Eine gute Geschichte, die nicht ganz mein Herz erobert hat
A Fate inked in Blood (Skaland-Saga 1)„A Fate inked in Blood“ war für mich ein gutes, aber auch etwas zwiespältiges Leseerlebnis. Vielleicht lag es daran, dass im Vorfeld – gerade auf der Leipziger Buchmesse – so viel Werbung und Wirbel um ...
„A Fate inked in Blood“ war für mich ein gutes, aber auch etwas zwiespältiges Leseerlebnis. Vielleicht lag es daran, dass im Vorfeld – gerade auf der Leipziger Buchmesse – so viel Werbung und Wirbel um das Buch gemacht wurde und meine Erwartungen dadurch extrem hoch waren. Leider konnten diese nicht ganz erfüllt werden.
Die Geschichte selbst ist solide erzählt und die Charaktere sind interessant angelegt, aber mir fehlte über weite Strecken die Spannung und die überraschenden Momente. Vieles war für mich vorhersehbar, sodass der Sog, den ich mir erhofft hatte, nicht ganz entstand. Auch die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht so richtig packen oder emotional mitnehmen.
Sehr positiv hervorheben möchte ich allerdings die Schlachtenszenen – die waren mitreißend geschrieben, voller Dynamik und so bildhaft, dass ich mich mitten im Geschehen gefühlt habe. Hier kam richtig Energie auf, und da habe ich das Potenzial des Buches gespürt.
Alles in allem war es eine gute Geschichte, die ich trotz meiner Kritikpunkte gern zu Ende gehört habe. Ob ich allerdings unbedingt zu Band 2 greifen werde, weiß ich noch nicht.