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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2025

Wenn das Wasser mehr verbirgt, als es zeigt

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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Dieses Buch ist wie ein heißer Sommertag an der Küste von Malibu – voller Sonne, Salz, Sehnsucht und dunkler Geheimnisse unter der Oberfläche. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in Suttons Welt ...

Dieses Buch ist wie ein heißer Sommertag an der Küste von Malibu – voller Sonne, Salz, Sehnsucht und dunkler Geheimnisse unter der Oberfläche. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in Suttons Welt versunken. Lifeguard-Training, Strandhaus-Dramen, Partys und gebrochene Herzen – die perfekte Kulisse für eine Geschichte, die viel mehr ist als nur eine Sommerromanze.

Sutton ist eine starke, vielschichtige Protagonistin, deren innerer Konflikt sich intensiv durch die Handlung zieht. Ihr Geheimnis macht die Geschichte durchweg spannend und verleiht ihr eine emotionale Tiefe, die man in typischen Sommergeschichten selten findet. Und dann ist da Ben – geheimnisvoll, unverschämt, aber auch verletzlich. Die Dynamik zwischen den beiden knistert nicht nur, sie brennt.

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Leichtigkeit und düsterer Spannung. Während man sich durch heiße Strandtage und nächtliche Partys treiben lässt, spürt man permanent, dass etwas unter der Oberfläche brodelt. Als es schließlich zur Katastrophe kommt, ist man atemlos – und fragt sich unweigerlich: Was ist wirklich passiert?

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Dunkles Knistern und verborgene Wahrheiten

My Haunted Heart – Ich sehe dich
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Eigentlich bin ich kein großer Fan von Dark Romance, weil mir vieles darin oft zu klischeehaft oder toxisch wirkt. Umso überraschter war ich, wie sehr mich dieses Buch gepackt hat. Die Geschichte von Flora ...

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Dark Romance, weil mir vieles darin oft zu klischeehaft oder toxisch wirkt. Umso überraschter war ich, wie sehr mich dieses Buch gepackt hat. Die Geschichte von Flora und Sawyer hat eine düstere Grundstimmung, ohne dabei übertrieben oder unauthentisch zu wirken. Besonders die Spannung zwischen den beiden hat mich total mitgerissen – sie ist intensiv, aber auf eine sehr respektvolle Weise aufgebaut, was ich so in dem Genre ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Sawyer wirkt anfangs bedrohlich, ja, fast einschüchternd, aber gleichzeitig spürt man, dass da viel mehr hinter seiner Fassade steckt. Und Flora ist keine schwache Figur, sondern wirkt real, nachvollziehbar und stark auf ihre eigene Art. Mit jeder Seite wurde die Verbindung zwischen ihnen greifbarer, und obwohl es zwischen ihnen knistert, wird nichts überstürzt oder forciert – das hat es für mich umso spannender gemacht. Richtig überrascht war ich dann von der Wendung in der zweiten Hälfte des Buchs. Die Vergangenheit der beiden, die nach und nach aufgedeckt wird, hat nochmal eine ganz neue Tiefe reingebracht und das Ganze richtig emotional und spannend gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass mich eine Geschichte aus diesem Genre so mitnehmen kann, aber dieses Buch hat mir gezeigt, dass Dark Romance auch ganz anders funktionieren kann – intensiv, berührend und gleichzeitig auf eine sehr respektvolle Weise erzählt. Ein echtes Highlight für mich.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Magie, Küsse und tödliche Rivalen

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Nach dem Lesen dieses Buches habe ich echt gemischte Gefühle – aber eines steht fest: Es hat mich von Anfang bis Ende total gefesselt und super gut unterhalten. Schon von der ersten Seite an war ich richtig ...

Nach dem Lesen dieses Buches habe ich echt gemischte Gefühle – aber eines steht fest: Es hat mich von Anfang bis Ende total gefesselt und super gut unterhalten. Schon von der ersten Seite an war ich richtig drin in der Geschichte und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Idee mit dem Schreibwettbewerb, der plötzlich zu einem magischen und richtig ernsten Spiel wird, fand ich mega spannend. Es war so kreativ, wie Liv immer neue Aufgaben meistern muss, die sich immer weiter zuspitzen. Und die vielen überraschenden Wendungen haben mich immer wieder umgehauen.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Welt mit den neun Musen und dem magischen Spiel um ihre Küsse. Das Ganze ist so fantasievoll und mit viel Liebe zum Detail erzählt, dass ich mir alles richtig gut vorstellen konnte. Die Magie in der Geschichte hat das Ganze noch viel spannender gemacht, und ich hatte oft das Gefühl, als wäre ich selbst mitten im Geschehen. Livs Reise nach Korfu und der Kampf gegen die gefährlichen Rivalen – das war richtig packend. Besonders die Beziehung zwischen Liv und Flame, ihrem geheimnisvollen Gegenspieler, hat die Geschichte emotional für mich noch intensiver gemacht.

Auch die Liebesgeschichte war für mich kein Nebenprodukt, sondern hat dem Ganzen eine schöne, leidenschaftliche Tiefe gegeben. Jeder Kuss ist da nicht einfach nur ein Kuss, sondern irgendwie auch ein Risiko – das fand ich total cool und anders als bei anderen Büchern.

Das Ende hat mich dann total mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen. Ich bin jetzt super gespannt auf den nächsten Teil, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Insgesamt hat mich das Buch gezeigt, wie spannend und magisch eine Geschichte sein kann, wenn sie mit so viel Kreativität und Herz geschrieben ist.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

„Wenn die Liebe mitten im Eis aufflammt

The Penguin Paradox
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Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt – es ist so viel mehr als nur eine süße Liebesgeschichte. Der Vibe, der zwischen der frostigen Antarktis und der unerwarteten Wärme zwischen Emerie und Beckett ...

Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt – es ist so viel mehr als nur eine süße Liebesgeschichte. Der Vibe, der zwischen der frostigen Antarktis und der unerwarteten Wärme zwischen Emerie und Beckett entsteht, fühlt sich einfach magisch an. Man spürt die eisige Kälte, aber gleichzeitig auch diese Hitze, die unaufhaltsam zwischen den beiden wächst. Es ist, als würde sich mitten im ewigen Eis ein kleines Feuer entfachen, das alles verändert.

Emeries innere Zerrissenheit – zwischen ihrer Liebe zur Wissenschaft und der unkontrollierbaren Anziehung zu Beckett – hat mich so sehr mitgenommen. Diese Spannung, die sich immer weiter aufbaut, hat mein Herz förmlich zerschmolzen. „Falling in love is the greatest paradox“ – dieser Satz trifft es so genau, denn hier geht es nicht nur um Verliebtsein, sondern um das Chaos und die Schönheit, die damit einhergehen.

Was ich an der Geschichte so liebe, ist, wie echt und nah sie sich anfühlt. Die Gefühle sind nicht kitschig, sondern richtig intensiv und glaubwürdig. Man spürt, wie Emerie kämpft, wie sie sich öffnet und langsam entdeckt, dass Liebe manchmal die größte Herausforderung – und das größte Glück – sein kann.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Ein Buch, das unter die Haut geht und dort bleibt

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Manche Bücher liest man.
Manche Bücher fühlt man.
Und dann gibt es Bücher wie dieses – die einen mit offenem Herzen und bebender Seele zurücklassen.

Darcy scheint das perfekte Leben zu führen: jung, schön, ...

Manche Bücher liest man.
Manche Bücher fühlt man.
Und dann gibt es Bücher wie dieses – die einen mit offenem Herzen und bebender Seele zurücklassen.

Darcy scheint das perfekte Leben zu führen: jung, schön, verheiratet mit einem gefeierten Footballstar, lebend in einem luxuriösen Strandhaus. Alles, was man sich wünschen könnte. Aber hinter der glänzenden Fassade beginnt ein Albtraum, der so bedrückend real ist, dass einem beim Lesen der Atem stockt.

Denn was nach außen wie Liebe aussieht, ist in Wahrheit Kontrolle, Angst, Isolation. Darcys Leben ist ein goldener Käfig, gebaut aus Machtmissbrauch, psychischer Gewalt und der ständigen Unsicherheit, welcher Satz, welcher Blick heute wieder bestraft wird. Der Mann, der sie liebt, ist auch der Mann, der sie zerstört. Diese toxische Beziehung ist so realistisch und subtil beschrieben, dass man sich selbst dabei ertappt, wie man ihre Angst spürt, wie man leise mit ihr flüstert: Lauf.

Und genau dann tritt Ellis in ihr Leben.
Nicht als Retter. Nicht als Held. Sondern als Mensch, der hinsieht – der sieht, was alle anderen nicht sehen wollen. Und plötzlich ist da ein Hoffnungsschimmer. Ellis ist kein Klischee, sondern ein Gegenentwurf – ein Mann, der nicht dominiert, sondern respektiert. Und genau darin liegt die emotionale Kraft dieses Buches.

Denn es geht nicht nur um Flucht. Es geht um das Wiederfinden von sich selbst.
Um den Weg zurück zur eigenen Würde.
Um das Aufbrechen von Mustern, die oft unsichtbar sind – und gerade deshalb so gefährlich.

Dieses Buch ist keine einfache Lovestory.
Es ist eine intensive, schmerzhafte, aber auch heilende Reise durch die Abgründe einer Beziehung, wie sie viele erleben – und zu selten erkennen. Es erzählt mit brutaler Ehrlichkeit und zerbrechlicher Hoffnung von emotionalem Missbrauch, Kontrolle, Angst – und von der unfassbaren Stärke, die es braucht, sich daraus zu befreien.

Ich habe bei diesem Buch geweint, gezittert, gehofft.
Es hat mich wütend gemacht. Es hat mich zum Nachdenken gebracht.
Und vor allem: Es hat mich nicht mehr losgelassen.

Ein leises, aber gleichzeitig ohrenbetäubendes Meisterwerk über die Schattenseiten der Liebe – und über den Mut, der manchmal nur ein einziger Schritt ins Unbekannte ist.

Unbedingt lesen. Nicht nur, weil es spannend ist – sondern weil es wichtig ist.

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