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Veröffentlicht am 12.01.2018

Vermochte mich nicht zu fesseln ...

Das Spielhaus
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Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Beschreibung
Das Spielhaus handelt von eben diesem. Jedoch geht es lediglich in Erdgeschoss um ein übliches ...

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Beschreibung
Das Spielhaus handelt von eben diesem. Jedoch geht es lediglich in Erdgeschoss um ein übliches Spiel. In der anderen Etage sind die Einsätze höher - aber auch der Gewinn. Und ebenso wie sich die Etagen des Spielhauses voneinander unterscheiden, geht es auch bei den Spielen um verschiedene Epochen und Spielhäuser ...

Meinung
Mir gefällt die schön geschwungene Schrift beim Titel und den Kapitelüberschriften.
Was mir nicht so sehr ans Herz wächst, sind die Kapitellängen, die teils aus zwei ganzen Sätzen bestehen. Kapitel 1 lässt mich also total rätselnd zurück. Das zweite Kapitel ist geheimnisvoll, schwer zu erfassen und zu verstehen. Es empfinde den Text eher als Ansammlung aneinandergereihter Aussagen, die vielleicht wichtig sein mögen, mich aber nicht fesseln oder gar in den Bann ziehen können. Kapitel 4 zum Beispiel wird eingeleitet mit der Aussage, das noch eine weitere Figur eingeführt wird, die aber auch bald wieder verschwunden sein wird, sodass der Leser versucht sein könnte die Beschreibung dieser offensichtlichen temporären Figur zu überspringen. Im Mittelteil fordert ein Spiel-Neuling einen erfahrenen Spieler geschickt heraus, aber der möchte nicht den vereinbarten Gewinn seines Kontrahenten erhalten. Doch der tut sich schwer. Warum? Dieser Frage nachzugehen ist spannend, zumal sich der Schreibstil in diesem Teil vom Ersteren unterscheidet.

Aufgrund der Fülle der Personen, die ggf erst in späteren Kapiteln wieder kurz oder nicht so kurz auftauchen, ist das Buch zwingend in einem Rutsch zu lesen. Eine Pause ist nicht drin, will man den Anschluss nicht verlieren.

Ich empfand das Buch als langatmig und eher verwirrend. Der Schreibstil machte es mir insgesamt schwer das Buch zu genießen.
Und doch: Wer einmal etwas lesen möchte, das den Leser in das Verwirrspiel mit einbezieht, dem sei es angeraten. Ich lese lieber zum Entspannen und zum Genießen, nicht um Grübeln zu müssen, was nun eigentlich Sache ist ...

Fazit:
Wer schwere Kost lesen mag, sei willkommen. Mich haben die teils sehr knappen Kapitel mit teils zwei Sätzen, die Vielzahl der Protagonisten und der Schreibstil, nicht wirklich zu fesseln vermocht.

Veröffentlicht am 14.05.2017

Zum Vertiefen und Wiederholen sehr gut geeignet

Schritte Übungsgrammatik
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Rezension von Wichmann-Reviews.de

Deutsch als Fremdsprache - Schritte Übungsgrammatik

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Inhalt
Das 184 Seiten ...

Rezension von Wichmann-Reviews.de

Deutsch als Fremdsprache - Schritte Übungsgrammatik

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Inhalt
Das 184 Seiten umfassende Buch verdeutlicht die Grammatik der Lernstufe A1 bis B1, also von der elementaren Sprachverwendung (A1 und A2) bis zur ersten Stufe selbstständiger Anwendungsweise (B1).
Übersichtlich stellt es die folgenden Grammatikbereiche dar:
Nomen, Artikel, Pronomen und Adjektive, Verben, Präpositionen, Adverbien, Partikel, Zahlworte, Negationen, Satzverbindungen und Wortbildung. Die angesprochenen Themen sind umfangreich und decken alle Themen ab, die in Prüfungen der Niveaustufen A1, A2 und B1 verlangt werden.

