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Veröffentlicht am 16.03.2020

Ein märchenhaftes Abenteuer

Die letzte Dichterin
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Schon die Leseprobe hatte mich sehr gefesselt und vor allem die verschiedenen Charaktere machen die Geschichte spannend.

Katharina Seck hat einen sehr märchen- und bildhaften Schreibstil. Man hat das ...

Schon die Leseprobe hatte mich sehr gefesselt und vor allem die verschiedenen Charaktere machen die Geschichte spannend.

Katharina Seck hat einen sehr märchen- und bildhaften Schreibstil. Man hat das Gefühl man ist in der Märchenwelt von den Gebrüdern Grimm und Hans Christian Andersen. Auch die Namen der Charaktere vermitteln dieses Gefühl und sind sehr außergewöhnlich.

Es wird abwechselnd aus der Sicht mehrere Leute erzählt und so lernen wir eine Vielfalt an Charaktere aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten aus Phantopien kennen.

Wir begleiten Minna, die sich mit ihren Geschichten gerade so über Wasser hält. Ihr Geschichtenbuch ihr teuerster Besitz und sie beschützt es mit ihrem Leben. So trifft sie auch auf Finn, dieser versucht es ihr zu stehlen. Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und gleichzeitig auch der Beginn eines großen Abenteuers.

Minna ist ein sehr zurückgezogener Charakter, aber sie kann ihren Willen sehr gut durchsetzen. Dadurch wurde sie mir sehr sympathisch, da die Leute nicht wirklich viel von ihr und ihrem Talent halten. Sie schafft es aber sich gegen die vorschnellen Urteile durchzusetzen und vor allem allen andern vom Gegenteil zu überzeugen.

Finn muss sich auch jeden Tag aufs Neue beweisen. Er hat es in seiner Familie nicht wirklich leicht und niemand glaubt, dass er wirklich etwas erreichen kann, was für einen wahren Schatzsucher wichtig ist. Minna hat ihn am Anfang ziemlich zur Schnecke gemacht und danach fängt er an ein echten Schatzsucher zu werden und nicht nur ein einfacher Dieb.

Die Dynamik der beiden war sehr schön. Sie brauchen sich gegenseitig um es in die Stadt Fernab zu schaffen und auch wenn sich ihre Wege trennen, verlassen sie sich aufeinander.
Ihre Freundschaft wächst jeden Tag, den sie zusammen verbringen und wie es am Ende ausgeht hat mir auch sehr gefallen.

Das Abenteuer was die beiden erleben war sehr spannend und auch der Dichterwettstreit an dem Minna teilnehmen möchte war sehr interessant.

Ein weiterer Charakter, der für mich das Buch ausgemacht hat, war die Königen. Malwine Wüstenwind hat ein Ziel und dieses verfolgt sie das gesamte Buch über strickt. Ihr Charakter erschien mir auf den ersten Blick sehr einseitig. Doch je öfter wir einen Einblick in ihre Gedanken hatten, desto vielseitiger wurde sie. Sie macht kurz vor dem Ende eine große Wandlung mit und was das für eine Wandlung ist, müsst ihr selber herausfinden.
Das Ende hat meiner Meinung nach einen perfekten Abschluss zu ihrer Charakterlichen Entwicklung gemacht.

Kommen wir zu dem Punkt, warum das Buch keine 5 Sterne von mir bekommen wird.
Phantopien ist eine sehr schön gestaltete Welt und auch das Magiesystem hat sehr viel Sinn gemacht. Leider haben mir manchmal ein paar Sachen gefehlt und ich hätte mir mehr
über das Land Phantopien an sich gewünscht.

Fazit

Am Ende kann ich sagen, dass "Die letzte Dichterin" ein wirklich märchenhaftes und fantasievolles Buch ist. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne und nochmal dankeschön, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Die Thrillerkönigin hat wieder losgelegt

LITTLE LIES – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
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Megan Miranda hat es wieder geschafft mich zu begeistern, auch wenn dieses Buch nicht rückwärts erzählt wird. Hier gibt einen normalen Erzählweg, aber dennoch konnte mich das Buch bis auf die letzte Seite ...

