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Veröffentlicht am 19.02.2019

wundervolles Bilderbuch

Picknick mit Torte
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Phantastisches Bilderbuch, bei dem viele verschiedene Geschichten gleichzeitig verfolgt werden können. Es ist gänzlich ohne Text, aber dafür gibt es um so mehr zu gucken und zu entdecken.
Liebevoll gemalte ...

Phantastisches Bilderbuch, bei dem viele verschiedene Geschichten gleichzeitig verfolgt werden können. Es ist gänzlich ohne Text, aber dafür gibt es um so mehr zu gucken und zu entdecken.
Liebevoll gemalte Tiere versammeln sich und gehen zu einem Picknickplatz, doch als sie ankommen, fehlt die Torte. Man verdächtigt sich gegenseitig, sie gestohlen zu haben, aber letztendlich kommt die Wahrheit ans Licht. Man muß schon genau hingucken, um den Diebstahl zu entdecken, Wenn man genau hinguckt, findet man lauter kleine Geschichten. Das Schaf strickt den ganzen Weg und auf dem letzten Bild fällt auf, dass fast alle etwas gestricktes von vom Schaf anhaben. Also blättert man zurück und entdeckt, dass der Dachs auf der zweiten Seite einen gestrickten Pollunder trägt, den er vorher nicht hatte. Beim nächsten Bild hat der Kater einen getrickten Schal usw. Dann sieht man ziemlich weit hinten eines der Kinder kotzen. Also blättert man auch hier zurück und entdeckt, dass dieses Kind den ganzen Weg über Bonbons ißt und das Einwickelpapier fallen lässt. Dadurch wird man auf die Ziege aufmerksam, die all das Bonbonpapier wieder aufsammelt und sich auf jedem Bild mehr darüber ärgert. Ein Tier verstaucht sich einen Fuß und das Schwein (die Krankenschwester) kümmert sich. Überhaupt hat die Krankenschwester dauernd was zu tun, verunfallt selbst aber auch ständig. Und dann sind da noch die Kinder, die einem anderen das Stofftier wegnehmen, die Katzendame, die auf jeder Seite einen anderen Kavalier hat, die Pudeldame, die Mäuse der Frosch und so weiter. So kann man jedes Tier einzel von Anfang bis Ende verfolgen. Dann beginnt man wieder von vorn und schaut sie das nächste Tier an.
Ein wundervolles Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch die Aufmerksamkeit und Entdeckungsfreude fördert. Manches habe selbst ich erst nach mehrmaligem Betrachten entdeckt. Vieles fällt einem erst nach und nach auf, so dass es nie langweilig wird es zu lesen. Es ist glaube ich aber erst für Kinder ab 4 oder 5 geeignet und nicht für 2 jährige.
Ein traumhaft schönes Kinderbuch, bei dem es viele Geschichten nur durch genaues Hinschauen zu entdecken gibt.

Veröffentlicht am 19.02.2019

wunderbares Kinderbuch

Die Wawuschels mit den grünen Haaren
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Bewertet mit 5 Sternen
Tief im Berg leben die Wawuschels, Vater und Mutter, die Kinder Wischel und ihr Bruder Wuschel und die Oma. Und dann ist da noch der griesgrämige Onkel, dem vor lauter schimpfen ...

Bewertet mit 5 Sternen
Tief im Berg leben die Wawuschels, Vater und Mutter, die Kinder Wischel und ihr Bruder Wuschel und die Oma. Und dann ist da noch der griesgrämige Onkel, dem vor lauter schimpfen die Haare ausfallen. Das ist schlecht, denn die grünen Haare leuchten im Dunkeln und wenn sie ausfallen, erlischt das Licht, sodass es immer dunkler in der Höhle wird. Besonders stolz ist die Oma auf ihr Zauberbuch, das sie unter ihrem Kopfkissen aufbewahrt. Aber sie sind nicht allein im Berg...
Es gibt da noch die Zazischels am unterirdischen See, die Knorkse und neben anderen Kreaturen, denen Wischel und Wuschel bei ihren Abenteuer begegnen ist da auch noch der Mamoffel, der das Zauberbuch stehlen möchte. Gelingt es den Kindern dies zu verhindern ? Und was ist das für ein furchtbares Wummern im Berg ?
Dies ist eines der bezaubernsten, liebevollsten und spannendsten/aufregensten Kinderbücher die ich kenne. Es steht den Büchern von Astrid Lindgren in nichts nach und sollte in jedem Kinderzimmer stehen. Ich habe dieses Buch unzählige Male verschlungen. Auch die beiden Folgebände sind schön, aber dies hier ist am Spannensten. Mein Nachwuchs kreischt heute noch, wenn ich sage :"Gleich kommt der Mamoffel".

Veröffentlicht am 19.02.2019

großartig

Der Grüffelo
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Großartiges Kinderbuch in dem eine Maus alle ihre Freßfeinde austrickst, indem sie ihnen von ihrem Freund dem Grüffelo erzählt, einem schrecklichen Monster. Eingeschüchtert verschonen die Tiere ihre Beute. ...

Großartiges Kinderbuch in dem eine Maus alle ihre Freßfeinde austrickst, indem sie ihnen von ihrem Freund dem Grüffelo erzählt, einem schrecklichen Monster. Eingeschüchtert verschonen die Tiere ihre Beute. Doch dann taucht der Grüffelo wirklich auf und seine Leibspeise sind Mäuse. Die Maus muß sich was ausdenken und hat wieder eine Idee.

