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Veröffentlicht am 11.12.2019

Absolutes Jahreshighlight 2019!

Neon Birds
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"Die Welt entstand aus Sternenstaub."

Ich bin so froh, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte, so habe ich nämlich ein weiteres Highlight in 2019 gefunden.

Fangen wir mal mit der Welt von Neon ...

"Die Welt entstand aus Sternenstaub."

Ich bin so froh, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte, so habe ich nämlich ein weiteres Highlight in 2019 gefunden.

Fangen wir mal mit der Welt von Neon Birds an. In einer Welt, die voll von Technologie ist, kehren die Menschen langsam wieder zur Natur zurück. Wer denkt in Neon Birds geht es nur um Technik und moderne Sachen, hat sie geirrt. Die Menschen leben wieder viel mehr mit der Natur zusammen und dementsprechend sehen auch die Städte aus. Jedoch können diese bei Nacht wieder total anders wirken.
Ich konnte mir vieles sehr bildlich vorstellen und auch der Hintergrund war sehr interessant.
Ich will natürlich nicht zu viel vorweggreifen und deswegen halte ich mich etwas zurück, aber es gibt so viele interessante Aspekte.

Die drei "Gründer" dieser neuen Welt könnten von mir aus ihr eigenes Buch bekommen. Mir hat manchmal etwas der historische Hintergrund gefehlt und ich hoffe wir erfahren in den nächsten Bänden mehr darüber.


"Ich bin nicht das Kind einer Sonne. Ich bin geboren aus einem Gedanken. Dem Gedanken Perfektion."


Bevor wir zu den ganzen Charakteren des Buches kommen, möchte ich etwas über KAMI reden und somit dem Haupthandlungsstrang des Buches.

KAMI ist eine künstliche Intelligenz, die von den Menschen erschaffen wurde...nur leider ist etwas sehr schief gelaufen und nun versucht KAMI alle Lebewesen in Moja (eine Art Zombie) zu verwandeln.

Ich liebe alles rund um dieses Thema und KAMI hat immer wieder Spannung in die Geschichte gebracht. Man will immer mehr erfahren und es gibt so viele mysteriöse Dinge. Auch wie manche Leute KAMI anbeten und von dem Virus befallen werden wollen, hat mich sehr verwirrt und irgendwie auch beieindruckt. KAMI will nämlich die Perfektion und dazu müssen die Menschen "sterben" beziehungsweise unter die Kontrolle der künstlichen Intelligenz kommen.

Kommen wir jetzt mal zu den ganzen tollen Charakteren und davon gibt es definitiv nicht zu wenig.

Fangen wir mit den zwei Jungs an, die ich als erstes in mein Herz geschlossen habe. Luke und Flover sind Mitbewohner und beste Freunde. Luke ist eher etwas introvertiert, da er in seiner Heimat Sao Paulo ein traumatisches Ereignis miterlebt hat und seitdem auch ein paar Geheimnisse hat.
Flover ist der Sohn von Liza Moore, die eine der wichtigsten und auch unausstehlichste Person der Welt ist. Er arbeitet bei einer Geheimorganisation und ich hätte ihn am liebsten immer mal in den Arm genommen, da er viel durchmachen muss und dazu noch unter seiner fiesen Mutter leidet. Meine Arme stehen immer für dich offen...

Okijen ist für seinen militärischen Stand sehr jung und hat schon viel mitgebracht. Jedoch trägt er sein Herz auf der Zunge und versucht immer einen kühlen Kopf zu bewahren.
Er hätte meiner Meinung nach ruhig etwas älter sein können, aber dennoch fand ich seinen Charakter sehr faszinierend.

Andra ist die Letzte Protagonistin, über die ich etwas ausführlicher reden möchte. Ihr passiert relativ am Anfang ein schwerer Schicksalsschlag und daraufhin kümmert sich Okijen um sie. Sie ist sehr verschlossen und ihre Trauer wurde sehr gut umgesetzt. Sie ist eine klare Kämpfernatur und am Ende des Buches gibt es viele Fragen über sie, zu denen ich dringend Antworten brauche.

Weitere Charaktere die sehr nerdig und sehr Technik begabt sind, sind Byth und Calen. Byth traue ich noch nicht ganz über den Weg, aber Calen habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Beide haben auch wie alle anderen Charaktere eine starke Persönlichkeit und ich hoffe wir sehen sie in Band 2 wieder.

Allgemein sind mir die meisten Charaktere sehr ans Herz gewachsen und es wurde auch viel auf die Charaktere im buch eingegangen. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich erfahre mehr über die Charaktere als über alles andere, aber das verflog schnell wieder.

Die Abenteuer die die Charaktere bestreiten waren genial und es gibt viele Geheimnisse und Intrigen. Auch an Actionszenen fehlt es dem Buch nicht und besonders das Ende war sehr fesselnd. Am Ende war ich total geschockt und ich habe es nicht voraus sehen können. Ich habe ein paar Tränen verdrückt, was zeigt, dass mir die Charaktere und die Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist.

Marie Grasshoff´s Schreibstil ist sehr flüssig und wären nicht die Abschnitte der Leserunde gewesen, hätte ich das Buch wohl an einem Stück gelesen.

Was mir außerdem noch sehr gefallen hat, waren die Akten Einträge und Illustrationen zwischendurch. Wir bekommen so mehr Hintergrund Informationen zur Welt und zu den Charakteren. Meinen Lesefluss haben sie nicht gestört, da sie sich meistens auf ein Ereignis bezogen haben, dass im vorherigen Kapitel angesprochen wurde.

Fazit

Wer auf Sci-Fi, Action, Cyberpunk und Zombies steht, sollte hier definitiv zuschlagen! Ich kann euch diese Fantastische Geschichte nur ans Herz legen und es zählt mit zu den meinen Jahreshighlight 2019. Von mir gibt es 5 Sterne.
Danke an die Lesejury, dass ich an dieser tollen Leserunde teilnehmen durfte. Es hat sehr viel Spaß gemacht sich in der Gruppe auszutauschen und auch ein paar Fragen an Marie stellen zu dürfen.

Bis bald ihr Lieben
Eure Vici 💗

Hiermit kennzeichne ich diesen Post als Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt.

  • Cover
  • Geschichte
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2019

Der Abschluss der Reihe!

Die Arena: Letzte Entscheidung
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Ich habe mich so gefreut, als der letzte Band der Arena Reihe von Hayley Barker bei mir angekommen ist. Danke an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Wie immer bei Fortsetzungen warne ich ...

Ich habe mich so gefreut, als der letzte Band der Arena Reihe von Hayley Barker bei mir angekommen ist. Danke an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Wie immer bei Fortsetzungen warne ich euch vor Spoiler zum ersten Band, die ich leider nicht vermeiden kann. Teil 1 hat von mir 4 Sterne bekommen und es war definitiv noch Luft nach oben.


Informationen

Autorin: Hayley Barker
Genre: Dystopie
Verlag: Rowohlt Verlag
Reihe: Finaler Band der Cirque Reihe
Seiten: 528 Seiten
Preis: 18.00 Euro
ISBN: 9783805200493

Inhalt

Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu zu zwingen, sich für Hoshiko zu opfern. Denn die tödlichste Show der Welt ist wieder zurück. Und wenn Ben dachte, er würde ihre dunkelsten Geheimnisse schon kennen, dann muss er nun feststellen, dass er das wahre Ausmaß des Schreckens unter dem Kuppeldach erst jetzt kennenlernen wird - als die neue Attraktion des Zirkus...

Meinung

Ich finde dieses Cover so gar noch viel schöner als das vom ersten Band. Die grünen Ranken und die Artisten sind einfach ein richtiger Hingucker.

Die Handlung geht mit einem Zeitsprung los. Hoshiko, Greta, Ben und Jack sind jetzt fast ein Jahr auf der Flucht und kämpfen sich durchs Leben. Man hat gleich am Anfang richtig viel Spannung, da die Gruppe in Gefahr gerät und es für alle nicht wirklich gut ausgeht.

Ben opfert sich für seine Freunde und kommt so wieder zum Zirkus zurück, dieser ist aber ganz anders als der Letzte. Er spielt ein bisschen auf Held, aber Hoshiko stielt er nicht die Show. Sie war wieder mein Highlight im ganzen Buch.

Sie wurde viel unabhängiger in diesem Teil und die Liebesgeschichte spielt nicht so eine große aktive Rolle. Mich hatte ja die Beziehung der beiden ziemlich gestört, aber im zweiten Teil ging alles etwas langsamer und auch durch den Zeitsprung wirkt alles etwas realistischer.

