Profilbild von Swefi

Swefi

Lesejury Profi
offline

Swefi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Swefi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2026

„Unhaltbare Zustände“

Rechnen NERVT! – Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1)
0

Die Schabe Konstatin Kukerluk ist eigentlich ein Langschläfer. Doch im Alles-Markt der Schwestern Göpgörk, wo er in einer Schublade der Ladentheke lebt, hat er keine Ruhe. Die Türklingel ist laut, die ...

Die Schabe Konstatin Kukerluk ist eigentlich ein Langschläfer. Doch im Alles-Markt der Schwestern Göpgörk, wo er in einer Schublade der Ladentheke lebt, hat er keine Ruhe. Die Türklingel ist laut, die die alte Registrierkasse macht viele Geräusche. Konstatin Kukerluk hasst Lärm. Aber noch mehr hasst er Zahlen, wofür es verschiedene Gründe gibt...

Das Buch hat uns gut gefallen - auch wenn es eigentlich „nur für Mathemuffel“ ist, was auf uns nicht zutrifft. Es ist witzig geschrieben und mit einer Schabe als Hauptfigur nicht alltäglich. Die Illustrationen sind bunt und passen gut zum Inhalt der Geschichte. Man kann mit dem Buch üben zu lesen, aber auch gleichzeitig zu rechnen. Denn in die Geschichte eingebaut sind einige Rechenrätsel. Die Auflösung ist jeweils auf der nächsten Seite in den Text eingebaut.

Es richtet sich an Leser ab der zweiten Klasse, was wir bestätigen können. Der Text ist bereits ein bisschen komplexer, aber noch relativ groß geschrieben. Die Matheaufgaben im Zahlenraum bis 100 sind teilweise gar nicht so einfach. Aber sie sind sehr ansprechend, machen Spaß und regen das Kind zum Überlegen an. Ob man damit aus einem Mathemuffel einen Zahlenfreund machen kann, weiß ich allerdings nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2025

„Wir suchen einen Kakadu und einen Dieb“

Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris
0

Noah lebt in Paris und spielt mit seinen Freunden Amelie und Samuel gerne Detektiv. An einem Nachmittag treffen sie im Hof ihre Nachbarin Madame Favre: ihr Kakadu Coco und ein Korb mit frisch gebackenen ...

Noah lebt in Paris und spielt mit seinen Freunden Amelie und Samuel gerne Detektiv. An einem Nachmittag treffen sie im Hof ihre Nachbarin Madame Favre: ihr Kakadu Coco und ein Korb mit frisch gebackenen Macarons sind verschwunden. Die drei Freunde machen sich auf die Suche...

Die Geschichte hat uns gut gefallen. Es ist eine gewisse Spannung vorhanden und gibt einen schönen Schluss. Durch die Verfolgung durch Paris erfährt man beim Lesen etwas über die Stadt. Gut ist auch der kleine Stadtplan am Anfang des Buches. Die französischen Wörter fielen unserem Kind zunächst ein bisschen schwer. Aber die Aussprachehilfen am Ende des Buches waren dafür nützlich.

Es handelt sich um ein Buch der 2. Lesestufe, das sich an „Leseprofis“ richtet. Aus unserer Sicht ist es für fortgeschrittene Erstleser gut geeignet. Die Seiten beinhalten schon ein bisschen mehr Text, der aber noch groß geschrieben ist und aus kurzen Sätzen besteht. Am Ende eines Kapitels gibt es immer eine Frage und zum Abschluss des Buches ein Leserätsel. Die Illustrationen sind bunt und passen gut zu der Erzählung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2025

„Müt größtem Vergnügön“

Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten
0

An einem Tag, an dem alles schief geht, soll Tom im Keller, in den er nur sehr ungerne geht, Saft holen. Dort trifft er dann tatsächlich auf etwas, das weißlich schimmert, giftgrüne Augen hat, flatterndes ...

An einem Tag, an dem alles schief geht, soll Tom im Keller, in den er nur sehr ungerne geht, Saft holen. Dort trifft er dann tatsächlich auf etwas, das weißlich schimmert, giftgrüne Augen hat, flatterndes Haar und ein höhnisches Grinsen. Niemand glaubt ihm, dass im Keller ein Gespenst ist, vor allem nicht seine ältere Schwester Lola. Nur seine Oma verweist ihn an ihre Freundin Hedwig Kümmelsaft, die sich mit Geistern auskennt. Und so lernt er Hugo kennen…

Obwohl das Buch schon alt ist und nur neu aufgelegt wurde, hat es uns gut gefallen. An ein paar Kleinigkeiten (zum Beispiel dem Kassettenrekorder) hat man zwar gemerkt, dass es sich nicht um ein modernes Buch handelt. Ansonsten ist das aber nicht aufgefallen, und es ließ sich schnell und leicht lesen. Wir konnten uns sofort in Tom hineinversetzen. Das Buch ist von Anfang an spannend. Man möchte gerne wissen, wie es dem Jungen mit dem Kellergespenst Hugo ergeht und was die beiden zusammen mit Hedwig Kümmelsaft erleben. Die Geschichte ist aber nicht zu gruselig, und wir konnten sie gut vorm Einschlafen lesen. Das Ende hat uns gut gefallen.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort von Cornelia Funke zur Neuauflage und besteht dann aus 15 unterschiedlich langen Kapiteln, die eine angenehme Länge zum Vor- bzw. Selberlesen haben. Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover zeigt die Hauptfiguren Tom, Hugo und Hedwig Kümmelsaft auf ihrer Mission. Der Text auf der Rückseite macht neugierig und nimmt nicht zu viel vom Inhalt vorweg. Die Zeichnungen im Buch stammen von der Autorin und sind in schwarz-weiß gehalten, was gut zum Inhalt passt. Am Ende gibt es ein paar Seiten mit neuen, bunten Illustrationen von Franziska Blinde, die vom Stil her zu den Zeichnungen im Buch passen. Das Buch ist auch heute noch lesenswert, und wir können uns vorstellen, auch die weiteren Bände der Serie zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.11.2025