Meine Meinung:
Der Aufbau ist interessant. Auf der linken Seite sind Erklärungen in einfacher Sprache und unterhaltsame Comics abgedruckt, während Übungen eher auf den rechten Seiten angeboten werden. Der Lösungsteil ist obligatorisch.
In Tabellen, die sich dem Lernenden schnell erschließen, aber auch in Lückentexten und bunten Lettern zeigt das Werk, dass Unterrichtsstoff unterhaltsam vermittelt werden kann, denn so trocken die Themen auf den ersten Blick scheinen, so aufgelockert präsentiert sie dieses Buch.
Manche Erklärungen sind jedoch für ein Selbststudium zu knapp. Auf Seite 10 ist beispielsweise ein aus meiner Sicht eher unverständlicher Hinweis angebracht: „Fuß, der →es“.
Hier wäre eine weitere Anleitung erforderlich, sodass an dieser Stelle ein Selbststudium eher schwerfallen dürfte.
Insgesamt ist das Buch übersichtlich, die Comics bringen Themen auf den Punkt und sind witzig. Dieses Buch ist gut strukturiert und ansprechend aufgebaut.
Als Schulbuch ist es sehr gut geeignet. Die Themen sind kurz und bündig beschrieben, sodass eine Lehrkraft teils erforderliche Ergänzungen und Erklärungen einbringen kann. Auch als zusammengefasste Übersicht ist es neben dem Unterricht sehr gut zu gebrauchen.

Barrierefreiheit:
Die lockere Darstellungsart geht etwas auf Kosten der Barrierefreiheit. Seite 138 zeigt einen rötlichen Hintergrund, rote Schrift, teilweise Farbverläufe mit schwarzer und zudem kursiver Schrift. Auch blaue Schrift auf blauem Hintergrund ist meines Erachtens nicht unbedingt als barrierefrei zu bezeichnen.

Autoren
Gleich mehrere Autoren zeichnen sich für dieses Werk verantwortlich. Sie veröffentlichten Bücher im Bereich der Grammatik, Lehrerhandbücher, Deutsch als Fremdsprache oder sind in der Redaktion für das Magazin „Deutsch perfekt“ tätig.
Die Illustrationen stammen von Jörg Saupe, der sympathisch, humorvolle Figuren beisteuert. Er illustriert auch für namhafte Werbekunden.

Fazit:
„Schritte Übungsgrammatik“ erhielte fünf Punkte, hätte es nicht den Anspruch auch als Selbststudium einsetzbar zu sein. Es ist für Anfänger etwas zu knapp gehalten, wobei trotzdem viele Lerninhalte erarbeitet werden können. Zum Vertiefen und Wiederholen ist es ein wunderbar gestalteter und wertvoller Begleiter.

Veröffentlicht am 24.04.2017

1001 Dates und Ende?

1001 Date
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Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Teaser
Eine ungewöhnliche Trennung, ein Erkennen der Situation und der Kampf um das neue Glück einer rolligen ...

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Teaser
Eine ungewöhnliche Trennung, ein Erkennen der Situation und der Kampf um das neue Glück einer rolligen Frau.

Cover
Das Cover spricht eindeutig Frauen an. Zwar mag der Gedanke im Raum stehen, dass es sich um ein Fachbuch über Schuhe handelt, doch weit gefehlt. Es ist wohl eher als Andeutung zu verstehen jedem Abenteuer die richtige Laufrichtung zu geben ...

Inhalt
Bea ist nicht mehr dreißig, hatte die Nase von ihrem Mann voll und entledigte sich seiner kurzerhand im ersten Band. Dies ist Teil 2 der Trilogie um den verschenkten Ehemann. Das Buch enthält ein Inhaltsverzeichnis, einen Prolog und beginnt nach dem Prolog mit dem Auszug des liebevoll entsorgten Ehemannes, wobei der Einstieg für neue Leser durchaus gelungen ist.
Im vorliegenden Teil lebt sie sich aus, prüft und testet neue Strategien, um die große Liebe zu finden. Hauptaugenmerk liegt im paarungswilligen Ansinnen der Protagonistin, ihren Erfahrungen und Problemchen mit ihren teils sehr kurzen neuen Bekanntschaften. Ihr Kind wird als Nebenstatistin erwähnt, während ihrer Freundin etwas mehr Platz eingeräumt ist. Diese ist ihr Vertraute und Hilfestelle in der Not. Wie sehr Bea ihre Freundin in dieser Funktion braucht, ist im letzten Kapitel beschrieben.

Bewertung
Eigentlich beginnt das Buch ja mit dem Prolog. Doch hier verspielt die Autorin etwas Kapital und lässt den Leser eher verwirrt zurück. Erst ab Kapitel eins baut sie die Geschichte auf, sodass auch ein Leser, der nicht den ersten Teil der offensichtlich sexsüchtigen Frau kennt, eintauchen kann. Leider scheint es wirklich um das Erreichen von 1001 Date's zu gehen, was zwischendurch etwas ermüdet.
Einer Aufzählung gleich sind Stellungen und Verabredungen benannt und tauchen Lover auf und ab, wobei es der Autorin gelingt, das Gesamtwerk nicht in erotische Entgleisungen abrutschen zu lassen. Das Ende wirkt etwas kurz und konstruiert. Trotzdem gebe ich der nett geschriebenen Geschichte etwas mehr als drei Sterne.

Barrierefreiheit
Das Cover ist bunt, der Inhalt des Buches jedoch ohne graue Hinterlegungen, sodass sogar das Logo im Buch barrierefrei gedruckt ist. Wie bei elektronischen Büchern üblich, setzt der Verlag einen serifenloser Font ein. Wenn, dann wäre höchstens die kursive Schrift vor dem Prolog zu bemängeln ...

Zielgruppe
Ein Liebesroman, der durch das Cover den Zugriff durch Männerhand verhindern dürfte und für kurzweilige Unterhaltung für alle sorgt, die allzu viel Nebenschauplätze nicht interessiert.

Autor
Die zweifache Mutter und sportbegeisterte Schriftstellerin Yvonne de Bark ist auch als Schauspielerin aus bekannten Fernsehproduktionen bekannt.

Fazit
Ein Buch, das ohne Herz beginnt (Frau verschenkt Mann), über den Datingmaraton erotisch angehauchte Lesestunden bietet und nach einer überraschenden Wendung etwas seicht endet.

Veröffentlicht am 12.04.2017

Augen, besseres Sehen und Prophylaxe?

Mein Augen-Buch
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Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Teaser
Ein Buch zum Thema Augen, besseres Sehen und Prophylaxe? Das muss ich sehen ...

Cover
Analog einer ...

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Teaser
Ein Buch zum Thema Augen, besseres Sehen und Prophylaxe? Das muss ich sehen ...

Cover
Analog einer Lesetafel beim Augentest mutet das Cover an, da der Titel in immer kleineren Buchstaben dargeboten wird. Der Text, dass ein Augentherapeut das Übungsprogramm entwickelte, wird mit rot unterlegtem Hintergrund angezeigt.

Inhalt
Das Buch berichtet vom Autoren, der sich selbst von der Blindheit heilte und beschreibt bereits im zweiten Kapitel zehn Schritte zu besserem Sehen. Schnell folgen erste Übungen, wobei folgende Kapitel auf die Computerarbeit, auf Kurz- und Weitsichtigkeit und Schielen eingehen. Schließlich wird auch das Thema Augenerkrankungen und Selbsthilfe angesprochen, wobei selbst Kinder nicht außen vor bleiben.
Das Schlußwort spricht von einer Revolution, die über Landesgrenzen hinausgeht und das Bewusstsein stärkt: Jeder kann etwas für seine Augen tun, sei es Vorsorge oder Heilung.

Barrierefreiheit
Einige Texte sind grau unterlegt, manche sogar großflächig. Dies hebt den Text hervor, der trotzdem noch gut erkennbar ist. Hingegen sind andere Texte lediglich umrahmt, was die Erkennbarkeit erhöht.
Die Buchseiten sind vermutlich abwaschbar, fühlen sich jedoch künstlich an und spiegeln, so dass sie etwas unangenehm im Sonnenlicht oder bei Lampenschein zu lesen sind. Für die Nase ein eher unangenehmer Geruch, der sich erst nach ca. einer Woche langsam verliert.

