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Veröffentlicht am 26.04.2018

Toll

Royal Passion
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Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es innerhalb eineinhalb Tagen durch gelesen hatte. Wenn man einmal in der Geschichte von Alexander und Clara drinnen ist, will man auch nicht mehr raus. Man muss ...

Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es innerhalb eineinhalb Tagen durch gelesen hatte. Wenn man einmal in der Geschichte von Alexander und Clara drinnen ist, will man auch nicht mehr raus. Man muss einfach wissen was bei den beiden als nächstes passiert.

Das Cover war eigentlich der ursprüngliche Grund, warum mir das Buch im Laden so ins Auge gestochen ist und ich es unbedingt haben wollte. Es ist schlich und elegant und passt perfekt zu der Geschichte die das Buch im inneren birgt.
Nachdem ich dann den Klappentext gelesen habe, war es sowieso vorbei und das Buch war somit gekauft!!

Der Anfang hat mich ein wenig stutzig gemacht, ich mein 1. wer erkennt den Prinzen aus seinem eigenen Land nicht? - Aber da war die Erklärung, dass er lange im Irak war und sich stark verändert hat.
2. Wer küsst einfach so ein fremdes Mädchen mit einer solchen Leidenschaft? - Prinzen dürfen das

ich fand es schrecklich, wie der König und die Koniginmutter so mit Clara umgegangen sind. Das hat wirklich nichts königliches und so kann man mit Menschen einfach nicht umgehen, schon gar nicht wenn man in England auf dem Thron sitzt.

Pepper ist mir gleich ein großer Dorn im Auge gewesen, ist ja irgendwie klar, dass sie ausrastet, wenn jemand ihr Kleid versaut und dann auch noch die Freundin des Prinzen (auf den wahrscheinlich auch scharf ist)
Naja, zum Glück hat sie ja dann ihre Maske fallen gelassen und in dem Landhaus der königlichen Familie ging es erst richtig los..

Was mit Sarah passiert ist hat mich unglaublich schockiert Der arme Alexander gibt sich die Schuld dafür und nur deshalb lädt er auch Pepper immer und überall mit ein.
Dass er Narben auf seinen Oberkörper hat und deshalb beim Sex sein T-Shirt nie ausziehen wollte, fand ich ein bisschen vorhersehbar. Aber das ich nicht schlimm.

Alles in einem hat mich die Story ein bisschen an Driven erinnert, da ich das Buch aber überhaupt nicht mochte, hoffe ich darauf, dass Royal keine Kopie ist.

Ich freue mich auf den zweiten Teil und stürze mich jetzt direkt darein, die Leseprobe im Royal Passion sprach Bände...

Veröffentlicht am 26.04.2018

Toller Start!

Game of Hearts
1

Zum Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist alles sehr stimmig, mit der leuchtenden Skyline auf dem schwarzen Hintergrund. Die Innenklappen sind im gleichen Stil wie das Cover und alles ist ein ...

Zum Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist alles sehr stimmig, mit der leuchtenden Skyline auf dem schwarzen Hintergrund. Die Innenklappen sind im gleichen Stil wie das Cover und alles ist ein wenig mit Glitzer verziert. Am schönsten ist allerdings die Aufmachung der Kapitel, da hat man sich wirklich Mühe gegeben was Neues zu machen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Geneva Lee war wieder sehr angenehm, man fliegt schnell durch die seiten und hat auch keine Probleme sich alles bildlich vorzustellen. Allerdings muss man dazu sagen, dass dem Schreibstil die übliche Tiefe gefehlt hat.