Mission Masala

Die Astronautin von nebenan. Eine Reise vom Kinderzimmer ins Weltall
0

Maya glaubt, dass langweilige Ferien auf sie warten. Denn wegen einer Mittelohrentzündung konnte sie nicht mit ihrem Vater zu ihren Großeltern nach Indien fliegen, ihre Mutter muss arbeiten, und alle ihre ...

Maya glaubt, dass langweilige Ferien auf sie warten. Denn wegen einer Mittelohrentzündung konnte sie nicht mit ihrem Vater zu ihren Großeltern nach Indien fliegen, ihre Mutter muss arbeiten, und alle ihre Freunde sind weg. Doch dann hat Josi, ihre neue Nachbarin, Zeit für sie: sie macht eine Ausbildung zur Astronautin und nach und nach verwandeln sich Kinderzimmer und Wohnung in eine Übungsstation, eine Rakete und eine Raumfähre. Mit dabei sind die Meerjungsau Tönning und die Mission Control in Mumbai…

Das Buch hat uns gut gefallen. Es ist eine tolle Mischung aus Fiktion und Fakten. Die Geschichte um Maya, Tönning und Josy lässt sich leicht und schnell lesen, und wir wollten immer gerne wissen, was sie als nächstes machen. Das Ende war allerdings irgendwie ein bisschen abrupt und kurz. Beim Lesen erfährt man sehr viel über das Astronautentraining und die Raumfahrt. Im Vorwort lernt man eine Reserve-Astronautin kennen, die zum Inhalt des Buches beigetragen hat. Einiges haben wir bereits aus dem Fernsehen gekannt, anderes war uns neu – und über manches möchte man sich gar nicht so viele Gedanken machen (wie zum Beispiel die Aufbereitung von Urin). Für ein fünfjähriges Kind ist das Buch aus unserer Sicht vielleicht noch ein bisschen anspruchsvoll, für ältere Kinder aber sehr informativ.

Das Buch besteht aus 19 Kapiteln. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Sachtext, bevor die Geschichte um Maya weitergeht. Der Titel ist treffend gewählt. Das Cover stellt die drei Hauptfiguren schwerelos im Kinderzimmer auf dem Weg ins Weltall dar und ist ansprechend. Der Text auf der Rückseite macht neugierig. Die bunten Illustrationen lockern den Text auf und passen gut zum Inhalt. Allerdings hat uns der Stil der Bilder nicht so gut gefallen. Sehr gut fanden wir dagegen, dass im Buch auch immer wieder echte Fotos aus dem Weltall und der ISS sind. Jedem, der sich für die Thematik interessiert, können wir das Buch empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2025

„Halluzidingsbums“

Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin!
0

Elfie hat es nicht leicht: Ihre Mutter ist alleinerziehend und verdient mit ihren Jobs wenig Geld, so dass sie sich nicht viel leisten können, und in der Schule hat sie keine Freunde. Dann verschwinden ...

Elfie hat es nicht leicht: Ihre Mutter ist alleinerziehend und verdient mit ihren Jobs wenig Geld, so dass sie sich nicht viel leisten können, und in der Schule hat sie keine Freunde. Dann verschwinden plötzlich ihre Süßigkeiten, die sie sich sorgsam einteilt. In der Nacht fängt sie die Übeltäterin: eine Gestalt, die höchstens so groß ist wie ein Federmäppchen, ein bonbonbunter Kleid trägt und Haare hat wie bunte Zuckerwatte. Es handelt sich um eine Naschhexe namens Bella Karamella Limonella Krokantia von Nasch, die ein Problem hat: sie hat ihren Zauberstab aufgegessen…

Das Buch hat uns gut gefallen. Es lässt sich leicht und schnell lesen, und wir wollten immer wissen, wie es weitergeht. Es geht um Themen wie Freundschaft, Geldsorgen und Mobbing in der Schule. Man kann sich gut in Elfie und ihre Situation hineinversetzen und fühlt mit ihr. Ihr Leben verändert sich durch das Treffen mit der Naschhexe während des Buches komplett. Der Schluss hat uns gut gefallen, und wir haben uns gefragt, ob weitere Bände geplant sind. Wir würden gerne mehr von der kleinen Naschhexe lesen.

Das Buch besteht aus 21 unterschiedlich langen Kapiteln. Sie haben eine angenehme Länge zum Vor- bzw. Selberlesen. Allerdings hat das Buch relativ viel und recht kleingeschriebenen Text, sodass sich es sich noch nicht für Erstlesen eignet. Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover stellt Elfie und die Naschhexe zwischen Süßigkeiten dar und ist ansprechend. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, verrät aber schon relativ viel von der Geschichte. Die bunten Illustrationen lockern den Text auf und passen gut zum Inhalt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere