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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2024

Beeindruckende Protagonistin

Sing, wilder Vogel, sing
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Das Cover von "Sing, wilder Vogel, Sing" ist passend gewählt. Auch der Titel passt zur Handlung, auch wenn man es eher etwas düsterer interpretieren sollte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ...

Das Cover von "Sing, wilder Vogel, Sing" ist passend gewählt. Auch der Titel passt zur Handlung, auch wenn man es eher etwas düsterer interpretieren sollte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und mir hat der Detailgrad sehr zugesagt. Das Spiel mit bestimmten Zeitsprüngen hat mir auch gut gefallen.
Honora ist eine sehr spannende Protagonistin, die sehr viel Leid erleben und mit ansehen muss. Trotzdem ist sie unheimlich stark und trotzt den Herausforderungen und Qualen beinahe unwirklich gut.
Den Hintergrund zur Handlung, die Hungersnot in Irland, kannte ich so nicht, weswegen ich einiges hinzulernen konnte.
Die zeitliche Spannweite der gesamten Handlung ist mir im Nachhinein nicht ganz klar. Zwei oder zehn Jahre? Ich kann es nicht sagen. Es ist sehr kurzweilig, aber geprägt von Leid, weshalb ich mir irgendwann gewünscht habe, es möge mal etwas Gutes geschehen.
Das Buch lehrt und regt zum Nachdenken an. Ich habe es sehr gerne gelesen, könnte mir aber vorstellen, dass es aufgrund des immer wiederkehrenden Leids nicht für jedermann geeignet ist.

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Spannender Auftakt!

Tode, die wir sterben
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Das Cover finde ich zum Genre und der Stimmung passend. Auch wenn ich von der Brücke keinen Zusammenhang mit dem Inhalt erkennen kann.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Angenehm zu lesen und fesselnd. ...

Das Cover finde ich zum Genre und der Stimmung passend. Auch wenn ich von der Brücke keinen Zusammenhang mit dem Inhalt erkennen kann.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Angenehm zu lesen und fesselnd.

Das Ermittlerduo Jon und Svea ist besonders. Gerade Svea habe ich recht gerne gemocht. Ihre Art zu denken und handeln ist faszinierend. Jon ist etwas schwierig für mich gewesen. Seine Art hat mir doch etwas Probleme bereitet, doch es ist eine Charakterentwicklung zu erkennen. Insgesamt bin ich mit beiden nicht ganz warm geworden.

Der Fall war dafür sehr spannend. Man konnte nichts vorhersehen und trotz vieler Puzzleteile fügt sich erst spät ein klares Bild. Vom Aufbau sehr gut gemacht. Kleiner Kritikpunkt, dass es an manchen Stellen vielleicht etwas konstruiert wirkte.

Alles in allem ein gelungener Auftakt, der sicher schon einen guten Grundstein für eine Krimi Reihe gelegt hat.

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Tiefe Trauer und verschiedene Wege der Heilung

Mein drittes Leben
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Das Cover mag ich vom Stil sehr gerne. Ich habe mich lange gefragt, wo der Zusammenhang von Motiv und Text zu finden sein könnte. Zuerst habe ich ihn gar nicht gesehen, doch jetzt kann ich einen gewissen ...

Das Cover mag ich vom Stil sehr gerne. Ich habe mich lange gefragt, wo der Zusammenhang von Motiv und Text zu finden sein könnte. Zuerst habe ich ihn gar nicht gesehen, doch jetzt kann ich einen gewissen Zusammenhang sehen. Ein bisschen wie der Zustand der Protagonisten - in der Schwebe; irgendwo und nirgendwo,...
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute länge.
Mit Protagonistin Linda musste ich erst etwas warm, werden. Ihre sehr tiefe Art zu trauern war/ist für mich nicht ganz nachfühlbar. Auch ihr Umgang mit der Trauer, ihrem Umfeld, sich selbst ist mir etwas zu viel gewesen.
In einer solchen Situation habe ich jedoch (Gott sei Dank) noch nie gesteckt und deswegen ist das hineinversetzen nicht ganz so leicht gewesen.
Mein Verständnis konnte sich ihr Mann Richard bei mir schneller erarbeiten.
Mit diesen beiden werden dem Leser zwei unterschiedliche Arten der Trauer und des Weiterlebens präsentiert. Auch weitere Reaktionen auf Schicksalsschläge werden im weiteren Verlauf des Buches auf einen zukommen.
Für mich war der Anfang etwas holprig, aber spätestens ab der Hälfte des Buches war ich in einem guten Lesefluss und habe die Geschichte mit Interesse weiterverfolgt.
Die Thematik und ganze Handlung ist keine Leichte Kost und somit auch denke ich nicht für jedermann geeignet, denn Trigger sind reichlich vorhanden.
Nichts desto trotz für mich ein sehr starkes Buch, das mich überzeugen konnte!

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Emotional, ehrlich und schön!

Der Bademeister ohne Himmel
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Das Cover strahlt eine Ruhe aus. Eine, die man im Buch auch wiederfindet und ist deshalb finde ich es sehr passend, da auch das Motiv passt.
Auch der Titel ist sehr passend gewählt. Der Bezug zum Inhalt ...

Das Cover strahlt eine Ruhe aus. Eine, die man im Buch auch wiederfindet und ist deshalb finde ich es sehr passend, da auch das Motiv passt.
Auch der Titel ist sehr passend gewählt. Der Bezug zum Inhalt ist da und dennoch bleibt ein bisschen Unklarheit. Ein Gefühl, dass sich bei mir auch beim Lesen immer mal wieder eingestellt hat. Aber nicht im negativen Sinne.
An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen. Aber dann ist er einfach sehr passend. Zur Protagonistin, zum Inhalt und auch der Thematik.
Die Charaktere sind alle so liebenswert. Vielschichtig, authentisch und jeder mit seiner Wichtigkeit und dem festen Platz im Geschehen.
Protagonistin Linda als Bindeglied in ihrer ganz eigenen und doch in unsere ganz aktuellen Welt.
Sie und Ihre Gedanken sind unglaublich authentisch und gut übermittelt. Ich habe mich sehr gut in Sie hineinversetzen können.
Die Handlung ist keine, die mit Spannung punkten kann. Aber mit Ernsthaftigkeit und einer unglaublich guten Aufarbeitung ernster und auch trauriger Themen. Dabei geht ein gewisser Witz aber auch nicht verloren, der dafür sorgt, dass das Buch, trotz schwerer Kost, nicht zu schwermütig macht.
Mich könnte die Geschichte von Linda, Ewa, Hubert und Kevin sehr berühren.
Traurig, schön und sehr wertvoll!
Welche Dinge sollten wir in unserem Leben wirklich in den Vordergrund rücken?
Klare Empfehlung!!

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Veröffentlicht am 10.07.2024

Angenehm, etwas mehr Tiefe wäre schön gewesen

Seoulmates - Believe in Us
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Das Cover ist schlicht und ansprechend.
Der Titel ist meiner Meinung nach nicht ganz passend, weil das Setting mit Seoul an sich nichts zu tun hat.
Lediglich mit Korea gibt es natürlich den Zusammenhang, ...

Das Cover ist schlicht und ansprechend.
Der Titel ist meiner Meinung nach nicht ganz passend, weil das Setting mit Seoul an sich nichts zu tun hat.
Lediglich mit Korea gibt es natürlich den Zusammenhang, aber Seoul spielt gar keine Rolle, bzw ist kein Schauplatz dieses Romans.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Elijah und Jessica als gegensätzliche Protagonisten sind sehr gut getroffen. Elijah und seine Charakterentwicklung gefallen mir richtig gut. Jessicas Art ist nicht ganz meins, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Die Handlung ist ganz nett. Etwas vorhersehbar, aber das hat mich in dem Fall nicht gestört. Ein paar Siedefacts über den koreanischen Lebensstil sind auch sehr spannend gewesen. Auch ein bisschen Sight Seeing in New York ist ganz erfrischend.
Es werden spannende Themen aufgeführt von Diskriminierung, Oberflächlichkeit, etc, die mir aber leider etwas zu wenig in die Tiefe gegangen sind.
Da ist für mich definitiv Platz für mehr gewesen, da die passende Basis ja da ist.
Bei manchen Handlungssprüngen hatte ich außerdem das Gefühl, dass mir dann etwas Hintergrund gefehlt hat.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Es konnte mich bloß einfach nicht vom Hocker reißen.

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