Nachdem Ben sich geopfert hat, müssen die anderen sich im Slum Hilfe suchen. Ab hier beginnt eine Reihe von Intrigen und neuen Gegenspielern. Jedoch lernen wir auch Verbündete und andere Charaktere kennen.

Die Charakterliche Entwicklung war bei nicht allen Charakteren stark ausgeprägt. Ben war ja im ersten Band ein Parade Beispiel für Entwicklung des Charakters. Dieses mal ist es jemand der Ben nahe steht, aber dazu verrate ich euch nicht mehr. Hoshiko zieht wie immer ihr Ding durch, sie hat zwar auch mit Unsicherheiten zu kämpfen, aber sie bleibt sich selbst treu.

Was mich leider sehr dabei gestört hat, war das Ende. Wir bekommen so viele komische Sachen in den Slums mit und auch Hoshiko hat ein kein Vertrauen zu ihren Helfern. Dies äußert sie auch ständig, aber am Ende wird auf einmal alles so hingenommen. All diese Intrigen werden am Ende nicht aufgelöst und es ging mir auch viel zu schnell.
Die Arena war mal wieder der Hammer. Ich liebe einfach das hier aus einer eigentlich schönen Sache, der Zirkus, ein Ort des Grauens geschaffen worde. Es lief mir öfters Gänsehaut über den Rücken. Im Zirkus werden so viele grausame Sachen vor den Augen anderer gemacht und die Pures erfreuen sich noch daran.

Ich finde den Kontrast in dieser Gesellschaft immer noch extrem. Man sollte niemanden aufgrund von seiner Herkunft diskriminieren.
Wie schon bei der Rezension zu Teil 1 erwähnt, finde ich es gut das in dem Buch Toleranz und Diskriminierung angesprochen wird. Das Genre Dystopie gibt dem Buch ja noch viel größere Möglichkeiten das ganze darzustellen.

Der Schreibstil von Hayley Barker ist wieder sehr leicht und locker gewesen. Die kurzen Kapitel haben es mir wieder ermöglicht schnell durch das Buch zu kommen.

Fazit

Ich hatte gehofft, dass mir der Abschluss der Duologie besser gefällt als der erste. Leider war dem nicht so, jedoch war er einfach genauso gut, wie der erste Teil und bekommt somit auch 4 Sterne. Danke an den Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 05.11.2019

Dystopie in Europa!

Wasteland
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Fangen wir mal mit den positiven Dingen an dem Buch an.

Das Setting, in dem wir uns hier befinden ist unglaublich gut niedergeschrieben worden. Ich mochte es mit Laylay durch das Wasteland zufahren ...


Fangen wir mal mit den positiven Dingen an dem Buch an.

Das Setting, in dem wir uns hier befinden ist unglaublich gut niedergeschrieben worden. Ich mochte es mit Laylay durch das Wasteland zufahren und mit Zeeto geheime Bunker zu erkunden.
Wir erleben hier eine Landschaft, wie ich sie noch nie gesehen habe und was ich besonders mochte ist, dass wir uns in Europa befinden. Ich habe noch nie einen Endzeitroman gelesen, in dem die Handlung in Europa geschweige den in Deutschland spielt.

Besonders interessant war auch die Geschichte hinter der Katastrophe. Es ist ja allgemein bekannt, dass Menschen gerne zerstören. In dem Buch wird uns ein Szenario gezeigt, was die Zukunft vielleicht bringen könnte (auch wenn es ein Extremfall ist).
Wie das Wasteland beziehungsweise Ödland zu dem geworden ist was es jetzt ist war also höhst interessant und ich habe mich immer über mehr Informationen dazu gefreut.


Wir haben eine Vielfalt von Charakteren und Kulturen, die im Buch verankert sind.
Laylay ist ziemlich tough und war mir manchmal unsympathisch, da ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Vielleicht war das aber auch so gewollt und sie sollte ein bisschen unnahbar sein (immerhin lebt sie in einer postapokalyptischen Welt).
Zeeto, der zweite Hauptcharakter, hat eine psychische Erkrankung. Er hat eine Bipolare Störung und dies wird einem gleich am Anfang auch mitgeteilt. Ich kann leider nicht sagen, ob diese richtig dargestellt wurde, aber oft wurde darauf eingegangen und seine Schwankungen wurden ausführlich dargestellt.

Auch die Nebencharaktere waren alle total durchwachsen. Wir haben viele Kulturen, Sexualitäten und Meinungen. Es war spannend die Ansichten von anderen zu hören und wie die Menschen mit der Katastrophe leben, die passiert ist.

Die Handlung war am Anfang sehr spannend und nur ab und zu gab es Stellen, die ein bisschen langweilig waren.
Jetzt kommt aber "der große Knall" ...mir wurde die ganze Geschichte zu verrückt. Ich mag ja eigentlich total abgefahrene Sachen, aber hier wurde es mir einfach zu viel. Leider kann ich nicht genau darauf eingehen, aber es kamen nachher viele Dinge zusammen, die für mich nicht wirklich Sinn ergeben haben. Jedoch glaube ich, dass dies sehr vielen Leuten besonders gefallen könnte.

Der Schreibstil hat mir am Anfang ein paar Probleme bereitet, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und nach einiger Zeit hat er mir sehr gefallen. Es war flüssig und fesselnd zu lesen.
Ich mochte manchmal die Ausdrucksweise nicht, da oft Wörter wie "Fakk" und in die Richtung benutzt wurden. Ich habe mich dann immer gefragt, warum man nicht gleich die englischen Begriffe benutzt.

Fazit

Für alle, die spannende, verrückte und Apokalyptische Geschichten mögen ist dieses Buch aufjedenfall etwas. Jedoch sollte man vorher auf die letzte Seite schauen, denn da gibt es einige Triggerwarnungen* (ich habe sie mal alle unten aufgeschrieben).
Von mir gibt es 3 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung, da noch einige Fragen offen stehen. Danke an den Knaur Verlag, die mir dieses Buch zugeschickt haben.

Veröffentlicht am 05.11.2019

Unglaubiches Debüt

Sieh mich an
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Sieh mich an ist der Debütroman von Erin Stewart und ich bin auf das Buch durch dieses geniale Cover und Timo von Rainbookworld gekommen. Auf dem Cover sieht man pinke Haare und diese sind echt auffällig. ...

Sieh mich an ist der Debütroman von Erin Stewart und ich bin auf das Buch durch dieses geniale Cover und Timo von Rainbookworld gekommen. Auf dem Cover sieht man pinke Haare und diese sind echt auffällig. Diese Haare haben auch eine ganz besondere Bedeutung im Buch und auch der Titel (in Englisch und Deutsch) ist sehr ausdrucksvoll.

In dem Buch wird die Geschichte von Ava erzählt, sie ist Überlebende eines Feuers und hat dabei ihre Eltern und ihre Cousine Sara verloren. Avas Körper hat sehr schwere Verletzungen davon getragen und sie ist für immer gezeichnet.

Ava ist (auch wenn sie es nicht hören möchte) inspirierend. Sie ist eine Kämpferin und auch wenn sie viele Rückschläge im Laufe des Buchs hat und Leute sie ständig mit Blicken strafen, steht sie immer wieder auf.

Wir dürfen Ava in vielen Situationen begleiten, zum Beispiel in der Schule und in Therapiesitzungen. Ich mochte vor allem ihr Entwicklung, denn sie zeigt, dass es nicht nur immer bergauf geht. Auch sie verhält sich manchmal unpassend, aber sie bleibt sich meistens selbst treu.
Sie lebt seit dem Unfall bei ihrer Tante und Onkel, die die Eltern von Sara sind. Auch sie haben mit dem Schicksalsschlag zu kämpfen und besonders Cora versucht alles daran, dass es Ava besser geht. Die beiden waren wirklich unglaublich und ich mochte wie sie sich um Ava gekümmert haben und sie immer wieder ermutigt haben weiter zumachen.

In der Schule muss Ava mit einigen Dingen kämpfen, aber sie findet dort auch Freunde. Piper hatte einen Autounfall und sitzt vorerst temporär im Rollstuhl. Sie ist das komplette Gegenteil von Ava, aber die beiden Mädchen verstehen sich super. Zwar stoßen sie auch manchmal an, aber ich mochte die Beziehung der beiden sehr. Piper führt am Ende auch ein sehr wichtiges Thema ein, aber dass müsst ihr selber herausfinden.

Es gibt auch viele Menschen, die sich nicht wirklich akzeptieren oder einfach unfair zu ihr sind. Ich hätte am liebsten manchmal eingegriffen. Dass zeigt für mich aber, dass wir hier sehr nah an der Realität sind

Die Geschichte ist mir sehr nah gekommen und ich habe ganz oft ein paar Tränchen verdrückt. Es wird soviel wichtiges thematisiert und Erin Stewart hat hier ein fantastischen Debütroma verfasst. Sie zeigt, dass wir nicht über andere urteilen sollte, weil sie anders sind.
In dem Buch wurde alles meiner Meinung nach realistisch geschrieben. Avas Gefühle und Handlungen waren nachvollziehbar und ich habe zusammen mit ihr gelitten, gelacht und mich gefreut.

Erin Stewarts Schreibstil ist einwandfrei. Er war flüssig und zugleich auch fesselnd, dadurch habe ich das Buch an zwei Tagen durchgelesen.

Fazit

Erin Stewart hat hier eine Geschichte geschaffen, die so verdammt wichtig ist. Ich brauche unbedingt noch mehr Bücher von ihr und Sieh mich an hat volle 5 Sterne bekommen.

Danke nochmal an den Heyne Verlag für das Leseexemplar.

Veröffentlicht am 10.10.2019

Eine schöne aber schnelle Liebesgeschichte

Only with You - Du bist mein größtes Glück
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Endlich kommt die Liebe Cassie mal an die Reihe. Leider spielt ihr das Schicksal am Anfang des Buches nicht wirklich gut zu.

Sie trifft am ersten Tag ihres Praktikums auf eine große Anzahl von Exfreunden ...

Endlich kommt die Liebe Cassie mal an die Reihe. Leider spielt ihr das Schicksal am Anfang des Buches nicht wirklich gut zu.

Sie trifft am ersten Tag ihres Praktikums auf eine große Anzahl von Exfreunden und auch die erste Begegnung mit ihrem Chef ist nicht gerade vorteilhaft.

Cassie mochte ich wirklich gerne. Sie ist aufgeweckt und weiß sich durchzusetzten. Besonders wie sie mit Trevor (ihr Ex) umgegangen ist war genial. Ich habe so oft gelacht und mit ihr Trevor verflucht. Dieser Teil war auch ziemlich humorvoll.

Cassie hat auch erstmal von Jungs abgeschworen...aber wir wissen ja alle wie lange das anhält. Ihre Sprache war manchmal ziemlich derbe und darüber konnte man auch gut lachen.

Gavin ihr Chef ist ziemlich nett und wartet immer auf ein Einverständnis. Für mich ist er manche Sachen leider viel zu schnell angegangen. Aber ich mochte seine Arbeit sehr und dass er sich für alte Gebäude einsetzt und etwas neues daraus macht ist toll.

Trevor mochte ich wie gesagt gar nicht, aber dafür war Cassies anderer Ex echt süß und Cassie hatte auch immer ein schlechtes Gewissen.

Es war lustig zusehen wie Cassie auf ihre verschiedenen Exfreunde trifft und sich mit diesen auseinander setzt.

Mein absolutes Highlight war aber Lillians Katze. Cassie wohnt nämlich bei der Schwester von Jess, die wir im vorherigen Teil kennenlernen. Sie hat eine wirklich süße Katze und klaut immer eine bestimmte Sache aus Cassies Nachttisch, was das ist müsst ihr selbst herausfinden.

Es gibt wieder viel Gefühl im Buch, aber leider ging mir in diesem Teil alles etwas zu schnell. Vor allem zum Ende ist alles rasant geworden und wir erfahren eine traurige und viele schöne Sachen, die aber nicht wirklich weiter ausgebaut werden. Aber die Sachen die wir erfahren haben, haben mich noch mehr neugierig gemacht und ich hoffe wir bekommen noch einen weiteren Teil.



Fazit

Meiner Meinung nach handelt es sich bei Only with You um den schwächsten Teil der Reihe. Jedoch war es wieder eine tolle Geschichte und mir haben die Humorvollen Aspekte sehr gefallen. Von mir gibt es 4 Sterne. Auch hier nochmal danke an den Blanvalet Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt haben.