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Veröffentlicht am 18.11.2019

Ein Leseerlebnis mit gemischten Gefühlen

Everything I Didn't Say
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Der Inhalt:
Jaime bekommt einen Praktikumsplatz an einem Filmset. Dort lernt sie auch den Schauspieler Carter kennen, der ihr von da an nicht mehr aus dem Kopf geht (und sie ihm auch nicht). Zu Beginn ...

Der Inhalt:
Jaime bekommt einen Praktikumsplatz an einem Filmset. Dort lernt sie auch den Schauspieler Carter kennen, der ihr von da an nicht mehr aus dem Kopf geht (und sie ihm auch nicht). Zu Beginn hält sie ihn für arrogant, dennoch kommen sich die beiden näher. Da Carter aber laut seinem Vertrag keine Beziehung haben darf und Jaime auf dieses Praktikum angewiesen ist, ist beiden klar, dass das zwischen ihnen keine Zukunft hat. Schlussendlich geben sie der Anziehungskraft zwischen ihnen aber dennoch nach, was fatale Folgen hat.

Die Charaktere:
Es gibt zwei Hauptcharaktere: Jaime und Carter.
Jaime wünscht sich nichts sehnlicher als später (nachihrem Studium) in der Theaterwelt durchstarten zu können. Deshalb ist ihr das Praktikum auch so wichtig. Zu Beginn der Geschichte war mir Jaime noch sehr sympathisch. Ich fand sie liebevoll und ich habe sie dafür bewundert wie sie für ihren Traum kämpft. Leider hat sich das im Laufe des Buches aber geändert
Carter hingegen wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Natürlich ist auch er nicht perfekt, am Anfang war er ziemlich arrogant und auch er hat Fehler gemacht aber er wurde meiner Meinung nach immer verantwortungsbewusster und sympathischer.
Über die Nebencharaktere kann man leider nicht viel sagen. Ihre Auftritte waren begrenzt und man hat nicht viel von ihnen erfahren.

Meine Meinung:
Der Anfang des Buches hat mir super gut gefallen. Man war gleich in der Story drin, die Charaktere waren super, der Schreibstil war flüssig und fesselnd und es war spannend. Kurz gesagt: der Anfang hat mich überzeugt.
Umso enttäuschender fand ichdann den weiteren Verlauf der Geschichte. Vor allem wie sich Jaime weiterentwickelt hat.

Was ich wirklich gelungen fand und was nicht hab ich nun noch für euch zusammengefasst.

Was mir gefallen hat:
- Ganz klar: der Beginn des Buches. Wie bereits erwähnt war man sofort in der Story. Es gab keinen ewig langen und langweiligen Aufbau, stattdessen wurde man in das Geschehen hineingeworfen.
- Die Zeitsprünge: während der Geschichte wurde öfters in der Zeit gesprungen. Es wurde dabei zwischen dem Jahr 2015 (der Vergangenheit und der Zeitpunkt zu dem sich Jaime und Carter kennenlernen) und 2019, also Heute, gewechselt. Mir persönlich haben die Zeitsprünge gut gefallen, da sie die Geschichte spannend gemacht haben.
-Die Sichtwechsel: ich bin allgemein ein großer Fan von Geschichten, die aus verschiedenen Sichten erzählt werden. Es macht mich einfach neugierig zu erfahren wie die Charaktere denken und was sie zu ihrem Handeln bewegt.
-Die Hauptcharaktere (zu Beginn). Die beiden waren so verschieden, einfach eine explosive Mischung.

Was mir nicht gefallen hat:
-Das Drama: insgesamt gab es mir davon einfa viel zu viel u d das meiste davon hätte man auch mit Gesprächen klären können. Von diesen klärenden Gesprächen gab es dann aber im Gegensatz viel zu wenige, was ich am aller schlimmsten fand. Man hätte sich einfach so viel unnötiges Drama sparen können und dafür mehr auf andere, interessantere Dinge eingehen können.
-Die Entwicklung von Jaime: ich fand es furchtbar wie sie geworden ist. Sie ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven mit ihrem ständigen gezicke und Drama und vor allem, dass sie wegen jeder Kleinigkeit gestritten hat.
-Das die Nebencharaktere so wenig mit einbezogen wurden.
-Das Ende: am Ende ging mir einfach alles ein bisschen zu schnell. Gerade eben haben sie sich noch gestritten und auf einmal war aes gut u ddas Buch war zu Ende.

Abschließend kanmich nun sagen, dass ich das Buch nicht wirklich schlecht aber auch nicht übermäßig gut fand. Es gehört nicht zu den besten Büchern die ich jemals gelesen habe aber furchtbar schlecht war es auch nicht. Es war einfach tatsächlich ein Leseerlebnis mit gemischten Gefühlen.

Dennoch bin ich dankbar, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte u d allen anderen die das Buch noch lesen möchten viel Spaß. ☺️

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2019

Gegensätze ziehen sich doch tatsächlich an

The Opposite of You
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Ich bin erst seit kurzem bei Lesejury und dies war mein erstes Buch das ich vor seinem Erscheinungsdatum lesen durfte. Also erstmal ein großes Dankeschön an Lesejury.

Im Buch geht es um Vera deren Traum ...

Ich bin erst seit kurzem bei Lesejury und dies war mein erstes Buch das ich vor seinem Erscheinungsdatum lesen durfte. Also erstmal ein großes Dankeschön an Lesejury.

Im Buch geht es um Vera deren Traum es ist Chefköchin in einem bekannten Restaurant zu werden. Da sie in ihrer Vergangenheit aber schlimme Dinge erlebt hat und daraufhin erst einmal ein Jahr in Europa war, scheint dieser Traum fürs erste zerstört zu sein und somit eröffnet sie einen Food-Truck gegenüber einem der besten Restaurants der Stadt. Killian Quinn, ein heißer aber furchtbar arroganter Typ, ist in besagtem Restaurant der Chefkoch und wenig begeistert von Vera's auftauchen.

Ich muss ehrlich zugeben dass ich eigentlich kein großer Fan von Büchern bin, in denen es ums Kochen geht oder die damit zu tun haben. Dieser Roman jedoch hat mich sofort neugierig gemacht. Er hat sich spannend, witzig und mitreißend angehört und ich musste dieses Buch unbedingt lesen (und würde zum Glück nicht enttäuscht).
Nicht nur das was ich bis dahin von der Story gelesen habe hat mich überzeugt, auch das Cover fand ich ansprechend. Man soll zwar kein Buch nach seinem Einband bewerten aber wenn er so schön ist wie soll man da nein sagen ;)

Auch der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Er hat einem das Buch näher gebracht und hat wunderbar zur Geschichte gepasst.

Die Charaktere waren mir sehr sympathisch. Vera und Killian sind liebe und vielschichtige Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Vera hat mir von Anfang an sehr gefallen. Sie war mir direkt sympathisch.
Killian fand ich zu Beginn furchtbar arrogant, was aber für einen "Bad Boy" wie ihn passend ist. Im Laufe der Geschichte ist aber auch er mir sehr ans Herz gewachsen und es hat mich sehr gefreut als sie endlich zueinander gefunden haben. :)
Auch die anderen Figuren, also Vann, Molly und Ezra sowie Veras Vater sind alle super dargestellt und sympathisch. Vann und Molly helfen Vera unglaublich viel und weiter mit ihrer ehrlichen und lieben Art. Sie sind immer für sie da.
Über Ezra erfährt man kaum etwas aber er macht auf mich auch diesen "Bad Boy" Eindruck wie Killian zu Beginn. Ich bin schon gespannt ob man über ihn in Zukunft noch mehr erfährt.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es hat mich vom ersten Moment an gefesselt sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es also allen weiterempfehlen, die etwas für einen witzigen und etwas kitschigen Roman übrig haben. :)
Also allem viel Spaß beim Lesen und nochmals vielen Dank dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. ❤️

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre