Profilbild von Vintyblue

Vintyblue

Lesejury Star
offline

Vintyblue ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Vintyblue über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2026

1000 Tage

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
0

Fast tausend Tage ist Alvas Papa schon tot, als sich mit einer schwarzen Katze seltsame Vorkommnisse zu häufen beginnen. Alva vermisst ihren Vater schrecklich und hat sich geschworen herauszufinden wie ...

Fast tausend Tage ist Alvas Papa schon tot, als sich mit einer schwarzen Katze seltsame Vorkommnisse zu häufen beginnen. Alva vermisst ihren Vater schrecklich und hat sich geschworen herauszufinden wie und warum er sterben musste. Jetzt aber hört sie plötzlich wieder seine Schritte und trifft auch noch auf ein seltsames Mädchen im blauen Mantel.
Der Blickwinkel verschiebt sich nun hin zu Alva, während Heidi und Harry weniger präsent sind. Der Erzählstil wirkt, passend zu Alvas Charakter, im Vergleich zum ersten Buch, etwas zurückhaltender. Der Grusel baut sich langsamer und subtiler auf, doch beginnt man die Zusammenhänge zu begreifen, geht auch diese Geschichte richtig unter die Haut.
Mir selber erschien ‚Sternengrab‘ etwas Kind gerechter aufgebaut, die Handlung etwas Zeit mitbringt sich an die Mysterien zu gewöhnen. Ängste könnten aber beide Bücher auslösen, daher empfehle ich sie erst selber zu lesen, bevor man sie an das eigene Kind weitergibt.
Wer aber Grusel abkann und ihn mag, kann sich hier auf eine tolle Geschichte freuen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2026

Uhhh, schwieriger als gedacht

Heartbreak Hotel
0

Der Zeichenstil ist schön, keine Frage! Und irgendwie erkenne ich auch etwas tief gehendes darin. Trotzdem habe ich auch das Gefühl dieses Buch nicht ganz verstanden zu haben. Als hätte ich seine Bedeutung ...

Der Zeichenstil ist schön, keine Frage! Und irgendwie erkenne ich auch etwas tief gehendes darin. Trotzdem habe ich auch das Gefühl dieses Buch nicht ganz verstanden zu haben. Als hätte ich seine Bedeutung nicht gänzlich begriffen.
Die Geschichte beginnt mit Maya, die nach einer Party von Sehnsucht und Kummer geplagt wird und die Liebe ihres Lebens verloren hat. Was genau in dieser Nacht geschah erfährt man erst nicht. Stattdessen wacht Maya in einem fremden Zimmer auf, mit einer elektronischen Katze an ihrer Seite, die ihr ihre Fragen beantwortete. Tage verbringt sie in diesem Zimmer, bis sie gezwungen ist es zu verlassen und dabei auf weitere Jugendliche trifft, die alle einen auf ihre Weise trauern. Aber dann wird die Story immer abgefahrener. Seltsame Tiere begleiten die Teens und mit jedem Stockwerk eröffnet sich Maya und den anderen eine weitere Geschichte. Diese wurden zur besseren Unterscheidung coloriert, die Bilder des Heartbreak Hotels sind dagegen einfarbig. Das wurde wirklich gut gelöst. Lauras Rolle bei dem Ganzen gefiel mir dabei aber leider nicht. Das war mir dann doch alles ein Ticken zu seltsam.
So toll das Buch auch sein mag (wenn man es versteht), man muss sich auch auf dessen Geschichte einlassen können und eine gute Prise Übersinnliches abkönnen. Und ab 14 Jahren finde ich das Ganze schon sehr herausfordernd.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2026

Verteufelt nicht

Verstehen statt verlieren
0

Unsere Generation von Kindern sind die ersten Digital Natives, was erzieherisch herausfordernd sein kann, da sich die Art des Heranwachsens seither erheblich gewandelt hat.


Dieses Buch baut eine Brücke ...

Unsere Generation von Kindern sind die ersten Digital Natives, was erzieherisch herausfordernd sein kann, da sich die Art des Heranwachsens seither erheblich gewandelt hat.


