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Veröffentlicht am 21.04.2026

Not that dirty

The Dirty Version
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Cover, Titel und Klapptext sind ansprechend, Farbenfroh und versprechen auf den ersten Blick eine nette RomCom.
Der Schreibstil ist dafür etwas ungewöhnlich, was mich allerdings nicht gestört hat. Es ist ...

Cover, Titel und Klapptext sind ansprechend, Farbenfroh und versprechen auf den ersten Blick eine nette RomCom.
Der Schreibstil ist dafür etwas ungewöhnlich, was mich allerdings nicht gestört hat. Es ist nicht immer ganz flüssig zu lesen, wie man es vielleicht erwartet und auch die Kapitel sind verhältnismäßig recht lang, was manchmal das gefühl von gewissen Längen beim Lesen hervorruft.
Tash als Protagonistin mag ich gerne. Sie ist menschlich, unperfekt, treibt einen manchmal beim Lesen in den Wahnsinn, aber für mich ist sie authentisch. Caleb ist ein perfekter Bookboyfriend. Mit seiner sanften und unterstützenden Art habe ich ihn sehr ins Herz geschlossen.
Die Handlung an sich finde ich nett. Es gibt kaum spice, da hätte ich mit dem Titel doch etwas anderes erwartet, aber mich hat es jetzt auch nicht gestört. Für mich war der Feminismus gut eingebracht, aber nicht übertrieben (außer natürlich bei entsprechenden Protagonisten), was ich als nicht unangenehm empfunden habe.
Insgesamt ein Buch, dass zwischen den Seiten anderes birgt, als sich mancher erhofft oder erwartet, was mir aber dennoch gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Zwischen Frauenpower und zu vielen Seitengeschichten

Die Briefträgerin
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Das Cover gefällt mir gut. Es ist passend zum Genre und auch zum Inhalt ausgewählt.
Auch der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge.
Protagonistin Anna möchte ich am liebsten. ...

Das Cover gefällt mir gut. Es ist passend zum Genre und auch zum Inhalt ausgewählt.
Auch der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge.
Protagonistin Anna möchte ich am liebsten. Sie wirkt auf mich wie eine starke und sehr moderne Frau, weshalb sie auch oft auf Unbehagen ihr gegenüber stößt.
Mit den anderen Protagonisten und Figuren bin ich leider nicht ganz warm geworden. Mir gibt es insgesamt leider zu viele Betrügereien und Nebenher-Bettgeschichten von jedermann. Auch wenn das vielleicht realitätsnah ist, hat mir diese unharmonische Stimmung ein bisschen den Lesefluss verschlechtert.
Die Handlung war insgesamt gut. Auch die kleineren Geschichten rund ums Postaustragen als Frau, das Frauenhaus und der Weinanbau finde ich sehr interessant. Leider ist mir alles etwas kurz gekommen. Ein bisschen wirkte es so, als können man sich nicht entscheiden, was man alles in die Geschichte einfließen lässt und dann wird es viel und alles nur etwas angerissen.

Alles in allem gibt das Buch ein gutes Gefühl der Zeit in Italien, mir ist es aber ein wenig zu oberflächlich geblieben.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Die Kraft der Welle

Unter Wasser
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Ein Buch, das bereits durch sein Äußeres besticht. Ein richtiger Blick ins Meer. Cover und Titel passen außerdem auch sehr gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist an sich sehr gut zu lesen. Auch die Kapitel ...

Ein Buch, das bereits durch sein Äußeres besticht. Ein richtiger Blick ins Meer. Cover und Titel passen außerdem auch sehr gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist an sich sehr gut zu lesen. Auch die Kapitel sind von angenehmer Länge.
Ab und an wird in den Gegenwart-Kapiteln allerdings doch sehr spontan in die Vergangenheit gesprungen, woran ich mich erst gewöhnen musste und weshalb man auch konzentriert bleiben sollte, da es sonst etwas verwirrend sein kann.
Marissa als Protagonistin zu begleiten ist wie sie selbst. Ein bisschen verwirrend, emotional und mit einem tiefen Blick in menschliche Abgründe. Was ein großer Verlust mit einem machen kann und wie tief Erlebtes in einem verankert bleibt und den Alltag und vor allem die Gedanken beatimmt.
Ich habe das Buch als sehr mitreißend empfunden. Zum einen sehr informativ und richtig schön beschreibend über die Flora und Fauna in Thailand, sowie der Wert richtig guter Freundschaft.
Aber eben auch, wie man daran zerbrechen kann derartiges zu erleben und damit weiter zu leben.
Am Ende aber auch, wie man es schaffen kann, zumindest langsam und etwas zu heilen.
Ein tolles Buch!

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Auf den Spuren einer vermissten Schwester

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Das Cover und auch der Titel sind sehr schön und auch passend zum ersten Teil der Dilogie.
Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine schöne Länge.
Das Setting auf den Nordsee-Inseln ...

Das Cover und auch der Titel sind sehr schön und auch passend zum ersten Teil der Dilogie.
Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine schöne Länge.
Das Setting auf den Nordsee-Inseln hat mir (wie auch im ersten Teil) sehr gut gefallen. Es weckt Fernweh und Lust auf Urlaub dort!
Martjes Geschichte (Vergangenheit) ist sehr aufwühlend und auch spannend und von einigen Schicksalsschlägen geprägt.
Der Handlungsstrang der Gegenwart wirkte dagegen etwas farblos und schwach. Auch im Vergleich zum ersten Teil der Dilogie.
Insgesamt eine gute Spannung, vielleicht ein bis zwei Zufälle oder Fügungen zu viel für meinen Geschmack.
Aber auf jeden Fall ein schönes Leseerlebnis, dass einen auch ein bisschen in die Geschichte auf den Insel eintauchen lässt.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Mitreißende Persepktive, aber irreführender Klapptext

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um ...

Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um Hanna während des zweiten Weltkriegs eintauchen.
Es war spannend den Krieg mal aus einer selten eingenommen Perspektive der Katholiken zu erleben, die zwar auch als minderwertig angesehen wurden, aber erstmal recht verschont blieben.
Wir erleben die ganzen Kriegsjahre sehr detailliert. Auch das Ende des Krieges und die nur kurz anhaltende Freude darüber.
Hanna und ihre Geschwister und ihre Freunde der Großvater - alles richtig authentische und gute Figuren.
Bis dahin hat es mir wirklich sehr gut gefallen.
Die Flucht, die darauf folgt wird mir im Vergleich leider viel zu kurz abgefrühstückt. Und auch die Rahmenhandlung in 2002, die im Klappentext doch eine Im Fokus stehende Rolle einnimmt wird nur ganz kurz und schnell angeschnitten.
Ich finde das Buch im Großteil sehr gut. Allerdings bin ich der Meinung, dass im Klappentext ein falscher Fokus gesetzt wird und die Rahmenhandlung hätte ich persönlich nicht benötigt.

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