Profilbild von Tine13

Tine13

Lesejury Star
offline

Tine13 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Tine13 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2021

Geniale Tipps rund ums Wohlbefinden

Ich hätte da was für Sie
0

Das Fachbuch “Ich hätte da was für Sie” von Autorin und Gesundheitsexpertin Vera Cordes aus dem Gräfe und Unzer Verlag, hat wirklich so einiges an überraschenden, hilfreichen und simplen Tricks rund um ...

Das Fachbuch “Ich hätte da was für Sie” von Autorin und Gesundheitsexpertin Vera Cordes aus dem Gräfe und Unzer Verlag, hat wirklich so einiges an überraschenden, hilfreichen und simplen Tricks rund um die Gesundheit zu bieten! Vera Cortes ist seit über 20 Jahren Moderatorin der Sendung “Visite” beim NDR. Leider kenne ich ihre Sendung bislang nicht, liegt wohl daran das ich hier im Süden Deutschlands wohne, aber ich bin froh nun ihr Buch in Händen zu halten! Von ein paar Ratschlägen hat man vielleicht am Rande schon mal gehört, doch die genauen Fakten und Anwendungen gleich wieder vergessen. In diesem Buch dagegen, werden die Ratschläge gesammelt, sind übersichtlich geordnet und detailliert verpackt. Dazu sind die Empfehlungen auch noch sehr amüsant und angenehm zu lesen, mit eigenen Erfahrungen und Anekdoten verknüpft, sowie erprobt. Also ich bin wirklich sehr angetan und begeistert:).
Habe viele Ratschläge natürlich gleich getestet und für gut befunden! Die Augensauna und den Bauchnabel-Trick finde ich schon mal sensationell und auch Möhrchen sehe ich jetzt mit ganz anderen Augen:).

Mein Fazit:
Die Idee solch ein hilfreiches Sammelsurium anzulegen finde ich großartig! Besonders gelungen ist dabei die persönliche und freundliche Ansprache der Autorin, sowie ihre Mitteilsamkeit in puncto, eigener Erfahrungen und Erlebnisse. Das macht den großen Charme des Ratgebers aus, spornt an und ist einfach sehr sympathisch! Dieses hilfreiche Büchlein werde ich sicherlich noch des Öfteren zur Hand nehmen und weiterempfehlen:).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2021

Aufregender Werdegang eines Mädchens entgegen den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit

Das Auktionshaus (Die Auktionshausserie 1)
0

London 1920 - es ist ein unglaublicher Glücksfall, für die junge Sarah Rosewell aus dem Londoner Armenviertel Soho, als sie der reichen Lady Sudbury ins Auge sticht. Diese erkennt sofort ein großes Potenzial ...

London 1920 - es ist ein unglaublicher Glücksfall, für die junge Sarah Rosewell aus dem Londoner Armenviertel Soho, als sie der reichen Lady Sudbury ins Auge sticht. Diese erkennt sofort ein großes Potenzial in dem aufmerksamen und klugen Mädchen Sarah und stellt diese zum Erstaunen aller Beteiligten als ihre Gesellschafterin ein. Sarah teilt mit der Zeit die Leidenschaft der Lady für erlesene Kostbarkeiten und erlebt erstmalig die Spannung des Auktionsgeschäfts. Sarah träumt schon bald von einer Karriere im renommierten Auktionshaus Varnham‘s!

Im historischen Roman „Das Auktionshaus-Der Glanz Londons“ von Autorin Amelia Martin, dreht sich alles um eine junge Frau, die trotz aller Widrigkeiten der Zeit, Herkunft und teils gehörig Gegenwind, nie ihr Ziel aus den Augen verliert. Die Gefühlskonflikte und Unsicherheiten von Sarahs Charakter beschreibt die Autorin dabei ganz hervorragend. Ihre Persönlichkeit ist detailliert gezeichnet und wirkt dabei sehr lebendig, man leidet und bangt, ob ihrer aufregenden Erlebnisse. Die damals strengen Konventionen, Etiketten und Regeln werden im Roman deutlich sichtbar, es wird spannend, wenn sich jemand darüber hinaus wagt! Das Geschäft mit Kostbarkeiten wird in dieser Zeit gerade en vogue und es ist interessant dieses Thema in einem Roman zu verfolgen. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, obwohl sich Sarah nicht von ihrem Ziel abbringen lässt;).

