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Tanja-W

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2020

Glaube an deine Träume und greife nach den Sternen

Wo die Sterne tanzen
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Klappentext:
Jeder Stern ist ein Traum
Auf der Nordseeinsel Juist hat Musicaltänzerin Nele einst den ersten Kuss von ihrem besten Freund Henry bekommen, und im Deichschlösschen ihrer Oma hat sie viele ...

Klappentext:
Jeder Stern ist ein Traum
Auf der Nordseeinsel Juist hat Musicaltänzerin Nele einst den ersten Kuss von ihrem besten Freund Henry bekommen, und im Deichschlösschen ihrer Oma hat sie viele zauberhafte Sommertage verbracht - bis eine schicksalhafte Nacht alles veränderte. Vor allem zwischen Henry und ihr. Diesen Sommer fährt Nele ein letztes Mal auf die Insel. Oma Lotte ist gestorben, und Nele will nur noch das Haus ausräumen und sich mit ihrer Mutter aussprechen. Doch dann taucht Henry überraschend auf Juist auf. Mit ihm kommen die Erinnerungen zurück, die schmerzhaften, aber auch die schönen, und auf einmal fragt sich Nele: Ist sie wirklich bereit für die Zukunft, wenn ihr Herz noch immer an der Vergangenheit hängt?
Liebe, Erinnerungen und ein neuer Anfang: zwischen Nordsee und New York.

Meine Meinung:
Zuallererst muss ich sagen, dass ich das Cover wunderschön finde. Der Schreibstil von Katharina Herzog gefällt mir sehr gut. Die Geschichte von Nele, Henry und Ben wird in der Gegenwart und abwechselnd in der Vergangenheit erzählt. Dadurch erfährt man Stück für Stück mehr, was damals geschah. Eins zeigt das Buch aber ganz genau. Vieles würde sich klären, wenn man miteinander spricht und nicht nur Schlüsse zieht, die so vielleicht falsch sind. Dadurch kommen Sachen ins Rollen, die gar nicht sein müssten.

Bei den Charakteren gibt es sympathischere und eher wenig sympathische Personen. Manche Entscheidungen von Nele konnte ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Das Setting von Juist ist einfach wunderschön und macht Lust auf einen Urlaub dort.

Ich vergebe für diesen Roman 5 ⭐ ⭐ ⭐ ⭐  ⭐ von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2020

Unheimlich berührende Geschichte

Der hellste Teil der Nacht
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Klappentext:
Ich weiß, dass ich mich jetzt schrecklich verletzlich mache.
Und doch … Fehle ich dir eigentlich nie? Würdest du nicht gern meine Stimme zu meinen Sätzen hören?

Ich höre sie, murmelt er. ...

Klappentext:
Ich weiß, dass ich mich jetzt schrecklich verletzlich mache.
Und doch … Fehle ich dir eigentlich nie? Würdest du nicht gern meine Stimme zu meinen Sätzen hören?

Ich höre sie, murmelt er. Ich höre sie viel zu oft.

Melinda und Simeon – zwei Autoren bei Instagram, die einander über eine Brücke aus tausenden von Worten immer näher rücken. Aus der Ferne tanzt sie mit ihm im Regen, und er lauscht dem Lächeln und den Tränen zwischen ihren Buchstaben.
Doch wie gut kann man jemanden kennen, der einem nie begegnet ist? Und was ist, wenn einer von beiden ein Geheimnis hat, das mit einem Mal auch über ihre hellsten Nächte einen Schatten legt?

Ein Buch über Illusionen, Angst und den Mut, sich dem wahren Leben zu stellen.

Meine Meinung:
Der hellste Teil der Nacht ist das erste Buch, welches ich von Elja Janus gelesen habe, aber ganz sicher nicht mein letztes. Ab der ersten Seite war ich regelrecht "gefesselt" und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Ein Abschnitt besteht nur aus den Chat-Nachrichten von Melinda und Simeon, die erst wütend beginnen und dann nach und nach an Tiefe gewinnen. Es steht so unglaublich viel zwischen den Zeilen. Zum Inhalt will ich nicht zuviel verraten, lest selbst, es lohnt sich auf jeden Fall. Mir ging das Buch sehr nahe, ich habe mit den beiden gelacht, gelitten, geweint und so auf ein Happy End gehofft. Mir fehlen einfach die Worte, die dem Buch annähernd gerecht werden. Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und wird noch lange nachhallen.

Ich vergebe für diesen wunderschönen, tiefgründigen Roman 5 ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ von 5 Sternen, wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.09.2020

Holy Moly, ich kann mit meinen Kater sprechen

Mirella Manusch - Hilfe, mein Kater kann sprechen!
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Klappentext:
Mein Name ist Mirella, Mirella Manusch. Ich bin fast zehn Jahre alt und habe gerade erst einen neuen Eckzahn bekommen. Seitdem weiß ich: Ich bin ein Vampirmädchen. Ja, echt! Wenn die Sonne ...

