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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2026

Anfang und Ende gut

Bachelorette Party
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Die Geschichte startet gut und ich erwartete einen spannenden Thriller mit sehr viel schneller und spannender Handlung. Doch hier wurde ich enttäuscht.
Die Geschichte könnte Fahrt aufnehmen, ...

Die Geschichte startet gut und ich erwartete einen spannenden Thriller mit sehr viel schneller und spannender Handlung. Doch hier wurde ich enttäuscht.
Die Geschichte könnte Fahrt aufnehmen, als der Junggesellinnenabschied auf die Insel kommt, auf der – vermutlich – zehn Jahre zuvor vier andere junge Frauen ertrunken sind. Wobei schnell klar wird, dass dies wohl nicht passiert ist, sondern ein Verbrechen dahintersteckt. Was auch die Anwesenheit einer Podcasterin erklärt, die sich schon immer für Kriminalfälle interessiert hat. Ich dachte, dass sich die Story in Teilen widerholen würde und man nach und nach der Sache auf den Grund gehen kann.
Dies ist jedoch in der Geschichte gar nicht so angelegt. Es gäbe einige Verdächtige, wenn man diese denn wirklich so herausarbeiten würde, dass deutlich wird, wer wen und woher aus der ersten Gruppe toter Frauen, kennt und gegeben falls ein Motiv hätte. Dies alles ist sehr schwammig und ohne richtige Substanz.
Die Insel und ihre Geschichte wird kurz dargestellt und bietet durch ihre Geschichte einen tollen Ort für eine spannende Geschichte. Natürlich möchte ich wissen, was mit den Frauen passiert ist und das wird auch größtenteils gelüftet, jedoch nicht so spannend, wie ich es mir gewünscht habe. Der Anfang und das Ende sind toll gelungen, aber dazwischen fehlt mir mehr Ermittlungen, mehr Spannung, mehr Story.
Schwierig war für mich beim Hören der Stilbruch zwischen deutscher Sprache und schwedischer Aussprache der Name. Natürlich spielt die Geschichte in Schweden, aber Anna kann man auch deutsch aussprechen und für mich war es eine Art Stilbruch, der mich immer etwas gestört hat, wenn die Namen ausgesprochen wurden.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Rasant und spannend

We Who Will Die
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Der Auftakt der Reihe ist rasant und sofort hat man Arvelle ins Herz geschlossen. Eine süchtige und verstorbene Mutter, zwei jüngere Brüder, von denen einer schwer krank ist und mittellos, kämpft sie um ...

Der Auftakt der Reihe ist rasant und sofort hat man Arvelle ins Herz geschlossen. Eine süchtige und verstorbene Mutter, zwei jüngere Brüder, von denen einer schwer krank ist und mittellos, kämpft sie um ihr Überleben und das ihrer Brüder.
Zuerst musste ich für mich sortieren, wer was ist und wo er in dieser Welt steht, doch durch den guten Schreibstil ist es schnell und einfach gelungen. Nur die Namen, die teilweise ähnlich sind, haben mir etwas zu schaffen gemacht. Aber sonst sind alle Figuren gut dargestellt und man kann sie und ihre Charaktere gut nachvollziehen.
Neben der Hauptintrige gibt es viele kleinere Intrigen und persönliche Animositäten, die die Geschichte spannend, unterhaltsam und rasant machen. Ich habe das Gefühl, man kommt gar nicht dazu, Luft zu holen, weil schon das nächste Ereignis ansteht. Nicht alle Geschehnisse sorgen gleich für eine Wendung der Geschichte, doch das müssen sie auch nicht. Sie tragen die Geschichte und bringen uns die unterschiedlichen Protagonisten, ihre Ränge und Verbindungen näher.
Die Szenen sind so gut beschrieben, dass ich das Gefühl habe, ich wäre direkt selbst vor Ort und muss mich ducken oder wegdrehen, um nicht bei einem Kampf verletzt zu werden.
Mit der Wendung am Ende habe ich nicht gerechnet, auch wenn vorher einige Wendungen vorhersehbar waren, überraschte es mich richtig und der Cliffhanger ist fies, auch wenn ich damit gerechnet habe, dass es einen geben wird. Doch hier möchte ich nicht nur wissen, wie es mit dem Imperator und dem Kampf weitergeht, sondern auch, wie es mit Arvelle und den Brüdern weitergeht, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich da mehr anbahnt als eine einfach Liebesgeschichte, die schon vor so vielen Jahren angefangen hat.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Spice

Crushed On Ice
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Die Rezension für dieses Buch fällt mir wirklich schwer, weil das Buch sich sehr gut und leicht liest und man die Arbeit, die darin steckt, spüren kann. Dennoch ist das Buch für mich mehr ein Porno als ...

Die Rezension für dieses Buch fällt mir wirklich schwer, weil das Buch sich sehr gut und leicht liest und man die Arbeit, die darin steckt, spüren kann. Dennoch ist das Buch für mich mehr ein Porno als eine tiefgreifende Liebesgeschichte.
Es geht gleich rasant los und das sowohl in den Träumen von Cameron als auch in der Geschichte, denn es brennt im Wohnheim und zugleich herrscht Unwetter bis zu einem Orkan.
Cammi und Chase sind komplett verschieden und das verspricht eine spannende Geschichte, doch schon gleich finden sie körperlich zueinander und das überraschte mich. Ein interessanter Ansatz, der Potential gehabt hätte, wenn man es ausgebaut hätte. Doch in diesem Buch scheint es mehr um spicy zu gehen, als um tiefere Gefühle und Probleme. Es bleibt alles sehr oberflächlich und so sind die Wandlungen von Cammi und Chase nicht wirklich nachvollziehbar.
Natürlich freut man sich für die Beiden, vor allem für Cammi, die schon seit der High School gemobbt zu werden scheint, doch auch das wird kaum dargestellt. Es wird grob angerissen, aber nicht so schlimm dargestellt, wie es wirklich ist.
Die Geschichte ist kurz und auch kurzweilig, aber ihr fehlt die Tiefe und das wirkliche „ja, nein, vielleicht, irgendwie“ finden sie zueinander trotz ihrer Unterschiede. Die zu Beginn klar dargelegt sind, aber in der Geschichte kaum noch eine Rolle zu spielen scheinen. Lediglich wenige Szenen, in denen Cammi sich nicht wohl fühlt werden gezeigt, sind aber so schnell wieder von Sex überlagert, dass man sie gar nicht richtig wahrnimmt.
Der Schreibstil an sich gefällt mir und ich habe auch hin und wieder gelacht, aber mir fehlt die Tiefe und die spürbare Anziehungskraft der beiden Hauptprotagonisten.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Viele düstere Gedanken

Vom Leuchten der Sterne
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Ich fand den Klappentext interessant und habe mich sehr auf das Buch gefreut, doch die Schriftart und die Seitengestaltung machte es mir nicht leicht, dass Buch zu lesen. Hinzukommt, dass das Buch sehr ...

Ich fand den Klappentext interessant und habe mich sehr auf das Buch gefreut, doch die Schriftart und die Seitengestaltung machte es mir nicht leicht, dass Buch zu lesen. Hinzukommt, dass das Buch sehr düster beginnt, weil zunächst die traurigen Gedanken gezeigt werden, die ein junges Mädchen in den Suizid treiben können.

Dennoch zeigt das Buch, dass es mehr kann, wenn man über diese Hindernisse hinwegkommt. Die vier Hauptprotagonisten sind alle so unterschiedlich, dass sich sicher jeder in der einen oder anderen Person wiedererkennt oder zumindest in einigen der Charaktereigenschaften.

So erhält man auch bei jeder Situation unterschiedliche Blickwinkel, die dazu führen, dass man sich selbst eine Meinung bilden kann und über vieles, insbesondere die tiefverwurzelte Sehnsucht nach „dem Glück“, nachdenken.

Obwohl das Buch Mut machen kann, denke ich, dass es nicht für jeden geeignet ist, da gerade die negativen Dinge und Gedanken sich auch festsetzen können.

Der Schreibstil war für mich hin und wieder etwas konfus, sodass ich nicht ganz folgen konnte. Insgesamt war die Geschichte aber nachvollziehbar und tiefgründig.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Spannend

Vanas Erbe
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Mich hat der Klappentext überzeugt und die Geschichte gleich mitgenommen. Im Gegensatz zu anderen Fantasygeschichten scheint hier mehr Wert auf die Hauptperson gelegt zu werden, was ich sehr gut finde. ...

Mich hat der Klappentext überzeugt und die Geschichte gleich mitgenommen. Im Gegensatz zu anderen Fantasygeschichten scheint hier mehr Wert auf die Hauptperson gelegt zu werden, was ich sehr gut finde. So konnte ich erst einmal bei Nirvy ankommen und mich gut in sie und ihre Situation hineinversetzen. Außerdem konnte ich so gut die Hintergründe und Regeln dieser Welt verstehen.

Hin und wieder finde ich es schwer, wenn sich ein Autor eine Welt erdenkt mit eigenen Regeln und diese ihm, aber dem Leser nicht bekannt sind. Dies ist hier besser gelöst.

Obwohl Nirvy zunächst allein zu sein scheint in der Academy, findet sie schnell eine Freundin und später sogar noch weitere Freunde. Gerade, wenn viele junge Menschen aus unterschiedlichen Gegenden auf engsten Raum zusammenkommen und dann noch in Wettbewerb treten, ist viel Konfliktpotential gegeben. Dies zeigt der Autor sehr schön auf und transportiert damit Probleme der realen Welt in die Fantasywelt oder eben genau anders herum. Diese Szenen sensibilisieren für den Umgang mit anderen Menschen und auch, wie man Mobbing und ähnliches erkennt und was es auslösen kann.

Als das Abenteuer richtig los geht, ist die Geschichte sehr spannend geschrieben und hat mich nicht mehr losgelassen. Ich bin schon auf den nächsten Band gespannt.

Neben allem hat mir auch sehr gut die Übersichtskarte gefallen, auf die ich immer wieder geschaut habe, um mich zu orientieren. Eine schöne Idee, die gut umgesetzt wurde.

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