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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2019

Tolle Ideen, zwar etwas träge, aber trotzdem gut zu lesen

Midnight, Texas - Geisterstunde
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Nun brach er das Versprechen, und er würde dafür bezahlen, doch im Augenblick war es einfach unvergleichlich. Er drehte hoch über Midnight seine Kreise und blickte auf die Stadt hinunter. – Zitat aus Kapitel ...

Nun brach er das Versprechen, und er würde dafür bezahlen, doch im Augenblick war es einfach unvergleichlich. Er drehte hoch über Midnight seine Kreise und blickte auf die Stadt hinunter. – Zitat aus Kapitel 26, Seite 321

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover hat einen mystischen Touch und passt gut zur Stimmung in der Geschichte. Man sieht eine Straße im nirgendwo von Texas, welche sicher den Weg nach Midnight signalisiert. Mir gefällt es, weil mein Blick davon angezogen wurde.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Midnight ist eine kleine Stadt im Nirgendwo von Texas. Dort leben die Bewohner gern für sich, da jeder seine Geheimnisse hat. Manfred, ein Hellseher begegnet bei einem beruflichen Termin Olivia. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er nicht, dass er bald unter Mordverdacht stehen wird. Olivia offenbart ihm dabei widerwillig ihre gefährliche Seite. Denn in dem kleinen Städtchen Midnight ist plötzlich mehr los, als die Bewohner wollen. Die Lage spitzt sich immer weiter zu.

Meine Meinung zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt noch recht ruhig und ich tauchte in die Welt von Midnight ein. Zu spät merkte ich dabei, dass ich den zweiten Band statt dem ersten Band las. Glücklicherweise bereitete mir das beim Lesen keine Probleme, da ich trotzdem alles verstand. Charlaine Harris hat einen sehr bildhaften Schreibstil, durch den ich mir Midnight und seine Bewohner gut vorstellen konnte.

Die Idee zur Geschichte gefiel mir, da ich vorher schon von True Blood begeistert war. Erneut konnte ich in die Welt davon eintauchen und musste in der zweiten Hälfte wegen der Anspielungen zu Sookie Stackhouse schmunzeln. Die Art und Weise, wie die Autorin die Geschichte vorantrieb war leicht zu lesen. Doch leider war der Verlauf etwas träge. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin zu viel beschrieb und man einige Gespräche hätte kürzen oder auslassen können. So erfuhr ich wahnsinnig viel über die einzelnen Bewohner von Midnight. Manchmal rätselte ich, was denn nun der rote Faden ist, da er doch stark in den Hintergrund trat.

Ansonsten mochte ich die Geschichte. Trotz der etwas trägen Schreibweise konnte die Autorin Spannung aufbauen. Ich las die Geschichte innerhalb von 3 Tagen. Die Kapitel haben eine optimale Länge, sodass es niemals zu lange wirkte. Dem Verlauf konnte ich mit Leichtigkeit folgen. Die Lösungswege von Olivia und Manfred waren manchmal vielleicht etwas kompliziert, ließen mich aber dann doch schmunzeln. Gut wäre vielleicht gewesen, wenn die Autorin die Handlung etwas komprimierter beschrieben hätte. Es kommen so viele Hintergrundinformationen bei den vielen Bewohnern zusammen, dass ich mich bemühen musste, nicht den Überblick zu verlieren. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welcher Bewohner mir am besten gefiel, weil jedes Geheimnis etwas für sich hatte. Ich freue mich auf jeden Fall noch mehr über alle herauszufinden.

Das Ende kam dann etwas anders als erwartet, da es einfacher war als gedacht. Doch war ich gerade in Bezug auf Diederich und dem Rev sehr überrascht. Auch Olivia offenbarte mir ein weiteres kleines Geheimnis.

Mein Fazit:
Die neue Geschichte von Charlaine Harris konnten mich auch diesen Mal wieder begeistern. Die Schreiweise ist zwar diesmal etwas träge und zu ausführlich, trotzdem baute sich einiges an Spannung auf. Ich konnte dem Verlauf gut folgen, fand interessantes über die Bewohner heraus und hatte gleichzeitig Spaß an den Ermittlungen, obwohl sie teilweise gefährlich waren. So manches Geheimnis hat mich überrascht. Der rote Faden war zwar etwas zu dünn, dennoch gefiel mir das Buch.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 03.01.2019

Ein genauso rasanter neuer Fall mit mega viel Spannung!

Ein MORDs-Team - Der Fall Corey Parker 1: Die fünfte Dynastie (Bände 13-15)
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Randy wurde übel. Der grob behauene Stein, die Feuchtigkeit, das leise Summen der Belüftungsanlange, die einen steten Hauch erzeugte: All das erinnerte ihn an die Katakomben unter Barrington Cove. – Zitat ...

Randy wurde übel. Der grob behauene Stein, die Feuchtigkeit, das leise Summen der Belüftungsanlange, die einen steten Hauch erzeugte: All das erinnerte ihn an die Katakomben unter Barrington Cove. – Zitat aus Band 13: Kapitel 11, Seite 77

In diesem Hardcover-Sammelband sind die Bände 13 bis 15 enthalten. (Band 13: Die fünfte Dynastie, Band 14: Verloren und vergessen, Band 15: Das zerbrochene Glas)

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover mit Mason vor dem Rummelkarussel gehört zu meinen Lieblingsmotiven. Die Gestaltung ist düster und doch lockt die Atmosphäre den Blick an. Die Schrift sticht durch die glänzende Oberfläche des Hardcovers nochmal hervor.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Als Sonja Walker und ein Teil des Mords-Teams auf Angel Island recherchieren, machen sie eine schlimme Entdeckung. 1985 scheint mehr passiert zu sein, als die Menschen in Barrington Cove wissen. Zusammen mit Sonja beginnen die Freunde erneut mit ihren Ermittlungen und haben somit einen neuen Fall, der ebenso tief mit der Vergangenheit verwoben ist. Zeitgleich machen sie sich Gedanken über ihre Zukunft und ahnen nicht, dass sie die von Danielle am drastischsten verändern wird.

Meine Meinung zum Inhalt:
Allgemein zu allen Bänden:
Es war schön, nach dem ersten Fall wieder zurück nach Barrington Cove zu kommen. Wie gewohnt startet der Fall rasant und die Ermittlungen gehen von Neuem los. Andreas Suchanek hat einen jugendlichen Schreibstil, der locker zu lesen ist. Die Flashbacks geben einen interessanten Einblick in die wahren Geschehnisse von 1985. Die Szenen- und Perspektivenwechsel sind jedes Mal perfekt aufeinander abgestimmt und fördern so die Spannung!

Zu Band 13:
Band 13 beginnt mit spannenden und nervenaufreibenden Szenen, die mich allein schon tief in die Geschichte hineinzuzogen. Gut fand ich auch, dass Andreas Suchanek weiterhin auch auf die persönlichen Dinge der Protagonisten achtet, so machen sich die Freunde Gedanken um die Collegewahl. Bei Danielle geht ihre Mutter in die Offensive und zeigte eine neue Seite von sich. Wie gewohnt war der Band sehr spannend und ich konnte das Lesen kaum unterbrechen. Die Geschichte riss mich mit und ich war erstaunt über die Dinge, die ich dort erfuhr. Die Wendungen waren richtig gut, allerdings war der Cliffhanger auch nicht ohne.

Zu Band 14:
In Band 14 gefiel mir der Handlungsstrang um Danielle am besten. Doch auch das Abenteuer der anderen Freunde in Maple Peaks war sehr interessant. Die fanden Dinge heraus, die mich sehr neugierig machten. Schon wieder entkommen sie knapp einer Katastrophe. Das scheint nur Gewohnheit zu werden. Die Dinge geschehen schnell hintereinander. Die Spannung stieg mit jedem Kapitel an und ich bekam nicht genug. Allerdings hatte ich auch den Eindruck, dass je weiter ich kam, die Fälle komplexer werden. Aber genau das stachelte meine Neugier an. Die Dynastien faszinieren mich!

Zu Band 15:
Diesmal fallen mir neue, geschickt gestreute Hinweise auf, die meine Neugier zu den Dynastien immer mehr anstachelte. Ich fieberte mit Randy und wollte nun endlich mehr erfahren. Das Abenteuer um den Prototyp war schrecklich spannend. Die Wahrheit erkannte ich viel zu spät und musste so um die Freunde bangen. Ich hatte solche Angst und fieberte mit. Zum Glück gab es aber auch Momente, die die angespannten Situationen auflockerten. Danielles Handlungsstrang wurde immer mehrwürdiger und die Wahrheit hinter dem Ganzen scheint anders zu sein als erwartet. Auf die Auflösung freue ich mich jedenfalls! Wenigstens erfuhr ich diesmal mehr über die weiße Dame und die Dynastien, doch verstehe ich noch lange nicht alles. Das Buch endete mit einem gemeinen Cliffhanger.

