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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2020

Absolutes Gefühlschaos!

Nur in dich verliebt
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Puh, diese Geschichte ist ein einziges großes, verworrenes Gefühlschaos! 🤯
Phoebe, Eliza und Rose sind eineiige Drillinge und gerade siebzehn als Angus nebenan einzieht. Augenblicklich hat er drei Verehrerinnen ...

Puh, diese Geschichte ist ein einziges großes, verworrenes Gefühlschaos! 🤯
Phoebe, Eliza und Rose sind eineiige Drillinge und gerade siebzehn als Angus nebenan einzieht. Augenblicklich hat er drei Verehrerinnen und doch entscheidet er sich für Phoebe. Jahre später sind die beiden verlobt während Eliza und Rose immer noch mit der Ordnung ihres Lebens beschäftigt sind. Die Geschichte wird aus der Sicht der Drillinge und in verschiedenen zeitlichen Ebenen erzählt, die mich anfangs etwas verwirrt haben und letztlich zum Ende hin doch Sinn ergaben. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben lange Zeit ein Geheimnis verborgen. Die unterschiedlich heftigen Schwärmereien der drei Teenager für den Nachbarsjungen und ebenso die differenzierten Unterschiede zwischen ihnen offenbaren sich erst im Laufe der Handlung. Zwischendurch gab es ein oder zwei kleine Spannungshänger für mich, doch insgesamt hat mich diese geballte Emotion sehr beherrscht. Es ist ein unglaubliches Chaos und all die unterschiedlichen und personifizierten Gefühle, die Intensität und die Auswirkungen dessen sind wirklich mitreißend. Als Leser fiel es mir extrem schwer mich immer wieder umzustellen, mich selbst davon abzukapseln und zu entscheiden wem gerade mein Mitgefühl gilt. Es passieren wirklich erstaunliche Dinge, es ergeben sich Entwicklungen, bei denen ich mich kaum getraut habe eine Stellung zu beziehen und viele Szenen haben mich wirklich sehr ergriffen. 'Nur in dich verliebt' ist eine absolute Gefühlsbombe!

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2020

Ruhe gefunden :D

Bad Prince
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Ich konnte beim besten Willen nicht fassen, dass Bad Prince mir tatsächlich nicht wirklich gefallen hat und konnte das nicht auf sich beruhen lassen. So habe ich mir direkt nach Abschluss des ersten Teils ...

Ich konnte beim besten Willen nicht fassen, dass Bad Prince mir tatsächlich nicht wirklich gefallen hat und konnte das nicht auf sich beruhen lassen. So habe ich mir direkt nach Abschluss des ersten Teils den zweiten vorgenommen und bin letztlich auch froh darüber. Die Verwirrung in meinem Kopf hat sich ein bisschen gelöst, die Charaktere sind für mich etwas klarer geworden und ich konnte somit guten Gewissens die Story abschließen.
Ich möchte gar nicht großartig die Geschichte spoilern, doch die losen Fäden des ersten Teils werden aufgegriffen und zusammen geführt. Hier konnte ich mich besser auf die Charaktere einlassen und es gab immer wieder Sequenzen die mich wirklich gefesselt haben. Geprägt ist der zweite Teil vor allem von Backgroundinfos und regelmäßigen Verfolgungsjagden. Es gibt immer wieder Spannungshöhepunkte auch wenn es für mich ruhig noch ein paar mehr hätten sein dürfen. Ungefähr ab der Hälfte drängte sich mir der Eindruck auf, dass dann ordentlich aufs Gas getreten wurde um den Plot voran zu treiben. Chesters Entwicklung war für mich leider nicht wirklich realistisch und ging mir zu schnell. Er erschien mir plötzlich als völlig anderer Charakter und das hat mich doch irritiert. Insgesamt hat mir der zweite Teil von der Erzählung her besser gefallen, doch ich kann leider nur abschließend sagen, dass die Dilogie einfach nicht mein Ding war. Nichtsdestotrotz möchte ich der Dark Prince Reihe dennoch eine Chance geben und werde sie demnächst lesen. Ich gebe nicht auf! 😅

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2020

Gar nicht meins...

Bad Prince
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Nun. Bad Prince: ... ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau was ich dazu sagen soll ... oder wie ich es sagen soll. Ich möchte hier natürlich nichts schecht reden und mir fällt es wirklich schwer die Geschichte ...

Nun. Bad Prince: ... ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau was ich dazu sagen soll ... oder wie ich es sagen soll. Ich möchte hier natürlich nichts schecht reden und mir fällt es wirklich schwer die Geschichte zu beschreiben.
Ich muss sagen, dass ich mehr erwartet habe und leider enttäuscht bin. Nachdem ich die drei Reihen der Autorin rund um Wres, Ly und C recht schnell hintereinander weg gelesen habe, war ich der Meinung dass mir auch Bad Prince gefallen wird. Zwar hatte ich auch bei 'Hunting Angel', 'Taken Princess' und 'Catching Beauty' zwischen durch innerhalb einer Trilogie das Gefühl, dass die Story manchmal ein bisschen auf der Stelle trat, doch das hat insgesamt die Freude an den Reihen nicht überschattet. Hier geriet ich beim Lesen allerdings immer wieder ins Stocken und musste mich teilweise durch boxen. Dabei haben mich der Klappentext und die Idee dahinter wirklich angesprochen.
IHR wurde die Identität gestohlen und das von niemand geringeren als einem Mitglied der britischen Royalty. In Folge dessen begegnet SIE selbstverständlich dem allseits bekannten und attraktiven Prinzen. Nur leider, kann er ihre Fake-Persönlichkeit 'Violet' so gar nicht leiden... Und so beginnt ein erbitterter Kampf um Verachtung auf der einen, und dem unentdeckt bleiben auf der anderen Seite.Verzweifelt versucht SIE nicht aus ihrer Rolle zu fallen und alle zu überzeugen. Während er plötzlich immer misstrauischer wird. Doch was passiert wenn sie auffliegt?
Für mich drehte es sich inhaltlich fast ausschießlich um Chesters Hass 'Violet' gegenüber und dem überraschenden Sprung zum Zweifeln an ihrer Identität. Immer wieder entbrennt ein Streit zwischen ihnen, in dem Ches sich grundsätzlich auf die Vergangenheit beruft, die SIE einfach nicht kennt. Und so kam für mich die Handlung nur schwer in Gang und ich habe immer wieder überlegt ob ich das Buch abbreche. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass mich ein "Wonda-Roman" soo wenig packt und habe mich daran festgebissen. Was mich hier wenigstens ein bisschen gerettet hat ist der Schreibstil der Autorin und die Ausdrucksweise und das Auftreten der "Hochstaplerin". Obwohl sie dauerhaft das Gefühl hat zu stolpern, schlängelt sie sich oft recht gekonnt an den schwierigen Themen vorbei. Sie ist durchsetzungsfähig und direkt. Ches habe ich dafür kaum durchschaut und bin auch wenig mit ihm warm geworden. Er kann seine Stimmungen so schnell umschalten, als hätte er nur einen Knopf gedrückt. Aber ein Nebencharakter hat meine geballte Ladung Skepsis ertragen müssen. Ich konnte ihn nie wirklich einorden. Blass sind die Charaktere hier schon mal nicht gestaltet, sie sind irritierend vielschichtig und kaum zu durchschauen.
Doch die Geschichte konnte mich einfach nicht abholen. Sie war für mich zu wenig fundiert und zu sehr auf Ches Hass fixiert. Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich plötzlich die Bindung zwischen den beiden entwickelt hat und wann es über die körperliche Anziehung hinaus ging. Das einzige was ich relativ spannend gestaltet fand, waren die Hintergründe um IHRE echte Persönlichkeit und ihr altes Leben das sie fast einholt. Überwiegend war ich dann aber doch leider verwirrt und habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass der Schalter sich in mir umlegt und das Buch mich letztlich noch packt. Leider vergeblich. Schade.

