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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2025

Großartiger Schreibstil

Kein Land in Sicht
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„Kein Land in Sicht“ von Christina Pertl hat mich mit seinem außergewöhnlichen Setting und einem unaufhaltsamen Spannungsaufbau sofort gepackt. Der Kriminalroman spielt auf einem Kreuzfahrtschiff und die ...

„Kein Land in Sicht“ von Christina Pertl hat mich mit seinem außergewöhnlichen Setting und einem unaufhaltsamen Spannungsaufbau sofort gepackt. Der Kriminalroman spielt auf einem Kreuzfahrtschiff und die Atmosphäre ist düster und geheimnisvoll – perfekt für diesen Thriller. Die Protagonistin Sarah, die unter dem Namen Stephanie undercover ermittelt, erwacht am Anfang ohne Erinnerungen an sich selbst oder ihren Auftrag. Diese Unsicherheit hat mich direkt in die Geschichte reingezogen.
Was mir besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil von Christina Pertl. Er ist leicht und flüssig, wodurch das Buch trotz seiner düsteren Thematik sehr gut lesbar bleibt. Bei grausamen Themen geht sie behutsam vor, was die beklemmende Atmosphäre umso stärker macht.
Ein weiteres Highlight ist der Erzählstrang rund um Sarahs Kollegen Michael, der sich in einer ebenfalls gefährlichen Situation wiederfindet. Diese parallele Erzählweise verstärkt das Gefühl, dass nichts so ist, wie es scheint. Und auch das Thema Kreuzfahrt ist mehr als nur Kulisse – es wird kritisch beleuchtet, insbesondere durch Aspekte wie Greenwashing und die Arbeitsbedingungen der Crew.
Das Ende hat mich überrascht, da es alles andere als ein klassischer, beschönigter Abschluss ist. Alles in allem ist Kein Land in Sicht ein Thriller, der durch seine komplexe Erzählweise und die fesselnde Atmosphäre begeistert. Daher kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Gemeiner Cliffhanger

Die Sonnenfeuer-Ballade 2: A Storm to Kill a Kiss
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Julia Dippels „A Storm to Kill a Kiss“ hat mich als zweiter Band der Sonnenfeuer-Ballade erneut begeistert. Schon der erste Teil war beeindruckend, aber hier gelingt es der Autorin, noch mehr Spannung ...

Julia Dippels „A Storm to Kill a Kiss“ hat mich als zweiter Band der Sonnenfeuer-Ballade erneut begeistert. Schon der erste Teil war beeindruckend, aber hier gelingt es der Autorin, noch mehr Spannung aufzubauen. Besonders die Tiefe der Figuren und die düstere Atmosphäre ziehen einen förmlich in die Geschichte hinein.
Sinthia, die Protagonistin, hat mich wieder einmal beeindruckt. Sie wirkt trotz der vielen Herausforderungen, die ihr auferlegt werden, entschlossen und souverän. Ihre Reise und ihre Entscheidungen zeigen, wie viel Stärke in ihr steckt, ohne dass sie perfekt erscheint – eine Mischung, die sie unglaublich authentisch macht.
Auch die Welt, die Julia Dippel geschaffen hat, fasziniert mich. Es ist nicht nur die Magie oder die außergewöhnlichen Fähigkeiten, sondern die Art und Weise, wie die Gesellschaft und ihre Konflikte dargestellt werden. Das sorgt dafür, dass die Figuren und ihre Kämpfe noch intensiver wirken.
Das Ende hat einen gemeinen Cliffhanger, der mich fast verzweifeln lässt. Wer Fantasy mag, sollte sich diese Reihe unbedingt ansehen – sie sticht für mich aus der Masse hervor.

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Veröffentlicht am 25.12.2024

Erinnert an Tribute von Panem

Immortal Longings
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“Immortal Longings” von Chloe Gong hat mich direkt an die Tribute von Panem erinnert. Auch in dieser Geschichte gibt es tödliche Spiele, die jedes Jahr ausgetragen werden, und bei denen nur eine Person ...

“Immortal Longings” von Chloe Gong hat mich direkt an die Tribute von Panem erinnert. Auch in dieser Geschichte gibt es tödliche Spiele, die jedes Jahr ausgetragen werden, und bei denen nur eine Person gewinnen kann. Hier haben einige der Teilnehmer jedoch eine magische Fähigkeit – sie können zwischen Körpern hin- und herspringen und haben damit einigen anderen Teilnehmern gegenüber einen großen Vorteil.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und war gefesselt.
Die Protagonisten der Geschichte sind zunächst Feinde, da nur einer gewinnen kann. Doch sie verbünden sich. Prinzessin Calla erhofft sich vom Sieg, dass sie eine Chance bekommt, ihren Onkel umzubringen. Anton hingegen möchte seiner Jugendliebe das Leben retten.
Die Geschichte war unglaublich spannend und „Ein Spiel auf Liebe und Tod“ war wirklich passend.

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Veröffentlicht am 25.12.2024

Sehr atmosphärisch

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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„Silent Secrets“ von Alexandra Flint konnte mich bereits in der Leseprobe überzeugen.
Besonders Alexandra Flints Schreibstil hat mich sofort überzeugt. Sie schreibt sehr flüssig, fesselnd und atmosphärisch, ...

„Silent Secrets“ von Alexandra Flint konnte mich bereits in der Leseprobe überzeugen.
Besonders Alexandra Flints Schreibstil hat mich sofort überzeugt. Sie schreibt sehr flüssig, fesselnd und atmosphärisch, weshalb ich die Geschichte quasi inhaliert habe. Das Setting in Paris und die Thematik mit der Weltenbibliothek hat mir unglaublich gut gefallen und es herrscht durchweg eine sehr geheimnisvolle Atmosphäre.
Die Protagonistin der Geschichte ist Remy. Sie ist sehr faszinierend und vielschichtig. Sie ist sowohl stark und geheimnisvoll, als auch verletzlich und sensibel. Insgesamt war sie mir auf jeden Fall sympathisch und hat auch eine tolle Entwicklung gemacht. Auch die Dynamik zwischen ihr und Kasimir hat mir gefallen.
Es gab einige spannende Wendungen in der Geschichte und für mich war es ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe.

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Veröffentlicht am 25.12.2024

Fieser Cliffhanger

Wintersonnenwende (Wolf und Berg ermitteln 2)
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„Wintersonnenwende“ von dem Autorenduo Pascal Engman und Johannes Selåker ist der zweite Band der Reihe um den Polizisten und Ex-Jugoslawiensoldat Thomas Wolf und die Journalistin Vera Berg. Da mir „Sommersonnenwende“ ...

„Wintersonnenwende“ von dem Autorenduo Pascal Engman und Johannes Selåker ist der zweite Band der Reihe um den Polizisten und Ex-Jugoslawiensoldat Thomas Wolf und die Journalistin Vera Berg. Da mir „Sommersonnenwende“ bereits gut gefallen hat, musste ich auch dieses Buch lesen. Es ist definitiv ratsam den ersten Band zuerst zu lesen.
Auch dieser Kriminalroman ist wieder sehr spannend und fesselnd geschrieben. Durch die Jahreszeit, in der die Geschichte spielt, ist die Atmosphäre noch wesentlich düsterer als im ersten Band. Ich fand es toll, dass das Buch so weit in der Vergangenheit spielt und finde, dass die Autoren das sehr gut umgesetzt haben.
Die Protagonisten haben mir als Team ebenfalls wieder sehr gut gefallen und auch der Fall war sehr interessant.
Da das Buch mit einem Cliffhanger endet, werde ich wohl nicht darum kommen, den nächsten Band der Reihe zu lesen. Für mich eine klare Empfehlung für (Schweden)-Krimifans.

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