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Veröffentlicht am 10.09.2023

Zur Liebe geht‘s mit einem Auto nach Kos

Zur Liebe geht`s dort entlang
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Mit dem Chef und seinem Vater einen Roadtrip nach Kos machen und sich dabei verlieben. Das klingt nach einer einzigartigen Liebesgeschichte, finde ich.

Als Julias Vater sie bittet sein Auto zu ihm nach ...

Mit dem Chef und seinem Vater einen Roadtrip nach Kos machen und sich dabei verlieben. Das klingt nach einer einzigartigen Liebesgeschichte, finde ich.

Als Julias Vater sie bittet sein Auto zu ihm nach Kos zu bringen ist sie zunächst wenig begeistert. Sie bittet ihren Chef um Urlaub und dessen Vater schlägt dann doch tatsächlich vor die beiden können sie ja begleiten. Nun ist Julia zusätzlich auch noch nervös, denn sie schwärmt schon etwas für ihren Chef. Auf dem Weg nach Kos kommen sich die beiden näher, doch Thomas, so heißt Julias Chef mit Vornamen hält weiterhin einen gewissen Abstand. Kann die Beziehung zwischen Chef und Angestellter funktionieren? Vertrauen sich die beiden genug um ihre Probleme zu lösen?

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war einfallsreich, denn obwohl es einige Bücher gibt, in denen es um eine Angestellte und ihren Chef geht, ist ein Roadtrip in diesem Zusammenhang eher ungewöhnlich. Auch die Beschreibung der Atmosphäre, vor allem auf Kos, hat mir sehr gut gefallen.
Die Nebencharaktere fand ich super ausgearbeitet, vor allem die Eltern der beiden.
Das einzige was mich wirklich gestört hat, war Thomas Verhalten zum Schluss hin. Mich hat hierbei allerdings nicht nur das Verhalten an sich gestört, denn man könnte ja einfach sagen „Männer halt“, sondern vor allem die Tatsache, dass das Ganze mit einem einfachen Entschuldigung wieder geregelt war. Er hat sich nicht mehr entschuldigt und für Julia war das auch in Ordnung so.
Bis auf diesen Aspekt am Ende hat mir die Entwicklung der Beziehung der beiden wirklich gut gefallen. Es handelt sich um zwei erwachsene Menschen und so haben sie sich MEISTENS auch benommen. Das hat die ganze Geschichte authentisch gemacht.

Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.07.2023

Sarah landet aus Versehen im Mittelalter und trifft dort auf Ragnar den Wikinger

Das Amulett des Nordens
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Sarah wacht in der Vergangenheit auf und findet sich auf einem Schlachtfeld wieder. Glücklicherweise trifft sie dort auf Ragnar, der sie unter seine Fittiche nimmt. Zwischen den beiden funkt es sofort. ...

Sarah wacht in der Vergangenheit auf und findet sich auf einem Schlachtfeld wieder. Glücklicherweise trifft sie dort auf Ragnar, der sie unter seine Fittiche nimmt. Zwischen den beiden funkt es sofort. Doch das ist nicht der Grund, warum Sarah Ragnar so fasziniert, denn sie trägt ein besonderes Amulett um den Hals. In Ragnars Heimatdorf angekommen versucht Sarah mit Ragnars Hilfe heraus zu finden, wie sie an diesen Ort kam. Dabei kommen sich das Mädchen aus dem 21. Jahrhundert und der Wikinger immer näher. Schaffen sie es sich gegenseitig alle Geheimnisse anzuvertrauen? Die noch viel wichtigere Frage ist jedoch: Was ist an dem Amulett besonders und in wiefern steckt Magie hinter der ganzen Sache?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Da Sarah genau so viel Ahnung hat wie der Leser, sind die Entwicklungen gut nachvollziehbar. Sarah ist meiner Meinung nach eine starke Frau, denn sonst wäre es nicht möglich gewesen sich unter zunächst fremden in einer fremden Zeit zu behaupten.
Ragnar ist sehr beschützend, aber nicht übermäßig, sondern genau so, dass es zu ihm und seinem Charakter passt.
Ich bin gefühlt durch diese Geschichte geflogen, denn sie hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Das einzige was mich hier ein kleines bisschen ausgebremst hat, waren die sehr langen Kapitel.
Die Liebesgeschichte hat mir super gut gefallen, vor allem da ich sie nicht erwartet hatte. Ragnar und Sarah sind recht unterschiedlich, passen aber trotzdem perfekt zusammen.
Die Magie steht hier nicht zu sehr im Vordergrund, da Sarah erst im weiteren Verlauf mehr darüber erfährt. Mich hat das nicht gestört, denn wie sie es erfährt erscheint schlüssig und ist interessant. Lediglich am Ende ging mir alles ein bisschen zu schnell. Für mich waren es hier zu viele Informationen, nach denen das Buch dann so gut wie zu Ende war. Was ich am Ende hingegen toll finde, ist dass es ein Happy End ist.

Ich würde dieses Buch auf jeden Fall als Romantasy betiteln. Die Liebesgeschichte spielt eine große Rolle, doch auch das magische und mittelalterliche kommt nicht zu kurz. Wer all dies mag, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Auf der Suche nach der wahrscheinlich verlorenen Schwester

Missing in Paris - Wo ist Nina?
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Lotte erhält von ihrer Schwester eine mysteriöse Postkarte. Diese ist anders als sonst und Lotte beginnt direkt sich sorgen um ihre Schwester zu machen. Kurzerhand überredet sie ihren Papa mit ihr nach ...

Lotte erhält von ihrer Schwester eine mysteriöse Postkarte. Diese ist anders als sonst und Lotte beginnt direkt sich sorgen um ihre Schwester zu machen. Kurzerhand überredet sie ihren Papa mit ihr nach Paris zu fahren. Dort beginnt sie dann auf eingebe Faust nach ihrer Schwester zu suchen. Die Suche stellt sich allerdings als nicht sehr einfach heraus, da es sehr schwer ist ab Informationen zu kommen. Wie sie es dann doch schafft, erfahrt ihr im Buch 😉.

Die grundsätzliche Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich finde allerdings, dass es nicht ideal umgesetzt war. Die "Beweise", die Lotte hatte, waren eher Vermutungen und selten stichhaltig. Das hat dazu geführt, dass einem vieles weit hergeholt vorkam. Das fand ich schade.
Wie gesagt, der Plot an sich und auch die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Auch das Verhältnis zwischen Lotte und Nina fand ich einfach toll.
Die angeworbene Spannung ist ebenfalls etwas, das mit ein wenig gefehlt hat.

Alles in allem war es ein Buch mit einer tollen Idee und definitiv viel Potential. Dieses wurde an einigen Stellen allerdings nicht genutzt. Ich kann es weiterempfehlen, man sollte allerdings nicht zu viel, vor allem nicht zu viel Spannung, erwarten.

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Veröffentlicht am 06.07.2023

Manchmal kann man sich besser gegenseitig heilen, manchmal muss man sich aber auch erst selbst akzeptieren

Where Summer Stays (Festival-Serie 1)
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Levy und Charlie könnten auf den ersten Blick nicht verschiedener sein, doch was sie verbindet sind ihre Ängste. Dies Verbindung ist wahrscheinlich der Grund, warum sie sich nach ihrem ersten Treffen auf ...

Levy und Charlie könnten auf den ersten Blick nicht verschiedener sein, doch was sie verbindet sind ihre Ängste. Dies Verbindung ist wahrscheinlich der Grund, warum sie sich nach ihrem ersten Treffen auf einem Rockfestival noch aneinander erinnern. Dabei ist Charlie nur dort, damit sie von einem Klassikradiosender ein Volontariat bekommt. Das Problem ist, dass sie eigentlich zu viel Angst hat. Auch Levy merkt das schnell und beginnt Charlie zu unterstützen. Ohne es zu wollen kommen die beiden sich auf dem Festival näher. Doch ihre Probleme werden nicht weniger und das können sie, vor allem Levy, nicht vergessen.