Mein Fazit: Eine wunderbare historische Zeitreise nach London, in einer aufregenden Zeit, mit einem interessanten Thema und einer wunderbaren Protagonistin, habe mich bei der Lektüre sehr gut unterhalten!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2021

Ein mitreißendes tödliches historisches Ränkespiel

Das Spiel der Ketzerin
0

Das Rheinland im 13. Jahrhundert - Mit einer List will sich der verbrecherische Deutschordensritter Konrad von Westerburg die Burg Erkenwald erschleichen und ermordet vor Ort kurzerhand die Grafentochter. ...

Das Rheinland im 13. Jahrhundert - Mit einer List will sich der verbrecherische Deutschordensritter Konrad von Westerburg die Burg Erkenwald erschleichen und ermordet vor Ort kurzerhand die Grafentochter. Dummerweise erwischt er aber das falsche Mädchen. Alida von Erkenwald gelingt glücklicherweise die Flucht, sie will den betrügerischen Übeltäter beim Kaiser in Worms anzeigen, dabei soll ihr Salomon ben Isaak, ein Jude aus Coellen helfen, der ihrem Vater noch etwas schuldig ist! Der schlaue Konrad aber durchschaut ihren Plan und schickt seinen getreuen Ritterbruder Richard von Thurau aus, sie einzufangen!

Der historische Roman „Das Spiel der Ketzerin“ von Manuela Schörghofer, ist eine Art Katz und Maus-Spiel, zwischen der schlauen Grafentochter Alida und Richard, einem ehrenhaften, frommen aber auch etwas begriffsstutzigen Ordensritter. Die Spannung zwischen den beiden Figuren ist fast greifbar, die Funken sprühen förmlich aus den Buchseiten. Es macht großen Spaß sich diese Stimmung zu erlesen, denn die Autorin versteht es geschickt Spannung und Gefühle ganz hervorragend hochzuschaukeln! Auch der historische Background der Zeit ist in die Geschichte großartig hinein konstruiert und man erfährt Erstaunliches über die beteiligten Persönlichkeiten.
Eine Karte der Örtlichkeiten, das Personenregister, ein Glossar der Begriffe und Fakten zur Geschichte sind an den Beginn des Buches gesetzt und tragen zu einem guten Verständnis bei.
Mein Fazit:
Eine sehr bewegende und sehr mitreißende Geschichte, die ständig an Spannung gewinnt und mich bis zur letzten Seite begeistert hat!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2021

Kurzweiliges Amüsement

Kartoffelbrei mit Stäbchen
0

Nach ihrer chinesischen Hochzeit planen Thomas und Liping auch noch eine klassische deutsche Hochzeit in Marienheide im heimatlichen Rheinland natürlich mit der ganzen Familie. Als Thomas danach die Flitterwochen ...

Nach ihrer chinesischen Hochzeit planen Thomas und Liping auch noch eine klassische deutsche Hochzeit in Marienheide im heimatlichen Rheinland natürlich mit der ganzen Familie. Als Thomas danach die Flitterwochen plant, schließen sich aus Tradition dabei seine Schwiegereltern an, um in 7 Tagen so viel wie möglich von Europa zu sehe, …deshalb ade Zweisamkeit in Griechenland!

Der Untertitel des autobiografischen Romans „Kartoffelbrei mit Stäbchen“, von Autor Thomas Derksen lautet „Drei Chinesen, fünf Länder, sieben Tage – Mit meiner chinesischen Familie auf Hochzeitsreise in Europa“, dieser Name ist Programm und zeigt eigentlich schon die ganze Problematik;). Bei einer Hochzeitsreise mit den Schwiegereltern, sind Schwierigkeiten sicherlich sowieso schon vorprogrammiert, doppelt schwierig wird die Sache mit einem komplett fremden Kulturkreis! Allein die Reisevorlieben seiner neuen chinesischen Familie sind jenseits seiner westlichen Vorstellungskraft, sie wollen unbedingt nach Mei-Quing-Gen oder Ying-Ge-Er-Shi-Ta-Te, denn Shoppen ist chinesische Kultur;). Lustig wird es auch in Thomas Derksens Heimatort Marienhaide, seine Eltern ebenfalls konservativ und traditionsbewusst, da gibt es so manches Fettnäpfchen und Verständigungsschwierigkeiten auszubügeln! Kurz gesagt, das Buch ist wirklich unterhaltsam, Thomas berichtet voller Humor und sehr lebhaft von seinen Lieben, da bleibt klein Auge trocken, die Situationskomik ist einfach nur köstlich:).
Mein Fazit: Eine humorige und liebevolle Familiengeschichte, deren Lektüre mir viel Vergnügen bereitet hat! Sehr witzig, die nächste chinesische Reisegruppe werde ich mit völlig anderen Augen betrachten;)!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2021

Bewegender Kampf für ein eigenständiges Leben als alleinerziehende Frau Anfang der 60er Jahre

Die Geschichte einer unerhörten Frau
0

Augusta Fink genannt Gussy, trennt sich Anfang der 60er Jahre von ihrem Mann, einem zwar allseits beliebten Hallodri, doch nachdem seine betrügerischen Geschäfte auffliegen, sieht sie keine Zukunft für ...

Augusta Fink genannt Gussy, trennt sich Anfang der 60er Jahre von ihrem Mann, einem zwar allseits beliebten Hallodri, doch nachdem seine betrügerischen Geschäfte auffliegen, sieht sie keine Zukunft für diese Beziehung! Mit ihren zwei Kindern zieht sie von Frankfurt nach Köln, in die Nähe ihrer ungeliebten Schwester und Mutter. Schnell stellt sie dort fest, als Vertriebene geschiedene, evangelische Frau, hat man dort kein leichtes Standing! Doch Gussy lässt sich so schnell nicht unterkriegen….!

Der Roman mit dem treffenden Titel “Die Geschichte einer unerhörten Frau” von Hanne Hippe, ist das Porträt einer jungen Frau mit ihren zwei kleinen Kindern, die sich entschließt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und allen Vorurteilen und Konventionen die Stirn zu bieten. Dafür sucht sie sich eine recht bigotte Stadt und Zeit aus, denn eine Frau ohne Mann darf es in den 60er Jahren nur als Witwe geben! Was nicht sein soll, das darf nicht sein, oder ab damit unter den Teppich! Es gibt ungeschriebene Regeln was sich gehört und was nicht;). Aber Gussy und auch ihre kleine Tochter Eva machen da nicht mit;)! Es ist herrlich die beiden Charaktere durchs Buch zu begleiten, in traurigen wie in guten Abschnitten. Der Schreibstil ist erfrischend locker, lebhaft und sehr unterhaltsam. Die Autorin widmet sich dem Thema „Was Frau darf, was nicht“, mit einer guten Prise Humor und zeigt dabei gekonnt den damaligen Zeitgeist auf und legt den Finger in offene Wunden. Dabei greift sie auch erstaunliche und kuriose autobiografische Details aus ihrer Familiengeschichte auf. Auch die Nachkriegszeit mit Vertreibung, Ängsten und Schrecken werden in Gussys Schicksal deutlich gemacht.

Mein Fazit:

Ein wirklich gelungenes Zeitporträt, zwischen 1945 und 1965, das mich komplett begeistert, teils ein wenig traurig gemacht hat. Obwohl sich seitdem viel verändert hat, gibt es immer noch viel zu viele, die voller Neid und Missgunst am Fenster hängen, voller Interesse daran was andere machen/dürfen, obwohl die Kehrwoche doch eigentlich längst abgeschafft wurde;).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere