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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2021

Sehr spannender, gut geschriebener Thriller mit einem Schuss Okkultismus

Der Schatten des Bösen
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Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

Leider kommt es viel zu selten vor, dass sich in diesem Genre ein neuer Ansatzpunkt ...

Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

Leider kommt es viel zu selten vor, dass sich in diesem Genre ein neuer Ansatzpunkt für die Geschichte findet - hier ist es gelungen! Endlich mal wieder ein Thriller, der nicht dem Mainstream folgt, sondern eigene Wege geht.

Sehr interessant ist die Zweiteilung der Geschichte auf die zwei Zeitebenen, nämlich das Jahr 1969 - und dann 30 Jahre später im Jahr 1999. Dabei spielen immer noch die gleichen Protagonisten die Hauptrolle, aber eben in zwei ganz unterschiedlichen Lebensumständen. Besonders gut gelungen fand ich die Beschreibung des Lebens in den sechziger Jahren, als noch vieles so ganz anders war.

Der Spannungsbogen ist sehr ordentlich und konnte mich das ganze Buch hindurch fesseln. Das auch eine gehörige Portion Hexerei bzw. Okkultismus mit eingeflossen ist, mag den einen oder anderen Leser gestört haben, bei mir war dies nicht der Fall. Ich fand dies "das Salz in der Suppe".

Abgerundet wurde das gute, ja sehr gute, Leseerlebnis durch die Bildreihe, aber flüssige und gut Lesbare Schreibweise der Autorin. Ich wünsche mir mehr solche Bücher....!

Veröffentlicht am 18.01.2021

Mix aus brutalen Rachefantasien und sentimentalem Kitsch - echt zum abgewöhnen!

Todesnächte
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Einen kleinen Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich habe inzwischen schon über zwanzig Bücher dieser Autorin gelesen - darunter jede Menge ...

Einen kleinen Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich habe inzwischen schon über zwanzig Bücher dieser Autorin gelesen - darunter jede Menge guter und sehr guter, spannender und trotzdem romantischer, erotisch angehauchter Bücher. Aber was die Autorin mit diesem (und auch dem vorhergehenden) Buch abgeliefert hat, macht mich einfach sprachlos vor Enttäuschung.

Es gibt keinen durchgängigen Spannungsbogen, allerdings setzt die Autorin durchaus geschickt Spannungsspitzen und geht an dieser Stelle auch nicht gerade vorsichtig vor, sondern serviert schon ein paar recht brutale Handlungen. Leider werden diese positiven Momente in einem Wust von kitschig-sentimentalen Passagen geradezu ertränkt. Dieses ewige Gejammer um den/die Liebste nervt dermaßen, dass es dem Leser die Tränen der Ermüdung in die Augen treibt. Dazu kommen nervig lange und vielfältigen Ergüsse über die seelischen Wunden der vielen Figuren, die die Autorin aus vorherigen Büchern hier wieder auftreten lässt. Da ist aber auch nicht eine einzige Figur dabei, die nicht vergewaltigt, als Kind misshandelt, angeschossen oder gefoltert worden ist. Und das wird denn auch - hin und wieder mehrfach - breit ausgewalzt. Da können dann auch ein paar nette, leicht erotische Passagen, das Buch nicht mehr retten.

Aus meiner Sicht ist dieses "Werk" um mindestens ein Drittel zu lang geraten - manchmal ist eben weniger mehr....! In dieser Form werde ich weitere Bücher dieser Autorin wohl meiden. Schade - sie hatte wirklich früher ein viel besseres "Händchen"......!

Veröffentlicht am 14.01.2021

Romantische Liebesgeschichte mit einem Schuss Erotik - unterhaltsam und süß wie Zuckerwatte

Heißkalte Sehnsucht
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Der vierte Band der Reihe "Die Stanislaskis" folgt dem üblichen Konzept der Autorin für diese ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Der vierte Band der Reihe "Die Stanislaskis" folgt dem üblichen Konzept der Autorin für diese Reihengeschichten: Das nächste Paar muss eine Reihe von Problemen und Schwierigkeiten überwinden, um endlich doch zusammen zu finden. Diesmal gehr es um die Autorin für eine TV Seifenoper und einen knallharten Polizisten. Und natürlich spielen auch wieder so einige der Figuren aus den vergangenen Bänden eine Rolle - schließlich sind die Stanislaski´s eine große Familie...! Aber damit treibt es die Autorin dankenswerterweise nicht zu weit - man verliert nicht den Überblick. Gut gemacht...!

Die Handlung ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber gut unterhaltend. Die Figuren sind sympathisch und gut gezeichnet. Die erotischen Passagen hinterlassen beim Leser ein angenehmes Kribbeln...!

Ein schönes. kleines Büchlein für zwischendurch...! Hat Spass gemacht..!

Veröffentlicht am 12.01.2021

Spannender Thriller mit einem Hauch Romantik und einer Portion Erotik

Verhängnisvolle Nähe
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch bietet genau das, was der Leser von einem Buch dieser Autorin erwartet - ich habe ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch bietet genau das, was der Leser von einem Buch dieser Autorin erwartet - ich habe es in der Überschrift bereits gesagt.

Der Spannungsbogen ist nicht durchgängig, aber ausreichend hoch um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Wie üblich habe die Protagonisten eine Reihe von Animositäten zu überwinden, bis es endgültig zwischen ihnen "funkt". Dann, allerdings erst im letzten Drittel des Buches, kommt auch eine angenehme Portion Erotik ins Spiel.

Alles das verpackt die Autorin in gewohnt flüssige, leicht zu lesende Worte und kann damit über einige spürbare Längen hinweg helfen.

Die Figuren sind recht gut, wenn auch nicht ohne Klischees, gezeichnet. Sie können aber dem Leser nie das Gefühl geben sich mit ihnen identifizieren zu können.

Ein guter Roman aus dem Genre RomanticThriller, der aber nicht aus der Menge der Bücher dieses Genres hinauszuragen vermag.

Veröffentlicht am 10.01.2021

Schwacher, langatmiger Thriller - mehr ein Familiendrama um eine Lebenslüge

Todesfalle
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Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen und bewundere immer wieder ihr Geschick, ...

Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen und bewundere immer wieder ihr Geschick, eine spannende Thrillerhandlung mit einer gehörigen Portion Romantik, Liebe und einem Hauch Erotik zu verbinden. Dies hatte ich von von vorliegenden Buch erwartet.

Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Einen vernünftigen Spannungsbogen sucht man vergebens, lediglich ab und zu blitzen ein paar Spannungsspitzen auf - und verblassen gleich wieder. Statt dessen wird das oben bereits erwähnte Familiendrama um eine geraubte Kindheit breit ausgewalzt. Und wenn ich sage "breit ausgewalzt" dann meine ich damit, es wird in einem wortreichen Brei geradezu ertränkt...! Überhaupt trieft das Buch vor jeder Menge sentimentalem Kitsch und verwässert die marginale Spannungshandlung vollkommen.

Der eigentlich sehr gute Schreibstil ist der Autorin in diesem Buch völlig abhanden gekommen. Zwar kann sie immer noch gut mit Worten umgehen, macht das aber diesmal in geradezu tsunamiartiger Fülle. In dieser Wortmasse erstickt der Leser richtiggehend. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass die Autorin jede Menge Figuren aus vergangenen Büchern hier wieder auftauchen lässt. Das wirkt zumeist sehr gut auf den Leser, hier aber kann dieser angesichts der Menge der handelnden Personen und deren kompliziertes Beziehungsgeflecht schier den Überblick nicht behalten.

Insgesamt für mich eines der absolut schwächsten Bücher der Autorin und der Reihe.