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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2025

Ein gandioses Buch

In uns der Ozean
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Dieses Buch ist so liebevoll geschrieben. Eine echte Hommage an Rachel Carson und ein großes Kompliment an die Autorin Theresia Graw für Ihr Meisterwerk.
Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. ...

Dieses Buch ist so liebevoll geschrieben. Eine echte Hommage an Rachel Carson und ein großes Kompliment an die Autorin Theresia Graw für Ihr Meisterwerk.
Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Der Schreibstil ist so toll, ich hatte die Bilder vor Augen. Die Protagonistin, Rachel Carson, kannte ich gar nicht. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Jetzt bin ich so gespannt und werde eins ihrer Bücher auf jeden Fall lesen. Ihr Kampfgeist und das Zusammentragen von Fakten, zu einer Zeit, in der Frauen noch nicht viel zu sagen hatten, hat mich sehr beeindruckt.
Die Handlung ist heute aktueller denn je und ich hab so manches mal gedacht, meine Güte, so lange ist der Anfang her und wo stehen wir heute?
Es rüttelt uns wach, damit wir hinterfragen, aufmerksam bleiben, weil wir eine Verantwortung haben.
Fazit: Theresia Graw nimmt uns mit, auf eine Reise in die Vergangenheit oder ist es doch unsere Gegenwart? Das bleibt dem Leser selbst überlassen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 Sternen plus!

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Bringt es mich weiter?

Dein Körper glaubt dir alles
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Ich frage mich, ob mich das Buch so weiterbringt, wie ich es erhofft habe.
Den ersten Teil fand ich schon interessant. Mir war nicht klar, was in der Medizin alles zum Placebo Effekt gezählt wird.
Spannend ...

Ich frage mich, ob mich das Buch so weiterbringt, wie ich es erhofft habe.
Den ersten Teil fand ich schon interessant. Mir war nicht klar, was in der Medizin alles zum Placebo Effekt gezählt wird.
Spannend fand ich den Einfluss auf das Schmerzzentrum. Mir war nicht bewusst, daß positive Erwartungen Areale im Gehirn aktivieren können und der Körper daraufhin eine Art körpereigenes Opioid bzw. schmerzlindernden Stoff bildet. Ich habe es anders erlebt, trotz positiver Einstellung.
Wie dankbar ist man, wenn ein Arzt einem vernünftig gegenüber tritt und sich so richtig um einen kümmert? Da wundert es mich nicht, daß auch dieses gute Gefühl zur Genesung beitragen kann.

Bei den Ausführungen über die Homöopathie hab ich wirklich gedacht, jedes Mal das Gleiche über Globuli und Co..
Typisch die Autoren sind Schulmediziner und war sehr enttäuscht.
Am Beispiel des Reizdarmsyndroms hab ich festgestellt, so richtig wurde meine Frage, wie mache ich das jetzt, nicht beantwortet. Eigentlich lässt mich das Buch etwas ratlos und verwirrt zurück.
Zusammenfassend kann ich sagen, vieles wusste ich intuitiv und bin in meiner Wahrnehmung bestätigt worden, aber einiges hab ich auch ganz anders erlebt .

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Zu viel Vielleichts

Anna oder: Was von einem Leben bleibt
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Eine wunderbare Hommage von Hennig Sussebach an seine Urgroßmutter.
Nur geht es in einer Rezession ja darum, wie es mir als Leser gefallen hat.
Das Cover gleicht einem wunderschönen Gemälde und hat mich ...

Eine wunderbare Hommage von Hennig Sussebach an seine Urgroßmutter.
Nur geht es in einer Rezession ja darum, wie es mir als Leser gefallen hat.
Das Cover gleicht einem wunderschönen Gemälde und hat mich deshalb sofort angesprochen.
Die Geschichte der Anna, ist von vielen Vielleichts und so könnte es gewesen sein, geprägt. Es gleicht eher einem geschichtlichen Roman, untermauert mit den alten Fotos. Henning Sussebach beschreibt auch immer wieder zeitgleiche Ereignisse und versucht so die Verbindungen zu schaffen.
Ich muss gestehen, seine Idee rührt mich. Denn wir fragen uns doch alle, was hinterlassen wir auf dieser Welt? Trotzdem habe ich etwas mehr Unterhaltungs-als Geschichtsroman erwartet. Vieles ist mir zu sachlich und oft hab ich einfach quergelesen.
Fazit:
Meins ist es eher nicht. Für Menschen, die gerne in geschichtliche Ereignisse eintauchen, ist es das richtige Buch.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Zeitverschwendung

Die Probe
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Die Leseprobe fand ich wirklich total interessant. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Ich werde nicht die Geschichte des Buches beschreiben, denn es geht um meine Meinung und keine Inhaltsangabe.
Je ...

Die Leseprobe fand ich wirklich total interessant. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Ich werde nicht die Geschichte des Buches beschreiben, denn es geht um meine Meinung und keine Inhaltsangabe.
Je weiter ich in die Geschichte von Katie Kitamura eingetaucht bin, desto schwerer wurde der Inhalt. Zwischenzeitlich hab ich mich wirklich gefragt, warum verstehe ich sie nicht?
Was möchte mir die Schriftstellerin sagen?

Ich bin mit dem Erzählstil nicht warm geworden. Ist der Stil für mich zu intellektuell? Mag sein, vieles hab ich schlichtweg nicht verstanden.
Ich vergleiche dieses Buch mit einem abstrakten Gemälde. Man kann alles und nichts hineininterpretieren. Alles bleibt dem Betrachter oder Leser überlassen.

Befremdlich finde ich, daß es Sätze gibt, die sich über 12,5 Zeilen erstrecken. Es wurden Fremdwörter genutzt, die ich erstmal googeln musste. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber das geht für mich gar nicht.

Fazit:
Es ist überhaupt nicht meins.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Für mich leider ein Flop

Ja, nein, vielleicht
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So wunderschön dieses Buch in seiner Aufmachung ist, so sonderbar fängt es an.
Ich fand die Leseprobe schon seltsam, habe aber darauf gehofft, daß sich die Handlung entwickelt.
Ich kenne keine weiteren ...

So wunderschön dieses Buch in seiner Aufmachung ist, so sonderbar fängt es an.
Ich fand die Leseprobe schon seltsam, habe aber darauf gehofft, daß sich die Handlung entwickelt.
Ich kenne keine weiteren Bücher von Doris Knecht und kann mich deshalb nur auf diesen Titel beziehen.
Sie erzählt in Ich-Form und viel von ihrem Hund. Ich glaube einmal nennt sie seinen Namen, ansonsten ist es der Hund. Das finde ich wirklich merkwürdig. Der Erzählstiel hat was von einem Tagebuch.
In den einzelnen Kapiteln ist wenig Handlung, eher das Kopfkino der Protagonistin. Sie zerdenkt viel ihre Vergangenheit und ihre eher mit Ängsten behaftete Zukunft. Was mich sehr stört sind die ständigen Wiederholungen der Gedanken.
Es ist kein leichtes, positives Buch, eher die Abrechnung mit dem Leben, pessimistisch, voller Frust und Zukunftsängsten. Es verdeutlicht einem die eigene Vergänglichkeit und den körperlichen Verfall.

Fazit:
Mir hat dieses Buch keinen Spaß gemacht.

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