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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2018

Amnesie in extremer Form

Ich. Darf. Nicht. Schlafen.
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Christine wacht jeden Tag auf und weis nicht, wer sie ist.

Sie weis nicht wie sie heißt.
Sie weis nicht wo sie wohnt.
Sie weis nicht wie alt sie ist.
Sie weis nicht wer neben ihr liegt.
Sie weis ...

Christine wacht jeden Tag auf und weis nicht, wer sie ist.

Sie weis nicht wie sie heißt.
Sie weis nicht wo sie wohnt.
Sie weis nicht wie alt sie ist.
Sie weis nicht wer neben ihr liegt.
Sie weis nicht was passiert ist.

Es ist schon eine erschreckende Vorstellung, jeden Tag lernen zu müssen, wer man ist, was man machen soll und immer auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Sie vertraut den Menschen in ihrer Nähe und dann doch wieder nicht, weil sie meint etwas zu spüren. Am nächsten Tag ist alles vergessen und sie weis, dass sie den Mann an ihre Seite liebt und ihn vertrauen kann.

So zieht es sich durch fast das ganze Buch. Christine ist verzweifelt auf der Suche nach sich selbst. Für mich war es etwas zu langatmig und dadurch das sich vieles wiederholt konnte sich nur schwer die Spannung aufbauen. Ab dem letzten Viertel wurde es dann aber intensiver und die Spannung stieg hier bis zum Schluss. Gerne hätte ich einen Tag mehr gelesen, in Christines Leben.

Fazit:
Das Buch lässt einen nicht ganz los, aber es zog mich nicht komplett in seinen Bann.

Veröffentlicht am 13.06.2018

Schandfleck im doppelten Sinn

Schandfleck
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Manfred Grazinger wird tot in seinem Lehnstuhl aufgefunden. Die Todesursache ist auf jeden Fall nicht alltäglich, um nicht zu sagen ungewöhnlich. Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf großes ...

Manfred Grazinger wird tot in seinem Lehnstuhl aufgefunden. Die Todesursache ist auf jeden Fall nicht alltäglich, um nicht zu sagen ungewöhnlich. Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf großes Schweigen der Dorfbewohner und schon bald ist klar, dass viele etwas zu verbergen haben.

Ein sehr angenehmer Schreibstil, flüssig und leicht zu lesen. Die Orte, Menschen und Situationen entstehen problemlos im Kopf.

Von Anfang an wird man neugierig gemacht, was sich wohl unter der schönen, idyllischen Oberfläche des Dorfes versteckt. Wer verbirgt was und warum. Jeder will nichts gesehen haben, obwohl in diesem Ort wohl überall versteckte Augen und Ohren sind.

Kommissar Hansen ist ja ein "Zuggezogener" daher halten sich die bayrischen Dialoge in Grenzen, da er sie ja auch nur bedingt versteht. Ein Heimatkrimi ohne Dialekt wäre aber auch nichts. Hier gelingt der Spagat gut.
Hansen ist mir sehr sympathisch, da er ein funktionierendes Privatleben hat, abgesehen von Ignatz - lassen sie sich überraschen, wenn sie ihn noch nicht kennen.

Der Spannungsbogen baut sich immer weiter auf - wobei die Neugierde auch mitspielt. Mit geschickten Szenenwechsel wird man zum Weiterlesen animiert. Plötzlich gewinnt das Wort "Schandfleck" eine neue Bedeutung.

Lassen Sie sich von Jürgen Seibold ins Allgäu entführen und merken Sie dabei, dass die Fassade täuschen kann.

Dies ist der 5. Fall in dem Kommissar Hansen ermittelt, allerdings kann man das Buch problemlos lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen.

Veröffentlicht am 13.06.2018

Liebe als Krankheit

Delirium
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Ich fand das Thema sehr interessant, die Liebe als eine bösartige Krankheit als Ausgangssituation zu nehmen.