Zielgruppe
Jedem der sein Augenlicht lange erhalten möchte oder auf eine Verbesserung einer bereits eingeschränkten Sehkraft hofft.

Bewertung
Auch wenn nicht ersichtlich ist, warum teils unnötigerweise grauer Hintergrund verwendet wurde, dürfte dieser einen ‚schlecht Sehenden‘ lediglich minimal stören, weshalb ich es erwähne, jedoch lediglich einen halben Punkt abziehe.
Das Buch ist sinnvoll aufgebaut, Bilder unterstützen geschriebenes Wort, sodass Übungen sehr gut erklärt sind. Insgesamt muten manche Übungen etwas ungewohnt an, sind jedoch durchaus ausführbar. So bietet dieses Buch zum selten beleuchtete Thema viele neue Erkenntnisse.

Autor
Meir Schneider verbesserte seine Sehkraft durch ein selbstentwickeltes Programm, wandte die Erkenntnisse auf den ganzen Körper an und erhielt den Ehrendoktortitel in Heilkunde für seine Arbeit bezüglich Muskelschwund.
Er veröffentlichte mehrere Bücher.

Fazit
Aus dem Ansatz heraus die Augen gesund zu erhalten ein wirklich lohnenswertes Buch.

Veröffentlicht am 08.04.2017

Kurzweilig und Interessant

Heute ist mein Tag!
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Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Teaser
Außergewöhnliche Lösungen in einem schmalen Heftchen? Der Umfang täuscht!

Cover
Das Cover ist weiß ...

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Teaser
Außergewöhnliche Lösungen in einem schmalen Heftchen? Der Umfang täuscht!

Cover
Das Cover ist weiß gehalten, eine Möwe mit ausgebreiteten Schwingen fliegt mit einem blauen Himmel im Hintergrund.
Ist dies ein Sinnbild auf dem ansonsten weißen Cover für ‚Mach dein Ding‘ und ‚Genieße das Leben‘?

Inhalt
Das Buch beschäftigt sich auf 107 Seiten mit dem Thema den Alltag lohnenswert zu gestalten. Der Autor bietet leicht nachvollziehbare Experimente, eigene Erfahrungen und Hintergrundinformation, um den Leser an die Hand zu nehmen, Situationen aufzuzeigen und den Interessierten bisweilen durch Fragen einzuladen, eine Situation zu bewerten oder eine Lösung zu überlegen. Das Aufzeigen seiner Lösungsansätze lässt einen Vergleich zu und bewirkt einen Aha-Effekt.

Bewertung
Innen und Außenwahrnehmung, Zeitreisen und Ziele sind Kapitelüberschriften, die nicht sofort auf das Thema schließen lassen, um das es in diesem Buch geht und doch deuten sie darauf hin, wie es zu schaffen ist, das Beste aus einem Tag herauszuholen. Ebenso verhält es sich bei der Themenauswahl Selbstgespräche, Fadenfindung und schließlich NLP.
Was sich nach trockenem Themenblock anhört, entpuppt sich als gehaltvolles und kurzweiliges Werk. So schufen Autor und Übersetzerin ein Buch, das jedes Thema im richtigen Ton trifft und die Kapitel zu einer interessanten Lektüre werden lassen.

Barrierefreiheit
Selbst das Papier fühlt sich angenehm an und lässt ein Lesen im Sonnenlicht zu. Barrierefreie Grafiken, Überschriften und gewählte Schrift unterstützen den wohligen Genuss, der sich trotz des ernsten Themas bei der Lektüre einstellt.

Zielgruppe
Angesprochen sind alle, die sich mit dem Thema Alltag und möglichen Problemen auseinandersetzen, sei es als Betroffener als Vorgesetzter oder als Freund.

Autor
Joseph O‘Connor veröffentlichte mehrere Bücher im Themenumfeld Kommunikation und NLP. Zudem erschienen von ihm mehrere belletristische Werke.

Übersetzer
Isolde Seidel ist eine Übersetzerin, die sich auf gesundheitliche Themen spezialisierte, aber auch Belletristik übersetzt.

Fazit
Der Autor bietet das barrierefreie Werk interessant und kurzweilig dar. Ein klares Lob auch an die Übersetzerin.