Abschließend zum Buch:
Seit dem neuen Fall haben die Hardcover eine neue Gestaltung. Die Schrift ist weicher und nicht mehr so eckig, was das Lesen etwas erleichtert. Richtig cool fand ich die Karte von Barrington Cove, die sich auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels befindet. Außerdem gab es vor jedem Band große, richtig tolle Illustrationen. Zusätzlich gibt es am Anfang oder am Ende eines Kapitels immer wieder kleine Illustrationen. Wie immer befinden sich nach dem dritten Band Seriennews, eine Covergalerie, und das Glossar.

Mein Fazit:
Das erste Hardcover des 2. Falles war wieder voller Spannung und es ging richtig ab. Schon nach weniger Seiten konnte mich Andreas Suchaneks jugendlicher Schreibstil fesseln und ich erlebte spannende Abenteuer mit den Freunden. Mehr als einmal wurde es eng und ich bangte immer wieder was nun geschehen wird. Die Informationshappen zu den Dynastien und der weißen Dame fand ich richtig interessant. Danielles eigener Handlungsstrang birgt einige Überraschungen. Nach dem gemeinen Cliffhanger freue ich mich doppelt auf das nächste Hardcover.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 03.01.2019

Eine rasante und heiße Fortsetzung, die es wirklich in sich hat!

Angel Inside - Befreie mich
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»Wer in Gottes Namen sind Sie, dass Sie eine solche Arroganz an den Tag legen?«, will sie entrüstet wissen. »Ich bin der Sohn des Teufels.« – Zitat, Kapitel 6, Pos. 579

Meine Meinung zum Cover:
Auch das ...

»Wer in Gottes Namen sind Sie, dass Sie eine solche Arroganz an den Tag legen?«, will sie entrüstet wissen. »Ich bin der Sohn des Teufels.« – Zitat, Kapitel 6, Pos. 579

Meine Meinung zum Cover:
Auch das zweite Cover zeigt Elemente aus der Geschichte und wurde gleichzeitig in den Farben des Engels gehalten. Noch immer finde ich, dass auch dieses Cover zu unscheinbar ist und nicht zeigt, welche grandiose Geschichte hier enthalten ist. Trotzdem gefällt es mir.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Nachdem Astara sich in die Hände des Teufels begeben hat, um die Menschen zu schützen, die sie liebt, versucht Caym zu ihr zu gelangen. Doch in die Hölle zu kommen, ohne zu sterben ist gar nicht so einfach. Der Teufel treibt ein schreckliches Spiel und setzt alles daran Astara ihr Licht zu nehmen. Doch auch der Erzengel Michael bleibt nicht untätig. Himmel und Hölle geraten in einen heftigen Krieg. Astara und Caym sind mitten darin und werden als Werkzeug für den Sieg benutzt. Wer wird siegen? Und kann ihre Liebe trotz allem bestehen? Werden sie überhaupt überleben?

Meine Meinung zum Inhalt:
Nach dem nervenaufreibenden Ende von Band 1 war ich umso gespannter, wie es in Band 2 weitergehen wird. Meine Erwartungen waren demensprechend hoch und wurden nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorinnen harmoniert auch in diesem Band wieder hervorragend. Durch die Ereignisse von Band 1 trennen sich der Handlungsstrang der Beiden wieder.

Astara ladet in der Hölle. Ich muss gestehen, dass mich dieser Ort beeindruckt hat. Das Verhalten des Teufels war nicht vorhersehbar. Es war impulsiv und grausam und ich fand es schrecklich, was er mit Astara gemacht hat. Beinahe konnte ich nicht glauben, was aus Astara wurde. Caym hingegen hat sich stark verändert, er ist noch immer ein A****. Trotzdem sah ich eine andere Seite von ihm und war über sein Handeln dann doch überrascht. Zum Teil haben mich die Wandlungen der Protagonisten schon schockiert. Das ist den beiden Autorinnen sehr gelungen. Trotz allem erlebten ist und bleibt Caym meine Lieblingsfigur.

Es ist unglaublich schwer eine Rezension zu schreiben ohne zu viel zu verraten. Denn Band 2 steckt voller überraschender Wendungen, mit denen ich als Leser nicht gerechnet hatte. Die Geschichte fesselte mich, ich fieberte mit, hat Angst um die Protagonisten und wusste nicht, was ich von den Ereignissen halten soll. Himmel und Hölle waren für mich beide nicht durchschaubar. Es ist schwer in Worte zu fassen, was ich bei dieser Reise von oben nach unten, von unten nach oben und wieder andersherum gefunden habe. Ich kann nur mit Gewissheit sagen, dass ich das Buch verschlungen habe! Es ließ mich nicht mehr los und ich las es wie Band 1 innerhalb eines Tages.

Nicht vergessen darf man die extrem erotischen Szenen, die sehr ausführlich beschrieben wurden. Es sind diesmal weniger als in Band 1. Trotzdem haben es diese in sich. Genauso verhält es sich mit einigen anderen Szenen (vor allem in der Hölle), die brutal sind. Hier möchte ich andere Leser darauf hinweisen, dass das keine normale Liebesgeschichte ist!

Irgendwann konnte ich nicht mehr auseinanderhalten, was von welcher Autorin geschrieben worden war. Ich achtete nur noch auf das Geschehen im Buch und vergaß die Welt um mich herum. Die „wahren“ Motive beider Seiten hätte ich wohl nie selbst aufdecken können. Auch das haben die beiden Autorinnen raffiniert hinbekommen.

Bei den letzten Kapiteln und Seiten hielt ich teilweise den Atem an, es war so schrecklich spannend und es passierte so viel Unerwartetes. Kaum glaubte ich, es ist geschafft, kam es wieder anders. So konnte ich auch das Ende nicht hervorsehen. Trotzdem war ich dann froh über den Ausgang. Bis auf den Epilog – von dem weiß ich echt nicht was ich halten soll, musste dann aber doch lachen und schmunzeln.

Mein Fazit:
Das Buch ist eine Fantasy-Geschichte mit erotischen Szenen ab 18 Jahren, welche aber trotzdem süchtig macht. Die Geschichte ist fesselnd, im wahrsten Sinne des Wortes, spannend und voller unerwarteter Wendungen. Zum Teil hielt ich es fast nicht mehr aus. Die Schreibstile der Autorinnen fließen ineinander, sodass ich sie irgendwann nicht mehr auseinanderhalten konnte. Doch das war mir egal, denn die Geschichte hatte es in sich. Die Szenen in der Hölle waren teilweise sehr brutal und sind nichts für schwache Nerven. Aber auch Caym Szenen waren sehr eindrucksvoll. All das konnte mich aber nicht auf das gewaltige Finale vorbereiten. Ich verschlang das Buch innerhalb eines Tages. Das Ende war anders, aber okay und positiv, es gefiel mir. Irgendwie ist es doch noch ein Happy End. Außer beim Epilog, da musste ich lachen und doch weiß ich nicht, was ich davon halten soll.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 03.01.2019

Ein Buch, das mich komplett verzaubert hat!

Fabula Magicae 1: Der Ruf der Bücherwelt
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Ich ging im Geiste meine Möglichkeiten durch, aber das einzig Logische erschien mir, dass ich in dem Buch gelandet war. Was überhaupt nicht logisch klang. Es war schlicht nicht möglich! Wie sollte ich ...

Ich ging im Geiste meine Möglichkeiten durch, aber das einzig Logische erschien mir, dass ich in dem Buch gelandet war. Was überhaupt nicht logisch klang. Es war schlicht nicht möglich! Wie sollte ich in einem Buch gelandet sein? – Zitat aus Kapitel 4

Meine Meinung zum Cover:
Magisch, wunderschön, zauberhaft – das würde ich sagen, wenn mich jemand fragt, wie ich das Cover finde. Es wurde wirklich schön gestaltet und hat eine magische Atmosphäre.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Mia ist völlig am Ende als ihr Großvater stirbt. Die Beiden standen sich unglaublich nahe und Mia kann kaum ohne ihn leben. Unerwartet erbt sie ein besonderes Buch von ihrem Opa. Nichts ahnend schlägt sie die erste Seite auf und wird in ein wildes Abenteuer voller Gefahren, aber auch Magie gezogen. Fabelwesen scheint es wirklich zu geben, doch sind sie lange nicht so nett wie in ihren Büchern. Zusammen mit dem Jäger Liam sucht sie einen Weg um nach Hause zu kommen.

