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Veröffentlicht am 15.09.2016

Das gewisse Etwas hat gefehlt, aber trotzdem sehr unterhaltsam!

Log out!
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Ganz frisch das Abitur in der Tasche, weiß Paul nicht was er vom Leben zu erwarten hat.


Sein Vater tritt zur Weltreise an und sein bester Freund zieht für ein Studium weit weg nach Bamberg. Paul fällt ...

Ganz frisch das Abitur in der Tasche, weiß Paul nicht was er vom Leben zu erwarten hat.


Sein Vater tritt zur Weltreise an und sein bester Freund zieht für ein Studium weit weg nach Bamberg. Paul fällt erst mal in ein tiefes Loch. Anfangs ging mir sein Gejammer etwas auf die Nerven, doch nach und nach lernt man Paul besser kennen und er ist mir dann doch recht schnell an Herz gewachsen. Wo man am Anfang noch denkt, Paul wäre ein verwöhntes Wohlstandskind, der nichts zu schätzen weiß und nur rumnörgelt, wird nach und nach klar, dass sein bisheriges Leben nicht gerade von Glücksmomenten strotzte und er schon viel mitmachen musste.


Aufgrund der jüngsten Ereignisse startet Paul dann sein Projekt „LOG OUT“. Er eröffnet einen Blog indem er alles dokumentiert. Ich muss sagen, dass mir die Idee wirklich gut gefallen hat. Paul erlebt bei seinem Experiment so einige skurrile Sachen, teilweise aber, vor allem was den Medienrummel angeht, etwas zu übertrieben und hochgegriffen, aber im Großen und Ganzen liegen die Autoren damit gar nicht so falsch.


In der heutigen Zeit des Internets, ist es gar nicht so einfach zu den alten Wurzeln zurückzukehren. Wer könnte jetzt schon den Stecker ziehen und ohne den modernen Komfort Internet, Handy, etc . leben? Also ich könnte es nicht. Paul hat auf jeden Fall Mut, denn ich glaube es gibt nicht viele die sich darauf einlassen würden.
Auch wird verdeutlicht wie viel Macht die Medien auf uns haben. Es ist erschreckend, wenn man bedenkt wie wir uns von ihnen leiten lassen. Auch die Anonymität des Internets ist ein Thema, dass es einem wirklich leicht fällt Leute zu kritisieren, wo man im wirklichen Leben wohl keinen Mut zu hätte oder sich als jemand anderen auszugeben, der man in Wirklichkeit ist.


Ein bisschen Liebe ist natürlich auch drin. Aber jedes Wort was ich jetzt dazu sagen würde, wäre auf irgendeine Weise gespoilert, deswegen sage ich einfach nur: Lasst euch überraschen :)


Das Ende hat mir besonders gut gefallen, da alle Fragen, die während des Lesens aufgekommen sind, auch wirklich vollkommen und zufriedenstellend geklärt wurden.


Das Buch lebt also von Lebensweisheiten gewürzt mit einem Hauch Sarkasmus und Witz.


Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist in der Ich-Form aus Sicht von Paul geschrieben. Es spricht, denke ich mal, vor allem jüngere Leser an, da es sehr modern geschrieben ist und auch vor dem einen oder anderen Schimpfwort nicht Halt gemacht wird.


Fazit: Eine schöne Geschichte, die einem auf erschreckende Weise vor Augen führt, wie abhängig wir heutzutage von sozialen Medien sind. Allerdings fehlte mir der entscheidende Hammer, eine Überraschung, ein „PENG!“ um es zu etwas besonderem zu machen - deswegen 4/5 Sternchen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tolle Dystopie!

Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)
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Eine wirklich tolle Dystopie! Super spannende Geschichte, aber ganz anders als ich sie mir vorgestellt habe. Das Buch ist in der Ich-Perspektive und schön flüssig geschrieben. Die Protagonistin Ria war ...

Eine wirklich tolle Dystopie! Super spannende Geschichte, aber ganz anders als ich sie mir vorgestellt habe. Das Buch ist in der Ich-Perspektive und schön flüssig geschrieben. Die Protagonistin Ria war mir von Anfang an sehr symphatisch. Aber auch alle anderen Charaktere wurden wirklich liebevoll gestaltet und ausgebaut. Man erfährt über jeden das wichtigste ohne das es zu langatmig und ausführlich wird.

Ich finde Dystopien immer unheimlich spannend. Das System was die Autorin hier geschaffen hat, eine Spähre geschützt von der Außenwelt, fand ich wirklich gelungen. Man legt dort besonderen Wert auf Ideale. Alle werden in der Akedemie nach einem Ranking aufgestellt. Je nachdem welche besonderen Begabungen sie haben. Rias Fähigkeit ist Redegewandtheit, sowie das erkennen und lesen von Gesichtszügen.

Die Spannung kommt dann auch nicht zu kurz, denn wie man an dem Titel schon erkennt ist dort nicht "Friede Freude Eierkuchen" sondern "Verrat" angesagt. Wer ist Freund und wer Feind? Findet es heraus! ;)

Das Ende war etwas lasch ohne wirklichen Cliffhanger, aber ich freue mich trotzdem die Fortsetzung zu lesen. Ich bin gespannt wann man erfährt, um welche Verschwörung es sich handelt.

Fazit:

Für alle Fans von Dystopien ein Muss! :)

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine tolle Romantasy Geschichte mit einigen Überraschungen!

Wenn die Nacht beginnt
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Lilly hat es nicht leicht im Leben. Ihr Vater verstarb sehr früh und seitdem sind ihre Mutter und sie ständig umgezogen (ihre Mutter hat es sich zum Hobby gemacht, nach einer gescheiterten Beziehung den ...

Lilly hat es nicht leicht im Leben. Ihr Vater verstarb sehr früh und seitdem sind ihre Mutter und sie ständig umgezogen (ihre Mutter hat es sich zum Hobby gemacht, nach einer gescheiterten Beziehung den Ort zu wechseln). Nur diesmal soll alles anders werden. Anscheinend hat ihre Mutter nun endlich wieder einen vernünftigen Kerl gefunden und mit ihm und seinen Sohn ziehen die Beiden jetzt zusammen.
Lilly ist eine sympathische Protagonistin. Teilweise noch sehr unerfahren und naiv, manchmal kam sie mir eher vor wie eine 12-jährige, aber liebenswert. Ihr neuer „Stiefbruder“ hat es ihr direkt angetan.

Samuel ist ein liebenswerter Kerl. Die Beiden verstehen sich auf Anhieb, obwohl sie sich vorher nur ein bisschen über Facebook kennenlernen konnten. Er spielt außerdem eine wichtige Rolle in dem Buch.

Aber dann kommt Lilly in die Schule und da gibt es natürlich noch jemand tolleres als Samuel und zwar Raphael!

Raphael ist am Anfang ziemlich mysteriös, aber - wie soll es auch anders sein, sieht einfach furchtbar gut aus! Lilly ist sofort hin und weg. Doch Raphael hat ein Geheimnis und das bekommt Lilly direkt zu spüren. Da er sich am Abend noch so charmant und süß verhalten hat, am nächsten Tag in der Schule plötzlich ein totaler Idiot ist.
Ich muss sagen so charmant wie Raphael sein kann, hat man selbst als Leser, keine andere Wahl als ihn einfach toll zu finden. Man rätselt die ganze Zeit mit, was denn mit ihm nicht in Ordnung ist und warum Lilly da nicht mal das Gespräch sucht und was hier überhaupt los ist!

Jetzt denkt wahrscheinlich jeder, ach die Story kenne ich doch, wieder dasselbe Schema. Doch dem ist überhaupt nicht so! Klar sind viele Faktoren dabei, die einen an das eine oder andere Buch, nennen wir es mal Twilight erinnern (was an sich ja auch nicht schlimm ist), aber die Autorin hat hier trotzdem etwas ganz Neues geschaffen.

Der Fantasy-Part, sprich die Wesen, um die sich dieses Buch handelt, ist eine absolute Überraschung und hat mir sehr gut gefallen. Es bietet so viel Stoff für Erklärungen, dass ich mir vorstellen könnte noch ewig davon zu lesen.
Umso mehr freut es mich das noch weitere Teile geplant sind und der zweite kommt auch „schon“ im November raus.

Ich war hier ähnlich begeistert wie bei Splitterherz, da die Autorinnen mal von den öden Vampiren, Dämonen und haste nicht gesehen, abweichen und sich mit ganz anderen Wesen beschäftigen, die wir noch nicht kennen und es so umso spannender ist, mehr über sie zu erfahren.

Das Einzige was ich schade finde ist, das es keinen Cliffhanger gab. Ich liebe es ein Buch zu beenden, mit der Verzweiflung und dem Drang unbedingt weiterlesen zu müssen, sonst kann ich nicht weiterleben.
Aber wie ich in der Leserunde erfahren habe, mag Frau Pflieger Cliffhanger überhaupt nicht, deswegen sei es ihr verziehen. 

Auf den 2. Teil freue ich mich aber so oder so unheimlich und bin schon sehr gespannt was wir noch alles über diese tollen Wesen erfahren werden und welche Überraschungen Frau Pflieger noch geplant hat.

Fazit:

Ein Buch für Alle die Romantasy Geschichten lieben und sich gerne mal überraschen lassen. Absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein super schönes Buch zum lesen und träumen.

Wenn die Nacht in Scherben fällt
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Nele ist eine tolle Protagonistin. Mit ihren bunten Haaren und Piercing bekam sie direkt einen Platz in meinem Herzen. Ich liebe Protagonisten die mal etwas aus der Reihe tanzen.

Die Geschichte beginnt ...

Nele ist eine tolle Protagonistin. Mit ihren bunten Haaren und Piercing bekam sie direkt einen Platz in meinem Herzen. Ich liebe Protagonisten die mal etwas aus der Reihe tanzen.