Megan Miranda hat es wieder geschafft mich zu begeistern, auch wenn dieses Buch nicht rückwärts erzählt wird. Hier gibt einen normalen Erzählweg, aber dennoch konnte mich das Buch bis auf die letzte Seite fesseln.

Das Buch startet damit, dass wir Leah näher kennenlernen und sie war ein ziemlich mysteriöser Charakter. Man weiß, dass sie in ihrer Vergangenheit etwas getan hat und somit ihren Job verloren hat. Bis auf die letzten 50 Seiten weiß man nicht was alles passiert ist und nur langsam werden Hinweise und Zusammenhänge bekannt.
Leah ist außerdem ein Charakter den ich nicht ganz in das Schema gut oder Böse einordnen konnte. Manchmal war sie mir nicht ganz so sympathisch und ich konnte sie nicht einschätzen. In manchen Kapiteln hätte ich ihr alles zu getraut.


Emmy auf der anderen Seite lernen wir erst gar nicht wirklich kennen. Nur durch Rückblicke in das gemeinsame Leben der beiden Freunde. Jedoch immer nur aus der Sicht von Leah, weshalb ich mir manchmal auch nicht sicher war, ob es überhaupt eine Emmy gibt.

Ein weiterer Charakter, der mir zuerst etwas zwielichtig erschien, ist Kyle. Dieser ist Polizist und versucht mit allen mitteln den Fall der am See gefundenen Frau aufzuklären. Er und Leah kommen sich dabei näher und arbeiten bald schon zusammen daran, obwohl ich das Gefühl hatte Kyle will nur an Informationen rankommen. Auch als Leah ihm von ihrer vermissten Mitbewohnerin und Freundin erzählt, war ich mir nicht sicher ob man ihm trauen kann.
Allgemein ist man sich nie sicher, welcher der Charaktere doch etwas mit der Sache zu tun hat und wem man überhaupt trauen kann.

Die Atmosphäre in dem Buch war mehr als gruselig. Wir haben hier eine Kleinstadt und Leah wohnt in einem alten haus an einem See. Zu dem gibt es direkt neben dem Haus einen Wald und eine Menge wilde Tiere. Dadurch wurde das ganze nochmal spannender, da man sich nie sicher war ob die Geräusche oder Schatten Tiere oder doch Menschen bzw. eine Person waren.

Bis zum Schluss ist es spannend und fesselnd gewesen. Durch die mysteriösen Ereignisse und das man immer wieder kleine Hinweise bekommt, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Ich war so sprachlos als es immer mehr zu dem Ende hinzulief und mit der Wendung hatte ich dann nicht gerechnet.

Das Ende war genial. Es kam einfach zu der Lösung mit der ich am wenigsten gerechnet habe. Ich war geschockt und als alles zusammen kam, war ich sprachlos.
Auch die letzten Seiten haben alles nochmal schön zusammen gebracht und die Entwicklung die Leah bis zum Schluss gemacht hat, war sehr beindruckend.

Fazit

Tick Tack hatte damals 4.5 Sterne bekommen und ich muss sagen, dass Little Lies dies nochmal übertroffen hat. Little Lies hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und beindruckt. Von mir gibt es 5 Sterne und nochmal großen Dank an den Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Action, Gefühle und so viel Herzschmerz...

Sexy Security
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Also als erstes muss ich loswerden, dass ich das Buch an einem Nachmittag gelesen habe und es nicht zur Seite legen konnte. Der Schreibstil von J. Kenner war so flüssig und ich konnte daher schnell in ...