Das Buch hat nicht nur für die Charaktere sondern auch für den Leser Höhen und Tiefen.
Besonders gut hat mir die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren gefallen. Sie war nicht toxisch, sondern es ging um eine Beziehung, bei der sie sich gegenseitig sehr wichtig sind und das auch, zumindest meistens gut zum Ausdruck bringen.
Das Einzige was mich bezüglich ihrer Beziehung gestört hat, war wie schnell es zwischen den beiden ging. Vor allem im Hinblick auf ihre psychischen Probleme haben sie sich gar keine Zeit gelassen, was mir untypisch vorkam.
Wie sie gegenseitig mit den Problemen des anderen umgehen hat mir wiederum sehr gut gefallen. Man hatte fast immer das Gefühl, dass sie Rücksicht aufeinander nehmen und sich verstehen.
Dass auch der Junge mal Probleme hat, hat mir auch gut gefallen.
Da ich es als Hörbuch gehört habe, kann ich außerdem sagen, dass ich sowohl die männliche als auch die weibliche Stimme sehr angenehm fand.

Insgesamt fand ich das Buch sehr gut. Nicht nur die Charaktere und ihre Hintergrundgeschichte sondern auch die Settings haben mir gut gefallen und waren meiner Meinung nach auch gut ausgearbeitet. Die Geschwindigkeit in der sich die Beziehung entwickelt ist meine einzige Kritik, denn wie bereits oben gesagt ging es mir etwas zu schnell.
Jedem der Festivals mag und der mit Angststörungen umgehen kann (lest die Triggerwarnings), kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 23.06.2023

Krieg, schwarze Magie und Elementmagie

Ruf der Magier - Das verlorene Artefakt
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Das sind die ersten Dinge, die mir einfallen, wenn ich an der Ruf der Magier denke.

In dem Buch geht es um Nyah, die von den Magiern nach Avalan, in das Reich der Elementier, geschickt um das verlorene ...

Das sind die ersten Dinge, die mir einfallen, wenn ich an der Ruf der Magier denke.

In dem Buch geht es um Nyah, die von den Magiern nach Avalan, in das Reich der Elementier, geschickt um das verlorene dritte Artefakt zu finden. Dort gibt sie sich als Novizin aus. Ihr Ausbilder ist Ràn, ein sehr Pflichtbewusster Soldat.
Angeführt werden die Elementier von Alector, ihrem sehr Pflichtbewussten König. Nyah gibt ihm die Schuld am Tod ihrer Eltern.
Das Stehlen des Artefakts entwickelt sich nicht so wie Nyah es erwartet hat. Ob sie das schafft und wie sie sich bei den Elementiern entwickelt sind die hier entscheidenden Fragen.

Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich Angst, nicht reinzukommen weil das Setting zu kompliziert ist, doch das war überhaupt nicht der Fall. Die Kapitel waren kurz, die Erklärungen verständlich und der Schreibstil sehr angenehm.
Ich würde die Liebesgeschichte als seeeehr Slow burn bezeichnen, denn sie spielt wirklich keine große Rolle.
Im Vordergrund steht definitiv Fantasy. Ich würde sogar soweit gehen und es als Dark Fantasy bezeichnen.
Hauptsächlich geht es um die Differenzen zwischen Magiern und Elementiern und die Ausbildung der Novizen. Ich finde aber, dass die Beziehungen der Charaktere zueinander und die Charaktere an sich nicht zu kurz kommen.

Insgesamt hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Teil. Am Ende ist ein Cliffhanger, den ich persönlich aber nicht allzu schlimm finde und auch einige Fragen bleiben noch unbeantwortet.

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