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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2019

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Soulmates: Ruf des Schicksals
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Er sucht die fehlende Hälfte seiner Seele. Doch Traum und Wirklichkeit passen nicht immer zusammen.

Seit er denken kann, fiebert Chayton dem Zusammentreffen mit seiner Traumgefährtin entgegen – schließlich ...

Er sucht die fehlende Hälfte seiner Seele. Doch Traum und Wirklichkeit passen nicht immer zusammen.

Seit er denken kann, fiebert Chayton dem Zusammentreffen mit seiner Traumgefährtin entgegen – schließlich muss es für ihn als Werwolf irgendwo eine geben. Und auf die lohnt es sich, zu warten!
Sein Leben nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als aus der Gefährtin plötzlich ein Gefährte wird. Und dieser schwebt auch noch in höchster Gefahr…

Kurzmeinung

Ich war wirklich sehr gespannt auf diese Geschichte, besonders da ich total Lust auf eine Gestaltenwandler Geschichte hatte und bis dato nur zwei Stück im m/F Bereich gelesen habe.

Ich hatte dann ein bisschen Probleme mit dem Schreibstil und mit manchen Formulierungen, auch waren manche Dinge einfach nicht so schlüssig und logisch. Sei es das Verhalten kurz nach einer Gehirnerschütterung und wie einfach man ein neues teures Auto kaufen kann. Mir fehlte da manchmal die schlüssige Erklärung, einfach das Hinten dran.

Aber davon abgesehen mochte ich die Geschichte. Die beiden Protagonisten waren mir sympathisch und auch wenn ich denke, dass man aus der Geschichte noch mehr hätte machen könnten, hat sie mir trotzdem gefallen.

Veröffentlicht am 08.05.2019

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Bitte nicht öffnen 1: Bissig!
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»Bitte nicht öffnen!« steht auf dem geheimnisvollen Päckchen, das Nemo bekommt. Nemo macht es natürlich trotzdem auf ... und dann passieren drei Dinge: 1. Eine Plüschfigur springt heraus, ein verfressener ...

»Bitte nicht öffnen!« steht auf dem geheimnisvollen Päckchen, das Nemo bekommt. Nemo macht es natürlich trotzdem auf ... und dann passieren drei Dinge: 1. Eine Plüschfigur springt heraus, ein verfressener Yeti-Ritter namens Icy-Ice-Monsta! 2. Draußen schneit es – und das mitten im Sommer! 3. Der Yeti wird groß. Zweieinhalb Meter groß! Während die Kleinstadt Boring in Schnee und Eis versinkt, kommen Nemo und seine Freunde ordentlich ins Schwitzen. Denn wie, bitte schön, versteckt man einen Yeti? Ein turbulenter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.Band 1 der Kinderbuch-Bestsellerserie - endlich im Taschenbuch!Bisher erschienen:Bitte nicht öffnen: Bissig! (Band 1)Bitte nicht öffnen: Schleimig! (Band 2)Bitte nicht öffnen: Durstig! (Band 3)

Kurzmeinung

Band 2 und 3 hatte ich schon vor einer Weile gelesen und nun kam ich endlich dazu auch Band 1 zu lesen. Der Aufbau der Bücher ist ja immer ähnlich und das mit Schleimi wird wohl mein Favorit bleiben, einfach weil ich ihn so süß fand. Der Yeti hier hatte aber auch was.

Besonders die Zeichnungen haben mir gefallen, der Illustrator macht seinen Job echt gut. Auch die Geschichte ist schön, für die Zielgruppe bestimmt nochmal spannender als für mich als Erwachsene. Aber auch als Erwachsene habe ich es gerne gelesen und hat mich nicht gelangweilt.

Veröffentlicht am 01.05.2019

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Wenn Donner und Licht sich berühren
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Brittainy C. Cherry gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ihre Bücher stehen für mich für viel Gefühl und Poesie zwischen den Seiten. Sie zerbrechen einen, setzten einen aber auch wieder zusammen. ...

Brittainy C. Cherry gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ihre Bücher stehen für mich für viel Gefühl und Poesie zwischen den Seiten. Sie zerbrechen einen, setzten einen aber auch wieder zusammen. So auch hier.

Jasmine möchte nur eins, es ihrer Mutter recht machen. Diese lebt durch ihre Tochter, den eigenen Traum von einer großen Karriere musste sie auf geben als sie schwanger wurde, so versucht sie nun ihre Tochter auf Teufel komm raus zum Star zu machen. Ob Jasmine dies überhaupt möchte, ist nebensächlich.
Elliotte, ach Elliotte er hat mir echt das Herz gebrochen. Er ist ein lieber Kerl, gibt nicht auf, auch wenn ihm die S*** bis zum Hals steht. Er trägt eine Brille und eine Zahnspange, ist groß und dünn, außerdem stottert er, ist liebenswürdig und hilfsbereit und setzt sich für die Menschen ein, die ihm wichtig sind. So wird er zum perfekten Mobbingopfer für die Jungs auf der Highschool. Bei einigen Szenen wäre ich so gerne ins Buch gesprungen und hätte ihn beschützt.

"In meiner Familie geben wir einander in guten oder schlechten Zeiten einen Schlüssel.
Er soll uns daran erinnern, dass wir immer einen Ort haben, an dem wir zu Hause sind, was auch geschieht."
Seite 126

Jasmine und Elliotte, er der in der Schule immer fertig gemacht wird, sie das wunderschöne neue beliebte Mädchen. Beide sind mehr, als der erste Blick vermuten lässt. Wie die beiden zusammen agieren ist Zucker und wärmt einem das Herz. Elli hat trotz dem was ihm täglich in der Schule passiert so eine enorme innere Stärke, die ich nur bewundern kann.

Die Musik spielt eine wichtige und große Rolle in dem Buch, ich selbst bin unmusikalisch, doch die Gefühle die hier über und mit der Musik transportiert wurden, haben mich trotzdem bewegt. Fast war es so, als würde ich die beiden singen und spielen hören beim Lesen.

Allgemein konnte mich das Buch sehr bewegen. Es gab einige emotionale Stellen und wer die Bücher von Brittainy C. Cherry kennt, weiß wie toll sie schreiben kann. Sie hat einen so flüssigen, aber auch poetischen Schreibstil. Es sind nicht einfach nur Worte, es sind Gefühle die einem förmlich entgegenspringen beim Lesen.

"Es störte mich ein wenig, dass ich in den Geschichten andere Menschen das Monster sein sollte.
Ich wollte nicht der Böse sein.
Alles, was ich wollte - alles was ich immer gewollt hatte -,
war, der Held einer Geschichte zu sein..."
Seite 205

Zur Geschichte möchte ich gar nicht zu viel verraten, da ich nicht spoilern möchte. Ich fand sie sehr schön und stimmig. Bewegend und fesselnd. Langweilige kam beim Lesen keine auf. Ich mochte auch die Nebencharaktere sehr, so zum Beispiel den besten Freund von Elliotte, jeder sollte so einen Freund haben, er ist klasse, wie er sich immer um Elli kümmert. Und auch den Stiefvater von Jasmine habe ich in mein Herz geschlossen, wie könnte man auch nicht, so gut wie er sich um Jasmine kümmert und so liebenswert wie er ist.

Fazit:
Die Lovestory um Elli und Jazz hat mich völlig in ihren Bann gezogen.
Wie gewohnt poetisch und ausdrucksstark erzählt uns Brittainy C. Cherry die Geschichten der beiden.
Musik spielt eine wichtige Rolle in dem Buch und ich konnte diese Liebe zur Musik förmlich spüren, fast so, als würde ich den beiden beim Spielen zuhören.
Ernste und wichtige Themen wie Mobbing und Slutshaming kommen vor, aber auch noch andere, die ich aus Spoiler gründen unerwähnt lasse.

Veröffentlicht am 01.05.2019

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Der Schwarze Thron 3 - Die Kriegerin
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Mir hat Band 1 der Reihe richtig gut gefallen und von Band 2 war ich dann etwas enttäuscht, besonders über das Ende. So war ich natürlich sehr gespannt auf Band 3. Hier habe ich besonders auf mehr Hintergrund ...

Mir hat Band 1 der Reihe richtig gut gefallen und von Band 2 war ich dann etwas enttäuscht, besonders über das Ende. So war ich natürlich sehr gespannt auf Band 3. Hier habe ich besonders auf mehr Hintergrund Infos gehofft, die ich in den Vorgängern schmerzlich vermisst habe.

Vorsicht dies ist die Besprechung zu Band 3, diese enthält Spoiler zu Band 1 und Band 2

Da fast 1 1/2 Jahre zwischen Band 2 und Band 3 lagen, hatte ich am Anfang etwas Probleme wieder in die Geschichte zu finden. Ich wusste zwar noch grob, was passiert ist, aber die Feinheiten fehlten mir. Am Anfang des Buches gibt es wieder ein Personenverzeichnis, welches hilfreich war und eine schöne Karte.

Katharine sitzt nun auf dem Thron und glaubt ihre Schwestern tot. Sie hat alles was sie je wollte, doch wird ihr der Einstieg in ihre Amtszeit nicht leicht gemacht. Das Volk mag sie nicht, dafür gibt es viele Gründe, doch reicht es den meisten schon, dass sie eine Giftmischerin ist. Wenn die nur wüssten. Die toten Königinnen, die einen Platz in Katherine gefunden haben, sind ein Fluch und ein Segen zu gleich für sie, die Frage ist nur, wie lange sich da die Waage halten wird....

Den Handlungsstrang um Katherine fand ich sehr interessant und er war mir einer der liebsten, hier passierte immer wieder etwas und ich mochte auch ihre Entwicklung. Die Geschichte schwankte auch immer wieder zu Jules, diese Kapitel fand ich leider nicht sehr spannend. Ich mochte sie einfach nicht so und die ganze Geschichte um sie rum gefiel mir nicht. Da war ich dann lieber bei den beiden Schwestern auf dem Festland mit dabei. Auch wenn zunächst nicht viel passiert, fand ich es trotzdem spannend, den Alltag von Arsinoe und Mirabella zu verfolgen, da es schon eine starke Umstellung für die beiden war. Als das noch eine mysteriöse Person auftaucht, fand ich es richtig spannend.

So gab es wie gewohnt mehrere Handlungsstränge, doch konnten mich nicht alle gleichwohl fesseln. Die wo mich interessiert haben, haben aber dafür gesorgt, dass ich am Ball bleibe. Die Handlung an sich fand ich auch ok. Besonders die Sache mit dem Nebel war sehr geheimnisvoll und hat mich an eine King Novelle denken lassen. Doch habe ich in diesem Band darauf gehofft, dass man mehr über die Insel erfährt, warum die Dinge so laufen wie sie laufen und da wurde für mich leider auch in Band 3 zu wenig aufgeklärt. Es werden zwar Geheimnisse gelüftet. Aber nicht die, die ich mir wünschen würde, mir fehlte da manchmal die tiefe.

Das Ende, macht mich dann aber doch sehr neugierig auf den nächsten Band. Auch wenn ich wegen den Geschehnissen immer noch etwas traurig bin. Ich hoffe wirklich, dass dann das Finale mehr Licht ins Dunkle bringt.

Fazit:
Für mich leider der schwächste Band der Reihe.
Das Buch war nicht schlecht, doch konnten mich nicht alle Handlungsstränge durchgehen fesseln und manches erscheint mir ohne ausreichende Erklärung einfach als nicht so logisch.
Ich hoffe nun sehr, dass Band 4 noch mal so richtig durchstartet.
3,5 Sterne

Veröffentlicht am 01.05.2019

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Mirage - Die Schattenprinzessin
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Science-Fiction meets 1001 Nacht, die Mischung aus Orient und Galaxien hörte sich sehr interessant an. Doch leider konnte mich die Umsetzung dann nicht völlig überzeugen.

Zunächst gibt es eine sehr schöne ...

Science-Fiction meets 1001 Nacht, die Mischung aus Orient und Galaxien hörte sich sehr interessant an. Doch leider konnte mich die Umsetzung dann nicht völlig überzeugen.

Zunächst gibt es eine sehr schöne Karte, die ich mir im Verlauf der Handlung auch öfters angeschaut habe. Was ich aber wirklich auch gebraucht hätte, wäre ein Glossar gewesen. Ich hatte am Anfang starke Probleme mit den Namen, den Eigenbegriffen und allgemein mit der ganzen Geschichte und den Verwandtschaftsgraden. Ich glaube, hier ist es hilfreich, wenn man gar nicht erst versucht sich alles zu merken. Ich versuche bei so was immer, alles abzuspeichern, damit ich es auch wirklich verstehe, hier hat es aber nur dazu geführt, dass ich Probleme hatte mich völlig auf die Geschichte einzulassen.

Amani gehört zu einem unterdrückten Volk, gerade hatte sie ihre Zeremonie zum Erwachsen werden und dann wird sie auf einmal entführt. Was mit ihrer Familie passiert ist bleibt unklar und sie wird verschleppt und in das Königshaus gebracht. Dort soll sie die Rolle der gehassten Prinzessin einnehmen, um diese auf offiziellen Veranstaltungen zu verdrehten. Dies ist alles andere als einfach und noch schwieriger wird es, als Amani auch dem Verlobten von Prinzessin Maram, Idris etwas vorspielen muss. Denn dieser ist äußert attraktiv und auch scharfsinnig.

Amani mochte ich zunächst, doch habe ich ein bisschen ihrem Kampfgeist vermisst, als sie im Palast ankam. Und auch fand ich es etwas komisch, dass ihre Familie lange nicht thematisiert wurde. Ich will nicht sagen, dass sie mir mit der Zeit unsympathisch wurde, sie war mir eher egal. Manche Entscheidungen von ihr konnte ich nicht so nachvollziehen. Man liest zwar ständig aus der Sicht von Amani, aber was so wirklich in ihr vorgeht, ein paar innere Monologe, haben mir gefehlt.

Idris fand ich interessant, doch blieb er eher blass. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass es auch ein paar Kapitel aus seiner Sicht gibt. Ich glaube, das hätte ihm gut getan.

Leider kam für mich kaum Spannung auf, erst gegen Ende gab es für mich ein paar spannende Momente und am Anfang, dazwischen plätscherte die Geschichte so vor sich hin. Die Idee mit dem orientalisch angehauchten Welttraum Setting finde ich richtig toll und war dann doch etwas über die Umsetzung enttäuscht. Für mich muss ein Buch nicht viel Action haben, um mich zu fesseln, hier fehlte mir wohl einfach der besondere Funke.

Fazit:
Ich will nicht sagen, dass die Geschichte schlecht war, sondern eher, sie war nicht meins.
Die Idee mit dem orientalisch angehauchten Welttraum Setting finde ich richtig toll.
Auch die Story an sich, mit der Doppelgängerin und dem verbotenen Prinzen.
Doch irgendwie scheiterte es dann an der Umsetzung für mich.
Ich empfand die Geschichte nur am Anfang und gegen Ende als spannend.
Amani war mir zwar nicht unsympathisch, aber wirklich ans Herz ging sie mir auch nicht.