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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2025

Leider nicht überzeugt

Frau im Mond
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Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, die vielen Zeitsprünge haben das Hörerlebnis beeinflusst.
Es war oftmals frustrierend, weil ich den Zusammenhang nicht gefunden hatte - und wenn ich dann erneut ...

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, die vielen Zeitsprünge haben das Hörerlebnis beeinflusst.
Es war oftmals frustrierend, weil ich den Zusammenhang nicht gefunden hatte - und wenn ich dann erneut gehört habe, nicht mehr rein kam.
Der Roman ist in drei Zeitebenen geschrieben: 1966, 2020 und alles was zwischen den Jahren passiert.
Man sortiert also ständig neu, in welcher Zeit man sich gerade befindet.
Kurzum geht es um eine Rakete, welche ins All geschissen wird (1966), eine Explosion (2020) und all die Familenstorys zwischendrin.
Mich hat das Buch leider weder berühren, noch abholen können. Das Cover und der Klappentext haben zu viel versprochen.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Leider nicht meins

Wedding People (deutsche Ausgabe)
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INHALT
Phoebe hat nicht damit gerechnet, auf eine Hochzeitsgesellschaft zu treffen. Schon gar nicht an dem Tag, an dem sie ihr Leben beenden möchte. Lila und Gary sind die „Glücklichen“, die die sich trauen ...

INHALT
Phoebe hat nicht damit gerechnet, auf eine Hochzeitsgesellschaft zu treffen. Schon gar nicht an dem Tag, an dem sie ihr Leben beenden möchte. Lila und Gary sind die „Glücklichen“, die die sich trauen wollen. Zumindest macht das vorerst den Anschein. Das eigentliche Frame spielt sich leise nebenbei ab. Am Ende kommt alles anders als man denkt.

EINDRUCK UND FAZIT
Was war das denn? Ich komme einfach in diese amerikanischen Romane nicht rein. In den Büchern ist einfach immer viel los, zu viel. Zu viel Drama, zu viel von allem. Ich finde auch, dass die seltsamen - witzig gemeinten Szenen - nicht ganz ankommen und immer einen Ticken drüber sind. Phoebe finde ich ganz sympathisch gezeichnet und die Grundidee klasse, leider hapert es an der Umsetzung. Ich finde, dass das Thema Suizidgedanken (Pläne) ziemlich platt abgearbeitet wurde. Die Geschichte ist vorhersehbar und typisch amerikanisch. Insgesamt hätten 150 Seiten dem Buch auch keinen Abbruch getan. Schade!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Ein ganz besonderes Buch

Lebensversicherung
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Dieses Buch ist zu recht für den Buchpreis 2025 nominiert.
Es ist anders. Besonders. Nicht nur der Inhalt, sondern auch alles andere in diesem Buch. Deshalb würde es den Preis auf jeden Fall verdienen. ...

Dieses Buch ist zu recht für den Buchpreis 2025 nominiert.
Es ist anders. Besonders. Nicht nur der Inhalt, sondern auch alles andere in diesem Buch. Deshalb würde es den Preis auf jeden Fall verdienen.

"Ich bin 3 Jahre alt und am meisten Angst habe ich davor, dass alle sterben. Ich bin neun jähre alt und am meisten Angst habe ich davor, dass alle sterben. Ich bin 18 Jahre alt und am meisten Angst habe ich davor, dass alle sterben. Ich bin 34 Jahre alt und am meisten Angst habe ich davor, dass alle sterben." S. 155

Hauptprotagonistin im Buch ist eine junge Frau. Eine Frau mit Angststörung. Ausgelöst durch die Eltern, diese machen mit der Angst der anderen Geld. Sie verkaufen Versicherungen.
"Immer wenn meine Mutter in meiner Kindheit das Haus verlässt und mit dem Auto wegfährt, sage ich: Pass auf dich auf, fahr vorsichtig. Ich hänge die Wörter so dicht aneinander, dass sie wie ein einzelnes klingen: passaufdichauffahrvorsichtig. Ich darf nicht vergessen es zusagen, sonst passiert meiner Mutter etwas." S. 144
Was bei mir hängen blieb ist, dass man sich nicht gegen alles versichern kann, dass ein Restrisiko bleibt. Da auch in meinem Leben verschiedenen Ängste eine Rollen spielten (und immer noch spielen), hat mich die Autorin sehr zum nachdenken angeregt. Dieses Buch ist so anders, kühl und dennoch intensiv. Kurz und prägnant und dennoch so viel aussagend. Es ist so viel mehr im Buch, als in Worten verfasst wurde. Es ist definitiv ein Kandidat für den Buchpreis 2025.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Leider zu verwirrend

Ein ganz besonderer Ort
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Ich bin was die Bücher von Jo-Jo Moyes angeht super ambivalent. Nicht jedes Thema passt zu mir, nicht jeden Buch holt mich ab.
Dieses klang von der Story ganz niedlich, ich habe das Hörbuch gehört - und ...

Ich bin was die Bücher von Jo-Jo Moyes angeht super ambivalent. Nicht jedes Thema passt zu mir, nicht jeden Buch holt mich ab.
Dieses klang von der Story ganz niedlich, ich habe das Hörbuch gehört - und leider abgebrochen.
Nun kann man darüber streiten, ob es der Text oder die eingesprochene Stimme war, aber ich denke vielleicht beides nicht unbedingt.
Vielleicht war es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für diese Geschichte.
Die junge Suzanna eröffnet in ihrer Heimat ein Kleins Cafe. Sie kam wieder zurück in dieses kleine Örtchen und hatte große Ziele. Die Ehe mit ihrem Mann scheint nicht wirklich fest zu sein, ein anderer Mann bringt sie durcheinander. Es geht wohl um Selbstfindung und Familienkonflikte.
Mehr kann ich zum Inhalt nicht sagen, denn ich fand bereits die ersten Minuten eher anstrengend. Die vielen Perspektiven machen es wirklich schwer zum folgen, und ich kam einfach nicht rein. Leider kein Buch für mich. Ich probiere es beim nächsten Mal wieder...

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Ich konnte den Schmerz fühlen

Blinde Geister
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Ein Buch, welches zurecht für den Buchpreis in diesem Jahr normiert wurde.
Im Buch geht es um Trauma,
Olivia, die Tochter von Rita und Karl, wird groß in der Nachkriegszeit. Vom Krieg gezeichnet, bleiben ...

Ein Buch, welches zurecht für den Buchpreis in diesem Jahr normiert wurde.
Im Buch geht es um Trauma,
Olivia, die Tochter von Rita und Karl, wird groß in der Nachkriegszeit. Vom Krieg gezeichnet, bleiben bei nahezu allen Familienmitgliedern Traumatisierungen übrig. Für Olivia und ihre Schwester gehört die Angst und der Gang in den Luftschutzbunker zum Alltag. Als Olivia erwachsen wird, kann sie diese Situation nicht aushalten, kommt in die Psychiatrie und lässt sich behandeln. Als das Leben wieder in Bahnen läuft, beginnt der Krieg in der Ukraine, Eine Heilung, welche über Generationen passierte, droht aufgrund der Retraumatisierung zu kippen.
Dieses kurze Buch (es sind gerade einmal 190 Seiten) beinhaltet so viel. Viel Trauma, viel Suche nach dem Ich, viel Wunsch nach Verarbeitung. Es machte mich von Beginn an traurig, über die Sätze legte sich eine schwere, die ich kaum beschreiben kann. Das Thema transgenerationale Traumatisierung beschäftig mich schon länger, ich finde die Autorin hat diese Thema und die Folgen über mehrere Generationen hinweg, ganz wunderbar gezeichnet. Ich konnte sämtliche Gefühle und den Schmerz, hören und fühlen - und das muss man erst mal schaffen. Ein ganz beeindruckendes Buch!

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