Meine Meinung zum Inhalt:
Schon der Prolog der Geschichte sorgte bei mir für ein intensives Gänsehautgefühl. Er fesselte mich und ließ mich nicht mehr los. Danach ging die Geschichte mit Mia weiter. Schnell wurde ich ihn ihr Gefühlschaos hineingezogen und heulte selbst was das Zeug hielt! Die ersten drei Kapitel waren extrem emotional und berührten mich zutiefst. Es fühlte sich an, als wäre Mias Schmerz mein eigener Schmerz. Ein bisschen verfluchte ich mich dann selbst, weil die Zeilen vor meinen Augen verschwammen und ich nicht mehr weiterlesen konnte. Aurelia L. Night hat einen wundervollen, emotionalen und mitreißenden Schreibstil. Ich bin zutiefst begeistert!

Ich wurde genauso wie Mia abrupt in die „neue“ Welt geworfen. Zusammen mit Mia und meiner Neugier durfte ich die Welt dann erkunden und verliebte mich mit jedem Kapitel mehr in sie. Mir gefiel es, dass sie so gut ausgearbeitet ist und auch die Fabelwesen nicht nett sind. So entwickelte sich eine spannende und intensive Geschichte.

Mia ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Trotz des Schicksalsschlages kämpft sie weiter. Die Trauer trifft sie immer wieder und doch lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie sucht sich halt und will trotzdem helfen. Liam ist ein geheimnisvoller junger Mann, der sich nicht gern in die Karten schauen lässt. Er hat eine fürsorgliche Ader, die immer mehr zu Tage tritt. Vertrauen fällt ihm schrecklich schwer und mir war schnell klar, dass er etwas Bedeutendes verbirgt. Durch kleine, geschickt versteckte Hinweise der Autorin fand ich noch vor Mia sein größtes Geheimnis heraus. Mia hat die Hinweise aufgrund der gesamten Situation eindeutig übersehen. Es gab ihm Verlauf der Geschichte noch einige weitere Protagonisten, die ich gerne mochte. Aus Spoilergründen werde ich sie aber nicht nennen. Ich finde, dass jeder Leser sie selbst entdecken soll.

Je weiter die Geschichte voranschritt, umso weniger konnte ich das Lesen unterbrechen. Schlussendlich las ich das gesamte Buch an einem einzigen Tag! Die Spannung wurde immer stärker und meine Neugier stieg ins Unermessliche. Ich musste einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht und ob die Liebe eine Chance hat. Doch war ich auf den Verlauf nicht vorbereitet. Dieser ist nämlich voller Überraschungen. So lernte ich viele Facetten der Welt kennen, aber auch die Fabelwesen und die Menschen, die hier lebten. Das Ende, die finale Szene ließ mich erstaunt aufschauen. Damit hatte ich eindeutig nicht gerechnet.

Allerdings konnte mich all das nicht auf den wirklich gemeinen Cliffhanger vorbereiten. Eigentlich bin ich von der Autorin ja schon gewohnt, dass sie bei Mehrteilern ein offenes Ende hat. Doch dieses hat es wirklich in sich und ich würde am liebsten sofort den zweiten Band lesen!! Leider muss ich nun 3 Monate warten …

Mein Fazit:
Aurelia L. Night hat mich mit ihrem neuen Buch vollkommen verzaubert. Der Prolog nahm mich gefangen und sorgte für Gänsehaut. Die ersten Kapitel brachten mich zum Heulen und berührten mich emotional. Die Geschichte nahm mich auf ein aufregendes Abenteuer voller Gefahren, mit einer wachsenden Liebe und einer eindrucksvollen Welt mit. Ich las das Buch innerhalb eines Tages, weil ich einfach nicht genug bekommen konnte. Mir gefiel die Magie, die Welt, aber auch die Flüche. Sie sorgten für eine intensive Atmosphäre. Dazu hat die Autorin einen gefühlvollen und bildhaften Schreibstil, der mich komplett in ihren Bann zog.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir zum Vorablesen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 02.01.2019

Eine genial verwirklichte Fantasy-Geschichte mit einem rasanten und spannenden Storyverlauf!

Soulcatcher
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»Ich sehe die Dunkelheit in dir, die Dunkelheit! Pass ja auf, was du dir wünschst. Pass ja auf, dass du keinen Dämon anlockst!« – Zitat aus Kapitel 2, Position 141

Meine Meinung zum Cover:
Ich finde, ...

