gelungene Enemies-to-Lovers-Story
The Dixon RuleDiana Dixon kann es nicht fassen, dass ausgerechnet Shane, der Fluch ihrer Existenz, ihr neuer Nachbar wird. Erst vögelt er sich durch ihren kompletten Cheerleader-Kader und dann hat er auch noch die Dreistigkeit ...
Diana Dixon kann es nicht fassen, dass ausgerechnet Shane, der Fluch ihrer Existenz, ihr neuer Nachbar wird. Erst vögelt er sich durch ihren kompletten Cheerleader-Kader und dann hat er auch noch die Dreistigkeit das zukünftig in ihrer Hörweite zu machen. Doch aufgrund eines Zufalls kommt es ganz anders: Shane bittet Diana, seine Fake-Freundin zu spielen und sie stimmt zu.
Das Buch ist wechselnd aus der Sicht von Shane und Diana geschrieben, wobei beide Protagonisten sympathisch und authentisch dargestellt wurden. Die weiteren Protagonisten aus Band 1 kommen auch wieder vor, das Buch kann meiner Meinung nach aber auch unabhängig von Band 1 gelesen werden, man wird dann nur bezüglich dessen Inhalt gespoilert.
Der Schreibstil des Buches ist angenehm zu lesen undsorgt dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Die Handlung konzentriert sich sehr auf Diana und Shane und so entspannt das Buch auch nach dem Klappentext klingt, es hat viel mehr Tiefe als ich erwartet habe. Sowohl Shane als auch Diana haben tiefergehende Probleme und werden Situationen ausgesetzt, denen sie sich stellen müssen. Mein Highlight waren jedoch die Situationen, wo Diana und Shane sich gestritten haben oder wenn Diana Shane wieder einmal aus dem Hauseigentümer-Chat geschmissen hat. Generell haben die anderen Hausbewohner einen großen Anteil daran, dass dieses Buch eben keine klassische Enemies-to-Lovers Story ist. Sie geben dem Setting einen leichten Anstrich, auch wenn die behandelten Themen es wirklich in sich haben.
Neben tieferen Themen und lockeren Wortgefechten ist das Buch vor allem eins: Spicy! Der Sex zwischen Diana und Shane ist hot und häufig, wobei sie zum Glück nicht ab einem gewissen Punkt nur bumsen, sondern die eigentliche Handlung nicht untergeht.
Kleines Manko war für mich, dass ich an manchen Stellen die Lovestory nicht endgültig überzeugend fand. Teilweise fand ich das Verhalten von sowohl Diana als auch von Shane nicht okay, vor allem da sie an diesem Punkt schon dachten, sie hätten Gefühle füreinander.
Insgesamt ein Buch, das mich gut unterhalten hat, auch wenn es kleinere Kritikpunkte gab. Für jeden Fan von Enemies-to-Lovers kann ich das Buch aber wärmstens empfehlen.