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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2020

Leider reichlich durchschnittlich

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Ich bin dem großen Hype gefolgt und habe mich mit ein paar Mädchen zusammengeschlossen, um “The secret Book Club” zu lesen. Die Idee eines Männer- Buch Clubs, die Liebesromane lesen, hat uns sofort angesprochen, ...

Ich bin dem großen Hype gefolgt und habe mich mit ein paar Mädchen zusammengeschlossen, um “The secret Book Club” zu lesen. Die Idee eines Männer- Buch Clubs, die Liebesromane lesen, hat uns sofort angesprochen, denn die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!

Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!

Leider musste ich schnell feststellen, dass ich den Hype nicht nachvollziehen kann. Klar, es ist ein unterhaltsames Buch, doch ich habe schon unterhaltsamere gelesen.
OK, es ist ein lustiges Buch, nur habe ich schon lustigere gelesen.
Sicher, es ist ein emotionales Buch, allerdings habe ich schon emotionalere gelesen.
Natürlich, es ist ein sehr romantisches Buch, aber ich habe schon viel romantischere gelesen.
Ohne Frage, es ist ein erotisches Buch, jedoch ich habe schon erotischere gelesen.


Insgesamt gesehen finde ich es leider nur durchschnittlich; Es ist von allem etwas dabei, doch sticht kein Aspekt besonders hervor. Interessant ist die Geschichte innerhalb der Geschichte (“Die Verführung der Gräfin”), was vielleicht der einzige Clou daran ist und der Grund, warum das Buch eben “The secret book club” heißt. Allerdings muss man schnell feststellen, dass der Buchclub selbst eine sehr untergeordnete Rolle in der Handlung spielt und für mich tatsächlich eher einer Männer-Selbsthilfegruppe gleicht, denn außer Gavin ließt niemand das Buch und die anderen Mitglieder geben ihm nur mehr oder weniger schlaue Ratschläge dazu. Zudem bedient das Buch unfassbar viele Klischees über Frauen im allgemeinen sowie “Frauen und Sportler”, was sicherlich total beabsichtigt ist, mich jedoch manchmal eher mit den Augen rollen lässt.

Auch die Charaktere waren mir, abgesehen von Gavin und seinen beiden Töchtern, eher unsympathisch. Seine Frau Thea ist unreif und unreflektiert und benimmt sich leider ziemlich kindisch. Während Gavin alles tut, im die Ehe zu retten, lässt sie es nur mit sich geschehen und stößt ihn nach jedem seiner Versuche erneut von sich, ohne sinnvollen Grund. Ihre Schwester Liv ist dabei nicht gerade hilfreich, denn sie mischt sich unverhältnismäßig viel ein und beeinflusst Thea noch mehr im negativen Sinne. Auch die Mitglieder des Buchclubs fand ich nichtssagend. Sie behandeln Gavin von oben herab, als seien sie die Götter der Liebe.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, doch finden sich - zumindest im ebook- übermäßig viele Rechtschreib- und Grammatikfehler, was mich irgendwann extrem gestört hat.

Insgesamt also ein netter Zeitvertreib ohne bleibenden Eindruck.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Ein absolut gelungenes Finale

Dream Again
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“Dream Again” ist der letzte Teil der wunderbaren Again-Reihe von Mona Kasten. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden und spielen auf und um den Campus der Woodshill Universität.
Dort ...

“Dream Again” ist der letzte Teil der wunderbaren Again-Reihe von Mona Kasten. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden und spielen auf und um den Campus der Woodshill Universität.
Dort kreuzt Jude Livingston auf, nachdem ihr großer Traum, als erfolgreiche Schauspielerin in L.A. durchzustarten, aus unschönen Gründen geplatzt ist. Ohne Job und ohne Geld bleibt ihr keine andere Wahl, als zu ihrem Bruder nach Woodshill zu ziehen - und damit auch in die WG ihres Ex-Freundes Blake Andrews. Schnell merkt Jude, dass aus dem humorvollen Jungen von damals ein gebrochener Mann geworden ist, der ihr die Trennung nie verziehen hat. Doch die Anziehungskraft zwischen ihnen ist heftiger als je zuvor. Und schon bald müssen sich Jude und Blake fragen, ob sie bereit sind, ihre Herzen erneut zu riskieren ...

War bisher der zweite Teil der Reihe mein absoluter Favorit, so muss ich doch zugeben, dass Jude und Blake ihm den Rang abgelaufen haben. Dieses Buch ist deutlich reifer und reflektierter als noch die Vorgänger. Ich konnte mich wahnsinnig gut in Judes verzweifelte Lage hineinversetzen und habe es teilweise förmlich selbst gespürt. Neben ihren Geldsorgen und dem Bewusstsein, beruflich versagt zu haben, macht ihr auch noch die angespannte Situation mit Blake zu schaffen. Beide fühlen sich offensichtlich zueinander hingezogen, doch treten immer wieder Situation auf, die den neu aufkeimenden Gefühlen einen Dämpfer verleihen. Blake ist ein absoluter Traumtyp, das muss man so festhalten. Er ist ein emotionaler und verletzlicher Charakter, der durch seine Sportverletzung in ein tiefes Loch gestürzt ist. Doch auch in den Momenten, in denen er sich deshalb unsinnig verhält und alle von sich stößt, bleibt er sympathisch, denn man kann seine Beweggründe wirklich gut nachvollziehen. Außerdem sprühen bei jedem Zusammentreffen von Jude und Blake quasi direkt die Funken aus dem Buch heraus.

Im Buch gibt es keine lästigen Umwege und die Geschichte bleibt absolut realistisch bis zur letzten Seite. Es sind keine dramatischen Geheimnisse und Enthüllungen nötig gewesen, um das Buch dennoch nicht aus der Hand legen zu wollen. Das ist Mona Kasten phantastisch gelungen.

Auch ihr Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen, steckt voller wundervoller Zitate und es fallen nur ganz selten kleinere Wiederholungen auf.

Das Buch ist definitiv ein bisschen anders als seine Vorgänger, denn es kommt mit weniger Drama aus, was ich wirklich angenehm fand. Es hat zwar lange gedauert, bis die zwei endlich ihr Happy End bekommen haben, doch dafür ist die letzte Szene ein wunderschöner Abschluss für eine wirklich tolle Buchreihe, um all die lieb gewonnenen Charaktere aus Woodshill zu verabschieden.

Ein absolut gelungenes Finale.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2020

Leider nicht mein Fall

Die Traumdiebe
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Könntest du dir eine Welt vorstellen, in der du für deine Träume gejagt wirst?
Das ist der Ausgangspunkt des Romans „Die Traumdiebe“ von Cherie Dimaline. Die Handlung spielt in Kanada nach der Klimakatastrophe: ...

Könntest du dir eine Welt vorstellen, in der du für deine Träume gejagt wirst?
Das ist der Ausgangspunkt des Romans „Die Traumdiebe“ von Cherie Dimaline. Die Handlung spielt in Kanada nach der Klimakatastrophe: Die Menschen haben die Fähigkeit zu träumen verloren. Nur die wenigen überlebenden Ureinwohner können es noch - und deswegen werden sie von der Regierung gnadenlos gejagt. Der 16-jährige Frenchie hat dadurch seine ganze Familie verloren. Aber hat er eine neue gefunden: Träumer wie er, die gemeinsam durch die Wildnis Richtung Norden ziehen, immer auf der Flucht vor den Traumdieben. Die Gruppe besteht aus einigen Kindern und Jugendlichen sowie zwei Erwachsenen.

Ich wollte dieses Buch so gerne lesen, da es mich auf den ersten Blick direkt angesprochen hat. Das Cover, das auf dem Kopf steht und eine geprägte Feder hat, finde ich wunderschön. Zudem wollte ich erfahren, warum Menschen für ihre Fähigkeit zu träumen gejagt werden bzw. ob man im Buch etwas über das Thema „Traumdeutung“ lernt..

Auf den zweiten Blick musste ich jedoch feststellen, dass der Roman nicht das leisten konnte, was ich mir davon versprochen habe. Ich hatte das Gefühl, dass die Kapitel ohne nennenswerten Zusammenhang blieben, der Spannungsbogen fehlte und auf kein erkennbares Ziel hingearbeitet wurde. Auch die Handlungsmotivation der Figuren blieb mir letztendlich ein Rätsel, denn viele Dinge wurden angerissen, dann aber ziemlich schnell fallen gelassen und nie mehr weiter vertieft.
Immerhin habe ich nach den ersten langweiligen Kapiteln, in denen nichts nennenswertes geschah, soweit in das Buch hineingefunden, um wenigstens wissen zu wollen, wie es weitergeht.

