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Veröffentlicht am 09.01.2018

Highlight

Full Circle - Vereint
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Full Circle ist Band 2 der Borken Pieces Reihe von Riley Hart. Es wird zwar noch einen weiteren Band geben, aber in diesem geht es um Ben, einen Freund von Tristan. Somit ist dies sozusagen der Abschlussband, ...

Full Circle ist Band 2 der Borken Pieces Reihe von Riley Hart. Es wird zwar noch einen weiteren Band geben, aber in diesem geht es um Ben, einen Freund von Tristan. Somit ist dies sozusagen der Abschlussband, indem es um Jaz, Teo und Tris geht. Da ich vermute, sie werden im 3. Band wenn überhaupt nur eine kleine Rolle spielen. Da es sich hier um den 2. Band handelt, gibt es spoiler für Band 1, aber nur solche, die auch schon im Klappentext zu Band 2 auftauchen. Man sollte aber auf jeden Fall Band 1 vorher gelesen habe, da die beiden Bücher direkt aufeinander aufbauen.

Das Cover passt schön zum 1. Band, auch wenn ich es nicht so wunderschön finde, passt es doch zur Geschichte und ist stimmig. Mit dem Titel konnte ich zuerst nicht so viel Anfang, umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dann hinter die tiefere Bedeutung gekommen bin. Und ich muss sagen, die Titel Auswahl zuerst Broken Pieces und nun Full Circle gefällt mir außerordentlich gut.

Ich muss gestehen, nach dem schönen Ende in Band 1, welches man auch gut so stehen lassen könnte. War ich mir unsicher, ob ich noch Band 2 lesen möchte, weil ich Angst hatte, es würde die Geschichte kaputtmachen. Zum Glück war meine Angst unbegründet und ich bin sehr froh weiter gelesen zu haben.

Wie auch schon in Band 1 gibt es immer wieder Zeitsprünge, so vergehen Wochen zwischen einzelnen Szenen. Was mir sehr gut gefallen hat, endlich mal eine Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt. Der Fokus der Handlung liegt zu Beginn und auch im Verlauf der Handlung sehr stark auf der Beziehung der drei Männer untereinander. Alle drei haben sie zusammengefunden, zerbrochene Teile, die nun ein ganzes Bilden, einen vollen Kreis. Doch ist das alles nicht so einfach. Eine Beziehung, die aus drei Teilen besteht ist eine Herausforderung. Dazu kommen noch die Altlasten der Protagonisten.

Vielleicht waren sie immer noch Problemfälle,
aber in seinen Augen waren sie perfekt.
Seite 100

Tristan, der zerbrochene Anwalt, der einfach nicht mit seiner Vergangenheit fertig wird und nicht ertragen kann, was er getan hat um sich und seine Mutter zu schützen. Mateo, das ehemalige Bandenmitglied auf Bewährung, der genauso mit seiner Vergangenheit kämpft und das Blut förmlich an seinen Händen spüren kann. Und dann noch Josiah, der auf den ersten Blick der schwächste von ihnen ist, aber mit seinem Optimismus und willensstärker die Teile zusammenhält.

Alle drei mochte ich unglaublich gerne. Ich kann nicht behaupten, den einen oder anderen lieber zu mögen. Und wie sie zusammen agiert haben fand ich einfach toll. Da gab es so viele emotionale Momente, die mich berührt haben. Aber auch einige heiße Szenen. Noch dazu eine unterschwellige Spannung, weil man als Leser weiß, irgendwas wird passieren, Teos Vergangenheit wird ihn einholen, man weiß nur nicht wann und wie groß der Schaden sein wird. Da habe ich am Ende richtig mitgefiebert und stark auf ein Happy End gehofft. Muss aber sagen, dass mir das Ende zu schnell ging. Die Lösung des Konflikts ergab zwar Sinn und wenn man den Hintergrund der Protagonisten betrachtet, war es auch schlüssig. Aber trotzdem war ich nicht ganz zufrieden damit, weil es für mich einfach zu glatt lief und auch gerade im Hinblick auf Teo, hätte ich mir nochmal ein Kapitel aus seiner Sicht gewünscht.

