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Veröffentlicht am 05.02.2018

trotz kleinerer Schwächen ein mitreißender Auftakt zu einer Tetralogie, die man auf jeden Fall weiter lesen wird

BETA
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Mit BETA hat Rachel Cohn einen wirklich guten Serienauftakt geschrieben, der zwar ein paar kleine Schwächen aufweist und somit nicht perfekt ist, aber dennoch gute Unterhaltung bietet und den Leser durch ...

Mit BETA hat Rachel Cohn einen wirklich guten Serienauftakt geschrieben, der zwar ein paar kleine Schwächen aufweist und somit nicht perfekt ist, aber dennoch gute Unterhaltung bietet und den Leser durch eine mitreißende Handlung sowie eine interessante Protagonistin zu fesseln vermag.
In der, vermutlich relativ weit entfernten, Zukunft, die Rachel Cohn für dieses Werk kreiert hat, gibt es scheinbar unendlich viele neue technische Entwicklungen, einige davon sind von großer Bedeutung, andere nur Spielereien, und die Reichsten der Reichen haben sich ein vollkommen isoliertes und unabhängiges Inselparadies geschaffen, in dem sogar die Luft verbessert und das Meer um die Insel herum gebändigt wurde. Der größte Unterschied zwischen Demesne und dem Festland besteht aber in den Klonen, die auf der Insel zahlreich vertreten sind.

Es gibt verschiedene Arten von Klonen für verschiedene Tätigkeiten, doch jedem von ihnen wird nach deren Erschaffung das Gleiche erzählt: Sie seien eigentlich nur seelenlose Hüllen, die keine Gefühle empfinden können, keine eigenen Wünsche haben und nur dem Zweck dienen ihre Eigentümer zufrieden zu stellen. Sie müssen widerstandslos das tun, was ihre Besitzer von ihnen verlangen, andernfalls gelten sie als defekt und werden sofort eliminiert. Aber auch den nicht defekten Klonen steht früher oder später dasselbe Schicksal bevor, denn sie altern genauso wie Menschen und sobald ihr anfangs so makelloses Äußeres zu wünschen übrig lässt und sie die ersten „Verschleißerscheinungen“ zeigen, werden sie einfach beseitigt. Den Klonen selbst macht das natürlich nichts aus, denn sie empfinden ja ohnehin nichts – so die Ansicht der meisten Bewohner von Demesne.

Die jugendliche und sympathische Protagonistin Elysia ist solch ein Klon, allerdings eine Beta, ein noch nicht ganz ausgereiftes Testmodell. Direkt nach ihrer Erschaffung, als sie nur über die Informationen auf ihrem eingebauten Chip verfügt, glaubt sie natürlich alles, was ihr über sich selbst beigebracht wird. Sie freut sich sogar darüber gekauft zu werden und ihren Eigentümern dienen zu dürfen – was sollte sie auch sonst wollen? Immerhin hat ein Klon keine eigenen Wünsche und keinen anderen Zweck.
Nach und nach bemerkt sie jedoch, dass sie offenbar anders ist als andere Klone oder aber ihre Daten falsch sind. Sie ist ziemlich neugierig und wissensdurstig, kann menschliches Essen schmecken und, was am wichtigsten ist, sie hat sehr wohl Gefühle! Zunächst schämt sie sich dafür defekt zu sein und versucht es um jeden Preis zu verbergen, mit der Zeit bemerkt sie allerdings, dass sie bei weitem nicht der einzige Klon ist, der Gefühle, eigene Wünsche, Hoffnungen und Träume hat, und will nicht länger vorgeben emotionslos zu sein. Aus dem Wunsch einfach nur zu dienen, wird ein Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung. Sie entwickelt, verständlicherweise, einen Hass auf die Menschen, die sie wie eine Sklavin behandeln und sie ohne zu zögern wie eine Maschine entsorgen würden, wenn sie von ihrem Innenleben wüssten.

Es ist teilweise wirklich erschreckend, wie manche Menschen mit ihren Klonen, die sich rein äußerlich nur durch ihre Tattoos sowie die fuchsiafarbenen Augen von ihnen unterscheiden, behandeln. Das Leben eines Klons hat für sie keinerlei Wert und ein Klon, der Gefühle zeigt, ist unerwünscht und wird sofort beseitigt. Wobei letztere sogar fast noch Glück haben, denn einige von ihnen werden zurück zu ihrer Schöpferin gebracht und dort auf grausamste Weise bei vollem Bewusstsein seziert um herauszufinden, was angeblich schief gegangen ist.
Zu diesen Menschen zählen leider auch die Mitglieder aus Elysias Familie, die sie, solange sie die brave, vorbildliche Tochter spielt, herzlich aufgenommen haben, sie aber ohne zu zögern eliminieren würden, falls das nicht mehr der Fall sein sollte. Für sie ist Elysia im Grunde nicht mehr als ein hübsches Spielzeug, das sich ihrem Willen bedingungslos zu unterwerfen hat, wie auch immer dieser Wille aussehen mag.

Glücklicherweise gibt es aber auch Menschen mit einem Gewissen, die gegen die Versklavung der Klone sind und aktiv dagegen vorgehen, indem sie die Klone bei ihrer Revolte unterstützen, was Elysia jedoch erst im späteren Verlauf der Handlung herausfindet. Sie wollen ihre Rechte stärken und ihnen dabei helfen selbst über ihr, ganz und gar nicht wertloses, Leben bestimmen zu dürfen. Sie verschließen die Augen nicht einfach vor der Wahrheit und wissen, dass viele Klone sehr wohl Gefühle haben und nicht wie Gegenstände behandelt werden wollen. Leider sind diese Menschen, insbesondere auf Demesne, aber noch in der Unterzahl.

Die Handlung selbst ist, zumindest zu Beginn, noch nicht allzu spannend, allerdings dennoch interessant. Anfangs dreht sich erst einmal alles um Elysias Leben bei ihren neuen Eigentümern und wie sie bei ihnen eine völlig neue, faszinierende Welt entdeckt. Dementsprechend dauert es eine ganze Weile bis Elysia bemerkt, dass das perfekte Paradies doch gewisse Makel hat – z.B. der exzessive und folgenschwere Drogenkonsum der gelangweilten Jugendlichen – und sie anfängt gegen gewisse Umstände aufzubegehren. Diese Entwicklung ist sehr schön zu beobachten und dauert selbstverständlich etwas länger. Elysia mag vielleicht das Äußere einer Sechzehnjährigen haben, hat aber logischerweise noch nicht die Erfahrungen sammeln können, die eine normale Jugendliche in dem Alter bereits gesammelt hat und braucht daher Zeit um alle Zusammenhänge zu begreifen und zu erkennen, dass sie in vielerlei Hinsicht belogen wurde.

Zum Ende hin, als sich die Ereignisse geradezu überschlagen, kommt dann trotzdem noch richtig Spannung auf und auf den letzten Zeilen wird man mit einer vollkommen unerwarteten Situation konfrontiert, mit der man so, im Gegensatz zu ein paar anderen vorherigen Geschehnissen, definitiv nie gerechnet hätte, die einige Annahmen völlig über den Haufen wirft und dafür sorgt, dass man den zweiten Teil am liebsten sofort im Anschluss lesen würde.

Wirklich kritikwürdig ist eigentlich nur, dass Rachel Cohn es ab und zu ein wenig übertreibt und es dadurch manchmal einfach zu viel des Guten ist. Gerade in den letzten Kapiteln wird man mit ein paar Wendungen überrascht, die alle zusammen genommen etwas überladen wirken und einen schon fast überfordern, genauso wie Elysia. Ein paar Details bzw. Entwicklungen der Zukunftsvision in BETA, wie z.B. dass es irgendwo im Weltall eine menschliche Kolonie gibt, was ohnehin nur zweimal am Rande erwähnt wird, hätte man ferner ruhig weglassen können, falls es in den folgenden Bänden keine wichtige Rolle mehr spielt, was zu bezweifeln ist. Das Klonen sowie die zahlreichen Veränderungen der natürlichen Bedingungen auf und um Demesne sind nämlich allein schon vollkommen ausreichend. Des Weiteren werden bestimmte, nicht ganz unwichtige Begebenheiten, wie z.B. die Water Wars, einer angeblich sehr wichtigen Periode in der Menschheitsgeschichte, nur genannt, aber leider nicht näher erläutert, obwohl man gern mehr darüber erfahren hätte. Wozu etwas zur Sprache bringen, auf das man dann überhaupt nicht näher eingeht? Etwas missglückt ist außerdem die Liebesgeschichte zwischen Elysia und einem anderen Klon, da er im Gegensatz zu ihr, außer unter Einfluss von Drogen, keine Gefühle (für sie) hat, was er ihr sogar sagt, und man daher nicht ganz nachvollziehen kann, warum Elysia sich ausgerechnet in ihn verliebt.


FAZIT

Insgesamt ist BETA trotz kleinerer Schwächen ein mitreißender Auftakt zu einer Tetralogie, die man auf jeden Fall weiter lesen wird. Die Welt, die Rachel Cohn, erschaffen hat, ist äußerst interessant und da man im ersten Teil natürlich noch nicht alle Antworten erhalten hat, sondern etliche neue Fragen aufgeworfen wurden, gibt es in den folgenden Bänden noch viel zu entdecken und genug Geheimnisse zu enthüllen. Vor allem die Wendungen auf den letzten Zeilen werden daher dafür sorgen, dass man schon jetzt neugierig auf die Fortsetzung ist und sie freudig erwartet.