»Ich sehe die Dunkelheit in dir, die Dunkelheit! Pass ja auf, was du dir wünschst. Pass ja auf, dass du keinen Dämon anlockst!« – Zitat aus Kapitel 2, Position 141

Meine Meinung zum Cover:
Ich finde, dass dem Cover eine mystische Stimmung innewohnt. Mir gefällt die etwas magische Atmosphäre und finde Farbwahl passend zum Inhalt. Der Titel sticht durch die Gestaltung hervor. Schade finde ich, dass das Kukhri etwas untergeht.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Maisie’s Leben gleicht bis zu jedem schicksalhaften Tag einem Traum. Sie ist glücklich verliebt, hat gute Noten und führt ein tolles Leben. Doch dann wird die Schwester ihres Freundes bei einem Autounfall schwer verletzt. Um seine Schwester Vivienne zu retten geht Luke einen schrecklichen Handel ein – er gibt seine Seele für das Leben seiner Schwester. Maisie erfährt zu spät davon und will ihn dann gemeinsam mit Vivienne retten. Doch ist ihr Gegner nicht irgendwer: es ist der Dämonenkönig höchstpersönlich. Ahnungslos versuchen die beiden Mädchen Lukes Seele zu retten. Als es richtig eng für Maisie wird, taucht plötzlich ihr neuer Mitschüler Nicolo auf. Durch ihn erfährt sie die volle Wahrheit. Zu viert versuchen sie nun den Dämonenkönig zu besiegen.

Meine Meinung zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt mit einem schönen und romantischen Prolog. Danach fand ich mich einige Monate später nach dem Unfall in einem Krankenhaus wieder. Maisie bangt, was sie wohl über Viviennes Unfall erfahren wird. Ich muss sagen, dass mich hier die Gefühle der Angst, Trauer und Verzweiflung nicht erreichen konnten. Es war schade, dass die Erinnerungen via „Diaprojektor“ mit „Klicks“ unterbrochen wurden. So konnte mich die Stimmung nicht ergreifen. Trotzdem hat die Autorin einen lockeren und flüssigen Schreibstil.

Die Idee der Geschichte hat mich regelrecht umgehauen! Ich fand sie richtig toll und so ergriff mich schnell ein Gefühl der Spannung! Es machte mir Spaß der Geschichte zu folgen und gemeinsam mit den Protagonisten auf die Suche zu gehen. Maisie ist eine unerwartet starke Protagonistin, auch wenn sie nicht wie eine Heldin wirkt. In den entscheidenden Momenten ist sie stark und reagiert richtig. Die Liebe zu ihrem Freund war stetig zu spüren und ihr Tatendrang unglaublich. Das Aufkommen der „anderen“ Gefühle war mir allerdings zu abrupt und nicht ganz nachvollziehbar.

Die Suche der Freunde steckt voller Widrigkeiten, die sie recht gut überstehen. Ich fand es aber schade, dass fast immer, wenn es eng wurde, plötzlich die Fähigkeiten der Schwester halfen. So war gerade der Anfang zu rasant und einfach für mich. Auch später wusste sie unerwartet Antworten. Dadurch hatte ich das Gefühl etwas zu verpassen.

Die Hintergründe und die Gegenspieler bzw. „Mitspieler“ fand ich hingegen sehr faszinierend. So tauchten verschiedene Wesen auf, die gut in die Geschichte integriert wurden. Am meisten mochte ich die Anspielungen zu Maisie’s Bücherliebe und zu Büchern aus dem „echten Leben“. (z.B. Stefanie Meyer) Es gab viele gefährliche Momente, die nur haarscharf gut ausgingen. Besonders als es lebensgefährlich wurde und eine neue wichtige Person ins Spiel kam, konnte ich meine Augen nicht von den Zeilen lassen.

Das Finale war sehr actionreich und gehört zu den spannendsten Abschnitten in der Geschichte. Es kam anders als erwartet und doch hat es mich mit Freude erfühlt. Obwohl ein Quäntchen Wehmut und Schmerz zurückbleibt. Dies wurde vom Epilog nochmal unterstrichen, doch fand ich das Ende schön.

Mein Fazit:
Lena Knodt hat mit diesem Buch eine neue Fantasy-Idee verwirklicht, die in London spielt. Ihre Ideen haben mir richtig gut gefallen und ich konnte mich bis auf den Anfang gut in die Protagonisten hineinversetzen. Mir gefielen die magischen und mystischen Elemente, genauso wie die Wesen und die Wendungen der Geschichte. Es machte mir großen Spaß das Buch zu lesen, obwohl es ein paar kleine Punkte gab, die mir nicht ganz so gut gefielen. Die Geschichte gipfelte in einem actionreichen Finale, welches unerwartet traurig, aber auch schön endet.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!