Davon abgesehen empfand ich das Buch als sehr realistisch, nicht unbedingt, was die Handlung angeht, aber bei den Gefühlen. Diese kamen bei mir als Leser unglaublich gut an. Als zum Beispiel Tristan zu Mateo sagte, du gehörst auch zu mir, war auch ich so gerührt. Auch fand ich den Umgang mit den Problemen der Charakter gut gemacht. Es wird darauf eingegangen, dass es nicht gesund ist, sein Glück und Selbstwertgefühl nur von anderen Menschen / dem Partner abhängig zu machen. Sondern dass man auch erst mal mit sich selbst klarkommen muss. Auch etwas, was ich oft in anderen Liebesgeschichten vermisse. Dies und die ganzen Probleme haben die Geschichte für mich sehr real und authentisch gemacht, auch wenn die Liebesgeschichte zwischen diesen drei Männern wohl alles andere als gewöhnlich ist.


Fazit:
Tristan, Mateo und Josiah.
Drei Zerbrochene Teile, die durch ihre Ecken und Kanten einen vollen Kreis bilden.
Vielleicht nicht perfekt für andere, aber doch für sie drei.
Wieder Wow.
Band 1 war ein Geheimtipp von mir und auch Band 2 konnte mich überzeugen.
Für mich eine sehr emotionale Geschichte, im Fokus steht die Beziehung der drei Männer untereinander, aber auch die äußeren Einflüsse.
Dies erzählt die Autorin sehr authentisch und mit viel Gefühl, aber auch die heißen Szenen bleiben nicht aus.
Eine Richtig tolle Geschichte, die ich bestimmt noch mal lesen werde.

Veröffentlicht am 29.12.2017

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Throne of Glass – Celaenas Geschichte
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Endlich gibt es alle 5 Kurzgeschichten auch in einem Band. Und wie auch schon bei den Taschenbuch Ausgaben, wurde das wunderschöne original Cover übernommen. Die Geschichten spielen alle vor dem ersten ...

Endlich gibt es alle 5 Kurzgeschichten auch in einem Band. Und wie auch schon bei den Taschenbuch Ausgaben, wurde das wunderschöne original Cover übernommen. Die Geschichten spielen alle vor dem ersten Band, Die Erwählte. Nun ist die Frage, sollte man die Vorgeschichten lesen, bevor man sich Band 1 widmet oder doch lieber erst später? Ich habe bevor ich die Reihe angefangen habe vor Jahren die erste Kurzgeschichte gelesen und konnte mit Celaena und ihrem Verhalten kaum etwas anfangen. Sie erschien mir für ihr alter viel zu überheblich und arrogant. Doch zum Glück habe ich dieser genialen Reihe trotzdem eine Chance gegeben.


Ich bin die größte Assassinin der Welt
Ich habe vor niemanden Angst
Seite 29

Und dann dieses Mal auch die anderen Kurzgeschichten gelesen, in denen Celaena dann auch sympathischer wird. Ich würde empfehlen diese Novellen Sammlung vor Band 4 zu lesen, da in diesem Band einige Dinge aufgegriffen werden, die hier näher behandelt werden. Man kann auch gut mit den Geschichten in die Welt von Throne of Glass starten, man darf sich dann nur nicht von Celaena abschrecken lassen. Ich finde, sie ist ein besonderer Charakter, der nicht jedem gefällt.

Es gibt insgesamt 5 Kurzgeschichten, die direkt aufeinander aufbauen. Das Ganze erschien mir eigentlich mehr wie ein gewöhnliches Buch, da die Geschichten teilweise ohne Unterbrechung weiter gehen, sodass der Eindruck geweckt wurde, man würde eine ganz normale Geschichte lesen. Doch hatte jede Geschichte ihren Spannungsborgen und zum Teil auch unterschiedliche Kulissen. So fand ich die Geschichte bei den schweigenden Assassinen in der Wüste sehr spannend. Allgemein hat es mir große Freude bereitet, mehr über Celaenas Vergangenheit zu lesen. Aber nicht nur Freude, da ich schon die anderen bis dato in deutsch erschienen 4 Bände gelesen habe, wusste ich wie die Geschichte enden wird. Was ich zum Teil als sehr grausam empfunden habe. Besonders die zwei letzten Geschichten fand ich sehr spannend zu lesen, da man dort mehr über Celaena und Sam erfährt und über den Meister der Assassinen.

Ich möchte niemanden spoilern, der die Reihe noch nicht gelesen hat. Aber wer zumindest schon Band 1 gelesen hat, wird wissen was ich meine. Und diese Geschichte mit diesem Wissen im Hinterkopf zu lesen, war nicht gerade leicht. Gegen Ende wechselten sich Trauer und Wut bei mir ab. Und evtl. habe ich auch ein bisschen feuchte Augen bekommen. Was soll ich sagen, die Sarah J. Mass Charaktere gehen mir einfach ans Herz.

Mein Name ist Celaena Sardothien
und ich werde keine Angst haben
Seite 478

Also sollte man die Geschichten lesen, wenn man schon die anderen Bände gelesen hat? Ja ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen, da man so doch einiges Neues erfährt und Celaena auch besser verstehen kann. Auch kommen Charaktere vor, die auch im weiteren Verlauf vorkommen werden, sodass man ihr Verhältnis zu Celaena dann besser verstehen wird.

Wann sollte man diese Kurzgeschichtensammlung am Besten lesen?
Ich würde sagen auf jeden Fall wenn möglich vor Band 4. Man kann damit aber auch gut in die Reihe starten, wenn man sich von Celaenas Verhalten in der ersten Geschichte nicht abschrecken lässt. Ansonsten finde ich, kann man sie auch gut nach Band 1 oder 2 lesen, sodass man schon etwas in die Welt abtauchen konnte und nicht alles so fremd ist. Und man zum Beispiel auch die Sache mit der Magie besser versteht.

Fazit:
Celaenas Geschichte endlich auch als Taschenbuch.
Die Kurzgenschichtensammlung hat mir sehr gut gefallen, man erfährt einiges von ihrer Vorgeschichte und kann rückblickend ihr Verhalten dann auch besser verstehen.
Auch lernt man schon einige Charaktere kennen, die dann später mehr Bedeutung bekommen.
Und um einen trauert mein Herz.
Jede Geschichte hat ihren Spannungsbogen und doch erschien es mir mehr wie ein Buch, da die Geschichten alle aufeinander aufgebaut sind.
Wer die Throne of Glass Reihe liebt, sollte auch diese Geschichten lesen.

Veröffentlicht am 29.12.2017

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Glanz der Dämmerung
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Glanz der Dämmerung ist Band 3 der Götterleuchten / Titan Reihe. Deswegen könnten sich in meiner Rezension auch ein paar Spoiler verstecken, wenn man Band 1 und 2 noch nicht gelesen hat. Außerdem ist dies ...

Glanz der Dämmerung ist Band 3 der Götterleuchten / Titan Reihe. Deswegen könnten sich in meiner Rezension auch ein paar Spoiler verstecken, wenn man Band 1 und 2 noch nicht gelesen hat. Außerdem ist dies nicht der Abschlussband der Reihe, es wird noch einen 4. Band geben.

Nach den Geschehnissen am Ende von Band 2 war ich sehr gespannt auf Band 3. Besonders da sein Vorgänger mich nicht so recht überzeugen konnte und erst gegen Ende so richtig spannend wurde. Und so spannend ging es dann auch zu Beginn von Band 3 weiter. Über so viel Action und Spannung zu Beginn der Handlung war ich ganz überrascht. In Band 1 und auch Band 2 ging es mir zu sehr um die sexuelle Spannung zwischen Seth und Josie und endlich kam die Handlung schon zu Beginn so richtig in Schwung und nicht erst auf den letzten Seiten.

Doch leider Flaute dies nach einer Weile ab und es gab einige ruhige Passagen. Gegen die ich im Allgemeinen nichts habe, aber ich hatte das Gefühl, es ging nicht so richtig voran, es wurde immer nur geredet. Die Beziehung zwischen Seth und Josie stand dabei wieder sehr im Mittelpunkt. Trotzdem hat mir dieser Band bis jetzt am besten gefallen.