Veröffentlicht am 05.02.2018

ein sehr gelungener Serienauftakt, der nicht nur eine intelligente und starke Protagonistin, eine zarte Liebesgeschichte und eine fesselnde Handlung zu bieten hat, sondern dazu noch mit neuen Ideen überzeugen kann

Cocoon - Die Lichtfängerin
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Cocoon – Die Lichtfängerin ist ein sehr gelungenes Debut und ein toller Reihenauftakt, der mit neuartigen Ideen überzeugen kann, den Leser zum Nachdenken anregt und ihm dadurch noch lange im Gedächtnis ...

Cocoon – Die Lichtfängerin ist ein sehr gelungenes Debut und ein toller Reihenauftakt, der mit neuartigen Ideen überzeugen kann, den Leser zum Nachdenken anregt und ihm dadurch noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Die Welt, die Gennifer Albin mit Arras kreiert hat, ist wahrlich einzigartig und wird dem Titel, wie man später herausfindet, wirklich gerecht. Alles und jeder steht unter der Kontrolle der Gilde, die mit Hilfe der Webjungfern, die über die Fähigkeit verfügen das Gewebe des Lebens zu flechten und so Raum und Zeit zu verändern, Geschehensabläufe, Familienstrukturen und sogar das Gedächtnis der Leute beliebig beeinflussen können.
Die Gilde besteht jedoch nur aus Männern, denn den Frauen wurden klare Rollen zugewiesen. Verfügen sie über die Fähigkeiten zum Weben, werden sie, ob sie wollen oder nicht, als Webjungfern einberufen, wenn nicht, bekommen sie einen Ehemann und haben die Pflicht sich voll und ganz um ihn zu kümmern. Entkommen kann man seinem Schicksal nicht, denn wer versucht zu fliehen wird getötet, wobei es nur selten dazu kommt, weil die Gilde so genannte Abweichler meist schon früh entdeckt und entweder beseitigt oder sie zu vollkommen neuen Personen macht.

Das erfährt auch die Hauptfigur Adelice Lewys am eigenen Leib. Obwohl ihre Eltern sie darauf trainiert haben bei der entscheidenden Prüfung zu versagen, wird ihr außergewöhnliches Talent durch einen kleinen Patzer ihrerseits von der Gilde erkannt und verdammt sie zu einem Leben als Webjungfer. Sie wollte ihren Eltern zuliebe zwar versagen, hielt sie im Grunde aber für paranoid und verstand anfangs nicht, warum ihre Eltern ihre Einberufung unbedingt verhindern wollten, immerhin hat man als Webjungfer zahlreiche Privilegien, die man als Ehefrau nie erhalten wird. Das ändert sich jedoch schnell als ihr Leben im Konvent und ihre Ausbildung dort beginnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Mädchen, die sich von dem Luxus und den Vorrechten nur zu bereitwillig blenden lassen, blickt Adelice hinter die Fassade und stellt, zum Leidwesen ihrer Ausbilderin Maela, unangenehme Fragen. Sie ist sehr intelligent und merkt schnell, dass man sie nur manipulieren und für die Zwecke der Gilde ausnutzen will. Sie soll tun was man ihr sagt und Anweisungen gefälligst nicht hinterfragen. Stattdessen beweist sie viel Stärke und weigert sich etwas zu tun, was sie für falsch oder unnötig hält, ungeachtet der Konsequenzen. Das ist vielleicht nicht immer die beste Entscheidung, sowohl für Adelice selbst als auch für ihre Mitmenschen, aber immerhin bleibt sie sich dadurch selbst treu, was sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin macht.

Neben Adelice gibt es aber noch ein paar andere Figuren, denen es ebenfalls gelingt das Herz des Lesers für sich zu gewinnen. Das trifft vor allem auf Jost zu, der ihr im Verborgenen beisteht und sie beschützt. Als die Beiden nach und nach heimlich mehr Zeit miteinander verbringen, entwickeln sie Gefühle füreinander, was man sehr gut nachvollziehen kann. Jeder von ihnen hat bereits schwere Schicksalsschläge erlitten, doch zusammen haben sie die Chance wieder glücklich zu werden und sich der Tyrannei der Gilde zu widersetzen.

Auch Enora, die Mentorin von Adelice, sowie Maelas Assistent Erik, sind Lichtblicke in ihrem sonst eher trostlosen Gefängnis, was allein schon Grund genug ist sie zu mögen.
Während man Maela im Gegensatz dazu nur Hass entgegen bringen kann für das, was sie Adelice antut um ihre Macht zu demonstrieren, steht man Cormac etwas zwiegespalten gegenüber. Er ist definitiv nicht liebenswert oder charmant, wirklich verabscheuen kann man ihn die meiste Zeit über allerdings auch nicht, da er anscheinend tatsächlich glaubt zum Wohle der Menschen in Arras zu handeln. Das entschuldigt natürlich nicht, was er am Ende mit Adelice vorhat und die Alternative, die er ihr anbietet, ist ebenfalls nicht hinnehmbar.
Loricel bleibt hingegen ziemlich undurchsichtig und es fällt einem schwer zu verstehen, warum sie trotz ihres überlegenen Wissens und ihrer Möglichkeiten für die Gilde arbeitet.

