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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2025

Süße RomCom in tollem Kleinstadt-Setting

Practice Makes Perfect
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Ich liebe ja Kleinstadt-Settings – vor allem, wenn die Einwohner so liebenswert schrullig sind. Deswegen liebe ich Rome in "Practice Makes Perfect" von Sarah Adams auch so sehr. Jeder kennt jeden, jeder ...

Ich liebe ja Kleinstadt-Settings – vor allem, wenn die Einwohner so liebenswert schrullig sind. Deswegen liebe ich Rome in "Practice Makes Perfect" von Sarah Adams auch so sehr. Jeder kennt jeden, jeder mischt sich ein und gibt ungefragt seine Meinung ab. Ich musste beim Lesen so oft lachen und habe vor allem auch Mable und Harriet mit ihrer Rivalität schon sehr gefeiert. 😁🤭

Auch die beiden Protagonisten Annie und Will waren mir sofort sympathisch. Ihr Aufeinandertreffen im Restaurant zu Beginn der Story fand ich echt süß, und je mehr Zeit die beiden miteinander verbracht haben, desto mehr habe ich die Chemie zwischen ihnen gespürt. Irgendwann wollte ich das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen, da die beiden so gut miteinander harmoniert haben und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. 😍

Da die Story aus Sicht von Annie und Will erzählt wird, erhält man Einblicke in die Gedanken, Gefühle und Ängste beider Protagonisten, was mir gut gefallen hat. Außerdem mochte ich den tollen und flüssigen Schreibstil, auch wenn ich hin und wieder über das ein oder andere etwas altbackene Wort wie "anheimfallen" oder "delirieren" gestolpert bin, die ich so im täglichen Sprachgebrauch noch nie wirklich gehört habe, und schon gar nicht von Menschen in ihren Zwanzigern. Außerdem bin ich kein Fan davon, wenn ich als Leser direkt angesprochen und dann auch noch gesiezt werde – dies kam glücklicherweise aber nicht allzu oft vor. 🙂

Insgesamt ist "Practice Makes Perfect" eine gelungene Fortsetzung der "When in Rome"-Reihe, die mit sympathischen Charakteren und einem liebenswert schrulligen Kleinstadt-Setting überzeugt. Ich freue mich jetzt schon darauf, in Band 3, in dem Annies und Noahs Schwester Emily im Fokus steht, wieder nach Rome zurückzukehren. 🥰

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Von Spannung leider keine Spur

Die Frau des Serienkillers
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"Die Frau des Serienkillers" von Alice Hunter klang für mich nach einem spannenden Thriller, den ich anhand des Klappentexts unbedingt lesen wollte. Leider wurde das Potenzial aus meiner Sicht aber nicht ...

"Die Frau des Serienkillers" von Alice Hunter klang für mich nach einem spannenden Thriller, den ich anhand des Klappentexts unbedingt lesen wollte. Leider wurde das Potenzial aus meiner Sicht aber nicht wirklich ausgeschöpft.

Dabei fand ich den Einstieg recht vielversprechend, da schon direkt zu Beginn der Story Beths Ehemann Tom von der Polizei festgenommen wird und ihr scheinbar perfektes Leben in sich zusammenfällt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen und ich mochte das Vorort-Setting von Lower Tew. Außerdem haben mir die wechselnden Erzählperspektiven und Zeitebenen sehr gut gefallen, da man so z.B. auch Einblicke in die Gedanken von Tom und seiner verschwundenen Ex Katie bekommt.

Nach Toms Festnahme dümpelt die Handlung dann aber leider nur so vor sich hin und der Spannungsbogen bleibt durchgehend flach. Dies liegt unter anderem auch daran, dass in der ersten Hälfte des Buchs relativ wenig passiert und man als Leser vielmehr nur Beobachter von Beths Alltag und Umgang mit der ganzen Situation ist. Dadurch empfand ich die Story als sehr langatmig.

Beth war für mich von Anfang an eine sehr unsympathische Protagonistin, mit der ich absolut nicht warm geworden bin. Hinzu kommt, dass die Handlung sehr vorhersehbar war und ich mir so gut wie jeden Plot Twist und auch das Ende zusammenreimen konnte.

Insgesamt war "Die Frau des Serienkillers" für mich leider recht enttäuschend. Zwar bin ich dank des flüssigen Schreibstils schnell vorangekommen, aber es ist zu keinem Zeitpunkt Spannung aufgekommen. Da wäre so viel mehr drin gewesen.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Schöne Fortsetzung

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Auf "Almost isn't enough. Echoes of the past" von Jennifer Bright hatte ich mich total gefreut. Nachdem mich der erste Band der Dilogie emotional komplett auseinandergenommen hat, hatte ich hohe Erwartungen ...

Auf "Almost isn't enough. Echoes of the past" von Jennifer Bright hatte ich mich total gefreut. Nachdem mich der erste Band der Dilogie emotional komplett auseinandergenommen hat, hatte ich hohe Erwartungen an die Fortsetzung.

Jennifer Bright hat in meinen Augen einen unvergleichlichen Schreibstil, der mich jedes Mal aufs Neue wieder abholt und direkt in die Handlung katapultiert. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch gar nicht weglegen – nicht zuletzt auch wegen der tollen Chemie zwischen Hazel und Damian.

Auf Hazel war ich total gespannt, da ihr mysteriöses Verschwinden bereits in Band 1 angeteasert wurde. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von beiden Protagonisten, wodurch man als Leser Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintaucht. Vor allem Damian habe ich in mein Herz geschlossen, da er so unter Hazels Verschwinden gelitten hat und auch wegen seines Vaters so viel durchgemacht hat.

Und auch wenn ich Hazel sympathisch fand, bin ich mit ihr nicht komplett warm geworden. Sie hat so lange verschwiegen, warum sie damals aus Ferley verschwunden ist, und auch in Bezug auf die Sache mit Jackson hätte sie früher alle Karten auf den Tisch legen müssen – vor allem, weil sie durch ihr Schweigen andere in Gefahr bringt.

Der Einstieg in die Story hat mit gut gefallen und das Aufeinandertreffen von Hazel mit ihrer alten Freundesgruppe und insbesondere Damian war sehr emotional. Leider hat das Erzähltempo dann ab der Hälfte aber stark nachgelassen und es wurde für meinen Geschmack recht langatmig. Das Ende kam mir dann wiederum zu plötzlich und ich hätte mir gerne noch mehr über Damians neuen Job erfahren.

Insgesamt ist "Almost isn't enough. Echoes of the past" ein schönes Buch – nach dem hochemotionalen ersten Teil war es mir aber einfach zu unspektakulär. Ich hatte mich im Vorfeld auf viele Emotionen und Tränen eingestellt, die dann aber leider ausgeblieben sind.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Schöne RomCom

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Naomi und Luca sind schon seit der Schulzeit Brieffreunde – bzw. eher Brieffeinde, denn die beiden haben sich wenig Nettes zu sagen. Dennoch schreiben sie einander zwölf Jahre lang, bis der Kontakt plötzlich ...

Naomi und Luca sind schon seit der Schulzeit Brieffreunde – bzw. eher Brieffeinde, denn die beiden haben sich wenig Nettes zu sagen. Dennoch schreiben sie einander zwölf Jahre lang, bis der Kontakt plötzlich abbricht. Doch dann erhält Naomi einige Jahre später einen gemeinen Brief ohne Absender, der nur von Luca sein kann... Und so macht sich Naomi zusammen mit ihrer besten Freundin Anne auf die Suche nach Luca und kommt in so manch lustige Situation.

Die Idee von der Brieffeindschaft in "P.S. I hate you" von Donna Marchetti hat mir so gut gefallen, und auch wenn die Briefe von Naomi und Luca echt gemein sind, habe ich beim Lesen so viel gelacht. Der Schreibstil ist so flüssig und humorvoll, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus Naomis Perspektive, wobei einige Kapitel auch aus Sicht von Luca geschrieben sind. Beide Protagonisten waren mir sofort sympathisch und es hat mir sehr gut gefallen, Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle und die ungewöhnlich Brieffreundschaft der beiden zu erhalten.

Allerdings konnte ich das Verhalten von Naomi und Luca nicht immer nachvollziehen. Ich hatte schon recht früh eine Ahnung, in welche Richtung sich die Story entwickelt, und entsprechend fand ich die ein oder andere Entscheidung beider Protagonisten etwas fragwürdig.

Insgesamt ist "P.S. I hate you" eine wirklich schöne und lustige RomCom, die durch eine tolle Idee, einen flüssigen Schreibstil und sympathische Charaktere überzeugt. Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen. 🙂

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Wunderschöner Auftakt der Love Burns-Reihe

No Matter What
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Als ich letztes Jahr die Strong Hearts-Reihe von Sarah Stankewitz gelesen habe, habe ich mich sofort in ihren Schreibstil verliebt. Deshalb habe ich mich auch sehr auf "No Matter What", den Auftakt ihrer ...

Als ich letztes Jahr die Strong Hearts-Reihe von Sarah Stankewitz gelesen habe, habe ich mich sofort in ihren Schreibstil verliebt. Deshalb habe ich mich auch sehr auf "No Matter What", den Auftakt ihrer neuen Love Burns-Trilogie, gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. 🔥

Erzählt wird die Geschichte zum großen Teil aus der Perspektive von Stella, die mir von Anfang an super sympathisch war. Sie hat in ihrem Leben schon so einiges durchgemacht und trägt deshalb so manche sichtbare und unsichtbare Narbe mit sich herum. Deshalb meidet sie menschlichen Kontakt auch so gut es geht. Umso toller fand ich es zu sehen, mit welcher Hingabe sie sich um die Hunde im Dog Shelter kümmert und wie sie vor allem den kleinen Hero in ihr Herz geschlossen hat. 🐶😍

Das Kleinstadt-Setting in Blossom Lake hat mir sehr gut gefallen. Trotz Stellas schwieriger Vergangenheit und den doch etwas ernsteren Themen hatte ich beim Lesen so ein wohliges Gefühl und fand vor allem auch die Dynamik zwischen ihr und ihren Geschwistern toll.

Bei Austin habe ich ein wenig gebraucht, bis ich mit ihm warm geworden bin. Zu Beginn der Story hatte ich den Eindruck, dass er ein dauergeiler Playboy ist. Als er und Stella dann aber mehr Zeit miteinander verbringen, mochte ich Austin dann doch sehr – auch wenn mir die Entwicklung vom Playboy zum Boyfriend Material etwas zu schnell ging. Das Knistern zwischen den beiden war aber die ganze Zeit so spürbar und ich fand es so schön zu sehen, wie Austin Stella dabei hilft, sich weiterzuentwickeln und das Leben endlich wieder zu genießen.

Insgesamt ist "No Matter What" ein wunderschöner Auftakt der Love Burns-Reihe, den ich dank des flüssigen und einnehmenden Schreibstils in weniger als einem Tag gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, in dem es um Stellas jüngere Schwester Gracie geht. Nach dem Epilog hätte ich am liebsten sofort weitergelesen. 😬😱

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