Trotzdem blieben mir alle Charaktere fremd. Ich konnte ihre Taten nur schwer nachvollziehen und obwohl jeder seine Geschichte im Laufe des Buches preisgab, waren sie sehr unnahbar. Die einzige Figur, die ich tatsächlich sehr sympathisch fand, erlitt schon bald ein sehr trauriges Schicksal.

Der Schreibstil von Cherie Dimaline ist gut, allerdings ungewöhnlich und teilweise sehr anstrengen zu lesen. Vielleicht trug auch er dazu bei, dass mich dieser Roman absolut nicht abholen konnte.

Insgesamt würde ich sagen, dass es vielleicht kein schlechtes Buch ist, nur absolut nicht meinen Geschmack trifft. Die Einordnung unter New Adult oder Liebesroman erscheint mir völlig fehl am Platz, da die typischen Merkmale dieser Genres hier nur in zaghaften Ansätzen zu finden sind. Tatsächlich ist es eine Dystopie, die ungefähr 50 Jahre nach unserer Zeit spielt. Doch dafür war es mir dann gelegentlich zu unrealistisch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2020

Jeder träumt seinen eigenen Traum vom Glück

Ein Traum vom Glück
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Ich wollte „Ein Traum vom Glück“ unbedingt lesen, da ich die Zeitenzauber- und Time School-Trilogien von Eva Völler sehr mochte und nun wissen wollte, wie ihr ein Roman für ein erwachsenes Publikum gelingt. ...

Ich wollte „Ein Traum vom Glück“ unbedingt lesen, da ich die Zeitenzauber- und Time School-Trilogien von Eva Völler sehr mochte und nun wissen wollte, wie ihr ein Roman für ein erwachsenes Publikum gelingt. Ich möchte gleich vorweg sagen, dass auch dieser Roman mich überzeugen konnte.

Doch fangen wir beim Inhalt des ersten Teils von Eva Völlers neuer Ruhrpott Saga an. Wir befinden uns in Essen im Jahr 1951. Nach der Flucht aus der Kriegshölle Berlin hat die junge Katharina mit ihren zwei Töchtern Unterschlupf bei der Mutter ihres im Krieg verschollenen Mannes gefunden. Aber das Zusammenleben mit der zupackenden Schwiegermutter Mine fällt der lebenshungrigen Frau bisweilen schwer. Sie will sich ein besseres Leben für sich und ihre beiden Mädchen aufbauen, indem sie als Schneiderin ein Modeatelier für exklusive Kunden eröffnet. Mit trotziger Entschlossenheit versucht sie, ihrem ärmlichen Umfeld zu entfliehen und sich diesen Traum zu verwirklichen. Doch dann steht plötzlich der traumatisierten Spätheimkehrer Johannes vor der Türe - der Neffe ihres Mannes Karl. Und damit beginnen sämtliche Träume ins Wanken zu geraten.

Der Schreibstil ist wie nicht anders erwartet wunderbar flüssig zu lesen. Ein besonderes Highlight ist der eingeflochtene Ruhrpottdialekt, den einige der Charaktere sprechen. Obwohl ich diesen nicht gewohnt bin, habe ich mich schnell eingefunden und konnte ihn im Zweifel aus dem Zusammenhang erschließen. Das trug für mich maßgeblich dazu bei, mir die Menschen und die Umgebung lebhaft vorstellen zu können. Außerdem wird dadurch auch der Kontrast zu Katharina deutlich, die, aus der Großstadt Berlin stammend, den Traum verfolgt, aus ihrem aktuellen Milieu auszubrechen.

Überhaupt mochte ich alle Charaktere sehr gern.
Mit Katharina konnte ich gut mitfühlen. Sie hat für eine junge Frau schon viele unvorstellbar schlimme Dinge erlebt, doch verzweifelt sie daran nicht. Sie glaubt fest, sich etwas für sich und ihre Töchter aufbauen zu können. Ich denke, aus Respekt vor ihrer Schwiegermutter lässt sie ihren Mann Karl auch nicht für tot erklären, obwohl sie selbst an keine Rückkehr mehr glaubt. Das bringt für sie natürlich einige Schwierigkeiten in Bezug auf eine neue Liebe mit sich, was sie scheinbar aber in Kauf nehmen will. Und das obwohl sie sich verständlicherweise nach Liebe und Geborgenheit sehnt.
Johannes ist ein sehr angenehmer Mensch. Auch er hat unfassbar schlimme Zeiten hinter sich. Dennoch integriert er sich mit vollem Herzblut in seine verbliebene Familie und packt überall mit an. Er ist fleißig und strebsam und steht für die Menschen ein, die ihm am Herzen liegen.
Das muss wohl charakteristisch für die Familie sein, denn auch Oma Mine stellt ihre Familie über alles. In diesem Zusammenhang möchte ich eine Stelle zitieren, die ich so passend für ihre Figur finde: „»Ich versteh das nicht«, sagte Katharina ungläubig zu Mine. »Seit wann stehst du auf unserer Seite?« »Schon immer. Denn bei uns inne Familie gibt et keine zwei Seiten. Bloß eine. Und da stehn wir alle.«“