Zu den Charakteren: Emma Southerly war mir sehr sympatisch als Protagonistin. Mir ist sofort aufgefallen, dass sie zynisch, sarkastisch, stolz und sehr selbstbewusst ist! Sie geht auf eine exclusive Schule, welche ihr von dem neuen Mann ihrer Mutter bezahlt wird, mit lauter Richkids und man merkt, dass sie sich, trotz ihres "Statuses" sehr gut durchsetzten kann. Emma lebt eher in ärmlichen Verhältnissen, weswegen sie sich die Schule sonst auch nicht leisten könnte. Sie kann austeilen und einstecken, das finde richtig ich gut! Auch ihre Sprüche haben mir gut gefallen, nur auf der Polizeiwache fand ich sie eher unangebracht.. Bisschen enttäuscht war ich dann, als sie sich quasi in das sabbernde Hündchen verwandelt hat, immer wenn Jamie in ihrer Nähe ist. Ich hoffe, dass sie sich nicht zu sehr von ihm kontrollieren lassen wird und immer noch eine eigenständige Persönlichkeit bleibt, genauso, wie zu Beginn. Sie hat einen heftigen Hieb vom Schicksal bekommen und ich hoffe dahingehend auch noch einiges erfahren zu können.

Jameson West oder Jamie ist zu Beginn der mysteriöse Unbekannte, dessen Identität aber schnell klar wird. Er ist das komplette Gegenteil von Emma, er ist reich, kommt aus einer einflussreichen Familie und ist arrogant af :D Ich mag ihn irgendwie nicht so richtig, er ist mir zu kontrollsüchtig, klischeehaft und VIEL zu launisch! Für manche kann das ja ganz süß sein, aber nein Danke. Vielleicht ändert sich da ja noch.

Zum Buch/ Inhalt: Der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht, da dass Buch ein bisschen Krimiflair enthalten sollte. Ich muss sagen, dass mir die ganze Sache rund um den Mord allerdings ein bisschen zu oberflächlich abgehandelt wurde, was natürlich auch an der Länge des Buches lag, es gab am Anfang ein bisschen was dazu, dann wurde der Mord ab und an mal erwähnt und nur zum ende hin geschieht nochmal etwas, was damit in Verbindung gebracht werden könnte. Allgemein kann man also sagen, dass der Klappentext dahingehend zu viel versprochen hat. Aufgrund des kleinen Cliffhängers am Ende des Buches hoffe ich, dass sich vielleicht Band 2 mehr um den Mord kümmert.

Wenn ich richtig gezählt habe, umfasst das Buch nur eine Woche im Leben von Jamie und Emma. Eine Woche, in der die beiden von null auf hundert sind, so richtig sicher, was ich davon halt soll bin ich mir nicht. Also erst einmal finde ich gut, dass das Buch zwar im Bereich Erotik eingeordnet wird, sich dahingehend aber eher geziert hat. Allerdings ging mir die Beziehung der beiden trotzdem einfach viel zu schnell und es hat absolut an Tiefe und Emotionen gefehlt, es wirkte fast schon ein wenig unrealistisch. Durch die Länge des Buches sind einfach viele gute Ansätze ins Nichts verlaufen, bzw. wurden einfach nicht so gründlich bearbeitet, wie ich mir das vielleicht gewünscht hätte.

Veröffentlicht am 17.07.2017

Hat mir gut gefallen!

Shutter Man
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Zum Cover: Das Cover gefällt mir recht gut. Es ist sehr schlicht und dunkle gehalten, das einzige "auffallende" ist der Schriftzug, welcher in Orange mitten auf dem Cover prangt. Dazu ein Aufklappmesser, ...

Zum Cover: Das Cover gefällt mir recht gut. Es ist sehr schlicht und dunkle gehalten, das einzige "auffallende" ist der Schriftzug, welcher in Orange mitten auf dem Cover prangt. Dazu ein Aufklappmesser, welches das A bei Man darstellt. Thriller brauchen keine aufwenigen Cover, weshalb mir solche schlichten mit kleinen Akzenten sehr gut gefallen.

Zum Schreibstil: Das war mein erstes Buch von Richard Montanari, aber definitiv nicht mein letztes. Der Schriebstil hat mir gut gefallen, es war flüssig zu lesen und an den richtigen Stellen spannend geschrieben. Ich habe wirklich bis zum Ende mitgefiebert und hatte sogar zwischenzeitlich eine Gänsehaut! Auch gefallen hat mir, dass die Kapitel aus den Sichtweisen mehrerer Personen unter anderem der/ die Mörder geschrieben wurde. Und ebenfalls gut war, dass es Kapitel aus der Vergangenheit gab, welche auch sehr anschaulich geschrieben waren.