Die Handlung kommt zwar kurz zum Stehen, dafür geht die Beziehung der beiden mehr in die Tiefe. Das aufdrehten der Götter fand ich wieder sehr interessant, auch wenn ich da einen Halbgott vermisst habe. Schade, fand ich ihn doch in Band 2 so witzig. Auch geht es mit den leidigen Titanen Thema voran und die Zombies fand ich schon ziemlich cool. Die Nebencharaktere haben mir hier sehr gut gefallen und sie werten die Geschichte definitiv auf. Doch das Siezen fand ich etwas irritierend, dies war zwar auch schon in den Vorgängern so, aber hier hat es mich aus meinem Lesefluss gerissen.

Für mich hätte man gerne in der zweiten Hälfte etwas kürzen können, da dort der Spannungsbogen etwas abflaute. Doch konnte mich die Geschichte insgesamt mehr fesseln, als seine Vorgänger. Dies lag auch an Seth, der mit seinen neuen Fähigkeiten mein Interesse geweckt hat. Die Geschichte wird wieder aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt, was mir sehr gefallen hat. Gerade die Kapitel aus der Sicht von Seth habe ich sehr gerne gelesen. Mit seiner Art sorgt er für den ein oder anderen Lacher und allgemein mag ich ihn einfach gerne.


Fazit:
Der 3. Band der Götterleuchten Reihe hat mir bis jetzt am besten gefallen.
Er startet rasant, hat dann kleine Hänger, konnte mich aber durchgehend fesseln.
Die Beziehung zwischen Seth und Josie rutscht zwar im Verlauf der Handlung wieder in den Fokus, doch wird diese nicht wieder so extrem durch die sexuelle Anziehungskraft der beiden überschattet.
Die Götter und Titanen, so wie die mythologischen Einflüsse fand ich wieder sehr interessant.
Auch haben mir die Nebencharaktere sehr gut gefallen, wobei ich einen hier vermisst habe.
Nach der Überraschung gegen Ende bin ich sehr gespannt auf den Abschluss der Reihe.

Veröffentlicht am 29.12.2017

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Wir sehen uns beim Happy End
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Ella liebt Happy Ends. Deswegen sollte ihrer Meinung nach auch jeder eins haben, egal ob er will oder nicht. Auf ihrem Blog schreibt sie bekannte Geschichten um, so bekommen Romeo und Julia, genauso wie ...

Ella liebt Happy Ends. Deswegen sollte ihrer Meinung nach auch jeder eins haben, egal ob er will oder nicht. Auf ihrem Blog schreibt sie bekannte Geschichten um, so bekommen Romeo und Julia, genauso wie Kate und Leo doch nur ihr Happy End. Auch Ella hat ihr Happy End mit ihrem Verlobten Philipp gefunden, glaubt sie zumindest. Bis sie eine böse Entdeckung macht. Danach verketten sich die Zufälle, oder ist da doch Schicksal im Spiel. Auf jeden Fall trifft Ella auf Oskar, der ihrer Meinung nach ein Happy End vertragen kann.

Diese Happy End Thematik hat mich gleich angesprochen. Wer hat nicht schon mal darüber gegrübelt, was passiert wäre, hätten Julia und Romeo es geschafft, wäre ihre Geschichte dann überhaupt erzählenswert gewesen oder würden wir sie dann heute gar nicht mehr kennen. Braucht jede Geschichte ein Happy End? Für Ella ist die Antwort klar. Ja jeder braucht und verdient ein Happy End.

Den Schreibstil der Autorin und ihre Art Geschichten zu erzählen hat mir schon bei dem Roman Ein perfektes Jahr gefallen. Die Geschichten unterscheiden sich zwar, haben aber auch viele Gemeinsamkeiten, nicht zu letzte, dass die Protagonisten auch in diesem Buch auftauchen. Was mir sehr gut gefallen hat. Aber für manche vielleicht ein kleiner Spoiler sein könnte. Genauso spoilert das Buch auch, was Geschichten ohne Happy End an geht, da Ella auf diese Bad Ends eingeht.

Ach Ella, ich weiß nicht was ich von ihr halten soll. Zuerst mochte ich sie echt gerne, sie hat so eine positive Art, auch über das ständige Schlager singen konnte ich hinweg sehen. Doch dann merkte ich, Ella macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Ihre Wahrnehmung gleicht nicht der der anderen Menschen. Was an sich ja nicht schlimm ist, doch verliert sie da etwas den Bezug zur Realität und was am schlimmste ist, sie lügt. Ja sie lügt, was das Zeug hält. Gegen Ende erfährt man dann ein paar Dinge, die ihren Charakter für mich noch mal in ein anderes Licht rücken.

Oskar, ja ihn mochte ich da lieber. Leider erfährt man nicht so viel über ihn. Der Gute leidet, nachdem er auf Ella getroffen ist an einem Gedächtnisverlust. Aber gerade im letzten Drittel mochte ich ihn doch recht gerne, besonders im Zusammenspiel mit Ella. Da gab es einige witzige und auch süße Szenen.

Die letzten 100 Seiten haben für mich die Geschichte rausgerissen. Ihr tiefe verliehen und mich berührt. Das Buch war zwar immer flüssig zu lesen, aber bei den letzten Kapiteln klebte ich nur so an den Seiten. Ellas letzter Blogbeitrag hat mich vieles im Bezug auf sie klarer sehen lassen. Die Sache mit den Lügen kann ich ihr immer noch nicht verzeihen, aber ich verstehe nun vieles besser. Auf der einen Art fand ich es schade, dass dieser Moment erst gegen Ende kam, aber storytechnisch ging es nicht anders.



Fazit:
Braucht jede Geschichte ein Happy End?
Oder sind es nicht gerade die Geschichten mit einem tragischen Ende, die uns in Erinnerung bleiben?
Für Ella ist klar, jede Geschichte braucht ein Happy End und zu diesem will sie Oskar verhelfen.
Das Zwischenspiel der beiden hat mir gut gefallen.
Und auch die Story Idee, sowie die Umsetzung mochte ich.
Mit Ella hatte ich so meine Probleme, Lügen sind einfach ein NoGo. Doch konnte ich sie nach dem tollen Abschluss besser verstehen

Veröffentlicht am 29.12.2017

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Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt
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Kurzmeinung


Wer hätte gedacht, dass ich freiwillig noch mal den ersten Band der Fifty Shades of Grey Reihe lesen werde. Aber Geschmäcker ändern sich oder die Perspektive. Vor Jahren habe ich Band 1 gehört ...

Kurzmeinung


Wer hätte gedacht, dass ich freiwillig noch mal den ersten Band der Fifty Shades of Grey Reihe lesen werde. Aber Geschmäcker ändern sich oder die Perspektive. Vor Jahren habe ich Band 1 gehört und fand ihn so gar nicht gut. Ana ging mir auf die Nerven, besonders ihre innere Göttin. Aber auch so konnte ich ihr Verhalten oft nicht verstehen. Aber Christian fand ich interessant. Ihr war neugierig was sich hinter ihm und seinem Verhalten verbirgt.

Und genau diese Neugier hat mich dazu gebracht, nun ein paar Jahre später den ersten Band noch mal aus seiner Sicht zu lesen. Und ich war überrascht, denn es gefiel mir so viel besser. Ja, Ana und ihr sprunghaftes Verhalten konnte ich nun noch weniger verstehen und sie nervte immer noch. Aber die Geschichte aus seiner Sicht zu erleben war sehr interessant. Besonders da immer mal wieder etwas aus seiner Vergangenheit heraus blitze. Und auch zu erfahren, wie er bestimmte Situationen erlebt hat, fand ich spannend und interessant.

Ich kann nun rückblickend seinen Charakter um einiges besser verstehen. Und auch mag ich ihn nun lieber. Für mich hat sich das erneute lesen der Geschichte auf jeden Fall gelohnt. Und ich bin extrem gespannt auf Band 2, der für mich völliges Neuland ist.


Fazit:
Band 1 aus ihrer Sicht ist schon ein paar Jahre her, deswegen hat sich die Geschichte aus der Sicht von Grey für mich sehr gelohnt.
Nicht nur, weil ich so einiges über ihn erfahren habe, sondern weil ich die Geschichte so noch einmal ohne die nervigen Gedanken von Ana erleben konnte.