Zudem empfand ich die Beschreibung der Zeitumstände sehr authentisch. Eva Völler lässt hier viele eigene Erfahrungen einfließen, sodass man sich alles sehr lebhaft vorstellen kann. Auch die teilweise (vielleicht etwas zu) sehr ausführlichen Beschreibungen zeittypischer Gerichte tragen zum Flair bei. Natürlich hätte es in Bezug auf die Tatsache, dass es ein historischer Roman ist, für meinen Geschmack noch mehr ins Detail gehen können, doch als Gesamtkonzept ist das Werk meiner Meinung nach absolut stimmig. Ich habe viel Neues über den Kohleabbau im Ruhrpott, über die Spätheimkehrer, dass einfache Leben der Bevölkerung, das Streben nach Aufstieg etc erfahren.

Daher kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich für historische Romane interessiert, aber auch nicht abgeneigt von einer berührenden und völlig unerwarteten Lebensgeschichte ist.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 08.03.2020

Superheld meets Zeitreise

Beastmode 1: Es beginnt
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„Beast Mode - Es beginnt“ von Rainer Wekwerth habe ich gelesen, da es Teil einer Bücherbox war. Für gewöhnlich hätte ich jedoch nicht zu diesem Buch gegriffen - obwohl das Cover absolut fantastisch aussieht ...


„Beast Mode - Es beginnt“ von Rainer Wekwerth habe ich gelesen, da es Teil einer Bücherbox war. Für gewöhnlich hätte ich jedoch nicht zu diesem Buch gegriffen - obwohl das Cover absolut fantastisch aussieht -, da ich keine Geschichten über Superhelden lese.

Dennoch muss ich zugeben, dass mich das Buch nach anfänglicher Skepsis überrascht hat. Auf den ersten Blick geht es um fünf Jugendliche, die alle eine übernatürliche Begabung haben und diese zur Rettung der Welt und damit der Menschheit einsetzen sollen… Doch mit dem Voranschreiten der Handlung habe ich festgestellt, dass es sich eigentlich vielmehr um einen Zeitreiseroman handelt und dieses Genre wiederum lese ich sehr gerne. Mehr möchte ich aber nicht über die Handlung verraten.

Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein: eine Göttin, ein Dämon, ein Einzelgänger, einer Kämpferin und ein Nerd. Nachdem sie sich etwas näher kennen gelernt haben, agieren sie als gutes Team. Sie lernen, dass man als Einzelkämpfer nicht so viel erreichen kann und nur gemeinsam ans Ziel kommt und daher manchmal über seinen Schatten springen muss - sowohl der Schüchterne als auch der Voreingenommene oder der Egoist. Dies finde ich eine sehr wichtige Message, vor allem auch für Jugendliche, für die das Buch eigentlich gedacht ist.
Dass es sich um ein Buch für junge Menschen handelt, wird meiner Meinung nach auch am Schreibstil deutlich. Er ist flüssig zu lesen, enthält keine komplizierten Satzstrukturen und ist teilweise sogar in Jugendsprache gehalten. Letzteres gefällt mir persönlich nicht, macht es aber für die eigentliche Zielgruppe sicher ansprechend.
Erzählt wir in der Er-Form, jedoch mit wechselndem Fokus auf einen der fünf Protagonisten. Dies ist gelegentlich etwas verwirrend, da es nicht gekennzeichnet ist, sondern sich nur aus dem Zusammenhang erschließt.
Die Erzählung hält sich kaum mit Einzelheiten auf, was dazu führt, dass sich das Buch sehr schnell lesen lässt und die Handlung nie ins stocken gerät. Es gibt einen guten Spannungsbogen, doch hat man das Prinzip der Geschichte verstanden, ist sie leider etwas vorhersehbar.

Dennoch hat mir das Buch gefallen und ich werde auch den zweiten Teil der Dialoge lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere