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Veröffentlicht am 28.07.2019

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Superman – Dawnbreaker
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Superman ist das 4. Buch aus der losen DC Superhelden Reihe. Ich war erst skeptisch, ob ich das Buch lesen sollte, da die Goodreads Bewertungen nicht sehr gut waren, aber da ich auch alle vorherigen Bände ...

Superman ist das 4. Buch aus der losen DC Superhelden Reihe. Ich war erst skeptisch, ob ich das Buch lesen sollte, da die Goodreads Bewertungen nicht sehr gut waren, aber da ich auch alle vorherigen Bände gelesen hatte, wollte ich diesen dann doch nicht missen, zum Glück.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass gerade das Buch über Superman mich aus dieser Reihe am meisten überzeugen würde. Eigentlich bin ich ja ein Batman Girl, Superman ist einfach zu perfekt, zu super. Aber trotzdem konnte mich das Buch ab der ersten Minute packen, ich war sofort in Smallville, bei Clark Kent und seinen Freunden. Gelesen habe ich es innerhalb von 2 Tagen, weil mich die Geschichte so fesseln konnte. Ich will nicht sagen, dass die Geschichte besonders innovativ war, aber trotzdem fand ich sie spannend erzählt. Nur gegen Ende Flaute die Spannung bei mir etwas ab.

Für mich war das Buch auch ein bisschen nostalgisch, weil ich früher sehr gerne die Serie Smallville gesehen habe und so hatte ich auch gleich ein tolles Kopfkino. Mir hat es gefallen, wie der Autor die Superman Aspekte mit eingebracht hat und wie auch schon bei den anderen Büchern der Reihe, befindet sich Superman noch am Anfang. Dies mochte ich besonders, da er manchmal wie ein großer Hund wirkte, der seinen Körper noch nicht richtig einschätzen kann. Total lieb und treu doof, aber auch ungeschickt und meint es nicht böse, wenn er vergisst, wie stark er ist und einen über den Haufen springt. So war Superman hier nicht zu perfekt für mich, da er immer wieder mit seiner Rolle gekämpft hat.

Und so hatte ich große Freude daran zu lesen, wie er sich langsam in seine Rolle einfindet und wie Clark zu Supermann wird. Auch wie der Autor das aktuelle Thema Immigration mit eingebracht hat, hat mir gefallen, natürlich hätte man es hier und dort noch besser ausbauen können, doch finde ich es für ein Jugendbuch, in dem es primär um einen Superhelden geht, so wie es war völlig in Ordnung. Wie gesagt, der Plot war nicht neu, aber trotzdem hat mir die Umsetzung gefallen und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Fazit:
Ich hätte es auch nicht gedacht, aber mein Lieblingsband der DC Superhelden Reihe.
Die Bewertungen sind eher durchschnittlich, doch mir hat das Buch sehr gefallen, deswegen, wenn es euch interessiert, bildet euch eure eigene Meinung.
Für mich stimmte sowohl der Plot, die Charaktere und auch der Spannungsaufbau.
Einzig am Ende Flaute der Lesesog etwas bei mir ab, deswegen "nur" 4,5 Weinlachgummis.

Veröffentlicht am 28.07.2019

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Spinnenfunke
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Die Elemental Assassin Reihe von Jennifer Estep gehört zu meinen Lieblingen. Die ehemalige Auftragsmörderin Gin, sowie ihre selbst gewählte Familie ist mir schon lange ans Herz gewachsen und so freue ich ...

Die Elemental Assassin Reihe von Jennifer Estep gehört zu meinen Lieblingen. Die ehemalige Auftragsmörderin Gin, sowie ihre selbst gewählte Familie ist mir schon lange ans Herz gewachsen und so freue ich mich auf jedes neue Abenteuer. Man könnte meinen, dass es bei Band 12 langsam langweilig wird, aber dem ist nicht so. Der Autorin fällt immer wieder etwas Neues ein und ich hatte das Gefühl, dass es hier besonders Spannend war, da die Situation rund um Gin und ihre Freunde zum Teil schon sehr brenzlig war....

Die Autorin wiederholt zwar immer wieder das Wichtigste, ein bisschen zum Leidwesen der Fans, die sich alles merken können^^. Aber ich würde trotzdem empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so einfach den besten Überblick hat.

Dieses Mal geht es wieder um die Tochter von Mab, die wir schon im letzten Band kennengelernt haben. Sie hat es auf Gin abgesehen, geht dabei aber eher mit Köpfchen als mit bloßer Kraft bzw. Magie vor. Sie spinnt Intrigen und zieht die Fäden zusammen, dabei hat sie aber vergessen, dass sie mit der Spinne spielt und Gin beherrscht dieses Spiel genauso gut, wenn nicht besser als Madeline. Dadurch, dass es meinem Empfinden nach aber deutlich gefährlicher für Gin zur Sache ging, wie in manchen Vorgängern, empfand ich Band 12 als äußerst spannend.

