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Veröffentlicht am 11.06.2024

Für jeden etwas dabei

Vierzehn Tage
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Das Buch hat eine Hauptstory, die in der Corona-Pandemie angesetzt ist. Es beginnt mit dem Lockdown, sodass sich die Mieter eines heruntergekommenen Hauses auf der Dachterrasse treffen, um wenigstens etwas ...

Das Buch hat eine Hauptstory, die in der Corona-Pandemie angesetzt ist. Es beginnt mit dem Lockdown, sodass sich die Mieter eines heruntergekommenen Hauses auf der Dachterrasse treffen, um wenigstens etwas raus zu kommen. Natürlich mit Abstand und erst hatten sie auch keinen Kontakt miteinander, also haben sich nicht groß unterhalten. Dann nach und nach fangen sie an, verschiedenen Geschichten über sich selbst oder eine Person die sie kennen zu erzählen und man merkt, wie die Gruppe zusammenwächst und die Zusammenkunft das Highlight des Tages wird.
Einige Geschichten waren interessanter als andere und teilweise mir auch etwas zu abgedreht. Aber an sich kann man das Buch gut lesen und sich einteilen, weil es immer wieder Abschnitte gibt. Insgesamt gibt es 14 Tage, in denen eine Menge Geschichten erzählt werden. Ich mochte besonders:
Tag 2 "Der Geist in Alamo", Tag 4 "Noch ein Brüderchen zu Weihnachten" und " Die Ärztin", Tag 7 "Shakespeare in Pestzeiten" und Tag 10 "In der Carnegie Lane". Es haben sehr viele hochrangige Autoren eine Geschichte beigesteuert und was ich auch super fand, erst hinten im Buch steht die Auflösung, wer welche Story geschrieben hat. Allerdings hab ich beim lesen nicht herausbekommen, von wem welche Story war.
Die Idee des Buches gefiel mir sehr gut und das Preston und Atwood so viele gute Autoren dafür gewinnen konnten, zeigt von der Qualität.
Aber wie gesagt, nicht alle Geschichten haben mir gleichgut gefallen und es war teilweise zu abgedreht, aber dennoch bekommt das Buch gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2024

Achtung Spoiler ~ Auch Band 2 ist empfehlenswert

Nightbane
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Ich bin gehyped! Ich liebe diese Reihe! Steht auf jeden Fall ganz oben auf meiner Jahres-Highlight Liste. Der zweite Band ist vielleicht minimal schwächer als der erste, aber immer noch grandios!
Wir ...

Ich bin gehyped! Ich liebe diese Reihe! Steht auf jeden Fall ganz oben auf meiner Jahres-Highlight Liste. Der zweite Band ist vielleicht minimal schwächer als der erste, aber immer noch grandios!
Wir starten damit, dass die Flüche gebrochen sind, aber Isla immer noch nicht ihre Erinnerung zurückhat. Sie weiß also nicht, in welcher Verbindung sie mit Grim steht und wendet sich ab. Ein Großteil des Buches geht es darum, dass sie ihre Kräfte trainiert und ein Band mit Oro knüpft. Sie versucht, sich als Herrscherin einzubringen und sich um das Wildfolk zu kümmern, was ihr vorher durch ihre Hüterinnen nicht gestattet war. Ihr Leben ist nun aufregender, aber auch anstrengender als jemals zuvor. Dann bekommt sie immer wieder Flashbacks von Grim und sie weiß nicht wirklich, woran sie ist. Grim kündigt einen Krieg gegen Lightlark an. Nun müssen sie und Oro auch noch versuchen, die verschiedene Reiche auf einen Kampf vorzubereiten.
Das Ende war gemein, deswegen warte ich sehnlichst auf Band 3. Und am Ende scheint es nicht so zu sein, wie Isla es erst aus ihren Erinnerungen vermutet hatte. Deswegen hat mich das Ende auch mit einem offenen Mund zurückgelassen! Aber ich mag die Bücher einfach, von der Idee bis zum Setting bis zum Schreibstil! Verdiente volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 26.05.2024

Kannst du den Fall vor den Ermittlern lösen?

Murder in the Family
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Dieses Buch bietet ein neues Konzept, denn das Buch besteht aus Zeitungsartikeln, Interviews, Karten, gerichtsmedizinischen Berichten und Chatverläufen. Ich fand das Konzept echt neu und man konnte selber ...

Dieses Buch bietet ein neues Konzept, denn das Buch besteht aus Zeitungsartikeln, Interviews, Karten, gerichtsmedizinischen Berichten und Chatverläufen. Ich fand das Konzept echt neu und man konnte selber mitraten. Es geht um einen Cold Case, der nun 20 Jahre später wieder aufgerollt wird. Ein Expertenteam aus den verschiedensten Personen soll Licht ins Dunkel bringen.
Der Leser ist exklusiv dabei und bekommt die gleichen Materialien und Hinweise wie das Expertenteam auch. Daher kann man auch selber Ermittler spielen. Der Stiefsohn möchte nach 20 Jahren endlich wissen, wer seinen Stiefvater umgebracht hat und versucht mit einer Fernsehshow und einem neuen Ermittlerteam sich Gewissheit zu verschaffen.
Bis zum Schluss hatte man irgendwie alle im Verdacht, weil alle eine Verbindung zum Fall hatten. Einige Charaktere waren auch sympathischer als die anderen und einige wurden auch immer suspekter, was es noch mal spannender gemacht hat. Bis zum Schluss war ich am Rätseln, wer denn nun der Mörder war.
Das Konzept war für mich neu und ich hab so was vorher noch nicht gelesen und ich hoffe, es wird noch mehr Bücher in diesem Stil geben.

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Veröffentlicht am 24.05.2024

Erschöpfung- Kein Phänomen der Neuzeit

Erschöpft?
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Müdigkeit und Erschöpfung wird immer mehr aktuell zu Thema. Sei es durch Arbeit, Depression oder Burnout. Viele empfinden reinen Schlaf nicht mehr als erholsam. Schwierige Zeiten ermüden uns, genauso wie ...

Müdigkeit und Erschöpfung wird immer mehr aktuell zu Thema. Sei es durch Arbeit, Depression oder Burnout. Viele empfinden reinen Schlaf nicht mehr als erholsam. Schwierige Zeiten ermüden uns, genauso wie jeden Tag aufzustehen und sich zur Arbeit zu schleppen. Ich habe auch oftmals mit Müdigkeit, Schlafproblemen und Erschöpfung zu kämpfen. Daher dachte ich mir, ein Blick in das Buch kann nicht schaden. Es war interessant, aber man muss gleich dazu sagen, als Ratgeber habe ich es nicht empfunden. Es ist ein Mix aus Psychologie, Soziologie, Philosophie und Kulturgeschichte, was mich persönlich interessiert. Wer sich nicht dafür interessiert, wird dieses Buch wahrscheinlich als äußerst langweilig empfinden. Es gibt aus den verschiedenen Bereichen viele Geschichten und Beispiele, viele psychologische Modelle, an denen das Phänomen Erschöpfung erklärt wird. Auch ist das kein Symptom der Neuzeit, sondern geht Jahrhunderte zurück, nur das heute anders mit dem Thema umgegangen wird.
Ich mochte die kurzen Kapitel, aber nicht alle Kapitel waren gleich ansprechend. Meine Lieblingskapitel waren: Burnout, Arbeit, Stoizismus und Qi. Grade Qi fand ich spannend, weil es um chinesische Medizin ging und den Energiefluss im Körper. Denn in der chinesischen Medizin geht es um Prävention und sich nicht erst mit der Gesundheit zu beschäftigen, wenn es zu spät ist. Was für mich auch absolut Sinn macht, denn wer ist schon gerne krank? Ich finde es gut, dass auch hier langsam ein Umdenken beginnt. Ich werde mich auf jeden Fall mehr mit dem Qi beschäftigen, weil das wirklich äußerst informativ war. Ich vergebe 4 Punkte, weil ich das Buch als gut und interessant empfunden habe.

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Veröffentlicht am 10.05.2024

"Ich hatte ‘nen Traum – ‘s geht über Menschenwitz, zu sagen, was es für ein Traum war."

A Midsummer's Nightmare
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Nachdem das Buch beworben wurde mit "Dark Academia – Schottland – Shakespeare!", dachte ich mir voll meins. Und das Setting ist schon mal super. Schottische abgelegene Insel und darauf eine Elite-Uni. ...

Nachdem das Buch beworben wurde mit "Dark Academia – Schottland – Shakespeare!", dachte ich mir voll meins. Und das Setting ist schon mal super. Schottische abgelegene Insel und darauf eine Elite-Uni. Ich mag ja Geschichten, die in Akademien oder Unis spielen. Die Charaktere waren auch alle vielseitig gestrickt, was sie interessant gemacht hat.
Ari mochte ich auch sehr und ich finde es gut, dass auch gesellschaftliche Probleme angesprochen werden und mit welchen Schwierigkeiten dey zu kämpfen hat. Zu diesen Schwierigkeiten kommt dann auch noch das Problem, das dey Geister sieht und langsam am Verzweifeln ist. Geister sind ja voll meins und ich fand den Storystrang auch richtig gut. Auch die restlichen Charaktere aus der Gruppe entwickeln Fähigkeiten, die ich recht interessant fand und auch mal etwas anderes waren, aber aufgrund dessen werden sie auch verfolgt. Zudem wird die Story noch ein bisschen mit der Mythologie Schottlands verwoben, was ich auch mochte.
Die Gruppe lernt sich über ihr gemeinsames Theaterprojekt kennen. Sie spielen Shakespeares Sommernachtstraum und es werden Auszüge aus dem Stück rezitiert, was mich als Fan absolut gefreut hat und mir immer wieder ein Schmunzeln entlockt hat. Was letztendlich zu einem Punkt Abzug geführt hat, war, dass das Buch teilweise seine Längen hat und dann hat es an manchen Punkten etwas an Spannung gefehlt. Aber ich vergebe gute 4 Punkte.

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