Dieses Buch baut eine Brücke zwischen den Generationen, verteufelt die neuen Medien nicht und sieht sie stattdessen als Teil der Zukunft an. Aber die Autorinnen sprechen auch Gefahren an und geben zu den ohnehin schon lehrreichen Kapitelinhalten auch noch zahlreiche Tipps um Kinder zu schützen- Sei es in Form von expliziten Einstellungen, die man vornehmen kann, Verhaltensregeln oder auch durch Infos zu zusätzliche Materialien, wie Bücher, Fortbildungsmöglichkeiten, etc.


Besonders gut fand ich in diesem Buch auch, dass die beliebtesten und meist genutzten Apps gesondert betrachtet wurden. Bei WhatsApp, Insta und co half es mir die Vor- und Nachteile abzuwägen und es ließ mich auch teilweise meine vorgefasste Meinung überdenken. Beim Themenbereich Gameing dagegen empfand ich, dass das Gefahrenpotential von z.B. Chatfunktionen zu wenig zur Sprache kam. Und auch sonst schwankte ich bei der hier vertretenen, eher positiv gestimmten Einstellung zu den neuen Medien immer wieder und war mir nicht sicher ob ich diesen aufgezeigten Weg genauso gutheißen sollte. Und auch, dass hier die sexuelle Aufklärung von Jugendlichen so umfangreich thematisiert wird, hatte ich nicht erwartet. Dies empfand ich dann doch als etwas unpassend und, trotz Cybergrooming und co, am Thema vorbei. Der Ton der die Autorinnen anschlagen, ist jedoch sehr wertschätzend, offen und praxisorientiert. Und ihr Fazit, dass alles steht und fällt mit dem Aufrechterhalten von ehrlichem Interesse am Kind, kann ich genauso unterschreiben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2025

Bunt wie ein Regenbogen

Sonne und Regen – So ist unser Leben
0

Der Papa muss zur Arbeit, doch das Wiedersehen wird durch das Vermissen umso schöner. Und der Regen? Der sperrt uns nicht ins Zimmer, der macht Pfützen, die so schön nach allen Seiten spritzen. Mal zankt ...

Der Papa muss zur Arbeit, doch das Wiedersehen wird durch das Vermissen umso schöner. Und der Regen? Der sperrt uns nicht ins Zimmer, der macht Pfützen, die so schön nach allen Seiten spritzen. Mal zankt man sich und dann ist alles wieder gut. Und mal schlafen wir einfach geborgen ein. Die Gefühle sind bunt wie ein Regenbogen und alle gehören sie zu uns. Die Gegensätze in diesem Buch unterscheiden nicht zwischen gut und schlecht, sie zeigen nur wie verschieden man sich fühlen kann. Und sie laden dazu ein das Leben und die kleinen Dinge wertzuschätzen.
Finns Geschichte ist schön und dem Kind gegenüber sehr zugewandt und liebevoll. Die Verbindung der Eltern zum kleinen Finn ist geprägt von Vertrauen und Zuversicht und auch zu Freundin Marie ist eine große Innigkeit zu spüren. Mit dem Streit zwischen den beiden, aber auch dank der anderen Situationen lernen Kinder ihre Gefühle zu benennen und anzunehmen. Dass keine Emotion negativ besetzt ist, gefällt mir dabei ganz besonders.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2025

Ganz weihnachtszauberhaft

Mister O'Lui feiert Weihnachten
0

Mister O’Lui hat uns wieder richtig gut gefallen. Der Biberbär und sein kleiner Freund Rupert sind aber auch zu knuffig. Dazu noch dieser schöne Zeichenstil- herrlich! Aber was wäre all dies ohne die ...

Mister O’Lui hat uns wieder richtig gut gefallen. Der Biberbär und sein kleiner Freund Rupert sind aber auch zu knuffig. Dazu noch dieser schöne Zeichenstil- herrlich! Aber was wäre all dies ohne die entsprechende Geschichte? Für Rupert sieht sein erstes Weihnachten an. Aber weil er mit den Traditionen nicht vertraut ist, Zeit O’Lui ihm alles. Auch dass man seine Wünsche auf einen Zettel schreibt. Und Rupert beginnt alle anderen Tiere zu fragen, was sie sich denn wünschen. Tja, nur ist er von deren Wünschen so begeistert, dass er diese übernimmt. Und dann kommt es wie es kommen musste… Das tolle an den Geschichten vom Biberbären ist, dass sie nicht nur schön sind, sondern auch herzlich und immer eine kleine Lebensweisheit mitliefern. Sie belehren nicht, aber sie zeigen auf. Und das ist einfach nur toll.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Humor