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Veröffentlicht am 01.02.2019

Ein Handwerker zum Entspannen :o)

Ein Handwerker für alle Fälle
1

Ein Handwerker für alles – Barbara Longley

Inhalt
Haley hat schon lange kein neues Date mehr gehabt und versinkt im Selbstmitleid, seit Ihr Verlobter sie quasi vor dem Traualtar ohne weitere Erklärung ...

Ein Handwerker für alles – Barbara Longley

Inhalt
Haley hat schon lange kein neues Date mehr gehabt und versinkt im Selbstmitleid, seit Ihr Verlobter sie quasi vor dem Traualtar ohne weitere Erklärung verlassen hat und ausgewandert ist. Ihre Mutter Trudy versucht alles, um sie da raus zu holen. Doch greift sie da leider etwas zu krass ein. Haley hat ihr Haus neu renovieren wollen, aber über das abreissen der Wände und der Dusche ist sie nicht hinausgekommen. Trudy meint damit ist jetzt Schluss und beauftragt Sam – ein Allround-Handwerker – Das Haus zu renovieren. Sam ist durch eine Radiosendung dafür bekannt, dass er nach der Renovierung auch gern die anderen Wünsche der Frauen erfüllt. Sam geht also zu Haley in dem Glauben, sie hätte ihn beauftragt um seinen gewissen Touch bei dem Auftrag zu erfüllen, doch Haley weiß davon nichts. Trudy – ihre Mutter hat sich bei Sam als Haley ausgegeben. Und schon ist das Chaos perfekt.

Bewertung
Eine schöne leichte Liebesgeschichte mit viel Witz und vielen gut ausgearbeiteten Figuren. Ein sehr leichter Lesefluss und auch die Beschreibungen sind ganz Ok, so dass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Allerdings muss ich sagen, das das ganze sehr schnelllebig ist – das heißt , vieles hätte besser ausgearbeitet werden können und auch die Gefühle hätten intensiver beschrieben werden müssen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Geschichte mit ihren Gefühlen einfach so an mir vorbeiziehen, ohne sie richtig auskosten zu können. Trotz allem kann ich das Buch denjenigen empfehlen, die nach einer leichten Geschichte entspannen möchten und nicht allzu viel Wert auf Tiefgang legen. Wie gesagt, die Handlung war gut und auch die Figuren sind mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Allerdings ist da zu viel Gutes drin gewesen, es gab keine Figur, die mir unsympathisch gewesen wäre oder die böses im Sinn hatte. Das hätte der Geschichte vielleicht auch ein wenig mehr gegeben.

Fazit
Eine leichte Geschichte zum Entspannen.

Veröffentlicht am 26.11.2018

Ein Einblick in die gesellschaftliche Ordnung der goldenen Zwanziger

Das Palais Reichenbach
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Inhalt
Die Familie Reichenbach ist eine adelige Familie aus Berlin in den goldenen Zwanzigern. Für sie ist es eine sehr schwere Zeit und sie stehen kurz vor dem Ruin, da das Volk nach der Enteignung des ...

Inhalt
Die Familie Reichenbach ist eine adelige Familie aus Berlin in den goldenen Zwanzigern. Für sie ist es eine sehr schwere Zeit und sie stehen kurz vor dem Ruin, da das Volk nach der Enteignung des deutschen Adels verlangt. Die Familie versucht mit aller Macht, Ihre missliche Lage und Geldnot vor allen anderen adligen Familien zu verbergen. Der Fürst will den Ruin abwenden, indem er versucht, sein Geld von Banken oder Freunden geliehen zu bekommen, allerdings ist die Familie nicht mehr Kreditwürdig, da schon der Palais Raichenbach schon fast der Bank gehört. Auch die Fürstin Juliane versucht ihre Familie zu retten und schnmiedet Hochzeitspläne für ihre Söhne, damit die Mitgift der Ehefrauen die Raichenbachs vor dem Bankrott retten können. Doch leider haben alle drei Kinder ihre ganz eigenen Pläne. Prinz Georg hat ein Geheimnis, das ein Skandal im Adelsgeschlecht bedeutet, Prinzessin Ina verliebt sich in den mittellosen Schriftsteller Theodor Barbach und Prinz Fridolin möchte Karriere in der Deutschnationalen Volkspartei mitmachen und begeht einen schrecklichen Fehler. Die Katastrophe scheint.

Bewertung
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und gut beschrieben. Mit den Figuren Ina und Georg bin ich richtig warm geworden, allerdings nicht wirklich mit Fridolin den Titelerben. Alles in allem ist die Geschichte des Adels sehr gut beschrieben in diesem Buch und Josephine Winter hat diese Zeit gut recherchiert. Es ist erschreckend, wie der Adel damals hauptsächlich nach dem äußeren Schein beurteilt hat und nicht bereit war, auf ihren Reichtum zu verzichten, selbst wenn man kurz vor dem Ruin steht. In solchen Situationen wurde halt beim Personal eingespart, wo man nur konnte – Gehaltskürzungen, schlechteres Essen, bzw. weniger und günstiger. Aber bei der Adelsfamilie musste alles wie gewohnt weiterlaufen. Hier konnte das Essen nicht teuer genug sein. Auch wurden Kelider bestellt, die kaum noch zu bezahlen waren, damit kein Zweifel in der Gesellschaft aufkam, dass die Famile Raichenbach kurz vor dem Ruin steht. Mit allen Mitteln versucht man, an Geld zu kommen. Aber die Adelsfamilie hat nur Ideen für eine kurzfristige Finanzspritze, auf die Idee, ihre Einnahmen zu erhöhen, kommen sie gar nicht erst. Es werden lieber Schulden gemacht.
Josephine Winter bewegt sich durch die Zeit, als wäre sie selbst dabei gewesen. Sie versteht es gut, die Probleme des Adels hervorzuheben, aber auch die des Personals wird nicht ausgelassen.
Aus dem Buch hätte man meiner Meinung nach noch viel mehr rausholen können, da viele Sachen offen bzw. ungeklärt geblieben sind, wo ich mir ein wenig mehr zu gewünscht hätte. Trotz allem ein gutes Buch.

Fazit
Eine Geschichte mit viel Einblick in die gesellschaftliche Ober- und Unterschicht der goldenen Zwanziger.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 20.12.2017

Tochter des Nordens

Tochter des Nordens
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Tochter des Nordens
Die Geschichte handelt von zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können. Runa ist eine starke Frau, die durch ihre Kindheit schon immer für sich alleine kämpfen musste. Gisla, ...

Tochter des Nordens
Die Geschichte handelt von zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können. Runa ist eine starke Frau, die durch ihre Kindheit schon immer für sich alleine kämpfen musste. Gisla, eine Frau aus den Adelskreisen, ist naiv und ängstlich. Beide Frauen kommen durch Schicksale zusammen und müssen um Ihr leben kämpfen.

Beide werden von mehreren Stellen verfolgt, wobei zwei Männer besonders hervortreten, Taurin - ein durch seine Vergangenheit leidender Mann - und Thure, ein Mann der nur Hass und Hinterlist kennt. Beide sind absolut versessen darauf, die beiden zu stellen, aus zwei unterschiedlichen Motiven.

Die Hetzjagd beginnt und Runa hilft Gisla ständig zu überleben. Die beiden werden trotz der Sprachbarriere dicke Freunde. Es kommt ein Unheil nach dem anderen, sie werden vom Pech verfolgt und kämpfen sich trotzdem tapfer weiter.

Mein Fazit: Das Buch ist spannend geschrieben und auch die Autorin hat sich viel Mühe mit der Recherche gemacht. Nur leider kommt das in dem Buch nicht rüber, das habe ich nur durch die Autorin in der Leserunde mitbekommen. Sie hat da Stellen erläutert, die meiner Meinung nach in das Buch gemusst hätten. Manche Sachen sind unvollständig, zwar von ihr zuende gedacht, aber nicht so im Buch ausgeschrieben.

Das Buch war OK, aber einen zweiten Teil werde ich nicht lesen.

Veröffentlicht am 25.10.2020

Zwei starke Frauen müssen sich ihren Weg erkämpfen

Das Findelkind
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Findelkind ****
Von Farina Eden

Inhalt:
Mitte des 18. Jahrhunderts in Celle:
Magdalena, die Tochter eines angesehenen Apothekers muss mit ansehen, wie durch Intrigen ihr Hab und Gut zerstört ...

Findelkind ****
Von Farina Eden

Inhalt:
Mitte des 18. Jahrhunderts in Celle:
Magdalena, die Tochter eines angesehenen Apothekers muss mit ansehen, wie durch Intrigen ihr Hab und Gut zerstört wird und Ihr Vater ums Leben kommt. Nun steht sie vor dem nichts. Doch das reicht dem Übeltäter nicht mehr, er sorgt dafür, das sie auch noch als Hure verurteilt wird. Magdalena bleibt nichts anderes über, als die Stadt zu verlassen. Der Traum, das Sie an der Seite von Michael ein glückliches Leben führt löst sich in Rauch auf.
Catharina wächst als Tochter einer Magd auf und verliebt sich unsterblich in Benni, den Sohn des Vogts. Der Vogt ist über deren Liebe aber alles andere als begeistert. So kommt es, das die Schwester von Benni ihr das Geheimnis an den Kopf wirft, das Catharina ein Findelkind ist und sie eine Vollwaise wäre. Der Vogt wirft sie kurzerhand aus ihrem Zuhause und Catharina steht plötzlich vor dem nichts und gehört nirgends wirklich hin. Doch so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen, sei versucht mit allen Mitteln, Apothekerin zu werden, doch dies ist als Frau nicht erlaubt….

Bewertung:
Eine schöne Geschichte mit einem flüssigen Schreibstil, der einen sofort in die Geschichte zieht. Die Charaktere sind ganz gut ausgearbeitet. Magdalena und Catharina sind beides sehr starke Frauen, die vom Schicksal gebeutelt werden. Ihnen wird so viel Unrecht getan, das sie später vor dem nichts stehen. Und trotz alle dem lassen sich beide nicht unterkriegen. Sie kämpfen für das was sie wollen.
Die Geschichte und die Erzählungen sind wirklich gut. Leider hatte ich das Gefühl, man wird durch das ganze geschehen nur im Schnelldurchlauf durchgezogen. Alles wird zwar deutlich geschrieben, doch irgendwie fehlen ein wenig die Gefühlen. Vor allem die Lehre von Catharina kommt viel zu kurz. Ich hätte mir mehr Einzelheiten gewünscht. Auch fand ich es merkwürdig, das der Vater von Anton so lang ein Geheimnis hat, das dann zum Schluss doch einfach so Preis gegeben wird. Wenn es dann auf einmal sowieso jeder wissen kann, warum hat er dann seinen Sohn so lange im Unwissenden gehalten?
Trotz allem ist das Buch wirklich gut geschrieben und ich bin froh, das ich es gelesen habe. Danke :o)

Fazit:
Zwei starke Frauen im 18. Jahrhundert müssen sich durch Leid und Intrigen ihren Weg erkämpfen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2020

Endzeithriller, weniger Zomieroman

ZOMBIE RULES
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Inhalt:
Zach Gundeson wird vor der Apokalypse von seiner ersten großen Liebe betrogen und schließlich brutal von ihren neuen Freunden zusammen geseschlagen, als er gerade erfahren hat, das seine letzte ...

Inhalt:
Zach Gundeson wird vor der Apokalypse von seiner ersten großen Liebe betrogen und schließlich brutal von ihren neuen Freunden zusammen geseschlagen, als er gerade erfahren hat, das seine letzte Verwandte an einem Herzinfarkt gestorben ist. Kurz danach bricht eine Seuch aus und die Welt versinkt im Chaos. Zach kann sich mit einem Freund Rick - einem alten Vietnam-Veteranen noch rechtzeitig auf eine kleine Farm zurückziehen. Dort sind sie von der Außenwelt abgeschottet und die Farm kann gut verteidigt werden. Die beiden bauen Nachrung an, züchten Vieh und gehen auf Suche nach Ressourcen und Überlebenden. Dort trifft Zach dann auch auf seine Wiedersacher vor der Apokalypse. Nun ist Zach der Stärkere durch seine Klugheit und durch das gelernte von seinem Freund Rick...

Bewertung:
Die Charaktäre sowie der Erzählerstil sind super. Allerdings rücken die Zombis komplett in den Hintergrund und es ist auch unglaubwürdig, wie wenig Zach mit Zombies in Berührung kommt. Für eine Stadt bzw. Ortschaft müssten eigentlich viel mehr Zombis dort sein.

Von dem Endzeitsczenario stimmt aber alles, was die Ressourcen angeht und die Gruppen, die sich gebildet haben. Man kann keinem mehr trauen, die Gesellschaft geht den Bach runter. Es herrscht die Macht des Stärkeren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere