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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2017

Richtig toll

Weil ich Layken liebe
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Kurzmeinung

Von Colleen Hoover hört man viel. Ich wollte auch endlich mal etwas von ihr lesen und habe mich für Weil ich Layken liebe entschieden. Ich bin trotz der vielen positiven Meinung unvoreingenommen ...

Kurzmeinung

Von Colleen Hoover hört man viel. Ich wollte auch endlich mal etwas von ihr lesen und habe mich für Weil ich Layken liebe entschieden. Ich bin trotz der vielen positiven Meinung unvoreingenommen an das Buch heran gegangen und wurde positiv überrascht.

Zuerst fand ich die Geschichte ganz nett. Mädchen verliebt sich in Junge. Zwar gut geschrieben, aber trotzdem nicht sonderlich spannend. Doch dann passierte das im Klappentext angekündigte Ereignisse und die Spannung erhöhte sich für mich sofort. Ein Buch mit dieser Thematik habe ich davor noch nicht gelesen und meine Neugier war geweckt. So habe ich dann das Buch am Stück gelesen. Die Handlung fand ich ungemein fesselnd. Und auch immer wieder emotional, gerade gegen Ende wurden meine Äuglein etwas feucht. Außerdem gibt das Buch einige schöne Denkanstöße .

Will und Layken sind für mich ein sympathisches Pärchen, genauso wie ihre kleinen Brüder. Doch am liebsten mochte ich Eddie. Sie wird die beste Freundin von Layken. Und ist ein unglaublich liebenswürdiger Charakter. Da sie in ihrem Leben so viel durch machen musste, aber trotzdem ein positiver Mensch geblieben ist.

Fazit:
Hab das ganze Buch am Stück gelesen.
Eine Emotionale Geschichte mit Taschentuchfaktor.
Sehr sympathische Charaktere, die ich lieb gewonnen habe.
Interessante Thematik und hebt sich so etwas von den anderen Büchern in diesem Genre ab.

Veröffentlicht am 16.04.2017

4,5 Sterne

Karma Girl
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Jennifer Estep gehört schon lange zu meinen Lieblingsautorinnen, deswegen war ich auch sehr auf ihre neue Reihe gespannt. Wobei neu relativ ist, da das Buch schon vor 10 Jahren im original erschien ist. ...

Jennifer Estep gehört schon lange zu meinen Lieblingsautorinnen, deswegen war ich auch sehr auf ihre neue Reihe gespannt. Wobei neu relativ ist, da das Buch schon vor 10 Jahren im original erschien ist. Aber ich freue mich, dass nun auch diese Reihe von ihr übersetzt wird.

Superhelden sind nicht perfekt, weißt du? Dass einige von uns superstark sind, bedeutet nicht, dass wir nicht Angst haben können. Auch für fürchten uns und sind manchmal unsicher und haben Sorgen. Seite 148

Zum Inhalt: Carmen Cole ist Reporterin, doch keine Gewöhnliche. Nachdem sie ihren Verlobten in einer prekären Situation erwischt hat, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, alle Superhelden und Schurken zu enttarnen. So zieht sie von Stadt zu Stadt und demaskiert so einige. Bis sie in Bigtime landet, dort soll sie die ansässigen Superhelden die Fearless Five enttarnen und die dazugehörigen Erzfeinde. Doch es läuft nicht wie gedacht und Carmen muss sich einer Tragödie stellen, die so einiges verändert. Noch dazu hat es die bösartige Malefica auf sie abgesehen und möchte, dass Carmen die Identität des äußerst attraktiven Strikers auffliegen lässt.

Das Cover passt richtig gut. Man sieht sofort, hier geht es um Superhelden und das Schlichte schwarz mit der Skyline im Hintergrund hat was. Außerdem ist der Titel auch passend, da das Thema Karma immer wieder eine Rolle spielt.

Ich mag den Schreibstil von Jennifer Estep sehr. Hier hat sie wiedereinmal eine taffe Protagonistin geschaffen. Die aber auch immer mal wieder mit sich hadert und etwas im Selbstmitleid versinkt, aber da schafft die Autorin noch die Kurve, bevor es zu nervig wird. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Carmen. Diese hat einen schönen Humor und besonders ihre Vorliebe für Kuchen machten sie mir sympathisch. Ein schönes Detail sind die Namen, Carmen Cole, Fiona Fine, Sam Sloane usw. da kommt das Superhelden Feeling so richtig gut zutage. Estep schreibt für gewöhnlich eher fantasyhaltige Romane, doch für mich gehört dieses Buch auch in diese Kategorie. Den so ist zum Beispiel eine Frau, die Feuerbälle werfen kann hier zwar eine Superheldin, aber man denke nur an Mab Monroe aus der Spinnen Reihe. Ihr versteht was ich meine?

Carmen ist der Hauptcharakter in Karma Girl. Sie ist in meinen Augen ein typischer Charakter für die Autorin. Carmen sieht durchschnittlich aus und hat etwas in der Vergangenheit erlebt, das sie belastet. Außerdem ist sie nicht auf den Mund gefallen und eine starke Protagonistin. Striker nimmt den männlichen Part ein. Er ist ein Superheld, über den zu Beginn sehr wenig bekannt ist. Ich konnte mir schon sehr früh denken, wer er in Wirklichkeit ist, genauso wie bei den anderen Charakteren. Nur Carmen braucht da etwas länger. Er ist ein sympathischer Kerl, an manchen Stellen hätte ich mir von ihm ein dominanteres Auftreten gewünscht. Das er mal auf den Tisch haut und sagt, was Sache ist.

Wie ein einziger Vorfall die Leben von so vielen Leuten beeinflussen kann. Aber so ist Karma nun mal. Seite 265

Die Geschichte rund um Bigtime und die Superhelden hat mir gefallen. Ich mag zwar Superheldenfilme, doch ein Buch in dem sie eine Rolle spielen, habe ich noch nicht gelesen, so war dies etwas Neues für mich. Es gab immer wieder actionreiche Szenen, aber auch die Romantiker wurden bedient. Manches war in meinen Augen zu offensichtlich und hat mich manche Nerven gekostet. Ich hatte aber trotzdem Spaß beim Lesen. Auf den nächsten Band Hot Mama bin ich gespannt, in diesem wird es um Fiona Fine gehen.

Fazit:
Mit Band 1 der Bigtime Reihe hat Jennifer Estep wieder mal meinen Geschmack getroffen.
Es gibt so einige actiongeladene Szenen, aber auch was fürs Herz, noch dazu eine taffe Protagonistin und ganz viele Superhelden.
Auf den nächsten Band bin ich schon gespannt.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 14.04.2017

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Magonia
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Aufmerksam auf Magonia wurde ich zuerst durch das Cover und auch der Klappentext klang interessant. Nach einer Ungewöhnlichen, wenn auch vielleicht traurigen Geschichte. Nun sitze ich hier und bin mir, ...

Aufmerksam auf Magonia wurde ich zuerst durch das Cover und auch der Klappentext klang interessant. Nach einer Ungewöhnlichen, wenn auch vielleicht traurigen Geschichte. Nun sitze ich hier und bin mir, eine Woche nachdem lesen immer noch nicht sicher, wie ich es finde. Doch eines kann ich schon mal sagen, die Geschichte ist besonders und ungewöhnlich.

Der Tod ist der Weihnachtsmann der Erwachsenenwelt. Nur eben umgekehrt. Der Typ, der einem sämtliche Geschenke wegnimmt. In seinen großen Sack steckt er all die Dinge, die das Leben eines Menschen ausmachen. Seite 10

Zum Inhalt. Aza ist fast 16 Jahre alt, dass sie überhaupt so alt wurde ist eine Überraschung, denn sie hat eine seltene Lungenerkrankung. So selten, dass diese nach ihr benannt wurde. Aza kann nicht richtig atmen, es ist fast so, als würde sie ersticken. Und wäre dies nicht genug, passieren auch noch seltsame Dinge. Eine Schar bunt gemischter Vögel versammelt sich vor ihrem Fenster und war das etwa ein Schiff in den Wolken. Nein, wieso sollte ein Schiff in einer Gewitterwolke segeln und die Feder, die man auf den Röntgenaufnahmen in ihrer Lunge sieht, ist bestimmt nur ein Fehler, oder?


Maria. D. Headley hat sich hier eine ganz besondere Geschichte ausgedacht. Die sehr Fantasie geladen ist. Zuerst steht Aza und ihre Erkrankung im Mittelpunkt, dies ändert sich aber, als sie ein Schiff in den Wolken entdeckt und sie und ihr bester Freund Jason dann anfangen zu recherchieren. Daraufhin folgt ein einschneidendes Erlebnis und Aza ist in Magonia. Von dort an ist das Kopfkino gefragt. Zuerst hatte ich Probleme mir alles vorzustellen, weil es einfach so ungewöhnlich ist. Meine Fantasie konnte nicht auf bereits erstellte Bilder zurückgreifen, sondern musste diesen Entwurf der Autorin erst mal ganz neu erschaffen. Durch die Beschreibungen gelingt dies zwar gut, aber an manchen Stellen war es schon ziemlich abgedreht. Man muss sich hier finde ich Zeit nehmen und wirklich alles visualisieren, damit man als Leser auf seine kosten kommt.

