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Veröffentlicht am 27.03.2025

Die Geschichte wird interessanter

Insel der Sturmpferde 2: Ein Abenteuer aus Nebel und Wildnis
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Nilla und Luna sind gute Freundinnen geworden. Doch nun müssen sie in Lunas Zuhause, um an der Wildnisprüfung teilzunehmen. Gerade für Nilla, die nicht in einem Palast aufgewachsen ist gibt es da ganz ...

Nilla und Luna sind gute Freundinnen geworden. Doch nun müssen sie in Lunas Zuhause, um an der Wildnisprüfung teilzunehmen. Gerade für Nilla, die nicht in einem Palast aufgewachsen ist gibt es da ganz wundersame Dinge zu entdecken, wie die Tanzübungen mit Pferden und das ganze Benimm drumherum.
Doch eigentlich beschäftigt beide Mädchen viel mehr was es mit der Prophezeiung des Pferdeorakels und der „Verlorenen Herde“ auf sich hat …

Der zweite Band wurde bedeutend fantastischer und magischer, als sein Vorgänger. Auch wenn die innige Beziehung zwischen den Mädchen und den Pferden nach wie vor ein zentraler Punkt ist, geht die Geschichte jetzt darüber hinaus und bietet somit auch anderen Lesern genug Freiraum, sich in der Geschichte wohl zu fühlen. Und die Geschichte bekommt mit Frau Pollina und ihrem Pferd Lord Pinkie im Windpalast richtig guten Witz, der die gesamte Handlung schön auflockert.

Auch hier sind die zahlreichen wunderschönen Illustrationen von Bente Schlick wieder eine tolle Ergänzung und Unterstützung der Handlung.

Ich fand den zweiten Band bei weitem gelungener als die erste Geschichte. Jetzt wo die Handlung endlich an Fahrt aufnimmt und ich auf den nächsten angekündigten Band gewartet hätte, na ja, da wurde die Buchreihe dann doch nicht weiter aufgelegt. Wirklich bedauerlich.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Was ist eine Bergin?

Insel der Sturmpferde 1: Eine Freundschaft aus Wind und Magie
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Nilla, eigentlich Anilla ist unbeschwert und so mutig wie ihr Pferd Windtänzer, mit dem sie verbunden ist. Eines Tages nimmt ihr Ziehvater das Mädchen Luna mit ihrem Pferd Mondlicht bei sich auf. Die ziemlich ...

Nilla, eigentlich Anilla ist unbeschwert und so mutig wie ihr Pferd Windtänzer, mit dem sie verbunden ist. Eines Tages nimmt ihr Ziehvater das Mädchen Luna mit ihrem Pferd Mondlicht bei sich auf. Die ziemlich gegensätzlichen Mädchen haben so einige Startschwierigkeiten zu überwinden. Doch dann entwickelt sich eine wahre Freundschaft zwischen den beiden, die ihnen hilft, sich allen vor ihnen liegenden Problemen zu stellen.

Grundsätzlich hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich auch den zweiten Band noch gelesen habe. Der ganze Aufbau des Buches von der Kapiteleinteilung bis hin zur Schriftgröße und dem leichten Erzählstil der Autorin ist für die Altersgruppe ab 9 Jahren durchweg geeignet. Dazu dann auch noch die hinreißenden Illustrationen von Bente Schlick – das sollte Mädchenherzen durchaus höher schlagen lassen.

Das einzige für mich unverständliche Manko in der ganzen Geschichte ist die wiederkehrende Rede von „der Bergin“. Gemeint ist der Berg der Insel. Warum wurde aus dem deutschen Maskulinum ein Femininum? Hat die Autorin das absichtlich gemacht? Ich bin da etwas verwirrt und muss gestehen, dass mir das nicht gefallen hat. Letztendlich hat es den Lesespaß bei mir ganz schön gedämpft.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Ein Zepter, Komplotte und ein schlafendes Mädchen

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Ohne das ganze Vorgeschehen zu kennen habe ich mich in das Abenteuer um das Drachenzepter gestürzt.
Die Geschichte um den Diebstahl, der eigentlich bereits nach gut einem Drittel des Umfanges gelöst scheint, ...

