Sarah landet aus Versehen im Mittelalter und trifft dort auf Ragnar den Wikinger
Das Amulett des NordensSarah wacht in der Vergangenheit auf und findet sich auf einem Schlachtfeld wieder. Glücklicherweise trifft sie dort auf Ragnar, der sie unter seine Fittiche nimmt. Zwischen den beiden funkt es sofort. ...
Sarah wacht in der Vergangenheit auf und findet sich auf einem Schlachtfeld wieder. Glücklicherweise trifft sie dort auf Ragnar, der sie unter seine Fittiche nimmt. Zwischen den beiden funkt es sofort. Doch das ist nicht der Grund, warum Sarah Ragnar so fasziniert, denn sie trägt ein besonderes Amulett um den Hals. In Ragnars Heimatdorf angekommen versucht Sarah mit Ragnars Hilfe heraus zu finden, wie sie an diesen Ort kam. Dabei kommen sich das Mädchen aus dem 21. Jahrhundert und der Wikinger immer näher. Schaffen sie es sich gegenseitig alle Geheimnisse anzuvertrauen? Die noch viel wichtigere Frage ist jedoch: Was ist an dem Amulett besonders und in wiefern steckt Magie hinter der ganzen Sache?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Da Sarah genau so viel Ahnung hat wie der Leser, sind die Entwicklungen gut nachvollziehbar. Sarah ist meiner Meinung nach eine starke Frau, denn sonst wäre es nicht möglich gewesen sich unter zunächst fremden in einer fremden Zeit zu behaupten.
Ragnar ist sehr beschützend, aber nicht übermäßig, sondern genau so, dass es zu ihm und seinem Charakter passt.
Ich bin gefühlt durch diese Geschichte geflogen, denn sie hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Das einzige was mich hier ein kleines bisschen ausgebremst hat, waren die sehr langen Kapitel.
Die Liebesgeschichte hat mir super gut gefallen, vor allem da ich sie nicht erwartet hatte. Ragnar und Sarah sind recht unterschiedlich, passen aber trotzdem perfekt zusammen.
Die Magie steht hier nicht zu sehr im Vordergrund, da Sarah erst im weiteren Verlauf mehr darüber erfährt. Mich hat das nicht gestört, denn wie sie es erfährt erscheint schlüssig und ist interessant. Lediglich am Ende ging mir alles ein bisschen zu schnell. Für mich waren es hier zu viele Informationen, nach denen das Buch dann so gut wie zu Ende war. Was ich am Ende hingegen toll finde, ist dass es ein Happy End ist.
Ich würde dieses Buch auf jeden Fall als Romantasy betiteln. Die Liebesgeschichte spielt eine große Rolle, doch auch das magische und mittelalterliche kommt nicht zu kurz. Wer all dies mag, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.