Also als erstes muss ich loswerden, dass ich das Buch an einem Nachmittag gelesen habe und es nicht zur Seite legen konnte. Der Schreibstil von J. Kenner war so flüssig und ich konnte daher schnell in die Geschichte eintauchen und war schon ziemlich überrascht, dass ich plötzlich am Ende war.

Es fängt damit an, dass Quincy auf einer Party ist, um an Informationen zu einem Menschenhändlerring zu kommen. Als er und seine Partnerin auf Komplikationen stoßen, kommt es ihm eigentlich ziemlich recht gelegen, dass Eliza Tucker auch auf dieser Party ist...obwohl sie dort gar nicht hingehört.
Wir haben gleich am Anfang eine heikle Lage und natürlich den Knaller, dass die beiden wieder aufeinander treffen.
Beide hatten nämlich etwas in ihrer Vergangenheit und Quincy hat Eliza ganz schön das Herz gebrochen. Dazu aber später mehr...

Mit Quincy Radcliff haben wir einen Protagonist, der irgendwie ein Badboy ist, aber auf der anderen Seite auch total emotional und liebenswürdig sein kann. Ich wusste das komplette Buch über nicht wie ich ihn einschätzten sollte. Er war mir bis auf ein paar Situationen sympathisch, als er meinte den Boss raushängen lassen zu müssen und über Eliza bestimmt hat, war ich nicht mehr so begeistert von ihm (die Frau kann auch für sich selbst entscheiden...).
Eliza ist eine starke Frau, aber manchmal ist sie mir etwas auf den Nerv gegangen. Sie hat aber ihren eigenen Willen und lässt sich nicht einfach herum schubsen. Ich mochte ihre Beziehung zu Quincy, da sie auch wenn es manchmal sehr klischeehaft war, immer noch eine Tiefe hatte, die auf mehr als Sex beruht hat.
Unsere Protagonistin Eliza hatte auch keine einfache Kindheit und ich mochte die Repräsentation sehr, da sie nichts ins schlechte gezogen hat, auch wenn ich nicht aus Erfahrungen sprechen kann.

Wir bekommen auch immer wieder Einblicke, wie Quincy und Eliza sich kennen gelernt haben und dies mochte ich sehr. Quincy hat Eliza dazu gebracht, wieder jemanden in ihr Leben zu lassen. Die beiden hatten eine tolle Dynamik, bis zu dem Punkt an dem Quincy ihr das Herz bricht.

Die Beziehung von Eliza und ihrer Schwester mochte ich sehr, da sie wirklich zusammengehalten haben. Eliza versucht alles um ihre vermisste Schwester zu finden. Diese ist wohl der Inbegriff von Badass, aber dazu kann ich euch leider nicht mehr verraten.

Das Agenten Team von Quincy war sehr unterhaltsam und sie haben wie eine Familie gewirkt.
Ich freue mich auch auf die anderen Charaktere, die in Band 2 und 3 der Reihe die Hauptprotogonisten sein werden, da diese in diesem Buch viel zu kurz gekommen sind.

Es gab ab und zu auch gute Action Szenen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Es gab auch Humor in diesem Buch und wenn auch nicht viel, konnte ich darüber lachen.
Besonders am Ende wurde es sehr spannend und es gab natürlich einen Cliffhanger.
Im nächsten Band geht es dann um Quincys Partnerin und ihren Freund und ich freue mich schon sehr darauf.

Fazit

Ich habe diesem Buch 3.5 Sterne gegeben, da es doch schon ziemlich Klischeehaft und nicht wirklich etwas neues war. Trotzdem hat es mir sehr gefallen und ich werde die Reihe weiterverfolgen.
Danke an den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

So tolle Stimmen!

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Wenn Donner und Licht sich berühren, erzählt die Geschichte von Jasmine und Elliot. Beide lernen sich über die Musik kennen und sie verbindet die beiden. Doch leider will das Schicksal den beiden nicht ...