Sehr schöne Idee und mit tollen Bildern wunderbar umgesetzt. Jedes Kind sollte den Grüffelo kennen und sehen, dass man mit Grips auch gegen Stärkere bestehen kann. Mußte das Buch gefühlte 1000 vorlesen.

Veröffentlicht am 18.02.2019

zu abstoßend

Schatten
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Ich habe dieses Buch schon nach 3 Seiten abgebrochen. Ich ertrage nicht, wie genüßlich beschrieben wird, wie das Opfer leidet. Hier wird detailiert geschildert, wie der Täter sich an den Augen des Opfers ...

Ich habe dieses Buch schon nach 3 Seiten abgebrochen. Ich ertrage nicht, wie genüßlich beschrieben wird, wie das Opfer leidet. Hier wird detailiert geschildert, wie der Täter sich an den Augen des Opfers weidet, wie dieser mit den Augen um sein Leben fleht (weil er nicht mehr sprechen und sich auch sonst nicht rühren kann), wie er sie in Todesangst aufreißt und wie er (der Täter) dies genießt, indem er sich vorstellt, was dem Opfer durch den Kopf geht.
Nein Danke ! Das ist krank und da ich nicht so krank bin, stößt mich das ab. Ich habe beruflich mit Menschen zu tun, die mal Opfer waren -oft als Kinder- und die ihr Leben lang an den psychischen Folgen leiden. Allein zu sehen, wie sie nie wieder ein normales Leben führen können, wie sie Flahbacks von der Qual und der Angst haben, wie sie das Grauen wieder und wieder in Alptäumen und auch im Wachzustand erleben, wie sie sich selbst massivst verletzen (ihre Arme bis auf die Knochen aufschneiden oder sich anzünden), um mit dem äußeren Schmerz den inneren Schmerz zu übertönen, ist schwer. Da muß ich in meiner Freizeit nicht davon lesen, wie der Täter sich an diesem Leid aufgeilt. Da wird mir schlecht.
Ich liebe gute, spannende Krimis und zum Glück gibt es genug, die phantastisch sind, ohne diese krankhafte Perversion schildern zu müssen.
Den anderen Krimi aus dieser Reihe habe ich auch in schlechter Erinnerung, weil auch dort -gegen Ende- Dinge geschildert wurden, die nicht leicht zu verdauen waren. Vielleicht bin ich zu empathisch und stelle mir dummerweise vor, wie es mir in der Situation ginge und dann wird das Leid unerträglich. Ich glaube, in dem anderen Buch wurden Menschen lebendig verbrannt.(als Kindheitstrauma). Also, es mag sein, dass in dem Schatten - Buch nur die ersten 3 Seiten schlimm waren und es danach ein spannender Krimi ist, aber aufgrund der Erfahrung mit dem anderen Buch gehe ich das Risiko nicht ein. ...Das Leben ist zu kurz und es gibt viel bessere Bücher.

Veröffentlicht am 18.02.2019

abgebrochen

Der Professor
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Ich weiß gar nicht, ob ich hierzu eigentlich eine Rezension schreiben darf, denn ich habe das Buch nicht beendet, sondern ca. bei Seite 150 beschlossen, dass das Leben zu kurz ist um seine Zeit mit dem ...

Ich weiß gar nicht, ob ich hierzu eigentlich eine Rezension schreiben darf, denn ich habe das Buch nicht beendet, sondern ca. bei Seite 150 beschlossen, dass das Leben zu kurz ist um seine Zeit mit dem Lesen solcher Bücher zu verschwenden, vor allem da es so viele schönere Bücher gibt. Ich glaube, es ist das 3. Buch, das ich je abgebrochen habe.
Ich liebe Krimis und Spannung und der Anfang war auch vielversprechend. Der Professor erfährt, dass er eine Form von Demenz hat. Da er Witwer ist und auch halluziniert, möchte er sein Leben beenden, beobachtet dann aber ein Verbrechen und will zur Aufklärung beitragen, bevor ihn sein Verstand völlig im Stich läßt. So wirklich kam dann aber keine Spannung auf, was für mich aber kein Grund zum Abbrechen wäre. Bei solchen Büchern lese ich tapfer weiter und hoffe immer, dass es wieder spannender wird.
Der Grund, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte, ist der Inhalt. Es gibt so viele schreckliche Dinge, die Menschen anderen Menschen antun, aber durch das Filmen des Opfers und den Beschreibungen, wie die Kunden, die sich die Videos im Netz ansehen, sich daran ergötzen und erregen, wurde mir regelrecht schlecht. Man schlüpft durch die Perspektive beim Lesen selbst in die Rolle des Voyeurs, und das ist so krank, dass ich gar nicht wissen wollte, was dem Mädchen als nächstes passiert. Diese Zuschauerrolle ist völlig pervers und auch die Schilderung aus Sicht des Opfers ist so schrecklich, dass ich nicht verstehe, wie man das lesen kann. Ergötzt sich der Autor an dem Leid ? Die Leser ? Das ist so krank und abartig !!! Es ist schlimm genug, dass es sowas wirklich gibt, Snuffmovies, gefilmte Vergewaltigungen, Demütigungen, Psychoterror, gekidnappte Kinder... Aber am Schlimmsten fand ich die detaillten Ausführungen, so als sei man wirklich einer der Käufer und würde sich an dem Leid aufgeilen. Nein, das Buch ist echt nichts für mich. Vielleicht bin ich einfach zu empathisch, aber ich finde dieses Buch krank und abstoßend.