Sogar Menschen, die noch nie ein Wunder gesehen haben, können an Wunder glauben, Aza Ray. Sogar Menschen, die noch nie das Licht gesehen haben, Menschen, die man im Dunkeln gehalten hat, Menschen, die schneeblind geworden sind oder himmelsblind- selbst die können an fantastische Dinge glauben. Seite 355

Charaktere: Erzählt wird die Geschichte aus der Ich- Perspektive von Aza und manchmal wechselt man auch zu Jason. Aza ist alleine schon durch ihre Erkrankung ein ungewöhnliches Mädchen, aber auch eine Kämpferin. Ich mochte die Art, wie sie mit ihrem Schicksal umgeht und sich nicht unterkriegen lässt. Auf der Erde war sie mir sehr sympathisch. Dann in der Luft büßte sie ein paar Punkte ein, weil sie manches für meinen Geschmack zu sehr hinnahm bzw. merkte, dass da was nicht so stimmt, aber es zugelassen hat. Letztendlich passte es aber wieder. Jason hingegen ist mein Lieblingscharakter. Er ist ein unglaublich guter Freund und seine Ticks machten ihn mir noch sympathischer. Eine Szene, in der ein Krokodilskostüm eine Rolle spielt, brachte mich gleichzeitig zum Lachen und zum Schmelzen. Allgemein sind die meisten Charaktere eher speziell und nicht 0815.


Die Idee hinter der Geschichte hat mir gut gefallen, durch reale Bezüge bekommt sie einen schönen Touch. Doch in Magonia kam meine Fantasie an ihre Grenzen. Diesen speziellen Weltenentwurf muss man der Autorin aber trotzdem zugute halten. Sie kreieren Gewitterhaie und Fledermaussegel nur als kleines Beispiel. Sie bringt auch kritische Punkte, wie die zunehmende Umweltverschmutzung oder die Ausbeutung von Ressourcen mit ein, sowie das Thema Ausbeutung andere Lebewesen. Gerade zu Beginn geht es stark um das Sterben und die Akzeptanz, aber auch Familie und Freundschaft spielen eine Rolle.


Mein Fazit:
Ich weiß immer noch nicht recht, wie ich das Buch bewerten soll.
Die Idee der Geschichte und die verschiedenen Elemente waren toll.
Der Weltenentwurf sehr ungewöhnlich und die Charaktere speziell.
Doch trotz guter Beschreibungen der Autorin konnte ich mir nicht immer alles vorstellen.
Doch was ich mir vorstellen konnte, ergab ein Fantasie geladenes Kopfkino.
Auf den Nachfolger bin ich sehr gespannt.

Veröffentlicht am 09.04.2017

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DuMont Reise-Bildband Norwegen
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Da Norwegen ein heißer Anwärter für mein Urlaubsziel diesen Sommer ist, dachte ich mir mit diesem Bildband kann ich schon mal erste Eindrücke sammeln. Und dies ist durch die beeindruckende Bildauswahl ...

Da Norwegen ein heißer Anwärter für mein Urlaubsziel diesen Sommer ist, dachte ich mir mit diesem Bildband kann ich schon mal erste Eindrücke sammeln. Und dies ist durch die beeindruckende Bildauswahl auch gelungen.

Dies ist ein massiver Bildband mit 182 Seiten, es befindet sich auf jeder Seite ein Bild. Manchmal nehmen sie eine Doppelseite ein, somit kommt die wunderschöne Landschaft noch mehr zur Geltung z.b beim Weltnaturerbe dem Geirangerfjord. Zu jedem Bild gibt es einen kleinen Text bzw. eine Erklärung, was man da gerade sieht und evtl. noch ein paar Infos dazu. Aber der Text ist eher dezent gehalten, das Augenmerk liegt eindeutig bei den Bildern und diese sollen mehr für sich selbst sprechen. Die Qualität der Aufnahmen ist sehr gut, auch Details kann man erkennen. Allgemein ist die Qualität des Bildbandes sehr ansprechend. Sei es der massive Einband oder die schön dicken Seiten.

Aufgebaut ist der Bildband nach Region. Wir starten an der Südküste, über Oslo nach Westnorwegen, danach geht es nach Fjellnorwegen, Ostnorwegen und Telemark. Von Trondheim aus geht es dann nach Norrland und Lofoten bis zum hohen Norden. In den jeweiligen Kapiteln kann man nicht nur Bilder von der Landschaft bestaunen, sondern auch die einheimischen Tiere, traditionelle Bauten und aber auch moderne wie das Opernhaus in Oslo. Am Ende gibt es noch ein kleines Verzeichnis, Norwegen auf einen Blick, dort findet man noch Informationen zu den Städten / Regionen. Und ein paar Daten und Fakten zu der Geschichte von Norwegen.

Ein Highlight sind die ausklappbaren Bilder z.B die des kleinen Fischerdorfes Reine. Dort kann man die Ganze bracht der Landschaft auf Vier aneinandergereihten Bildern betrachten. Oder die Drei Bilder, die den Preikestolen zeigen.

Fazit:
Ihr interessiert euch für Norwegen oder schaut euch einfach gerne beeindruckende Bilder von fernen Orten an, dann kann ich euch diesen Bildband nur empfehlen.
Super Qualität und schöne Bilder.

Veröffentlicht am 09.04.2017

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Rache und Rosenblüte
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Band 1 der Dilogie, Zorn und Morgenröte hat mir mit kleinen Abstrichen gut gefallen, so war ich sehr auf den Nachfolger gespannt. Besonders nachdem Band 1 so böse geendet hat.

Wir sind wie eine Rose, ...

Band 1 der Dilogie, Zorn und Morgenröte hat mir mit kleinen Abstrichen gut gefallen, so war ich sehr auf den Nachfolger gespannt. Besonders nachdem Band 1 so böse geendet hat.

Wir sind wie eine Rose, die aufblüht, so werden wir für uns selbst klarer. Pos. 1269

Das Cover passt gut zum Vorgänger. Der Stil ist gleich geblieben und die Schnörkel gefallen mir, sowie die Farbe. Dieses Bullauge finde ich zwar immer noch nicht schön, aber zusammen schauen sie gut im Regal aus. Zu Beginn des Buches gibt es wieder eine Karte und die jeweiligen Kapitel tragen eine passende Überschrift und ein paar Symbole.

Zu Beginn hatte ich Probleme wieder in die Geschichte rein zu kommen. Band 1 ist zwar erst ein Jahr her, aber ich habe gut 50 Seiten gebraucht, bis ich angekommen bin. Und dann noch mal gut 50 Seiten, bis ich richtig abtauchen konnte. Von diesem Zeitpunkt aus war ich aber total gefesselt von der Handlung und wollte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Renée Ahdieh hat auch hier wieder einen eigenen und oft poetischen Schreibstil, dieser hat mit sehr gut gefallen. Es gab so einige Sätze, die ich mir unterstrichen habe und ich hoffe die Autorin verzaubert uns noch mit einigen anderen Werken.


In Band 1 mochte ich Shahrzad und ihre Art nicht so sehr. Ich weiß nicht, ob sie sich verändert hat oder ich mich. Auf jeden Fall mochte ich sie hier viel lieber, ihr loses Mundwerk nervte mich überhaupt nicht mehr. Die Aufeinandertreffen mit ihr und Chalid habe ich genossen. Ich mochte die beiden zusammen sehr gerne, die Gefühle der beiden kamen sehr gut bei mir an und ich habe förmlich das Feuer zwischen ihnen gespürt. Und da beide ein sehr hitziges Gemüt haben, kam es oft zu Funken. Beide sind Temperamentvoll und halten ihre Meinung nicht hinter dem Berg. Auch die Wortgefechte in Verbindungen mit den anderen Charakteren habe ich gerne gelesen.

Seine Worte waren Funken, die ins Feuer geworfen wurden. Seine Berührung war wie Feuer auf ihrer Haut. Pos. 2164

Die Entwicklungen zwischen den ganzen Charakteren fand ich interessant. Auch wenn es eine traurige Szene gab. Auch konnte mich die Autorin einmal so richtig überraschen. Es gibt auch wieder einen Magie Anteil, dieser war für mich aber nicht so greifbar. Das Setting in der Wüsten hat mir wieder sehr gefallen, ist es doch etwas anderes als normal.

Fazit:
Ein schöner Abschluss der Reihe.
Es hat zwar etwas gedauert, bis mich das Buch packen konnte, doch danach wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Shahrzad und Chalid haben mir zusammen sehr gefallen, wie sie sich gegenseitig anziehen und doch ihre unliebsamen Kommentare abgeben.
Das orientalische Setting war auch wieder super.