Allerdings war mir nicht alles verständlich und komplett schlüssig, wie es häufig bei Fantasy-Erzählungen ...

Ich fand das Thema sehr interessant, die Liebe als eine bösartige Krankheit als Ausgangssituation zu nehmen.

Allerdings war mir nicht alles verständlich und komplett schlüssig, wie es häufig bei Fantasy-Erzählungen ist. Einerseits sind sie in der Lage die "Krankheit" zu operieren, also eine Gehirn-OP, andererseits haben sie Stromversorgungsprobleme, Benzinknappheit und eine Ausgangssperre. Die Menschen werden mittels eines Zauns "eingesperrt".

Magdlenas Mutter konnte nicht geheilt werden und beginn Selbstmord, sie musste als Waise bei ihrer Tante aufwachsen und ihr Name war schon mit Negativem behaftet. Deshalb wünschte sie sich nichts mehr, als endlich geheilt zu werden. Wie es aber oft so im Leben ist, kommt etwas dazwischen. Sie begegnet der Liebe und durchlebt alle Anzeichen, vor welche die Regierung immer warnte.

Leider braucht ich bis zum letzten Viertel um richtig in die Geschichte einzutauchen und war öfter kurz davor abzubrechen. Der Schluss hatte es dann allerdings in sich und ich werde bestimmt auch Band zwei lesen.

Wer also über etwas Durchhaltevermögen verfügt und immer wissen möchte, wie eine Geschichte endet, der wird in diesem Buch viel über "Amor Deliria Nervosa" lernen.

Veröffentlicht am 12.06.2018

Süß, süß, süß - einfach total süß!

Die schönsten Geschichten von Paddington – Sechs Hörbuchabenteuer
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Es macht unheimlich viel Spaß der Stimme von Katharina Thalbach zu lauschen. Sie schafft es jeder Personen und natürlich Paddington Leben einzuhauchen. Dadurch, dass Sie die Stimme für jede Figur ändert, ...

Es macht unheimlich viel Spaß der Stimme von Katharina Thalbach zu lauschen. Sie schafft es jeder Personen und natürlich Paddington Leben einzuhauchen. Dadurch, dass Sie die Stimme für jede Figur ändert, wir das Hörerlebnis nicht langweilig oder eintönig, sondern macht gute Laune.

Die Geschichten sind einfach total süß und man kann sich den marmeladenverschmierten oder marmeladensüchtigen Bären in jeder Situation vorstellen ohne das Bilderbuch zu kennen.

Für Kinder im Vorschulalter ein ideales Hörbuch.

Veröffentlicht am 12.06.2018

Kinderbuch für die ganz Kleinen

Auf unsrer Wiese gehet was
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Ein Kinderbuch, welches qualitativ sehr hochwertig ist, mit seinen dicken Seiten und den kunterbunten Bildern. Ideal für die Kleinsten, da es auch nicht viel Text hat. Die Bilder sind einfach gestaltet ...

Ein Kinderbuch, welches qualitativ sehr hochwertig ist, mit seinen dicken Seiten und den kunterbunten Bildern. Ideal für die Kleinsten, da es auch nicht viel Text hat. Die Bilder sind einfach gestaltet und sehr übersichtlich, auf fast jeder Seite kommt ein ein Vers eines Gedichtes.
Die Mimik der Frösche hat mir sehr gut gefallen, da es ja klar ist, dass sie sich vor dem Storch/der Störchin fürchten. Schade fand ich, dass auf mich die meisten anderen Tiere auch sehr schreckhaft und ängstlich wirkten, dadurch hatte man das Gefühl ein trauriges Buch zu lesen.

Auf der letzten Seite kam dann die Auflösung, welches meiner kleinen Tochter sehr gefallen hat und sie zum Lachen brachte.

Das Lied auf der Rückseite haben wir auch ein paar Mal gesungen. Leider hat sie relativ schnell das Interesse an diese Buch verloren.