Ohne das ganze Vorgeschehen zu kennen habe ich mich in das Abenteuer um das Drachenzepter gestürzt.
Die Geschichte um den Diebstahl, der eigentlich bereits nach gut einem Drittel des Umfanges gelöst scheint, ist richtig vielschichtig und hat Drehungen und Wendungen, die dem Geschehen immer wieder einen neuen Blickwinkel geben. Was dann auch die restlichen zwei Drittel des humorvollen Fantasykrimis erklärt. Dabei wird es nie langweilig oder gar zu vorhersehbar.
Und natürlich hat mich dann auch noch das Hörbuch voll und ganz überzeugt, denn wer Marc-Uwe Kling kennt, kann ganz sicher sein, dass das Erzählte ein wirklicher Ohrenschmaus ist. Denn wenn ich beim Hören die Augen geschlossen hatte, konnte ich mir die Figuren fast bildlich vorstellen. (Auch wenn Naru bisweilen die Züge eines Kängurus hatte … Wie kam das nur?)

Letztlich finde ich zudem, dass dem Autor und seinen Töchtern hier wirklich eine Geschichte gelungen ist, die eine Kategorisierung als All Age Fantasy wirklich verdient, denn neben mir saßen auch mein Mann und mein Sohn ganz still und lauschten andächtig der Geschichte.

„Die Spurenfinder und das Drachenzepter“ sind geniale Unterhaltung. Vielleicht bringt der Ostermann sie demnächst auch in andere Häuser.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

So ein Theater

M.A.G.I.K. (2). Das Chaos trägt Krone
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Nele ist nun Kapitänin der Fußballmannschaft und macht sich gar nicht so schlecht. Alles könnte für Nele so schön sein.
Wenn Luis nur nicht durch seine neue Leidenschaft für die Fotographie auch andere ...

Nele ist nun Kapitänin der Fußballmannschaft und macht sich gar nicht so schlecht. Alles könnte für Nele so schön sein.
Wenn Luis nur nicht durch seine neue Leidenschaft für die Fotographie auch andere Freundschaften eingehen würde. Nele fühlt sich da schon ein wenig im Hintertreffen. Und Romy – ganz die große Dramaqueen ist Feuer und Flamme für die Hauptrolle beim Schultheaterstück. Dabei blamiert sie Nele bis auf die Knochen.

Alles in allem geht es auch in dieser Geschichte um Freundschaften, die etwas aushalten können müssen. Mit all den kleinen Meinungsverschiedenheiten, Eifersüchteleien, aber auch den Versöhnungen und dem gegenseitigen Verstehen, verhalten sich Nele und Romy schon wie richtige Geschwister.

Aus meiner Sicht passt die Grundthematik sehr gut zu Zielgruppe des Buches, denn an der Schwelle zur Pubertät haben viele Kinder mit diesen Sinnkrisen im Leben zu tun.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Nicht das beste Werk, aber doch unterhaltsam

Tinte & Siegel
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Ein Schotte mit einem Fluch und einer Lösung per Sprachapp – das hat etwas. Aber anscheinend ist das nicht alles. Al MacBharrais würde wirklich gerne langsam mal in Rente gehen, doch dafür benötigt er ...

Ein Schotte mit einem Fluch und einer Lösung per Sprachapp – das hat etwas. Aber anscheinend ist das nicht alles. Al MacBharrais würde wirklich gerne langsam mal in Rente gehen, doch dafür benötigt er einen Nachfolger.
Sein Problem? Seine Lehrlinge sterben ihm jedes Mal in der Ausbildung weg. Und sein letzter Lehrling scheint auch noch illegalen Handel mit Feenwesen betrieben zu haben. Das widerspricht jeglichem „Magierpathos“, so dass Al auch noch gezwungen ist dem nach zu gehen.

Die eigentlich sehr witzig, rasante Handlung, die sich der Autor da zurecht gelegt hat wird in diesem Auftakt zu einer Trilogie leider dem bisherigen Anspruch an seine Romane nicht so ganz gerecht. Bisweilen zieht sich die Handlung etwas in die Länge, was meines Erachtens wohl an dem doch nicht ganz so gut dargestellten Worldbuilding liegt. Da „Die Chronik des Siegelmachers“ anscheinend auch ein Spinn-off zur Reihe „Die Chronik des Eisernen Druiden“ darstellt, bezieht sich der Autor auf die gleichen grundlegenden Hintergründe in der Gestaltung seiner Welt. Für Einsteiger, die mit dieser Reihe in die Welt einsteigen, ist jedoch zu wenig „Materie“ da, so dass die eventuell wieder aussteigen könnten, bevor sie überhaupt eingestiegen sind.
Wer sich aber von den kleineren Längen nicht abschrecken lässt, findet sich in einer sehr unterhaltsamen Welt wieder.
Und meine private Empfehlung: Als Als „Geschäftsführerin“ ist Nadia ist wirklich ein kleiner Hammer.

Mein Fazit?
Nicht so tief ausgewogen, wie ich es von Kevin Hearne gewohnt bin, aber immer noch kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch, die mir den ein oder anderen Schmunzler ins Gesicht zaubert.

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