Durch das geradezu phantastische Element des Webens von Raum und Zeit, hält man das Buch lange Zeit für ein Werk aus dem Genre Fantasy. In Wahrheit handelt es sich allerdings, wie man erst später herausfindet, tatsächlich um eine Dystopie. Insbesondere dieser Zusammenhang, der sich erst im Verlauf der Geschichte offenbart, ist der Autorin besonders geglückt. Er wirft etliche neue Fragen auf und ebnet überhaupt erst den Weg für das Ende des Buches sowie die darauf folgende Fortsetzung.

Der Schreibstil von Gennifer Albin lässt sich sehr angenehm lesen, doch obwohl man eigentlich nicht über zu wenige Beschreibungen klagen kann, fällt es einem manchmal ziemlich schwer sich bestimmte Szenen oder Geschehnisse bildlich vorzustellen. An einigen Stellen sorgt das etwas für Verwirrung, sodass es einem schwer fällt der Handlung zu folgen.

Im Gegenzug mangelt es der Geschichte dafür nicht an Spannung und schon der Prolog zieht den Leser in seinen Bann, denn man möchte unbedingt erfahren, was es damit auf sich hat. Die einzelnen Kapitel enden häufig mit kleinen Cliffhangern, die dafür sorgen, dass man das Buch immer weiter lesen möchte, obwohl das gar nicht nötig wäre, weil man ohnehin schon begierig auf der Suche nach Antworten ist. Zum Ende hin nimmt die Spannung dann sogar noch einmal zu und mündet schließlich in einem unerwarteten Showdown. Zum Glück gönnt Gennifer Albin ihren Lesern aber eine kurze Verschnaufpause und schickt ihre Figuren zwar in eine ungewisse Zukunft, lässt sie jedoch nicht in akuter Gefahr schwebend zurück.


FAZIT

Cocoon – Die Lichtfängerin ist ein sehr gelungener Serienauftakt, der nicht nur eine intelligente und starke Protagonistin, eine zarte Liebesgeschichte und eine fesselnde Handlung zu bieten hat, sondern dazu noch mit neuen Ideen überzeugen kann. Den zweiten Band wird man sich nach dem spannenden Ende daher auf keinen Fall entgehen lassen.

Veröffentlicht am 05.02.2018

ein toller Debutroman, der mit einer fesselnden Handlung und sympathischen Charakteren überzeugen kann

Angelfire - Meine Seele gehört dir -
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Angelfire – Meine Seele gehört dir ist ein gelungenes Debut, das Fans des Genres auf keinen Fall enttäuschen wird. Mit dem Kampf zwischen Gut und Böse, Engeln und Dämonen, Gott und dem Teufel, erfindet ...

Angelfire – Meine Seele gehört dir ist ein gelungenes Debut, das Fans des Genres auf keinen Fall enttäuschen wird. Mit dem Kampf zwischen Gut und Böse, Engeln und Dämonen, Gott und dem Teufel, erfindet die Autorin Courtney Allison Moulton das Rad zwar nicht neu, schafft es aber durch die interessante Umsetzung sowie einige neue Elemente trotzdem gut zu unterhalten.
Ellie ist eine sehr sympathische Heldin, mit der man sich von Beginn an gut identifizieren kann, vor allem weil sie eben nicht immer nur an ihre Pflicht denkt, sondern sich manchmal auch einfach wie ein typisches Mädchen verhält. Man kann sehr gut nachvollziehen, dass es ihr zunächst schwer fällt ihre wahre Identität zu akzeptieren und dass sie ihr altes Leben trotz ihrer neuen Aufgabe nicht völlig hinter sich lassen kann oder will. Leider muss sie aber sowohl ihre Familie als auch ihre Freunde andauernd belügen um nachts zusammen mit Will gegen Reaper zu kämpfen, weil sie sich außer ihm niemandem anvertrauen kann, was ihr verständlicherweise äußerst schwer fällt. Neben ihrer Angst um ihre Seele und ihren Pflichten als Preliatin hat Ellie daher auch mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen.

