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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2019

Wo geht es hin?

Die Leben danach
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Jim Byrd Leben in Shula, einer Kleinstadt in den Südstaaten, verläuft in spießigen Bahnen. Weder Frau noch Kinder erfreuen seinen Alltag, bis eines Tages sein Herz stehen bleibt. In diesen Minuten, in ...

Jim Byrd Leben in Shula, einer Kleinstadt in den Südstaaten, verläuft in spießigen Bahnen. Weder Frau noch Kinder erfreuen seinen Alltag, bis eines Tages sein Herz stehen bleibt. In diesen Minuten, in denen er tot ist, hat er keinerlei Nahtoderfahrung gemacht.
Als Annie wieder in sein Leben tritt, muss Jim sich ganz anderen Herausforderungen stellen; Dem Leben selbst. Dabei stellen sich ihm einige Hindernisse in den Weg. Wie soll er zum Beispiel gegen das Vermächtnis von Annies totem Mann mithalten?
Thomas Pierce legt mit ›Die Leben danach‹ eine berührende Liebesgeschichte und gleichzeitig einen klugen, philosophischen Roman vor: ein Buch, das vom Tod handelt und voller Wärme und Humor vom Leben erzählt.
Dieses Zitat trifft den Nagel auf den Kopf. Der Schreibstil ist fließend, aber unaufgeregt. Es gibt keinen großen Spannungsbogen da die Geschichte so vor sich hin plätschert. Einige Stellen sind sehr poetisch und regen zum Nachdenken an. Andere Aspekte haben mich beunruhigt. Zum Beispiel ist es in der Zukunft von Jim so, dass Menschen als Hologramme in den Straßen herumlaufen und die echten Menschen kaum selbst mehr auf die Straße gehen. Diese Vorstellung finde ich sehr beängstigen und war erleichtert, dass es Jim ebenso erging.
Ein Mix aus Geisterwelt und Sci-Fi Elementen machen eine interessante Geschichte aus, ohne dabei skurril zu wirken. Eine runde Geschichte, nur habe ich manchmal nicht ganz verstanden, wo die Geschichte hin möchte.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Chaos bei den Abbotts

Öffne mir dein Herz
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Bei einem Lauftraining stürzt Charley Abbott einen Berghang hinunter. Ihr Retter Tyler kümmert sich hingebungsvoll um sie. Ausgerechnet Tyler, den sie schon so lange von sich gestoßen hat. Denn Charley ...

Bei einem Lauftraining stürzt Charley Abbott einen Berghang hinunter. Ihr Retter Tyler kümmert sich hingebungsvoll um sie. Ausgerechnet Tyler, den sie schon so lange von sich gestoßen hat. Denn Charley hat sich geschworen, nie wieder einen Mann zu lieben und an sich ran zu lassen.
Der 6. Band rund um die Familie Abbott beginnt gleich spannend. Die Rettung von Charly und Tyler, der ihr nicht von der Seite weicht. Dies spricht durchweg für Tylers Charakter. Er ist ein Traummann, wie man ihn sich nur wünschen kann. Er ist reich, liebevoll, hilfsbereit und soviel mehr. Er hat mir noch besser gefallen, als Charly.
Charly ist wie die anderen Abbotts an sich ein toller Charakter, dennoch konnte ich ihren Grund, warum sie keinen Mann mehr möchte, nicht verstehen. Sie wurde verletzt, jedoch nicht auf eine misshandelte Art, weswegen sie ein wenig extrem reagiert. Für mich hat dieser Teil nicht so gut gepasst.
Der Schreibstil, das Setting und der Rest der Familie war wie immer bezaubernd. Besonders die Einschübe von Max waren toll und er ist ein liebenswerter Papa. Ich freue mich auf die weiteren Geschichten.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Ein Hund räumt Gefühle auf

Ein Labrador fürs Leben
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Nie hätte die Amerikanerin Mel Miskimen vermutet, dass ein chaotischer Vierbeiner ihre Familie wieder vereinen würde. Denn als ihre Mutter stirbt, scheint sie auch ihren Vater zu verlieren: Ihr pensionierte ...

Nie hätte die Amerikanerin Mel Miskimen vermutet, dass ein chaotischer Vierbeiner ihre Familie wieder vereinen würde. Denn als ihre Mutter stirbt, scheint sie auch ihren Vater zu verlieren: Ihr pensionierte Vater, versinkt in seiner Trauer. Mel schafft es nicht, mit ihrem eigenen Verlustschmerz fertig zu werden. Unverhofft platzt Seamus in ihr Leben. Der tollpatschige und gemütliche Labrador, stiftet d im Haus der Familie ordentlich Unruhe.
Um ihren Vater abzulenken und eine Aufgabe zu geben, überzeugt Mel ihn, mit Seamus für einen Hundewettbewerb zu trainieren. Mit viel Schweiß und Mühe bringt das Training Mel und ihren Vater wieder zusammen.

Leider konnte ich mich nicht so leicht in die Geschichte einlesen, obwohl der Schreibstil flüssig ist. Dadurch habe ich länger als gedacht für dieses Buch gebraucht.

Mel hat keine Erfahrung mit Hunden aus der Arbeitslinienzucht, wodurch sich schnell Probleme mit Seamus ergeben. Auch bei der Erziehung von Seamus ist sie nachlässig. Erst mit der Idee zu dem Wettbewerb verspricht Hoffnung auf Besserung. Seamus soll das jagdliche Apportieren erlernen, weswegen sie sich Sie treffen sich regelmäßig auf dem Gelände des Vereins und arbeiten intensiv. Dadurch finden Vater und Tochter wieder zueinander.

Wie oben schon erwähnt, fand ich keinen Zugang zu den Protagonisten und ich habe Tiefgang vermisst. Seamus hat mich verzaubert, allerdings war ich mit einigen Trainingsmethoden nicht einverstanden. In den USA gehören Elektrohalsbänder bei einigen Trainern zur normalen Trainingsart, aber dies ist für mich nicht Artgerecht, oder allgemein Tiergerecht und ich verabscheue solche Methoden. Auch ist ein Labrador sehr wohl händelbar und braucht keine harten Methoden, sondern höchstens viel Beschäftigung. Ich fand das Buch okay, aber es hat mich nicht beeindruckt und wird mir auch nicht so lange im Gedächtnis bleiben.

Veröffentlicht am 08.01.2019

Wer sprechen möchte, sollte erstmal zuhören lernen.

Die Sprache der Tiere
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Der Autor, Karsten Brensing, ist ein Verhaltensforscher von tierischer Kommunikation. Dies möchte er nutzen, dass Menschen beginnen umzudenken. Tiere sollen sich mit Menschen auf Augenhöhe begegnen. Der ...

Der Autor, Karsten Brensing, ist ein Verhaltensforscher von tierischer Kommunikation. Dies möchte er nutzen, dass Menschen beginnen umzudenken. Tiere sollen sich mit Menschen auf Augenhöhe begegnen. Der Mensch muss lernen, die Umwelt und die sich darin befindenden Lebewesen zu verstehen und zu bewahren.

Missverstände beginnen schon bei den kleinsten Haustieren und dem besten Freund des Menschen. Dazu gehören Vermenschlichung und falsche Kommunikation mit dem Hund, der einen manchmal einfach nicht zu verstehen scheint. Dabei ist es der Mensch, der sich anmaßt, alles zu wissen und das Tier ihm gegenüber ist einfach nur zu dumm. Grundlegend, wird sich zu wenig um die Bedürfnisse und Beschaffenheit von Haustieren informiert.

Der Schreibstil ist verständlich und es sind einige Bilder und Diagramme vorhanden. Dennoch weist dieses Buch einige Schwächen auf. Oft wirkt es wie eine Zusammenfassung, da einzelne Punkte nicht genauer ausgeführt werden. Mir als Leser hat daher oft der Zusammenhang gefehlt und eine tiefere Bedeutung.

Dieses Buch ist für Einsteiger in das Thema der Kommunikation zwischen Menschen und Tieren gut geeignet. Auch trägt es zur Aufklärung bei, dass das Tier kein Mittel zum Zweck ist und unter dem Menschen steht. Denn dieser soll zur Bewahrung und nicht zur Ausbeutung und Ausrottung beitragen. Es hatte seine Schwächen und an der Ausarbeitung hat es mir gefehlt, daher sind es 3 Sterne und eine Empfehlung für neugierige in dieses Thema.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Der Kapf mit dem Feind, der nicht erwartet wurde

Das Flüstern der Gefahr
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Niemals lässt er einen seiner Leute zurück. Schon gar nicht die Frau, in die er sich verliebt hat. Jinas Stimme durch die Headsets bringt ihn um den Verstand. Dabei muss sich Levi Butcher als Chef einer ...

Niemals lässt er einen seiner Leute zurück. Schon gar nicht die Frau, in die er sich verliebt hat. Jinas Stimme durch die Headsets bringt ihn um den Verstand. Dabei muss sich Levi Butcher als Chef einer Eliteeinheit konzentrieren. Als sie im Einsatz sind, wird das Basislager attackiert undder Kontakt zu Jina reißt ab. Was ist mit ihr passiert und wer steckt dahinter?

Die Geschichte beginnt damit, dass Jina in eine neue Einheit versetzt wird und sich den Eignungsprüfungen stellen muss. Sie versagt im sportlichen Teil jedes Mal und wird von der Gruppe und vor allem von ihrem neuen Boss Levi nicht akzeptiert. Jedoch beißt sie sich durch und dies macht Jina zu einer guten Protagonistin. Sie muss sich an einigen Stellen überwinden und ist weder zu zaghaft, noch zu selbstbewusst.

Der Schreibstil ist toll und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Bessonders haben mir die Stellen gefallen, als aus der Sicht des Feindes geschrieben wurde. Es bringt mehr Spannung rein und der Leser ist nicht völlig im Unklaren, was geschehen wird. Da ich sonst keine Thriller oder Krimis lese, war dies trotzdem eine gelungene Geschichte und ich mochte die Protagonisten wirklich gerne. An manchen Stellen, gab es kleine Längen, weswegen ich liebe 4,5 Sterne gebe. Ich möchte unbedingt den vorherigen Teil lesen.