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Veröffentlicht am 01.08.2020

Disney-tastisch

Disney – Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee
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'Das Geheimnis der dunklen Fee' erzählt nicht ausschließlich nur von Maleficent sondern sie nimmt auch den Faden der letzten Geschichte auf und zeigt dem Leser erneut die Folgen des großen Showdown am ...

'Das Geheimnis der dunklen Fee' erzählt nicht ausschließlich nur von Maleficent sondern sie nimmt auch den Faden der letzten Geschichte auf und zeigt dem Leser erneut die Folgen des großen Showdown am Ende von 'Die einsame im Meer'. Mehr noch webt dieser Faden ein Netz über alle Bücher dieser Reihe hinweg und verbindet die Erzählungen über Charaktere die in dieser Form nicht in unseren geliebten Disney Märchen zu finden sind. Doch genau das macht für mich den besonderen Charme dieser Reihe aus. Dinge zu lesen, die bisher unbekannt sind und alle Charaktere irgendwie miteinander zu verbinden. Im Grundstock orientieren sich die Geschichten sehr streng an den ursprünglichen Märchen und sie werden keinesfalls verändert. Diese neuen Erzählungen bringen einfach andere Aspekte und bisher nicht aufgegriffene Charaktere mit ein. So erfahren wir also in diesem Buch wie Maleficient aufgewachsen ist, wie ihre dunkle Seite sich entwickelt hat und was zu ihrem unbändigen Hass den anderen Feen gegenüber geführt hat. Außerdem erzählen uns verschiedene Blickwinkel was nach Abschluss der anderen Bücher in den Welten der Charaktere geschehen ist. Somit ergibt die Geschichte für sich einzeln betrachtet natürlich Sinn, denn sie kann unabhängig gelesen werden, doch über alle Erzählungen hinweg ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild.

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Veröffentlicht am 01.08.2020

Mittelmäßig

Legal Love – Mit dir allein
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Dieses Buch ist mir online recht häufig begegnet, sodass ich unbedingt erfahren wollte was dahinter steckt. Außerdem hat mich einfach das Cover gecatcht. Es handelt sich hier um den zweiten Teil der 'Lawyers ...

Dieses Buch ist mir online recht häufig begegnet, sodass ich unbedingt erfahren wollte was dahinter steckt. Außerdem hat mich einfach das Cover gecatcht. Es handelt sich hier um den zweiten Teil der 'Lawyers of London' Reihe und es dreht sich um Mel und Pat, die jeweils besten Freunde von Nora und David. Mel ist angehende bzw. frischgebackene Anwältin und macht von vornherein einen sehr sympathischen Eindruck. Pat ist professioneller Tennisspieler und benimmt sich schnell wie ein Arschloch. Da Mel in Davids Kanzlei arbeitet und er große Stücke auf sie hält, möchte er ihr den Fall übertragen, als sein bester Freund ihn um Hilfe bittet. Sofort ist für den Leser völlig klar, dass dies aufgrund der missglückten ersten Begegnung interessant werden dürfte.
Leider hab ich sehr lange gebraucht um in die Story einzusteigen und ich kann nicht mal zwingend benennen warum. Irgendwie hat sich überhaupt keine Nähe zu den Charakteren aufgebaut und ich empfand besonders Pat als anstrengend. Obwohl er dringend rechtlichen Beistand braucht und David immerhin seinen Fall zugeteilt hat, stellt er sich an wie ein kleines Mädchen und zickt rum. Der Punkt der mich letztlich an der Story hielt war der Fall. Ich wollte unbedingt herausfinden wer da gegen Pat vor geht und was dahinter steckt. Diese Sequenz fand ich recht ansprechend gestaltet, doch die Lovestory hat mich nicht wirklich mitgerissen. Insgesamt ganz nett, aber nicht wirklich mein Fall.

  • Cover
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