Da sie selbst keine bzw. kaum noch Erinnerungen an ihre vergangenen Leben als Preliatin hat, kann man gemeinsam mit ihr nach Antworten auf die vielen Fragen suchen und versuchen die diversen Geheimnisse zu lüften. Dabei stellt Ellie nicht nur viele Fragen, sondern hinterfragt auch die Informationen, die sie vorrangig von Will bekommt, und zweifelt manchmal an ihnen bzw. an ihrer Einseitigkeit. Sie tut nicht einfach blind, was man von ihr verlangt, was sie nicht nur umso liebenswerter, sondern auch sehr authentisch macht, schließlich ist das, was Will ihr alles enthüllt, ziemlich unglaublich. Außerdem kann gut verstehen, dass sie nicht nur Angst vor den Reapern, sondern teilweise sogar vor ihrer eigenen Macht hat und sich insbesondere davor fürchtet die Kontrolle darüber zu verlieren.

Will ist im Gegensatz zu Ellie ziemlich geheimnisvoll und manchmal nur schwer zu durchschauen, aber trotzdem nicht vollkommen unnahbar und mit der Zeit schließt ihn mehr und mehr ins Herz. Vor allem seine scheinbar bedingungslose Treue als ihr Beschützer und sein starkes Pflichtbewusstsein, wobei er es damit ab und zu ein wenig übertreibt, machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Wills wahre Natur kommt zwar überraschend, ist daher jedoch nicht allzu schockierend und es fällt einem nicht schwer diese Wahrheit zu akzeptieren und Will so zu nehmen, wie er ist. Dafür hat man ihn trotz der vielen Dinge, die er Ellie über sich verschwiegen hat, schon viel zu lieb gewonnen.

Genau wie Ellie, noch bevor sie sich wieder an Will erinnern kann, von Anfang an eine tiefe Verbundenheit zu ihm spürt, merkt man auch als Leser sofort wie nah die Beiden sich stehen und wie viel Will für Ellie empfindet. Er vermag es vielleicht nicht gut mit Worten auszudrücken, seine Gesten verraten ihn jedoch immer. Es gibt somit auch ein paar romantische Szenen in Angelfire – Meine Seele gehört dir, eine große Liebesgeschichte sollte man allerdings nicht erwarten. Die Beziehung zwischen Will und Ellie spielt sich nämlich größtenteils eher im Hintergrund ab und beginnt zudem leider erst sehr spät.

Die Handlung ist zwar nicht durchgängig spannend, dafür aber stets fesselnd, weil man die ganze Zeit über mit den Figuren, allen voran natürlich Ellie und Will, mitfiebert. Trotzdem mangelt es natürlich nicht gänzlich an Nervenkitzel und zwischendurch, vor allem in den diversen gefährlichen Kampfszenen, die jedoch zum Glück nicht zu blutig oder detailiert beschrieben sind, kommt immer wieder auch mal Spannung auf. Ellie und ihr Wesen als Preliatin gibt des Weiteren genügend Rätsel auf, die es zu lösen gilt und die im ersten Band sogar schon zu einem großen Teil beantwortet werden. Die Flut an Informationen, deren Zusammenhänge sich einem allerdings noch nicht vollständig erschließen, steigert außerdem die Neugier des Lesers und weckt den Wunsch die Fortsetzung, die in dieser Hinsicht dann hoffentlich etwas mehr Licht ins Dunkel bringt, möglichst schnell ebenfalls zu lesen.

Lediglich die vielen verschiedenen Wesen und die damit zusammenhängenden Begrifflichkeiten sorgen manchmal für ein wenig Verwirrung: Reaper – engelhafte, dämonische, wolfsartige, bärenartige, fledermausartige, menschenähnliche bzw. Vir -, Nephilim, Enshi, Erzengel, Preliatin, Engelsfeuer, Henoch, Limbus, Grigori, etc. Ab und zu fällt es einem dadurch schwer den Überblick zu behalten. Grundsätzlich ist es aber positiv, dass die Reaper sich voneinander unterscheiden und es unter ihnen nicht nur wilde Bestien gibt, sondern auch intelligente Wesen, die unheilvolle Pläne schmieden. Das macht nämlich vor allem Bastian zu einem interessanten Gegenspieler, der auch im zweiten Band hoffentlich wieder auftaucht. Man möchte erfahren, was er tatsächlich plant und ob es ihm gelingen wird das in die Tat umzusetzen, wobei man über seine Motive bisher nur spekulieren kann.

Der erste Teil ist in sich relativ abgeschlossen, mehrere Handlungsstränge sind jedoch noch offen geblieben, sodass eine Fortsetzung auf jeden Fall notwendig ist. Das vorläufige Ende ist Courtney Allison Moulton ganz gut gelungen, in Bezug auf einen bestimmten Aspekt ist es aber auch ziemlich traurig und sorgt damit sogar für ein paar Tränchen. Man kann also nur hoffen, dass sich das Blatt im zweiten Band, den man sich nicht entgehen lassen wird, wieder zum Guten wendet.


