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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2019

Und wieder ein hervorragender Aichner

Der Fund
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Dieser Thriller mit knapp 350 Seiten ist relativ zügig gelesen, zum einen durch den Schreibstil (teilweise im Interviewstil mit Spiegelstrichen) zum anderen geht es nach einem Kapitelende manchmal erst ...

Dieser Thriller mit knapp 350 Seiten ist relativ zügig gelesen, zum einen durch den Schreibstil (teilweise im Interviewstil mit Spiegelstrichen) zum anderen geht es nach einem Kapitelende manchmal erst auf der übernächsten Seite weiter. Der Text ist leicht verständlich und unkompliziert zu lesen. Bereits andere Bücher von Bernhard Aichner habe mir auch gerade wegen des Schreibstils sehr gut gefallen.

Im Mittelpunkt dieses Thrillers ist die 53-jährige Rita. Bislang hat sie in ihrem Leben ziemlich viel Pech gehabt, teilweise schon mehr, als man eigentlich verkraften kann. Nun arbeitet sie in einem Supermarkt, ist dort für das Einräumen der Regale zuständig sowie das Kassieren an der Kasse. Eines Tages macht sie eine unglaubliche Entdeckung, dieser Fund wird ihr Leben für immer verändern.

Veröffentlicht am 03.10.2019

Ein richtig spannender Thriller

Böse Tränen
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Dieses ist der zweite Teil aus der Reihe mit dem Ex-Kommissar Levi Kant und die Psychiaterin Olivia Hofmann. Ich kenne den ersten Teil nicht und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass mir Informationen ...

Dieses ist der zweite Teil aus der Reihe mit dem Ex-Kommissar Levi Kant und die Psychiaterin Olivia Hofmann. Ich kenne den ersten Teil nicht und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass mir Informationen aus dem ersten Buch fehlen würden.

Zum Inhalt: Bei Bauarbeiten am Donaukanal wird eine verweste Kinderleiche gefunden. Beim Kind liegt ein Halstuch mit dem Namen Juli eingestickt. Vor einigen Jahren verwand Olivias Mann Michael mit der gemeinsamen Tochter Juli. Das Verbleiben konnte bislang nicht geklärt werden. Bei der Kinderleiche handelt es sich um die vor Jahren verschwundene Rosa. Andreas Sperl gestand den Mord, verrät aber nichts vom Verbleib von Rosa. Seitdem sitzt er im Gefängnis.

Es ist von Beginn an ein absolut spannender und fesselnder Thriller. Wir erfahren von Geheimnissen, die nach und nach gelüftet werden. Der Schreibstil ist leicht und somit ist dieser Thriller mit den rund 300 Seiten flott gelesen.

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 28.09.2019

Der zweite Teil der Reihe um die Berliner Thalheim Geschwister

Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten
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Dieses ist der zweite Teil aus der Reihe um die Berliner Thalheim Geschwister. Ich finde diese Reihe sehr interessant, weil es ein Stück Berliner Geschichte widerspiegelt, das finde ich sehr lesenswert! ...

Dieses ist der zweite Teil aus der Reihe um die Berliner Thalheim Geschwister. Ich finde diese Reihe sehr interessant, weil es ein Stück Berliner Geschichte widerspiegelt, das finde ich sehr lesenswert!

Während der erste Teil in den letzten Kriegsjahren und in der Nachkriegszeit erzählt hat, lesen wir hier von den spannenden 50-er Jahren. Ebenso hat sich der Blickwinkel der Geschichte verändert, den ersten Teil haben wir aus der Sicht der ältesten Schwester Rike gelesen nun erfahren wir die Sichtweise von Silvie. Diese geänderte Betrachtungsweise finde ich sehr gelungen.

Silvie arbeitet sehr erfolgreich beim Berliner Radiosender RIAS, nach außen sieht es aus, als wenn die erfolgreiche und gut aussehende Silvie glücklich mit ihrem Leben ist. Aber in ihrem Inneren wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine kleine glückliche Familie mit einem lieben Ehemann und einem Kind.

Insgesamt hat mir dieses Buch schöne Lesestunden bereitet, wobei ich auch sagen muss, dass manches sehr in die Länge gezogen wurde und die Spannung manchmal etwas auf der Strecke geblieben ist. Ich hoffe, dass es einen spannenden dritten Teil gibt und bin gespannt aus welcher Sicht wir die Geschichte um die Thalheim Geschwister und das Modehaus weiter lesen dürfen.

Veröffentlicht am 10.09.2019

leicht zu lesender Thriller

ATME!
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Die Leseprobe hat mich absolut neugierig auf das gesamte Buch gemacht. Was ist nur geschehen, dass Ben plötzlich spurlos verschwunden ist? Gerade noch ist er mit Nile zusammen einkaufen und dann fehlt ...

Die Leseprobe hat mich absolut neugierig auf das gesamte Buch gemacht. Was ist nur geschehen, dass Ben plötzlich spurlos verschwunden ist? Gerade noch ist er mit Nile zusammen einkaufen und dann fehlt jede Spur von ihm. Niemand hat etwas bemerkt. Nile ist sich sicher, es muss etwas Schlimmes passiert sein, aber auf Nachfrage bei den Krankenhäusern, ist dort niemand eingeliefert worden.

Dieser Thriller ist komplett aus der Sicht von Nile geschrieben, der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, ich war so neugierig, was es mit dem rätselhaften Verschwinden auf sich hat, dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Den Buchtitel finde ich sehr gut gewählt, immer wenn Nile einen klaren Kopf braucht, sagt sie sich: "Atme!", denn das hätte auch Ben zu ihr gesagt.

Dieser doch etwas andere aber lesenswerte Thriller bekommt von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2019

Wieder hervorragend!

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung
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Bereits der erste Teil aus der Charité-Reihe von Ulrike Schweikert hat mir sehr gut gefallen und dieser zweite Teil steht dem in nichts nach. Die Kenntnis des ersten Teils ist für das Lesen von diesem ...

Bereits der erste Teil aus der Charité-Reihe von Ulrike Schweikert hat mir sehr gut gefallen und dieser zweite Teil steht dem in nichts nach. Die Kenntnis des ersten Teils ist für das Lesen von diesem Buch nicht erforderlich. Es erzählt mit anderen Protagonisten und zu einer anderen Zeit.

Die Autorin hat mir ab der ersten Seite absolutes Lesevergnügen beschert. Es war wie ein Eintauchen in eine andere Zeit bzw. ein Eintauchen in das Berlin ab 1903.

Rahel ist die erste Ärztin an der Charité. Sie muss hautnah miterleben, wie schwer es ist, wenn man als Frau eine andere Rolle als Ehe-, Hausfrau und Mutter sein möchte.

In dieser Zeit findet sie in Barbara eine gute Freundin. Trotz ihrer so unterschiedlichen Herkunft, aber mit der festen Überzeugung, das Bild der Frau in der Gesellschaft zu verändern.

Wir können miterleben, wie die Röntgenaufnahmen Einzug in die Charité halten, sowie sich das Leben in Berlin verändert, dort eröffnen gerade die ersten Lichtspielhäuser.

Der letzte Teil des Buches hat mich sehr traurig gestimmt, er erzählt zu der Zeit des ersten Weltkrieges, das hat mich sehr berührt, gerade auch mit dem Wissen, dass sich das Geschriebene auch in der Realität ereignet hat.

Ulrike Schweikert hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass ich komplett in dieses Buch versinken konnte und ich die über 500 Seiten innerhalb relativ kurzer Zeit durchgelesen hatte.

Absolute Leseempfehlung!