Klappentext:
Mein Name ist Mirella, Mirella Manusch. Ich bin fast zehn Jahre alt und habe gerade erst einen neuen Eckzahn bekommen. Seitdem weiß ich: Ich bin ein Vampirmädchen. Ja, echt! Wenn die Sonne untergegangen ist, kann ich mich in eine Fledermaus verwandeln und fliegen. Außerdem habe ich einen eigenen Beschützer, meinen Kater Langstrumpf, der eigentlich Lancelot heißt. Und das Allercoolste: Ich kann die Sprache der Tiere verstehen, von Kleinkram wie Spinnen und Motten mal abgesehen. Abgefahren, oder? So kommt es auch, dass ich die Sorgen der Tiere in unserem Zoo kennenlerne. Ist doch klar, dass ich da helfen will, oder? Nur das mit der Geheimhaltung ist manchmal verflixt kompliziert ...

Meine Meinung:
Was für ein zauberhaftes Debüt von Christin-Marie Below zusammen mit Anne Barns, nicht nur Autorenduo sondern auch Mütter und Tochter. Ich liebe die Bücher von Anne Barns und war sehr gespannt auf Mirella Manusch.

Der Schreibstil ist altersgerecht und sowohl meine Tochter als auch ich haben das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Schrift ist etwas größer gehalten, ideal für Leser ab 8 Jahren. Die Illustrationen von Anastasia Braun passen wunderbar zum Buch.

Über die Geschichte will ich nicht zuviel verraten. Mirella ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, denkt sie, bis ihr Eckzahn kommt, der so einiges ins Rollen bringt.

Am Ende des Buches gibt es noch das Rezept für Mirellas Lieblingsmarmelade (ich liebe Bücher mit Rezepten am Ende).

Ich vergebe für dieses zauberhafte Kinderbuch 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen. Wir freuen uns schon sehr auf Mirellas  nächstes Abenteuer im Frühjahr 2021.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2020

Sehr berührender, historischer Roman

Kinder ihrer Zeit
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Klappentext:
Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. ...

Klappentext:
Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...

Meine Meinung:
Kinder ihrer Zeit ist das zweites Buch, welches ich von Claire Winter gelesen habe. Ich mag historische Romane sehr gerne, weil man auch viel über die Zeit erfährt. Claire Winter hat für ihren Roman sehr gut recherchiert sowohl in der DDR mit den Stasimethoden als auch in Westberlin mit den verschiedenen Geheimdiensten zur damaligen Zeit. Der Schreibstil von Claire Winter lässt sich sehr flüssig lesen, teilweise war es so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Emma und Alice werden bei der Flucht getrennt. Emma schlägt sich mit ihrer Mutter bis nach Westberlin durch. Alice gerät über Umwege in ein Heim in der DDR. Erst viele Jahre später treffen sie sich zufällig wieder. Können sie an ihre damalige Verbundenheit als Zwillinge anknüpfen oder ist die Kluft inzwischen zu groß?

Die Geschichte wird jeweils aus Emmas und Alices Sicht erzählt und man fühlt richtig mit ihnen, leidet, lacht, weint und hofft mit den beiden.

Ich vergebe für diesen historischen, sehr tiefgründigen Roman 5 ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ von 5 Sternen und freue mich schon sehr auf weitere Romane von Claire Winter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2020

Achterbahn der Gefühle

Lovely Mistake
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Klappentext:
Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz an ...

Klappentext:
Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz an den Falschen zu vergeben. Als sie jedoch von einem Wasserschaden aus ihrer Wohnung vertrieben wird, hat sie keine andere Wahl, als bei Troy einzuziehen, einem verdammt gutaussehenden Handwerker. Ungewollt entdeckt sie die Narben aus seiner Vergangenheit und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch Troy gehört genau zu der Sorte Mann, von der Molly sich unbedingt fernhalten muss ...

Meine Meinung:
Molly hat genug von den Männern und will für ein halbes Jahr "männerlos" leben. Ihr Ex hat sie schwer enttäuscht und sie ist fest entschlossen, ihren Plan durchzuziehen. Doch als die einen Wasserschaden in ihrer Wohnung hat und ausgerechnet Unterschlupf bei Troy, dem besten Freund von Chase, findet, gerät ihr Vorhaben schwer in Schieflage. Doch auch Troy ist nicht unbelastet und hat eine schwere Vergangenheit hinter sich. Und dann ist da noch Mollys Mutter, die.... Halt, das müsst ihr selbst lesen.

Ich mag den Schreibstil von Sarah Stankewitz sehr und Teil 1 der Bedford-Reihe geliebt. Die Geschichte von Molly und Troy ging mit genauso ans Herz wie die Geschichte von Brooke und Chase, teilweise konnte ich die Tränen nicht zurück halten.

Ich vergebe für diesen wunderschönen, tief berührenden Roman 5 ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere