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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Nicht ganz überzeugt

Tasty Healthy Vegan
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Das Kochbuch „Tasty Healthy Vegan“ hat mich angesprochen, da unsere Tochter bereits mit 6 Jahren beschlossen hat sich nur noch vegetarisch zu ernähren, was nun 4 Jahre her ist. Dahingehend hat sich auch ...

Das Kochbuch „Tasty Healthy Vegan“ hat mich angesprochen, da unsere Tochter bereits mit 6 Jahren beschlossen hat sich nur noch vegetarisch zu ernähren, was nun 4 Jahre her ist. Dahingehend hat sich auch unsere Ernährung verändert. Zudem kommt es immer häufiger vor, dass im Bekanntenkreis mehrere sich vegane ernähren. Da kam das Buch wie gerufen, vegan und dazu auch noch gesund.
Die Aufmachung und Gestaltung des Kochbuches sind gut gelungen und die Bilder fordern einen nur so auf die Rezepte auszuprobieren. Beim durchblättern gab es schon das ein oder andere Rezept was zum testen in Frage kam. Jedoch hat sich schnell herausgestellt, dass viele der Rezepte in die „asiatische Richtung“ gehen (es wird häufig Misopaste benötigt). Die Zutatenlisten sind nicht gerade kurz, wobei es dabei häufig nicht das Gemüse ist was hier für die Länge zuständig ist, sondern die vielen verschiedenen Gewürze, Pasten, Soßen etc.. Negativ sind bei uns die Brunch-Gerichte aufgeschlagen, da hier z.T. mit Proteinpulver gearbeitet wird und nicht erwähnt wird wodurch es sich ersetzen lässt (oder habe ich dies überlesen?). Auch die Zubereitungsanweisungen waren nicht immer ganz klar verständlich. Liegt dies evtl. an der Übersetzung? Positiv überrascht waren wir dann vom Geschmack, denn der war bei allen Gerichten die wir getestet haben lecker 😊 Als plus kann man die Unterteilungen der Gerichte in die verschiedenen Kategorien sehen. Hier hat man schon auf einen Blick die Übersicht welchen positiven Effekt das Gericht mitbringt. So haben wir hier „Gut für den Darm“, „Proteinreich“, „Energielieferant“ und „Schlankmacher“ Rezepte. Für uns hätte eine Gemüseaustauschtabelle oder gelegentliche Hinweise was sich ansonsten gut in den Gerichten macht das Buch abgerundet. Von den 80 Rezepten waren für uns auf Grund der Zutaten nicht ganz so viele Rezepte interessant und dadurch für uns auch kein Kochbuch für den Alltag.
Aber trotzdem wird es das ein oder andere Rezept hier erneut geben 😊

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Nicht alles ist so wie es scheint

Beth is dead
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Ich fand „Beth is Dead“ erfrischend anders. Das Buch ist an die Geschichte „Little Woman“ angelehnt, was mir allerdings nicht bekannt ist. Dadurch kann ich hier nicht sagen wie es sich dazu verhält.
Im ...

Ich fand „Beth is Dead“ erfrischend anders. Das Buch ist an die Geschichte „Little Woman“ angelehnt, was mir allerdings nicht bekannt ist. Dadurch kann ich hier nicht sagen wie es sich dazu verhält.
Im Buch geht es um vier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. An einem Morgen wird Beth, die jüngste der vier, von ihrer Schwester tot aufgefunden. Dabei geraten die drei verbleibenden Schwestern in den Kreis der Verdächtigen, denn alle haben ihre Geheimnisse. War es einer der drei Schwestern oder doch ein anderer Täter?
Das Cover hat mich hier durch die erfrischend andere Gestaltung angezogen und auch der Plott erschien mir sehr spannend. Den Aufbau des Buchs fand ich wirklich gut gelungen. Die Geschichte wird aus Sicht der einzelnen Schwestern in den folgenden Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven erzählt und dabei bewegen wir uns immer wieder auf zwei Zeitachsen. Mal erfahren wir etwas von Jo im heute dann wieder aus Sicht von Beth im Früher und so weiter. Und so werden wir durch den Mord geleitet, wobei dabei nicht wirklich viel Spannendes passiert. Die Spannung entsteht hier durch die einzelnen Erzählperspektiven und Zeitachsen in denen wir springen und so einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse rund um den Mord erhalten. Anfangs wechselt auch immer wieder der Tatverdächtige und erst im Laufe des Buches kristallisiert sich ein Motiv und Tatverdächtige heraus. Hierbei sind die Charaktere wunderbar dargestellt und geben den Ereignissen ihre Spannung.
Lediglich am Anfang hatte ich etwas Probleme die ganzen Schwestern auseinanderzuhalten und den passenden „Jungs“ zuzuordnen. Hier hätte ein Steckbrief jeder Schwester das Buch perfekt abgerundet. Aber auch so ist es allemal gelungen und die Aspekte eines Thrillers wunderbar getroffen. Wir haben durch die Wechselnden Perspektiven und wechselnden Tatverdächtigen ein konstanten Spannungsbogen und es bleibt dabei unvorhersehbar. Für mich definitiv eine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Hope...

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Mit „Das Internat für magische Talente- Unruhestifter willkommen!“ bin ich leider nicht ganz warm geworden. Die Idee und Umsetzung des Themas finde ich hierbei gar nicht mal schlecht und auch die Botschaften ...

Mit „Das Internat für magische Talente- Unruhestifter willkommen!“ bin ich leider nicht ganz warm geworden. Die Idee und Umsetzung des Themas finde ich hierbei gar nicht mal schlecht und auch die Botschaften die hier vermittelt werden sollen sind gut gewählt. Wir treffen auf Magie, Abenteuer und Freundschaft in Verbindung mit Zusammenhalt und Selbstvertrauen.
Der Schreibstil ist hierbei leicht verständlich und flüssig. Allerdings kommt mir das Ganze eher wie eine Erzählung vor und hat mich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen lassen. Wodurch das Erlebnis doch eher Oberflächlich gehalten wurde. Was die Spannung zusätzlich etwas herausgenommen hat, sind zum Teil die Wiederholungen der Erklärung der verschiedenen Magiertypen in aller Ausführlichkeit. Hier habe ich auch leider keinen so genauen Überblick über die verschiedenen Typen erhalten, da die Unterteilung doch eher schwammig ist und ineinander übergeht. Dadurch war das lesen auch eher etwas schwergängig und hat seine Zeit gedauert. Über das Ende war ich dann doch sehr überrascht, hier habe ich nicht mit einem Cliffhanger und einer Fortsetzung gerechnet.
Gut gefallen haben mir die verschiedenen Schüler und die geschaffene Umgebung. Auch Vin als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie ist zunächst sehr unnahbar und versucht alle auf Abstand zu halten. Im laufe des Geschehens baut sie Nähe und Vertrauen zu den anderen auf und wird so nahbarer.
Im Großen und Ganzen ist es ein unterhaltsames Fantasyabenteuer aus Magie und Andersartigkeit.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Tolle Fortsetzung!

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Cassandra Morgen- Die magische Flöte verzaubert wie bereits Band 1 schon optisch. Das Cover ist wieder wunderschön und auch der Farbschnitt passt erneut perfekt dazu. Auch die Buchseiten und Kapitel sind ...

Cassandra Morgen- Die magische Flöte verzaubert wie bereits Band 1 schon optisch. Das Cover ist wieder wunderschön und auch der Farbschnitt passt erneut perfekt dazu. Auch die Buchseiten und Kapitel sind wieder toll Gestaltet.
Nachdem Cassie sich nun bei ihrer Tante in Hartwood Hall eingelebt und ein erstes Abenteuer erfolgreich gemeistert hat, setzt sie weiterhin alles daran um eine gute Hexe zu werden und ihre Mutter zu retten. Dabei stoßen sie und ihre beiden besten Freundinnen abermals auf mehrere Herausforderungen und finden sich erneut im Kampf gegen den Erlkönig.
Die wundervolle Welt voller Magie, Herausforderungen, Mut und Freundschaft wird hier gut fortgeführt. Die Geschichte Startet seicht und die Thematik wird durch kleine Einwürfe aus dem ersten Band gut aufgefrischt. Auch der Schreibstil trägt einiges zu bei, dass es sich leicht lesen und in die Geschichte einfinden lässt. Denn zusätzlich zur größeren Schrift und auch den vergrößerten Zeilenabständen wird das Lesen auch durch die eingerückte Breite erleichtert und so sind auch die 400 Seiten für junge Leser*innen kein Problem.
Wir lernen einen weiteren Teil aus Cassandras Vergangenheit und auch von ihrer Verwandtschaft kennen. Ebenso sind weiterhin gute und böse Hexen, Tiere und verschiedene Faeriewesen ein zentrales Thema. Wie bereits im ersten Band sind auch hier die Handlungen nicht unbedingt vorhersehbar und dadurch besteht durchgehend eine Spannung und das ganz ohne Gruselfaktor. Einzig der Titel trifft unserer Meinung nach nicht ganz den Kern, denn die magische Flöte ist hier nur ein Nebenartefakt, mit einer kleinen Rolle. Hier steht eine Lanze im Mittelpunkt und würde das Buch besser spiegeln.
Wir fanden Band 2 besser als den Start und sind schon auf die weitere Fortsetzung gespannt! Daher gibt es von uns eine Leseempfehlung, vor allem für kleine Hexen 😉

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Freundschaft, Vertrauen und Seelentiere

Secret Forest Academy. Der Seelendieb
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Die Geschichte um die „Secret Forest Academy“ geht genauso spannende und fantasievoll weiter, wie sie zuletzt endete. Auch hier finden wir wieder ein Personenregister und Glossar am Ende des Buches. Sehr ...

Die Geschichte um die „Secret Forest Academy“ geht genauso spannende und fantasievoll weiter, wie sie zuletzt endete. Auch hier finden wir wieder ein Personenregister und Glossar am Ende des Buches. Sehr empfehlenswert vor allem zu Beginn, wenn Band 1 schon etwas her ist und man nicht mehr genau das Geschehen und die Personen im Kopf hat. Ebenso ist das Cover erneut sehr liebevoll und passend gestaltet.

Hier begleiten wir weiterhin Ava, River und ihrer Seelentiere auf der Suche nach Avas Eltern und dem Kampf gegen Morbus. Ava ist weiterhin eine sehr nahbare Hauptfigur. Wir konnten uns gut in sie hineinversetzten und ihre Emotionen nachvollziehen. Denn sie handelt weiterhin kindertypisch und so können die jungen Leserinnen sich in sie hineinversetzen. Sie wirkte sehr aufgeweckt, neugierig und sympathisch und dadurch nahbar. Jedoch ist unser klarer Favorit hier River. Er ist ein sehr besonnener, empathischer, rücksichts- und liebevoller Freund, auf den Ava immer zählen kann. Auch wenn ihr nicht immer alles passt was River zu sagen hat, denn er Urteilt nicht ohne die Hintergründe zu kennen. Neben River sind wir ein Fan vom kleinen Geisterbären Spirit. Der ist einfach nur Goldig und lädt zum knuddeln ein.

Wie bereits im ersten Band hat uns das Setting sehr gut gefallen, es geht weiterhin um die vielen verschiedenen Bäume und auch der einfache Schreibstil sind hervorzuheben. Ebenfalls positiv sind die kurzen Kapitel, so sind vor allem jüngere Selbstleser nicht überfordert und haben Meilensteine an denen sie ihren Fortschritt messen können.

Etwas überfordert waren wir allerdings zu Beginn, denn der erste Band war schon etwas her und Band 2 geht mitten im Geschehen weiter, sodass wir erste ein paar Seiten brauchten um wieder drin zu sein. Hier haben das Personenregister und das Glossar am Ende des Buches ein wenig geholfen altes Wissen wieder aufzufrischen und so leichter einzutauchen. Was tatsächlich unser einziger Kritikpunkt ist.

„Secret Forest Academy“ ist eine schöne, magische Fantasy-Reihe für junge Leser
innen. Uns hat die Geschichte wieder voller Fantasy, Action und Spannung in den Bann gezogen. Für uns eine gelungene Fortsetzung, die wir gerne in Zusammenhang mit Band 1 empfehlen.

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