Gin ist für mich nach wie vor eine tolle Protagonistin, sie ist stark und geht ihren Weg. Sie braucht keinen Mann an ihrer Seite, der sie rettet, was eine erfrischende Abwechselung ist. Aber trotzdem kann sie auf Owen vertrauen, seufzt Owen, auch in diesem Band beweist er wieder seine Qualitäten, auch wenn er leider nur kurz vorkommt.

Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf den Nächsten Band, da es eine spannende Entwicklung gab und man sich fragt, wie wird Gin wohl damit umgehen.

Fazit:
Ein neues Abenteuer von Gin und ihrer selbst gewählten Familie.
Ich liebe die Reihe und auch Band 12 lässt da nicht nach, es war wie gewohnt spannend und besonders gefallen hat mir, dass es wirklich brenzlig wurde.
Nun freue ich mich schon auf den Nächsten Band.

Veröffentlicht am 28.07.2019

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Hades' Hangmen - Rider
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Ich mag die Hades' Hangmen Reihe unheimlich gerne, Band 1 war ein Highlight für mich und auch die Geschichte von Flame hat mich tief bewegt. Als ich gelesen habe, dass auch Rider seine eigene Geschichte ...

Ich mag die Hades' Hangmen Reihe unheimlich gerne, Band 1 war ein Highlight für mich und auch die Geschichte von Flame hat mich tief bewegt. Als ich gelesen habe, dass auch Rider seine eigene Geschichte bekommt, habe ich mich sehr gefreut. Ich mochte ihn nämlich schon in Band 1. Noch eins vorweg, die Reihe baut aufeinander auf und sollte in der richtigen Reihenfolge gelesen werden und da es sich hier um Band 4 handelt, kann die Besprechung Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten.


Ich fand Rider / Cain schon in Band 1 interessant und war sehr gespannt auf seine Geschichte. Bis jetzt standen immer die Frauen der Sekte im Fokus und wie sie unter dem Leben dort leiden mussten, hier erfahren wir nun, wie es Cain dabei ging. Wie es für ihn war, völlig isoliert aufzuwachsen, nur mit seinem Zwillingsbruder, der gelinde gesagt, kein netter Mensch ist. Dieser ist seine einzige Bezugsperson und man merkt im Verlauf deutlich, wie Rider Muster erkennt und versucht auszubrechen.


Dann gibt es noch Harmony sie ist in der Zelle neben Rider eingesperrt und so lernen sie sich kennen. Über sie mag ich gar nicht so viel schreiben, nur so viel, sie ist den Frauen aus den vorherigen Bänden sehr ähnlich.


Leider hat mir dieser Band nicht so gut gefallen, vielleicht lag es daran, weil er mehr in der Sekte und nicht so bei den Bikern spielte. Mein größer Kritikpunkt sind aber die Plot Twists, die ich einfach zu viel fand. Da passierte so einiges und ich fand es in der Summe leider unrealistisch und auch manches andere unlogisch. Ich hatte das Gefühl, manches wurde so hingedreht, damit es für die Story passt.


Mit der Lovestory konnte ich leider auch nicht so mit fiebern. Irgendetwas fehlte mir da. Es gab durchaus starke Szenen zwischen den beiden, aber so wirklich mit dem Herzen war ich nicht dabei. Dafür habe ich eine Szene gefeiert, nämlich als Harmony von Freiheit spricht und infrage stellt, ob sie denn nun, bei den Bikern wirklich freier ist, denn sie erinnern die Regeln und wie wenig die Frauen zu sagen haben doch eher an das Leben in der Sekte. Dass die Autorin diesen Aspekt eingebracht hat, hat mir gefallen.

Veröffentlicht am 28.07.2019

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Tears of Tess - Buch 3
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Ich habe mich so sehr auf Band 3 der Tears of Tess Reihe gefreut, Band 1 war damals ein richtiges Highlight für mich und auch Band 2 konnte mich überzeugen, also dachte ich, es würde so toll weiter gehen, ...

Ich habe mich so sehr auf Band 3 der Tears of Tess Reihe gefreut, Band 1 war damals ein richtiges Highlight für mich und auch Band 2 konnte mich überzeugen, also dachte ich, es würde so toll weiter gehen, dem war aber leider nicht so.

Die Geschichte von Tess und Q mag ich sehr. Besonders ihn finde ich unheimlich Interessant, wie man langsam immer mehr von ihm entdeckt, hinter die Fassade blickt und merkt, was für ein Mensch er wirklich ist. Und auch Tess mag ich, sie hat sich sehr Entwickelt und es ist absolut verständlich, dass es ihr in Band 3 schlecht geht. Die Ereignisse aus Band 2 nagen immer noch an ihr, sie hat Albträume, kommt einfach nicht mit dem klar, was ihr passiert ist. Und Q fühlt sich hilflos, sie ist bei ihm und trotzdem nicht wirklich da, er möchte sie beschützen und seine Tess zurückholen, aber weiß nicht wie.

Leider fand ich die Geschichte etwas langatmig, es passiert, was die Handlung angeht nicht wirklich viel. Es dreht sich sehr viel um die beiden Protagonisten, um ihre Gefühle und Gedanken. Dies ist bis zu einem Gewissen Punkt völlig in Ordnung, aber mir fehlte da einfach die Spannung, das vorankommen in der Geschichte. Ich habe gelesen und gelesen und irgendwie war ich bzw. die Protagonisten immer noch an dem gleichen Punkt wie vor 100 Seiten. Vielleicht waren es an sich auch einfach zu viele Seiten oder zu lange Kapitel.

Pepper Winters hat einen tollen Schreibstil, manchmal richtig poetisch und mit vielen Metaphern, dies hat dazu beigetragen, dass ich das Buch trotzdem zügig lesen konnte. Und auch, dass man sich als Leser sehr gut in die beiden hinein fühlen kann. Man versteht und fühlt mit ihnen mit und das sind nicht immer schöne Gefühle. Auch gab es wieder ein paar erotische Szenen, die wie gewohnt klasse beschrieben waren, doch dominieren sie die Geschichte nicht.

Gegen Ende wurde es dann auch nochmal spannend und ich fand, die Dynamik der Geschichte hat sich geändert. Deswegen hoffe ich wirklich sehr, dass es dann bei Band 4 so weiter gehen wird.

Fazit:
Leider ein bisschen enttäuschend, aber vielleicht habe ich auch zu viel Erwartet, zählt Band 1 ja zu meinem Festa Dark Romance Lieblingen.
Die Geschichte kommt nicht so recht in Gang und ich fand sie zum Teil langatmig.
Der Schreibstil, die Beschreibungen und die Charaktere mochte ich wieder sehr, aber mir fehlte die Handlung.
Nun bin ich sehr gespannt auf den Abschluss der Reihe.


Veröffentlicht am 28.07.2019

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Throne of Glass – Herrscherin über Asche und Zorn
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Da ist es endlich, das Finale von Throne of Glass, über hunderte von Seiten haben wir mit den Charakteren mitgefiebert und da gab es einige zum Mitfiebern, so habe ich das Buch mit einem lachenden und ...

Da ist es endlich, das Finale von Throne of Glass, über hunderte von Seiten haben wir mit den Charakteren mitgefiebert und da gab es einige zum Mitfiebern, so habe ich das Buch mit einem lachenden und auch einem weinenden Auge gelesen, da ich wusste, am Ende heißt es Abschiednehmen und darin war ich noch nie sonderlich gut.

Ich weiß gar nicht recht, wo ich anfangen soll. Eigentlich könnte ich mich ganz kurzfassen und einfach schreiben, wenn ihr die Reihe noch nicht gelesen habt, dann lest sie! Sie ist genial und wenn ihr bis Band 6 gelesen habt, dann werdet ihr doch sicherlich auch Band 7 lesen wollen, oder?
Da es sich hier um eine Besprechung zu Band 7 der Throne of Glass Reihe handelt, kann diese minimale Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten.

Da ich kurz davor Band 5 und 6 gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte zu kommen, nein, ich war noch voll in der Welt und ganz wild darauf weiterzulesen. So habe ich das Buch, obwohl es nicht gerade schlank ist, in kürzester Zeit verschlungen. Da die Geschichte wie gewohnt aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, wollte ich immer weiter lesen, um zu meinen Lieblingen zu kommen. So gab es für mich leider auch ein paar Kapitel, die ich nicht ganz so spannend fand und die für mich gerne auch ein bisschen kürzer hätten ausfallen können. Dies ist mir aber nur minimal negativ beim Lesen aufgestoßen.

Meine absoluten Lieblinge waren Dorian und Manon, so hätten sie für mich gerne auch noch mehr vorkommen können und ich hoffe ja inbrünstig auf ein Spin Off mit den beiden. Aber auch viele andere Charaktere fand ich interessant, es gibt ja so viele, da ist für jeden was dabei^^

Trotz, dass ich nun schon ein paar Bücher, okay, alle in deutsch erschienen Bücher von Sarah J. Maas gelesen hatte, konnte sie mich in diesem Band noch überraschen. Man glaubt es kaum, aber sie Zaubert immer wieder tolle Plot Twist aus dem Ärmel. Manches war mir ein bisschen zu viel, aber das ist Meckern auf hohen Niveau.

Wie gesagt, das Buch ist alles andere als dünn, aber ich hätte am Ende trotzdem noch gerne weiter gelesen. Bei manchen Reihen denkt man ja, gut das sie vorbei sind, die Story war nicht mehr das Wahre. Dem war hier aber nicht so, ich hätte da gerne noch von weiteren Abendteuern der Truppe gelesen. Vermutlich auch, weil sie mir über diese vielen Bücher so ans Herz gewachsen sind.

Fazit:
Ganz ganz großes Kino.
Ein geniales Finale für ein tolles Fantasy Epos.
Trotz der vielen Seiten, habe ich es in kurzer Zeit verschlungen und das Abschiednehmen viel am Ende schwer.
Eine Reihe, die sich auf jeden Fall lohnt, auch wenn man wie ich, mit der Protagonistin nicht so klar kommt, dafür gibt es mit der Zeit noch so viele andere tolle und interessante Charaktere.
Wirklich Schade, dass es jetzt vorbei ist.