FAZIT

Angelfire – Meine Seele gehört dir ist ein toller Debutroman, der mit einer fesselnden Handlung und sympathischen Charakteren überzeugen kann. Die wenigen kleineren Schwächen verzeiht man Courtney Allison Moulton daher gern und die Fortsetzung wird garantiert ebenfalls gelesen werden.

Veröffentlicht am 05.02.2018

eine tolle Fortsetzung, die ihre Leser von Anfang bis Ende fesselt und so dafür sorgt, dass man sich den nächsten Band auf keinen Fall entgehen lassen wird

Soul Screamers 3: Halte meine Seele
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Halte meine Seele ist eine sehr gelungene und unterhaltsame Fortsetzung, die mühelos mit ihren beiden Vorgängern mithalten kann, wodurch Rachel Vincent eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass es durchaus ...

Halte meine Seele ist eine sehr gelungene und unterhaltsame Fortsetzung, die mühelos mit ihren beiden Vorgängern mithalten kann, wodurch Rachel Vincent eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass es durchaus möglich ist das Niveau innerhalb einer Serie zu halten und die Mittelteile nicht zwangsläufig schwächer sein müssen. Es macht auch nichts, wenn man die vorangegangenen Ereignisse nicht mehr ganz so gut im Gedächtnis hat, weil die Autorin zu Beginn immer wieder wichtige Informationen und kleine Zusammenfassungen der bedeutendsten Geschehnisse einstreut, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen oder diejenigen zu langweilen, die Rette meine Seele gerade erst gelesen haben.
Kaylee ist nach wie vor eine äußerst sympathische Protagonistin/Erzählerin, die man immer wieder gern auf ihrem Weg durch diverse brenzlige Situationen begleitet und mit der man sich gut identifizieren kann, gerade weil sie auch Fehler hat und eben nicht perfekt ist. So bemerkt sie z.B. nichts von den Schwierigkeiten, in denen Nash steckt, was man ihr jedoch nicht wirklich zum Vorwurf machen kann, da man selbst ebenfalls nichts geahnt hat.

Nash muss im Verlauf der Handlung dagegen leider etwas an Sympathie einbüßen. Er verhält sich, sogar Kaylee gegenüber, manchmal tatsächlich wie ein Arsch und sorgt damit, bis man schließlich den Grund dafür erfährt, vor allem für Verwirrung. Danach ist man einfach nur noch schwer von ihm enttäuscht und kann nicht besonders viel Verständnis für ihn aufbringen. Genau wie Kaylee hat man es nicht durchschaut, bis es letztlich zur Enthüllung kommt, und seine verschiedenen, vorwerfbaren Taten kann man ihm, ob er nun er selbst war oder nicht, nur schwer verzeihen.

Nashs Geheimnisse und deren Konsequenzen stellen ihre Beziehung auf eine harte Bewährungsprobe und am Ende des Buches weiß man nicht, ob sie noch eine Zukunft haben wird oder nicht. Diese Probleme machen ihre Beziehung aber auch glaubwürdiger, weil nun einmal niemand vollkommen ist und es immer Hindernisse zu bewältigen gibt. Wenn sie es aber schaffen diese Hürde zu nehmen, was man nur hoffen kann, schweißt es sie dafür bestimmt noch enger zusammen.

Neben Kaylee und Nash tauchen natürlich auch die diversen Nebencharaktere wieder auf, von denen man einige bereits sehr ins Herz geschlossen hat, andere allerdings eher verabscheut. Sophie ist, sehr zum Leidwesen ihrer Cousine, immer noch ein totales Miststück, das jede Gelegenheit nutzt um Kaylee zu demütigen. Hoffentlich erfährt sie irgendwann in den späteren Bänden einmal, was Kaylee alles für sie getan hat, wie oft sie ihr das Leben gerettet hat, und bereut dann ihr niederträchtiges Verhalten ihr gegenüber.
Sozusagen als kleine Wiedergutmachung lernt man dafür Todd noch ein wenig besser kennen, der trotz seiner Begabung für furchtbar unpassendes Timing – wobei er das zumindest manchmal bestimmt mit Absicht macht – unheimlich charmant ist. Es ist rührend wie sehr er sich um Kaylee sorgt, und deshalb sogar seinen Bruder schlägt, sowie wahrlich Herz zerreißend wie sehr er Addy liebt und was er alles bereit ist für sie zu tun, damit sie für einen kurzen Moment den grausamen Dingen, die Avari ihr antut nur um sie zu quälen, entkommen kann. Wobei er seine Liebe zu ihr dennoch nicht über alles andere stellt, insbesondere wenn seine Familie mit im Spiel ist.

Die Handlung des dritten Bandes wird von der ersten bis zur letzten Seite zunehmend spannender, vor allem weil sich bestimmte Hintergründe erst nach und nach offenbaren. Die Sorge um das Leben einiger Mitschüler, die süchtig nach dem äußerst gefährlichen Frost sind, führt nämlich zu Avari selbst, der immer noch hinter Kaylee her ist, und ist damit noch das geringste ihrer Probleme. Denn natürlich verfolgt der Hellion wieder einen finsteren Plan, den Kaylee und ihre Freunde unbedingt verhindern müssen. Nash ist dabei zudem keine große Hilfe, sondern sabotiert Kaylee sogar noch um seine eigene Involviertheit zu verschleiern anstatt sie zu beschützen, was schließlich sowohl ihn als auch Kaylees Familie in große Gefahr bringt. Zu allem Überfluss hat Kaylee außerdem noch mit neuen Banshee-Problemen zu kämpfen und ist völlig übermüdet, weil sie sich nicht mehr traut zu schlafen seit sie nachts ohne ihren Willen in die Unterwelt gewechselt und in einem Klingenweizenfeld aufgewacht ist. Doch glücklicherweise bekommt Kaylee unerwartete Hilfe aus der Unterwelt, wenn auch, natürlich, nicht ohne Gegenleistung. Alec, Avaris Assistent, möchte nämlich endlich in die Menschenwelt zurückkehren, benötigt dafür allerdings fremde Hilfe. Er scheint eine sehr interessante Figur zu sein, weshalb man ihn gern im nächsten Band wiedersehen würde, den man eigentlich gar nicht früh genug lesen kann. Und das sogar ganz ohne lästigen Cliffhanger.


FAZIT

Mit Halte meine Seele hat Rachel Vincent erneut eine tolle Fortsetzung geschrieben, die ihre Leser von Anfang bis Ende fesselt und so dafür sorgt, dass man sich den nächsten Band auf keinen Fall entgehen lassen wird, denn zum Glück handelt es sich hier einmal nicht um eine Trilogie, sodass man sich noch lange nicht von Kaylee, Nash, Todd und den anderen liebgewonnenen Figuren verabschieden muss.

Veröffentlicht am 05.02.2018

eine tolle, humorvolle Fortsetzung, die die Fans der Reihe genauso begeistern wird wie schon der Vorgänger

Das Mädchen mit dem Flammenherz
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Das Mädchen mit dem Flammenherz ist eine fantastische Fortsetzung, die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht, sondern mindestens genauso zu begeistern vermag wie schon Das Mädchen mit dem Stahlkorsett. Fans ...

Das Mädchen mit dem Flammenherz ist eine fantastische Fortsetzung, die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht, sondern mindestens genauso zu begeistern vermag wie schon Das Mädchen mit dem Stahlkorsett. Fans von Steampunk kommen wieder voll auf ihre Kosten und Kady Cross zeigt, dass ein Mittelteil nicht immer schwächeln muss.
Nicht alle, aber zumindest ein paar wichtige, wissenswerte Informationen aus dem ersten Band werden am Anfang des Buches noch einmal genannt, sodass einem der ansonsten etwas schwierige Einstieg ein wenig erleichtert wird. Es schadet jedoch auch nicht, wenn man die Geschehnisse noch im Hinterkopf hat, da es ein wenig dauert bis sich die Erinnerungslücken langsam wieder füllen.

Im zweiten Teil wird der Schauplatz von London nach New York verlagert, wodurch man nun erfährt, wie es Ende des 19. Jahrhunderts im Big Apple aussah und zuging, was unheimlich interessant ist. Dabei darf man aber natürlich nicht alles auf die Goldwaage legen und für bare Münze nehmen, denn wie es dem Genre entspricht vermischt die Autorin wahre Begebenheiten mit eigenen Ideen und eigentlich viel zu fortschrittlicher Technologie.

Die Geschichte ist wieder sehr fesselnd, wird allerdings nicht mehr direkt in verschiedene Handlungsstränge aufgeteilt, da Finleys Persönlichkeiten inzwischen miteinander verschmolzen sind, sondern dreht sich größtenteils um Jasper. Griffin, Sam, Emily und Finley, die von seiner Unschuld überzeugt sind, folgten ihm über den Atlantik um ihm zu helfen. Wer tatsächlich hinter Jaspers Entführung steckt und wo er sich befindet, finden sie relativ schnell heraus. Richtig schwierig wird es jedoch erst danach, denn um ihn zu befreien, müssen sie die Verbrecherbande von Reno Dalton infiltrieren, wobei sie sich zunächst nicht einmal wirklich sicher sind, ob Jasper überhaupt gegen seinen Willen festgehalten wird.
Dies ist der Fall und er wäre langst geflohen, wenn Dalton ihm nicht damit gedroht hätte die Menschen zu verletzten bzw. sogar zu töten, die er liebt. Obwohl er sehr gerührt ist, dass seine englischen Freunde ihm nachgereist sind, fühlt er sich nicht wohl dabei, weil er auch sie nicht in Gefahr bringen möchte. Nur leider lässt ihm Dalton keine Wahl, was die Frage aufwirft, warum das Gerät, das Jasper heimlich versteckt hatte, so wichtig für ihn ist. Wozu ist es gut und was hat er schreckliches damit vor?

Obwohl Kady Cross auf einen Ich-Erzähler verzichtet, kann man sich stets gut in die unterschiedlichen Charaktere hineinversetzen und die verschiedenen Blickwinkel ermöglichen es z.B. das Geschehen um Jasper schon zu verfolgen als die Truppe noch nicht zu ihm gestoßen ist. Dadurch weiß man auch von Anfang an, dass er nicht freiwillig bei Dalton bleibt und Finleys wahre Identität nie verraten würde.

Durch die Perspektiven von Griffin und Finley lernt man die Beiden nicht nur noch besser kennen, sondern erfährt so einiges über ihre Gefühle für den jeweils anderen. Im Grunde sind Beide ineinander verliebt, können es zu Beginn aber nicht einmal sich selbst, geschweige denn dem Gegenüber, eingestehen, sodass man nicht wirklich von einer Liebesgeschichte sprechen kann. Es ist trotzdem schön zu beobachten, wie eifersüchtig Griffin auf Jack Dandy ist, der in diesem Teil leider nur ein paar Mal erwähnt wird, jedoch nicht selbst in Erscheinung tritt, wie sie sich manchmal gegenseitig auf die Palme bringen können oder wie Finley ohne Rücksicht auf die Konsequenzen alles stehen und liegen lässt um bei Griffin zu sein, nachdem dieser schwer verletzt wurde.
Jeder von ihnen lernt außerdem viel über sich selbst und dass sie einander vertrauen müssen. Griffin erfährt mehr über seine Fähigkeiten in Bezug auf den Äther, Finley mehr über die dunkle Seite ihrer Persönlichkeit. Sie liebt Gefahr sowie Nervenkitzel und ist Gewalt in einigen Situationen nicht gerade abgeneigt, deshalb ist sie aber noch lange nicht so rücksichtslos und kaltblütig wie Dalton. Finley würde niemals einen unschuldigen Menschen einfach so ermorden nur um irgendetwas zu bekommen, das sie unbedingt haben will. Sie möchte auch auf keinen Fall im Gefängnis landen, was ihr allerdings erst in Handschellen so richtig bewusst wird.

Für ein wenig Romantik sorgen hingegen Sam und Emily, die ihre Gefühle füreinander nur selten mit Worten, dafür hingegen mit, teilweise sehr intim wirkenden, Gesten ausdrücken und manchmal einfach zu beneiden sind.

Da er im Mittelpunkt steht, lernt man Jasper natürlich ebenfalls besser kennen, wodurch man ihn nur noch mehr ins Herz schließt. Wenn es ihn im schlimmsten Fall nur das eigene Leben gekostet hätte, wäre Jasper sofort geflohen anstatt Dalton die Maschine zu beschaffen, doch er würde nie das Leben seiner Familie oder das von Mei aufs Spiel setzen, die der Anführer benutzt um Jasper zu erpressen. Leider wird er ausgerechnet von einer der Personen, die er um jeden Preis zu schützen versucht hat, schließlich verraten und es tut einem in der Seele weh zu sehen, wie diese Tat sein Herz bricht, auch wenn man es kommen sah.

Auf den letzten, noch einmal um einiges spannender werdenden Seiten, wird der Handlungsstrang um Jasper aufgelöst, sodass dieser Band nicht mit einem Cliffhanger endet. Den Abschluss der Reihe wird man sich trotzdem auf keinen Fall entgehen lassen, denn im Verlauf der Handlung wurde bereits angedeutet, dass eine weitere Gefahr im Verborgenen lauert, die es scheinbar auf Griffin abgesehen hat. Diesem Problem werden er und seine Freunde sich dann aber wieder in London stellen – hoffentlich nicht nur zu viert.


FAZIT

Mit Das Mädchen mit dem Flammenherz hat Kady Cross eine tolle, humorvolle Fortsetzung geschrieben, die die Fans der Reihe genauso begeistern wird wie schon der Vorgänger. Vor allem die tiefe Freundschaft zwischen den sympathischen Hauptfiguren, der faszinierende Schauplatz, der ansprechende Schreibstil sowie die spannende Handlung machen das Buch zu einem wahren Vergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Diese Elemente sorgen auch dafür, dass man möglichst bald erfahren möchte, wie die Geschichte endet und man kann daher nur inständig hoffen, dass der Abschluss der Trilogie in nicht allzu ferner Zukunft ebenfalls auf Deutsch erscheint.