Die Geschichte beginnt mit dem Umzug nach Erlfeld, von der Großstadt in die Kleinstadt. Die Beziehung zu ihren Eltern ist etwas ganz besonderes. Ihr Vater ist zwar ständig geschäftlich unterwegs, aber man merkt, dass die drei ein eingespieltes Team sind.

An ihrer neuen Schule erregt ein Mitschüler direkt ihre Aufmerksamkeit – Jari.
Jaris Beziehung zu den Eltern ist das totale Gegenteil von Nele. Seine Mutter ertränkt ihre Probleme in Alkohol. Der Vater ist cholerisch und ihm rutscht auch schon mal die Hand aus.
Die Annäherung zwischen Nele und Jari ist perfekt geschrieben. Ihre Freundschaft verbindet etwas ganz besonderes. Und sie sind soooo süß.

Das Hauptaugenmerk in dem Buch gilt aber der Traumwelt. Hier muss ich ein großes Lob an die Autorin aussprechen. Selten hatte ich so ein starkes Kopfkino (ich habe sogar von dem Buch geträumt) bei einem Buch und konnte mir wirklich jedes Detail bildlich vorstellen. Die Traumwelt ist super beschrieben.

Nele ist eine Klarträumerin, d.h. sie kann ihre Träume steuern, entscheiden was sie träumen will und sogar in Träume von anderen Menschen reisen.
Als Jari dann verschwindet macht sie sich mit Hilfe von Seth, einem Wächter in der Traumwelt und in der realen Welt eine ganz gewöhnliche Katze, auf die Suche. Doch Seth scheint nicht so zu sein, wie er vorgibt… und dann ist plötzlich die Menschheit in Gefahr…

Fazit:

Dieses Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Ich bin wirklich gerne mit Nele in die Traumwelt gereist. Der Schreibstil ist klasse und man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen.
Das Ende ging mir dann aber etwas zu schnell, da ich gehofft habe, dass es noch ein bisschen spektakulärer wird. So war es eine super schöne Geschichte, die ich auf jeden Fall an Alle, die mal etwas träumen wollen, weiterempfehlen kann, allerdings war es mir dann zu wenig "Boom" um es wirklich zu etwas besonderem zu machen, deswegen nur 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Zuckersüße Unterhaltung!

Mein Herz zwischen den Zeilen
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Als ich den Klappentext gelesen habe, war schnell klar dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Es klang genau nach meinem Geschmack, ein süßes Jugendbuch mit einer dicken Portion Märchen.

Deliah ist ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, war schnell klar dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Es klang genau nach meinem Geschmack, ein süßes Jugendbuch mit einer dicken Portion Märchen.

Deliah ist eine sehr sympathische Protagonistin. Junge 15 Jahre alt, verbringt sie die meiste Zeit mit der Nase in ihren Büchern. Als sie dann dieses verwaiste Märchenbuch in ihrer Stammbibliothek entdeckt, ist es schnell um sie geschehen. Immer wieder liest sie die Geschichte und kann sie schon in und auswendig, bis das Buch sich plötzlich verändert.

Oliver ist der Prinz in dem Märchen und hat mir auch sehr gefallen. Man spürt richtig seine Verzweiflung, aus dem Buch auszubrechen. Er möchte die wirkliche Welt kennenlernen. Nicht mehr nur eine Rolle in der Geschichte sein…

Die Idee dass die Figuren im Buch ein eigenständiges Leben haben, sobald man es schließt, fand ich von Anfang an genial! Sie sind nur Schauspieler und spielen ihre Rollen wenn jemand das Buch liest. Deswegen kann es sein das der Bösewicht hinter den Kulissen ein Schmetterlingsliebhaber ist oder das verliebte Paar in der Geschichte sich eigentlich gar nicht mag.
Hier sind alle Charaktere wunderbar getroffen. Jeder ist auf seine Art liebenswert.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, das Buch lässt sich ziemlich flüssig und schnell lesen.
Es ist in drei Perspektiven aufgeteilt, einmal aus der Sicht von Deliah, aus der von Oliver und ein Kapitel aus dem eigentlichen Märchen. Das gefiel mir ganz besonders, da man so erfuhr was Oliver eigentlich Tag ein Tag aus spielen musste.

Einzig zum Ende hin, gefiel mir das Buch nicht mehr sooo gut. Es hat sich in eine Richtung entwickelt, die ich erstens überhaupt nicht erwartet und zweitens sehr merkwürdig fand. Das Ende hat mir dann aber wiederrum sehr gut gefallen, so dass ich Bestens mit der Geschichte abschließen konnte (auch wenn wieder mal ein paar Fragen offen blieben – aber ist das nicht immer so?).

Ein paar Logikfehler gibt es auch, was ich aber nicht sooo dramatisch fand, denn das Buch an sich ist ja schon nicht sehr logisch. Nur hatte man da manchmal das Gefühl die Mutter wollte das es so und so ist, die Tochter aber anders und dann blieben einfach beide Varianten.

Fazit:
Eine tolle Geschichte für zwischendurch, die mich vor allem sehr an Disney erinnert hat und ich jedem deren Sinn nach etwas Romantik und Märchen steht, absolut empfehlen kann!