Zu den Charaktern: Ich fand alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet, Teils freundlich und richtig cool! so waren zum Beispiel Kevin und Jessica ein eingespieltes Team und es hat Spaß gemacht, die gemeinsame Zeit der beiden mitzuerleben, auch wenn es sich hier weniger um Private sondern eher um Berufliche Zeit dreht.

Ich mochte Jessicas offene und fröhliche Art Sie ist sehr hilfsbereit und hinterfragt ihren Partner in keiner Sekunde. Sie scheint ihm blind zu vertrauen! Jessica hat eine Tochter, Sophie, welche ganz angetan (nicht im sexistischen Sinne) von Byrne zu sein scheint und somit konnte ein Bild von Byrne doch tatsächlich Justin Bieber verdrängen. Diese kleinen lustigen Szenen machen das Buch noch viel besser!
Man merkt, dass Kevin mehr oder weniger Probleme hat. Es sind jetzt nicht die größten, aber seine Ex Frau, mit der er sich noch gelegentlich trifft will umziehen und er möchte es halt nicht, sagte es ihr aber nicht direkt. Er hat ein gutes Verhältnis zu seiner Tochter, welche ihn dann schließlich auch einen entscheidenen Schritt weiterbringt in seinen Ermittlungen.
Was ich schön finde, dass er Ermittler mit Leib und Seele ist aber nicht solche Probleme hat, wie es viele andere Ermittler aus Thriller Romanen haben.

In den Vergangenheitskapitel erfährt man immer mal etwas, wie die Jungs früher so waren und was sie alles so angestellt haben. Ich mochte alle 5 sehr umso schockierter war ich, dass 3 von ihnen bereits tot sind. Auch hier legt die Vermutung nahe, dass erstens das irgendetwas mit den Farrens zutun hat und zweitens die Todesfälle vielleicht in den vorherigen Büchern bereits erwähnt oder gar aufgeklärt wurden.

Was verrückt ist aber wahr, ist, dass ich Michael Farren sehr mag. Auch wenn er der Serienkiller ist und tötet, mochte ich ihn doch von Anfang an. Er war mir irgendwie direkt sympathisch und irgendwie tut er mit Leid. Ich glaube, dass er ich einfach nur ein normales Leben gewünscht hat, mit jemandem zusammen - mit Emily. Durch seine Krankheit ist er sehr eingeschränkt und kann leicht hintergangen werden wie man es am Ende bemerkt hat. Auch hatte ich das Gefühl, dass er vieles nicht wollte, sondern mehr oder weniger von seiner Großmutter dazu angestiftet wurde.

Zum Buch: Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut, weil es ersten in Manuskriptform von der Lesejury bei mir ankam und zweiten der Klappentext mich unheimlich sehr angesprochen hat. ich war dann leider auch innerhalb von wenigen Tagen durch, was eigentlich nicht richtig war, da man bei der Lesejury pro Woche eine bestimmte Seitenanzahl lies und den Teil dann rezensiert. Ich habe das Buch allerdings in einem Rutsch gelesen, da man keine großen Abstände lassen konnte, da man sonst aus der Geschichte rausgekommen wäre und diese an Spannung verliert.

Ich bin gut ins Buch reingekommen und war auch sehr schnell in der Geschichte drinnen. an manchen Stellen hat es mir etwas an Spannung gefehlt, allerdings kam diese dafür ganz unerwartet an anderen Stelle zum Einsatz. Teilweise war die Handlung echt brutal und so eiskalt, dass ich vielleicht finde, dass man das Buch vielleicht nicht unbedingt lesen muss, wenn man unter 16 Jahren alt ist. ich hab auch überall im Haus das Licht angemacht weil ich dachte jeden Moment kommt jemand um die Ecke gesprungen :D

Was ich gut fande, dass der Ermittler ersten eine Vergangenheit hatte, die in Zusammenhang mit den Verbrechen steht und zweitens nicht solche Probleme hat wie andere Ermittler in Thriller, sprich Drogen - oder Alkoholprobleme. Das kann zwar auch gut ankommen, aber an vielen Stellen nervt es, wenn es sich nur um das Privatleben des Ermittlers dreht und der Fall unter geht. Das fand ich gut, dass hier genau das Gegenteil geschah und hier wirklich hauptsächlich der Fall im Vordergrund stand!

Das Buch ist zwar so weit ich weis Teil 9 einer Reihe von dem Ermittlerteam Byrne und Balzano, allerdings hatte ich im Verlaufe des Buches nicht einmal das Gefühl, dass mir irgendetwas wichtiges aus vorherigen Bücher entgeht. Sicher, dass Jessica nun in der Staatsanwaltschaft arbeitet, ist vielleicht in den vorherigen Büchern erklärt aber so wichtig ist das ja nicht.
Fazit
Ein gutes Buch, dem vielleicht ein bisschen der Thrill fehlte.
Sehr tolle Charaktere, toller Schreibstil und eine originelle Geschichte.
Trotz kleinen Schwächen ein gutes Buch, welches ich definitiv empfehlen kann, allerdings kein Buch für schwache Nerven!

Veröffentlicht am 17.07.2017

Gute Geschichte mit nervigen Charaktern

Never before you - Jake & Carrie
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Zum Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut und war auch mit ein großer Punkt, warum ich dieses Buch so unbedingt lesen musste. Auch wenn ich es nicht mag, wenn man Gesichter auf Cover sieht so finde ...

Zum Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut und war auch mit ein großer Punkt, warum ich dieses Buch so unbedingt lesen musste. Auch wenn ich es nicht mag, wenn man Gesichter auf Cover sieht so finde ich es doch hier sehr passend zu den Charakteren.


Zum Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr sehr gut gefallen! Ich fand es zu einen sehr angenehm und leicht zu lesen und zum anderen enthielt das Buch sehr viel Gefühl und wurde an den richtigen Stellen emotional. Auch, dass man die Geschichte aus beiden Seiten lesen konnte (Jake & Carrie) hat mir sehr gut gefallen und machte das lesen noch abwechslungsreicher.


Zu den Charaktern: Carrie war mir von Beginn an sympathisch. ich mochte ihre quirlige Art sehr. trotzdem wurde sie mir an manchen Stellen einfach zu viel. Teils zeigte sie einfach zu kindisches Verhalten und auch war sie mir teils nutzlos vorgekommen. Ich weiß nicht genau warum aber irgendwie hat sich alles nur um sie gedreht und ständig war sie das Opfer, allerdings war sie schon eine richtige Schlange zu ihrer besten Freundin Liv. Ich meine okay, wer solche Freunde hat braucht eigentlich keine Feinde mehr.. Es ist wahr, Liv hatte Jake zuerst gesehen und bei einem Mädchen, was offensichtlich bisher nur an Sex interessiert war, ist es schon außergewöhnlich, wie sehr sie Jake auf andere Weise wollte. Trotzdem hat das ihre angeblich beste Freundin Carrie wenig gejuckt. Gut, Liv wurde von der Autorin auch nicht unbedingt in einem guten Licht dargestellt, was mein Mitgefühl in dem Punkt auch Recht in Grenzen hält, aber trotzdem, als beste Freundin macht man sowas nicht, Gilt bei und Mädchen/ Frauen nicht immer das ungeschrieben Gesetzt Finger weg von dem Freund der Besten Freundin?


Jake war von Beginn an irgendwie komisch. Mich hat genervt, dass er direkt so viele Vorurteile hatte, z.b. Carries besten Freund gegenüber oder auch ihr selber, als sie zu rockiger Musik getanzt hat. Auch seine teil unangebrachten arschigen Sprüche warfen nicht wirklich ein gutes Licht auf ihn. Naja gut, als ich dann von esiner Vergangenheit mit Charlotte und der Motorradgang erfahren habe, welche ich übrigens schon geahnt hatte, fand ich ihn dann doch etwas besser. Leider hat er mich auch nicht überzeugt als er dann ein unglaublicher softie wurde, denn er hat ja praktisch eine 180° Grad Wendung hingelegt, welche erzwungen und nicht besonders glaubhaft rüberkam.

Auch, dass er sich am Ende doch in Carries Kram eingemischt hat und sie damit ähnlich gefährdet hat wie Charlotte damals, obwohl sie ihn ausdrücklich gebeten hat das zu unterlassen, hat ihn mir nicht symphatischer gemacht.


Trotz, dass ich die Charaktere nicht so sehr mochte und nervig fand mochte ich deren Geschichten und die nebenchaNaktere wie Phil, Nolan und Liv doch recht gut. Auch deswegen hab ich ein Auge zugedrückt und versucht das gute in den Hauptcharakteren zu finden, ob mir das gelungen ist oder nicht bleibt fraglich. ich persönlich finde ja, ich hab mehr negatives als positives über Jake und Carrie geschrieben. Aber gut :D


Zum Buch: Ich muss sagen, dass ich von den ersten 100 Seiten überhaupt nicht überzeugt war. Ich fand den Anfang sehr schleppend und Klischeehaft. Auch hat das Handel bzw. die äußere Erscheinung von Carrie und Jake einander gegenüber überhaupt nicht gepasst. Beide sind irgendwie von ihrer Vergangenheit gezeichnet und kamen doch recht gebrochen oder ernüchtert vor. Trotzdem waren sie von Beginn an unglaublich feindselig zu einandern, was irgendwie nicht zu meinem ersten Eindruck der beiden gepasst hat.

Als ich dann weiter gelesen habe, wurde es allerdings immer spannender und ab der Mitte war ich dann richtig versunken in dem Buch. Mir hat die Geschichte unglaublich zugesagt und vorallem hat mir gefallen, dass so ein bisschen Spannung miteingebaut wurde.

Auch wenn es zum Ende hin traurig wurde, hab ich mir schon fast gedacht, dass etwas mit Phil nicht stimmt und ACHTUNG SPOILER irgendwie dachte ich mir, dass er nicht mehr lebt. Man kommt aus so einem Drogending nicht mehr heil raus, auch dann nicht, wenn man selbst gar nicht dran Schuld war. Dank Carlos, war der Schaden bereits angerichtet.


Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich werde auf jeden Fall weiter an der Reihe bleiben und mir sehr bald Band 2 vorknöpfen, da ich Joyce bereits sehr mag und mir sicher bin, dass auch Eric gut zu ihr passt. ich bin auf deren Geschichte gespannt und vorallem, wie es mit Jakes Tattoostudio weitergeht und Carries Vortanzen...


Fazit

Gutes Buch mit viel Gefühl und mindestens doppelt so viel Romantik. Die Geschichte macht Lust auf mehr und besitzt durchaus Potenzial, welches vorallem bei den Charakteren nicht ganz ausgeschöpft wurde..

Veröffentlicht am 19.04.2017

Ein traum wie ein leben

Ein Traum wie ein Leben
1

Ein Traum wie ein Leben
Autor: Jeannette Kauric
Verlag: Books on Demand
Preis: 9,99€ (Printausgabe)
3,99€ (E-Book)
Genre: Roman
Seitenanzahl: 242
Kapitelanzahl:16
ISBN: 978-3-740-72743-7 ...

Ein Traum wie ein Leben
Autor: Jeannette Kauric
Verlag: Books on Demand
Preis: 9,99€ (Printausgabe)
3,99€ (E-Book)
Genre: Roman
Seitenanzahl: 242
Kapitelanzahl:16
ISBN: 978-3-740-72743-7

Vielen Dank an Jeannette Kauric
für die Bereitstellung dieses Rezenzionsexemplares!




ACHTUNG!
Spoileralarm, für alle die es noch nicht gelesen oder zu Ende gelesen haben sollten jetzt wegdrücken!!!
Zum Kaufen hier entlang ...

Inhalt
Michael ist beruflich erfolgreich, ledig und genießt
sein Leben in vollen Zügen: mit seinem schicken
Mercedes, teurer Designerkleidung und in der
Gesellschaft wechselnder Frauen. Doch dann wird ihm
eine Wette mit seinem Kumpel zum Verhängnis. Die
Herausforderung: er muss die bodenständige Lisa,
Tochter eines Düsseldorfer Modeunternehmers,
kennen lernen und um den Finger wickeln. Leider
passt Lisa so gar nicht in sein Beuteschema. Doch
dann reißt ein plötzlicher Unfall Michael heraus aus
seiner Großstadtwelt in eine gänzlich andere, in der
Geld und Einfluss nichts wert sind. Hier wird er mit
seiner Vergangenheit konfrontiert ...

