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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2025

Ein herzerwärmender Cosy Crime mit Charme und Tiefgang

Mörderisch verstrickt – Ein Strickclub ermittelt
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Das Cover von "Mörderisch verstrickt" ist wunderschön und passt perfekt zur Stimmung des Buches. Die warmen Farben und das Strickzubehör wecken sofort das Gefühl von Gemütlichkeit und versprechen eine ...

Das Cover von "Mörderisch verstrickt" ist wunderschön und passt perfekt zur Stimmung des Buches. Die warmen Farben und das Strickzubehör wecken sofort das Gefühl von Gemütlichkeit und versprechen eine Mischung aus Spannung und Strickromantik. Auch der Titel und der Hinweis "Ein Strickclub ermittelt" machen neugierig.

Susanne Oswald hat hier ein tolles Cosy Crime geschaffen. Die Idee eines Strickclubs, der Kriminalfälle löst, ist originell und wird gut umgesetzt. Die Geschichte beginnt spannend: Gustavsen, Mitglied des Strickclubs, verkündet, dass ein Toter im Boot ist. Sofort ist man mitten im Geschehen. Besonders gut gefällt mir, wie die persönlichen Sorgen der Figuren, wie Annes Scheidung oder Gustavsens Trauer, in die Ermittlungen einfließen, ohne die Krimihandlung zu stören.

Der Schreibstil von Susanne Oswald ist flüssig und angenehm zu lesen. Sie beschreibt die Umgebung lebendig, sei es das Wollgeschäft "Strickschick" oder die Streifzüge durch das Watt. Man fühlt sich direkt vor Ort.

Die Figuren sind sehr authentisch und liebenswert. Mette mit ihrem Strickgeschäft "Strickschick", Anne als alleinerziehende Pfarrerin, Brunhilde mit ihren humorvollen Ansichten und Gustavsen, der trauernde Bootsverleiher – alle haben ihre Stärken und Schwächen und wirken sehr menschlich. Ihre Freundschaft und ihr Zusammenhalt machen das Buch besonders.

Für mich ist es die perfekte Mischung aus Wohlfühlatmosphäre und Krimispannung. Es ist ein Buch, das man bei einer Tasse Tee und Strickzeug genießen kann, mit einer frischen Idee, dass ein Strickclub ermittelt. Es geht nicht nur um den Krimi, sondern auch um Freundschaft, Zusammenhalt und das Glück im Alltag.

Veröffentlicht am 06.08.2025

Eine authentische Hommage an die Literatur und das Leben

Einfach Literatur
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"Einfach Literatur" von Klaus Willbrand und Daria Razumovych ist kein typischer Literaturführer, der vorschreibt, was man lesen soll. Stattdessen teilt das Buch das umfangreiche Wissen und die persönlichen ...

"Einfach Literatur" von Klaus Willbrand und Daria Razumovych ist kein typischer Literaturführer, der vorschreibt, was man lesen soll. Stattdessen teilt das Buch das umfangreiche Wissen und die persönlichen Erfahrungen des Buchhändlers und Antiquars Klaus Willbrand (geboren 1941 in Essen, verstorben Januar 2025 in Köln).

Das Buch erzählt, wie Klaus Willbrand selbst zur Literatur fand, welche Autoren ihn in seinen jungen Lesejahren prägten und von seinem dreijährigen "Lesesabbatical". Es nimmt die Leser mit auf eine Reise durch wichtige Stationen in seinem Leben und reichert diese mit Buchempfehlungen an. Die Grundlage bilden dabei zahlreiche Gespräche und Videos, über 30 Interviews und Diktieraufnahmen. Willbrands grundlegende Gedanken zur Literatur, was sie für ihn von Unterhaltungsliteratur unterscheidet und ihre immer wiederkehrenden Themen werden beleuchtet. Man erfährt auch viel über die deutschen, angloamerikanischen und französischen Schriftsteller, die ihn beeinflussten, wen er persönlich kannte und mit welchem Underground-Lyriker und Schreibrebellen ihn eine enge Freundschaft verband.

Die Co-Autorin Daria Razumovych, eine Digitalberaterin und freie Lektorin, lernte Klaus Willbrand zufällig auf einem Kölner Antikmarkt kennen. Sie war es, die die Idee hatte, das Antiquariat auf Social Media zu präsentieren. Im März 2024 starteten sie gemeinsame Kanäle auf Instagram und TikTok, die überraschend erfolgreich wurden. Dieser Erfolg führte dazu, dass sie gemeinsam an diesem Buch arbeiteten.

Das Buch ist für jeden, der seine eigene Leidenschaft für Literatur entdecken möchte. Es will keine strikten Kanons vorgeben, sondern ermutigt die Leser, ihre eigenen Listen zu erstellen und tief in die Welt der Bücher einzutauchen. Es ist eine Hommage an ein Leben, das sich um Bücher drehte , und zeigt, wie Literatur liberale und weltoffene Menschen hervorbringt. Trotz des traurigen Endes – Klaus Willbrand verstarb im Januar 2025 – ist das Buch ein wichtiger Beitrag, um sein Wissen und seine Liebe zur Literatur zu bewahren.

Veröffentlicht am 06.08.2025

Beklemmend und meisterhaft

Ihr werdet sie nicht finden
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"Ihr werdet sie nicht finden" von Andreas Winkelmann ist ein Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Geschichte beginnt mit einer beklemmenden Szene, in der die Erzählerin in der Dunkelheit ...

"Ihr werdet sie nicht finden" von Andreas Winkelmann ist ein Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Geschichte beginnt mit einer beklemmenden Szene, in der die Erzählerin in der Dunkelheit lebt und eine Person durch den Wald verfolgt, mit der Vorahnung von Gewalt, die sie nicht loswird. Dieser frühe Einblick in ihre zerrüttete Psyche gibt dem Roman eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre.

Der erste Hauptteil des Buches springt sieben Jahre zurück und führt uns zu Jonas Waider, dessen Tochter Isabell spurlos verschwunden ist. Winkelmann beschreibt eindringlich Jonas' Verzweiflung, seine Schuldgefühle und die quälende Ungewissheit, die mit dem Verschwinden seines Kindes einhergeht. Die Suche nach Isabell, die Entdeckung ihres Rucksacks und der zerissene Glücksbringer "TomTom" erzeugen eine enorme Spannung und lassen den Leser mitfiebern.

Der zweite Hauptteil, der in der Gegenwart spielt, stellt uns Franca Lichtenwalter vor, eine Detektivin, die von Frau Dr. Frieling beauftragt wird, deren Enkelin Silvia zu finden. Die undurchsichtige Beziehung zwischen den Familienmitgliedern und Silvias Vorgeschichte in einer psychiatrischen Klinik deuten auf tief verwurzelte Probleme hin und machen neugierig auf die weiteren Entwicklungen.

Insgesamt bietet dieser Auszug einen vielversprechenden Start in einen packenden Thriller. Die wechselnden Zeitebenen und die Einführung verschiedener Charaktere, deren Schicksale miteinander verwoben zu sein scheinen, machen "Ihr werdet sie nicht finden" zu einem spannenden Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 06.08.2025

Interaktiver Sprachstart

tiptoi® - Mein erstes Bild-Wörterbuch Deutsch-Englisch
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Dieses Tiptoi Bild-Wörterbuch ist eine tolle Möglichkeit für Kinder von 3 bis 6 Jahren, spielend leicht Deutsch und Englisch zu lernen.

Das Buch ist sehr farbenfroh und hat viele Bilder von Tieren und ...

Dieses Tiptoi Bild-Wörterbuch ist eine tolle Möglichkeit für Kinder von 3 bis 6 Jahren, spielend leicht Deutsch und Englisch zu lernen.

Das Buch ist sehr farbenfroh und hat viele Bilder von Tieren und Alltagsdingen. Das Design ist kindgerecht und lädt zum Entdecken ein. Die Seiten sind gut geordnet nach Themen, zum Beispiel "Wald und Wiese" oder "Fahrzeuge".

Das Buch hat keine Geschichte, sondern hilft Kindern, neue Wörter in beiden Sprachen zu lernen. Ein Wörterbuch eben ;) Wie bei andern Tiptoi Büchern auch gibt es zu dem Geräusche, Lieder und Spiele.

Ich finde die Aussprache in beiden Sprachen sehr deutlich, wobei es den Kindern dadurch einfacher fällt die neuen Wörter zu lernen und nachzusprechen. Sowohl mein 6jähriger Sohn hatte an dem Buch Spaß als auch meine 4jährige Großnichte. Bei manchem Wort konnte ich dann auch noch meine englische Aussprache verbessern ;)

Veröffentlicht am 06.08.2025

Eine zarte Geschichte über Neugier und Verbundenheit

Der Garten der kleinen Wunder
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Das Cover von "Der Garten der kleinen Wunder" finde ich wunderschön. Es zeigt einen blühenden Garten mit einer jungen Frau und strahlt eine ruhige, fast nostalgische Stimmung aus. Die warmen Farben lassen ...

Das Cover von "Der Garten der kleinen Wunder" finde ich wunderschön. Es zeigt einen blühenden Garten mit einer jungen Frau und strahlt eine ruhige, fast nostalgische Stimmung aus. Die warmen Farben lassen mich eine Geschichte voller zarter Gefühle erwarten, die zum Träumen einlädt.
Und ich wurde beim Lesen nicht enttäuscht.
Ihre Sprache ist so bildhaft, dass ich mir alles genau vorstellen kann. Die Sätze fließen gut und erzeugen eine ruhige, besinnliche Atmosphäre. Besonders die kleinen Details, wie die Krabbe oder der Duft der Linden, machen den Text für mich lebendig.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und beginnt mit einer Erinnerung der Protagonistin an ihre Kindheit, genauer gesagt an die Begegnung mit einem geheimnisvollen Mädchen namens Thekla und einem ungewöhnlichen Grundstück.
Besonders ins Herz habe ich aber Herrn Wille geschlossen mit seiner Geschichte über den Mandarinfisch.

Es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen.