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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2019

Wer sprechen möchte, sollte erstmal zuhören lernen.

Die Sprache der Tiere
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Der Autor, Karsten Brensing, ist ein Verhaltensforscher von tierischer Kommunikation. Dies möchte er nutzen, dass Menschen beginnen umzudenken. Tiere sollen sich mit Menschen auf Augenhöhe begegnen. Der ...

Der Autor, Karsten Brensing, ist ein Verhaltensforscher von tierischer Kommunikation. Dies möchte er nutzen, dass Menschen beginnen umzudenken. Tiere sollen sich mit Menschen auf Augenhöhe begegnen. Der Mensch muss lernen, die Umwelt und die sich darin befindenden Lebewesen zu verstehen und zu bewahren.

Missverstände beginnen schon bei den kleinsten Haustieren und dem besten Freund des Menschen. Dazu gehören Vermenschlichung und falsche Kommunikation mit dem Hund, der einen manchmal einfach nicht zu verstehen scheint. Dabei ist es der Mensch, der sich anmaßt, alles zu wissen und das Tier ihm gegenüber ist einfach nur zu dumm. Grundlegend, wird sich zu wenig um die Bedürfnisse und Beschaffenheit von Haustieren informiert.

Der Schreibstil ist verständlich und es sind einige Bilder und Diagramme vorhanden. Dennoch weist dieses Buch einige Schwächen auf. Oft wirkt es wie eine Zusammenfassung, da einzelne Punkte nicht genauer ausgeführt werden. Mir als Leser hat daher oft der Zusammenhang gefehlt und eine tiefere Bedeutung.

Dieses Buch ist für Einsteiger in das Thema der Kommunikation zwischen Menschen und Tieren gut geeignet. Auch trägt es zur Aufklärung bei, dass das Tier kein Mittel zum Zweck ist und unter dem Menschen steht. Denn dieser soll zur Bewahrung und nicht zur Ausbeutung und Ausrottung beitragen. Es hatte seine Schwächen und an der Ausarbeitung hat es mir gefehlt, daher sind es 3 Sterne und eine Empfehlung für neugierige in dieses Thema.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Der Kapf mit dem Feind, der nicht erwartet wurde

Das Flüstern der Gefahr
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Niemals lässt er einen seiner Leute zurück. Schon gar nicht die Frau, in die er sich verliebt hat. Jinas Stimme durch die Headsets bringt ihn um den Verstand. Dabei muss sich Levi Butcher als Chef einer ...

Niemals lässt er einen seiner Leute zurück. Schon gar nicht die Frau, in die er sich verliebt hat. Jinas Stimme durch die Headsets bringt ihn um den Verstand. Dabei muss sich Levi Butcher als Chef einer Eliteeinheit konzentrieren. Als sie im Einsatz sind, wird das Basislager attackiert undder Kontakt zu Jina reißt ab. Was ist mit ihr passiert und wer steckt dahinter?

Die Geschichte beginnt damit, dass Jina in eine neue Einheit versetzt wird und sich den Eignungsprüfungen stellen muss. Sie versagt im sportlichen Teil jedes Mal und wird von der Gruppe und vor allem von ihrem neuen Boss Levi nicht akzeptiert. Jedoch beißt sie sich durch und dies macht Jina zu einer guten Protagonistin. Sie muss sich an einigen Stellen überwinden und ist weder zu zaghaft, noch zu selbstbewusst.

Der Schreibstil ist toll und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Bessonders haben mir die Stellen gefallen, als aus der Sicht des Feindes geschrieben wurde. Es bringt mehr Spannung rein und der Leser ist nicht völlig im Unklaren, was geschehen wird. Da ich sonst keine Thriller oder Krimis lese, war dies trotzdem eine gelungene Geschichte und ich mochte die Protagonisten wirklich gerne. An manchen Stellen, gab es kleine Längen, weswegen ich liebe 4,5 Sterne gebe. Ich möchte unbedingt den vorherigen Teil lesen.

Veröffentlicht am 29.12.2018

Zwischen zwei Liebenden die Sterne

Zwischen uns die Sterne
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Eine wunderschöne Liebesgeschichte. Dass die drei Freunde ihre Wünsche auf Sterne schreiben ist eine schöne Idee. Aidens Tod hat mich erschüttert, auch wenn er als Jugendlicher echt unsympathisch gewirkt ...

Eine wunderschöne Liebesgeschichte. Dass die drei Freunde ihre Wünsche auf Sterne schreiben ist eine schöne Idee. Aidens Tod hat mich erschüttert, auch wenn er als Jugendlicher echt unsympathisch gewirkt hat. Camerons führt das Camp weiter und hat eine lockere Beziehung mit einem Typ, den sie nicht liebt und nur benutzt, um sich von Everett zu trösten.
Cameron ist eine symphatische Protagonistin, nur sind manche ihrer Gedankengänge nicht ganz nachvollziehbar.

Ich mag den Schreibstil sehr und auch die Sprachweise ist sehr schön. Vor allem die Briefe sind liebevoll geschrieben. Die Endsituation und der Antagonist fand ich nicht so passend und es hat nicht realistisch gewirkt. Dennoch eine wunderschöne Liebesgeschicht, wie aus Freundschaft mehr werden kann, daher sind es gute4 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 16.12.2018

Dirty Relationship

Dirty Love - Ich brauche dich!
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Sabrina weiß, dass Donovan Jahre lang eine Akte über sie geführt und ihr komplettes Leben manipuliert hat. Donovan meint, er tut dies nur, um sie zu beschützen: Vor ihm und seiner Dominanz.
Jedoch ist ...

Sabrina weiß, dass Donovan Jahre lang eine Akte über sie geführt und ihr komplettes Leben manipuliert hat. Donovan meint, er tut dies nur, um sie zu beschützen: Vor ihm und seiner Dominanz.
Jedoch ist er es, der gerettet werden muss.
Dies ist der zweite Teil von Laurelin Paige und eine gewaltige Verbesserung. Im ersten Teil war mir Sabrina als Protagonistin zu naiv und unsympathisch. Ihre Persönlichkeit war nicht ausgearbeitet. Was davor gefehlt hat, wurde im zweiten Band vervollständigt.
Donovan hingegen, hat mir davor schon gefallen und hat in dieser Geschichte an Tiefe gewonnen. Er ist kontrollsüchtig, gesteht seine Fehler auch ein und erkennt, dass er selbst gerettet werden muss.
Es gibt keine richtige Rahmenhandlung und doch ist man flüssig den beiden durch ihr Leben gefolgt. Ihre Beziehung verläuft rasant.
Gegen Ende lernt Sabrina Donovans Eltern kennen und muss lernen, dass sein Vater sie nicht akzeptiert und sein Sohn ihr ganzes Leben geleitet hat und sie ist mit der Situation überfordert. Sie verschwindet und die Aussprache endet fast in einer Vergewaltigung eines alten Bekannten. Das Ende hingegen besteht aus einer Versöhnung.
Ich kann nicht so viel sagen, da es ein zweiter Teil ist und nicht so viele Seiten hat, da ich sonst zu viel verraten würde. Wie zuvor erwähnt sind es nicht so viele Seiten und es gibt keine richtige Rahmenhandlung, außer das wieder Zusammenfinden von Donovan und Sabrina. Beide Charaktere habe mir gefallen, auch wenn sie immer noch die eine oder andere Schwäche haben. Der Schreibstil war schön und flüssig. Die Szene, in der die Vergangenheit Sabrina einholt, war verständlich, aber zu übertrieben und nicht sehr realistisch. Der zweite Band hat mir sehr gefallen, jedoch immer noch nicht ganz rund und daher kann ich gute 3,5 Sterne geben.

Veröffentlicht am 26.11.2018

down to ashes

From Ashes - Herzleuchten
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Cassidy hat eine schwere Kindheit erlebt und kann sich nur auf ihren Kindheitsfreund Tyler verlassen. Er war immer für sie da. Daher zieht sie zu ihm nach Texas. Für Cassidy heißt es, ein normales Leben ...

Cassidy hat eine schwere Kindheit erlebt und kann sich nur auf ihren Kindheitsfreund Tyler verlassen. Er war immer für sie da. Daher zieht sie zu ihm nach Texas. Für Cassidy heißt es, ein normales Leben zu beginnen: Fort von ihrer gewalttätigen Mutter und deren brutalem Freund, in eine Wohngemeinschaft mit Tyler und seinem Cousin Gage. Dieser ist von der der ersten Sekunde an beeindruckt von der kleinen Cassidy.
Es beginnt echt spannend, da der Schreibstil leicht durch das Geschehen führt. Leider bleibt es nicht bei dem Spannungsbogen. Cassidys Vergangenheit ist sehr traurig, jedoch zu überzogen, wodurch die Geschehnisse nicht glaubwürdig erscheinen. Auch entstehen Beziehungen wie aus der Luft gegriffen. Tyler war als Kind für Cassidy da und hat in der Gegenwart der Geschichte eine spezielle Beziehung zu ihr. Er macht sie an, obwohl sie nicht auf ihn reagiert. Auch möchte er Gage von ihr fernhalten und reagiert extrem über und erfindet dafür dreiste Lügen. Anstatt dass Gage und Cassidy darüber reden, glauben sie diese und tanzen umeinander herum.
Der weitere Verlauf wird unnötig in die Länge, um die Handlung spannender zu machen. Auch reicht es nicht, dass Tyler und Gage sich um Cassy bemühen, sondern es kommt gegen Ende noch ein dritter Mann dazu. Conner begleitet Cassy eine Weile und die beiden kommen sich näher. Dabei verstehe ich Cassidy einfach nicht. Sie vermisst Gage und dennoch schläft sie fast mit Conner. Sie ist eine schwierige Protagonistin, was daran liegt, was sie durchmachen musste. Jedoch verhält sie sich in manchen Momenten ein bisschen zu naiv und reagiert teilweise zu übertrieben.

Ohne Frage, wäre genug Potential in dieser Geschichte vorhanden gewesen, welches aber in keinster Weise ausgeschöpft wurde. Die Thematik des Missbrauches hätte besser ausgearbeitet werden können. Ich habe die Sinneswandlung von Cassidys Mutter nicht nachvollziehen können. Es kommt bestimmt vor, nur hat die Mutter ihre Tochter zu Beginn geliebt und es war mir einfach nicht realistisch genug. Auch konnte ich nur Gage von den anderen Charakteren wirklich leiden. Er ist immer lieb, verständlich und fürsorglich gewesen und ich fand ihn zu gut für Cassidy. Sie hat ihn nur verletzt und sich irgendwelchen Typen hingegeben und war undurchschaubar bis zum Schluss.
Das Einzige, was wie ein Phönix aus der Asche wieder auferstand, ist der Epilog. Dies war einer der wenigen Momente, in denen ich Cassidy leiden konnte. Es war sehr niedlich die kleine Familie mit zu erleben. Jedoch hat dies nicht viel an meiner Bewertung ausmachen können. Ich lese gerne Bücher von Molly McAdams und bin daher traurig, diesem Werk nur 2,5 Sterne geben zu können. Es hat mir einfach zu viel nicht gefallen.