Wo endet die Realität und wo beginnen Träume?

Eigene Meinung
Zum Cover: Das Cover ist wirklich traumhaft schön und lädt zum Lesen ein. Die Farben und die Shilouetten der Personen auf dem Cover verleihen dem etwas verspieltes, romantisches...

Zum Schreibstil: Der Schriebstil hat mir überhaupt nicht zugesagt. Der ganze Satzbau war irgendwie merkwürdig und auch die Ausdrucksweise der Autorin war stockend und irgendwie kindisch. Solch einen Schreibstil bin ich nicht gewöhnt und ich mochte ihn so gar nicht, was dazu beitrug, dass ich für sehr wenig Seiten, mehr als sonst Zeit zum Lesen brauchte. man merkt zwar, dass der Schreibstil sich im Laufe des Buches ein wenig bessert, man merkt aber auch, dass es das erste Buch der Autorin ist...

Zu den Charaktern: Micheal mochte ich direkt von Anfang überhaupt nicht. Er ist ein selbstgefälliges, arrogantes, von sich überzeugtes, überhebliches, dummes Arschloch. Er interessiert sich nicht die Bohne für Lisa und macht ihr nur was vor. Bei seinen Gedanken hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand werfen können. So ein arrogantes und selbstüberzeugte Geschwätz hab ich lange nicht mehr gelesen.
Die charakteristische Wandlung von Michael war zwar gut mit anzusehen, allerdings schien es mir eine "Verwandlung" von einem Extrem in ein anderes Extrem zu sein..

Auch Lisa mit ihrem 27 Jahren war mir viel zu naiv, aufdringlich und kindisch. Sie hat sich viel zu schnell von Michael rumkriegen lassen. Obwohl sich beide gerade mal seit knapp zwei Wochen kannten, sprach sie schon von Liebling, Schatz und der ach so großen Liebe?! Ähm..?

Zum Buch: Das war leider die reinste Enttäuschung für mich. Es hat sich sehr lange gezogen, obwohl es nur um die 250 Seiten hat.
Irgendwie war die ganze Geschichte nicht wirklich so stimmig, es wurde viel zu viel in wenigen Seiten reingeklatscht und das konnte dementsprechend nicht wirklich gut umgesetzt werden.

Leider konnte ich mich zu Beginn des Buches nicht wirklich einfinden und in der Geschichte versinken, was zum Teil an den eher abgehakten, schwachen und gestelzten Dialogen und zum anderen an den SEHR unsympathischen Hauptcharakter Michael lag. Der Funke beim Lesen wollte einfach nicht überspringen, es hat mir keine Gefühle vermittelt.. außer vielleicht Langeweile...

Einige Nebenhandlungen, vorallem die in der Zwischenwelt, kamen mir doch teilweise eher überflüssig und uninteressant vor.
Die drei teile, in die das Buch eingeteilt war, scheinen mir doch eher stark getrennt voneinander und hatten wenig Bezug zueinander. Schade!

Trotzdem möchte ich euch das Buch mit meiner Rezension nicht ausreden. Bitte lest es und macht euch selber ein Bild davon! Nur weil es mir nicht gefallen hat, muss das noch lange nicht heißen, dass ihr es nicht lieben werdet! Ich habe viele sehr gute Rezensionen zu dem Buch gelesen, die es sicher auch verdient hat, nur halt nicht aus meiner Sicht.
Jedes Buch hat seiner Liker und eben auch "Nicht-Liker" - und ja, ich benutze absichtlich nicht das Wort Hater, weil das zu weit geht.
Bitte bedenkt, dass das nur meine ganz persönliche Meinung ist, von der ihr euch nicht beeinflussen lassen solltet...

Fazit
Eine Geschichte, welche durchaus Potenzial zeigt, welches leider nicht
ausgeschöpft wurde. War alles ein bisschen viel für das kleine Buch..

Bewertung
1/5