Bleibt weit hinter meinen Erwarungen zurück
Sophie L.Olivia lebt in London mit ihrem kleinen Sohn und arbeitet als Gedächtnisexpertin im Krankenhaus. Als sie einen Anruf aus Paris erhält, dass ihre Großmutter Josephine behauptet jemand anderes zu sein und ...
Olivia lebt in London mit ihrem kleinen Sohn und arbeitet als Gedächtnisexpertin im Krankenhaus. Als sie einen Anruf aus Paris erhält, dass ihre Großmutter Josephine behauptet jemand anderes zu sein und in der Hotelhalle des Hotels Lutetia sitzt und nicht gehen will und zudem noch einen Mord gesteht, den sie nach dem zweiten Weltkrieg begangen haben will, reist Olivia Hals über Kopf zu ihr. Josephine hat beginnendes Demenz und schwankt zwischen dem jetzt und der Vergangenheit hin und her. Was ist wahr und was ist Fiktion. Olivia kann sich keinen Reim darauf machen.
Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und hat sehr viel nicht ausgeschöpftes Potential. Die Personen bleiben bis auf Olivia sehr blass und die Zeitsprünge sind sehr häufig und nerven daher etwas. Die beschriebenen Geschehnisse um 1945 sind beklemmend und gut dargestellt. Der Schreibstil klar und flüssig.
Leider gibt es meiner Meinung nach sehr viele logische Schwächen, die dann einfach die gute Geschichte überlagern. Das Ende ist für mich auch sehr schlüssig, ich will aber nicht zu viel verraten. Das Buch des Autors Anna O hat mir dagegen richtig gut gefallen, ist aber auch ein ganz anderes Thema.