeitig super lustig, auf welche Weisen diese Familie versucht, den Riesenlolli zu klauen. Am Ende gibt's auch noch ein Happy End und eine Lehre: Verbrechen lohnt nicht!
Das Buch ist bunt illustriert. Mein Fall waren die Zeichnungen zugegebenermaßen nicht, aber meinem Sohnemann haben sie gut gefallen. Vor allem der Ganovenhund Schnüffler ist ihm sehr ans Herz gewachsen.
Unser Fazit: Diebische 4 von 5 Sternen!
"Night of crowns: Spiel um dein Schicksal" ist Band 1 einer zweiteiligen Jugend-Fantasy-Reihe von Stella Tack.
Was für ein Buch! Der Anfang hat sich für meine Begriffe ein bisschen gezogen - zu lange ...
"Night of crowns: Spiel um dein Schicksal" ist Band 1 einer zweiteiligen Jugend-Fantasy-Reihe von Stella Tack.
Was für ein Buch! Der Anfang hat sich für meine Begriffe ein bisschen gezogen - zu lange hat es gedauert, bis das Geheimnis um die Internate Chesterfield und St. Burrington - und die Rolle, die sie selbst darin spielen sollte - für die Protagonistin Alice Salt gelüftet wurde. Danach ging es aber rasant weiter, es wurde immer spannender und bald war es nicht nur für Alice, sondern auch für den Leser schwierig, Freund von Feind zu unterscheiden. Stella Tack hat einen wunderbar modernen Erzählstil und auch humorvolle Elemente kommen in diesem Roman nicht zu kurz.
Besonders gefallen hat mir, wie differenziert die Charaktere herausgearbeitet waren. Nicht nur Alice, Jackson (der schwarze König) und Vincent (der weiße König), sondern auch die beiden Königinnen Isolde und Regina sowie einige der anderen "Spielfiguren" und natürlich die weiße Katze Curse tragen dazu bei, dass man sich so gut in die Szenerie hineinversetzen kann und sich manchmal selbst als Teil des Spiels fühlt. Aber: Schwarz oder weiß? Welche Farbe wählst du in diesem Spiel um Liebe und Tod?
Mein Fazit: Magische 4 von 5 Sternen - ich kann's kaum erwarten, bis Teil 2 herauskommt!
"Wenn kleine Kinder müde sind" ist ein Buch für Kinder ab 12 Monaten aus der Ravensburger ministeps Reihe. Wie gewohnt sind die Seiten wunderschön illustriert und aus kindgerecht dickem Karton. Meiner ...
"Wenn kleine Kinder müde sind" ist ein Buch für Kinder ab 12 Monaten aus der Ravensburger ministeps Reihe. Wie gewohnt sind die Seiten wunderschön illustriert und aus kindgerecht dickem Karton. Meiner dreijährigen Tochter haben vor allem das kleine Fenster und die Glitzerelemente in der Deckseite super gefallen.
Der Text ist für meinen Geschmack leider nicht sooo gut gelungen. Abgesehen von der ersten und der letzten Doppelseite handelt es sich um Zweizeiler, die sich zwar reimen, die aber im Gesamten keinen richtigen Lesefluss möglich machen. Ich schätze aber, dass das die Kinder nicht weiter stört. Der Stil der ersten und der letzten Doppelseite gefällt mir dafür ausnehmend gut.
Mein Fazit: Ich bin sicher, dass man mit diesem Buch ein schönes Abendritual mit seinem kleinen Schatz haben kann und vergebe deshalb zauberhafte 4 von 5 Sternen.