Wenn Donner und Licht sich berühren, erzählt die Geschichte von Jasmine und Elliot. Beide lernen sich über die Musik kennen und sie verbindet die beiden. Doch leider will das Schicksal den beiden nicht wirklich helfen und beide haben mit verschiedenen Dingen zu kämpfen. Nach langer Zeit treffen die beiden wieder aufeinander, aber die beiden haben sich verändert...

Das Hörbuch wurde von Yeşmin Meisheit und Nicolás Artajo vertont und beide haben diesen Job echt gut gemacht. Ich mochte besonders die Stimme von Yeşmin sehr, da sie gut die Emotionen ihrer Protagonistin darstellen konnte.
Aber auch Nicolás hat sehr gut Elliot gesprochen, besonders da dieser stottert und ich mochte seine Sprechlage sehr.
Beide haben die Charaktere sehr gut verkörpert und ihnen eine wunderschöne Stimmer verliehen.


Kommen wir mal zur Geschichte. Die beiden Charaktere Jasmine und Elliot haben beide kein einfaches Leben.
Jasmine steckt voller Liebe und ist Hilfsbereit, als sie Elliot das erste mal begegnet ist sie von seiner Musik verzaubert. Elliot hingegen ist sehr in sich zurück gezogen, was darauf zu folgen ist, dass er es in der Schule nicht einfach hat. Wenn er aber Musik spielt fühlt er sich frei und seine Leidenschaft dafür war begeisternd.
Jasmine war mir am Anfang etwas zu naive und ich bin nicht richtig mit ihr warm geworden. Jedoch wurde sie durch ihr Feingefühl und ihre Versuche die Stichelein gegen Elliot zu unterbinden, sympathischer.
Elliot hat es wirklich nicht leicht und ich habe sehr mit ihm gelitten.

Aber auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Ray, der Stiefvater von Jasmine war mir von der ersten Begegnung an sympathisch. Er hat sich für seine Stieftochter eingesetzt und ist wie ein richtiger Vater für sie gewesen.
Auch TJ, der Nachbar von Elliot und seiner Familie, hat sich schnell in mein Herz geschlichen und er war so ein liebenswürdiger Mensch.

Die Geschichte ist in die Jugendzeit von Elliot und Jasmine und dann gibt es einen Sprung von circa 7 Jahren. Dieser Sprung findet nach einem tragischen Ereignis statt und hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen. Ich hatte nicht damit gerechnet und war sehr geschockt.
Nach diesem Ereignis gibt es wie gesagt einen Sprung und danach treffen wir auf Elliot und Jasmine, die viel mehr erlebt haben seit ihrer Schulzeit.
Beide haben sich natürlich auch verändert und ihr zusammen treffen fand ich ehrlich gesagt etwas merkwürdig (aber mehr zu dieser Stelle verrate ich natürlich nicht, da ich niemandem etwas vorweg nehmen möchte).

Ich muss zugeben, dass mir der erste Teil wesentlich besser gefallen hat und nachdem Zeitsprung für mich vieles etwas zu Klischeehaft war. Es wurde danach irgendwie etwas 0815 und mir hat der Teil, in dem Elliot und Jasmine noch jung waren.

Puhh also mit dem Ende und dem Epilog konnte ich leider gar nichts anfangen. Die Musik hat zunehmend keine Rolle mehr gespielt und ich hätte gerne mehr davon gehabt. Es kam dann von dem Schluss zum Epilog alles viel zu schnell für mich.

Was mir noch sehr gefallen hat war, dass das Buch aus zwei Sichten erzählt wurde und es dazu auch zwei Sprecher gab. So konnte man sich gut in beide Protagonisten reinversetzten und in ihre Gefühlswelten einblicken. Es hat viel Spaß gemacht den beiden Sprechern zuzuhören, da (wie ich schon oben erwähnt habe) ich fand sie haben viel mit Emotionen und Gefühl gearbeitet.

Fazit

Von mir bekommt "Wenn Donner und Licht sich berühren" 3,5 Sterne gefallen, da es für mich nach dem Zeitsprung eher schlechter wurde. Ich fand jedoch die Vertonung ausgezeichnet und freue mich schon auf den zweiten Teil.
Danke nochmal an den Lxy Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Holt die Taschentücher raus

Nur ein Wort von dir entfernt
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Lily und Jess haben seit fast 30 Jahren kein einziges Wort mehr miteinander geredet und ihre Mutter will daran etwas ändern. Dies nicht zuletzt aus dem Grund, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und ...

Lily und Jess haben seit fast 30 Jahren kein einziges Wort mehr miteinander geredet und ihre Mutter will daran etwas ändern. Dies nicht zuletzt aus dem Grund, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und sich sehnlichst wünscht, dass ihre beiden Mädchen wieder zusammen finden.

Audrey versucht wirklich alles um ihre kaputte Familie wieder zu heilen und muss auch einige Niederlagen einstecken, da vor allem Jess ein sehr sturer Mensch ist. Hinter allem steckt ein riesen Geheimnis, welches tiefe Wunden in allen Familienmitgliedern hinterlassen hat. Jeder hat ein Päckchen zu dieser Sache zu tragen und dies wird durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitsprüngen deutlich.


Audrey lernen wir als eine sehr starke Frau kennen, die wirklich ihr letzte Energie daran setzt ihr Familie zu vereinen. Als sie von ihrer Krankheit erfährt und auch, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, traut sie sich Dinge zu, die sie vorher nie gemacht hätte. Und ob Audrey ihren größten Wunsch am ende erfüllen kann, müsst ihr selber herausfinden.

Wir lernen die beiden Schwestern näher kennen, die beide total unterschiedlich Leben führen. Man merkt aber schnell, dass beide nicht wirklich glücklich sind und auch Probleme mit ihren eigenen Familien haben.
Ich fand, dass Jess wirklich stur war und auch nachdem ihre Mutter bei ihr und ihrer Tochter einzieht, nicht mal auf die Idee kommt sich mit ihrer Schwester in Kontakt zu setzen.
Lily hingegen ist eher ruhig und nicht so voll in Wut versunken. Aber auch sie sieht keinen Sinn in der Idee sich wieder mit ihrer Schwester zu vertragen.
Beide sind sehr spannende Charaktere und in den Zeitsprüngen wird klar, dass sie sich damals sehr nahe standen. Da stellte sich mir natürlich immer wieder die Frage, warum alles so gekommen ist wie es ist.

Je mehr wir in die Geschichte eintauchen, desto mehr Hinweise werden auf dieses Geheimnis gegeben. Ich hatte damit gar nicht gerechnet und ich dachte nach der einen schrecklichen Sache, die passiert ist war es genug...aber das tatsächliche Problem ist vor dieser einen schrecklichen Sache passiert. Mir war nicht klar, dass die Geschichte eine so traurige Wendung nimmt.
Mehr an dieser Stelle aber nicht, da ich möchte, dass ihr selber hinter die Geschichte der Familie schaut und hoffentlich zu diesem Buch greift.

Das Buch ist voller Emotionen und die Charaktere haben alle eine andere Art mit ihnen umzugehen. Es ist schön gewesen sie wachsen zu sehen und auch wie sie ihre Ängste überkommen.

Als letztes möchte ich auf den Schreibstil eingehen. Hannah Beckerman hat einen sehr schönen und angenehmen Schreibstil. Vor allem aus Audreys Sicht bekommen wir so schöne Zitate voller Weisheit und Lebenserfahrung. Ab der Hälfte des Buches, werdet ihr es nicht mehr aus der Hand legen können.

Fazit

Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen und ich euch vorwarnen, dass ihr zum Ende eine Packung Taschentücher bereit gelegt habt. Von mir gibt es 4,5 Sterne, da mir das letzte i-Tüpfelchen gefehlt hat. Ganz viel Dank nochmal an den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere