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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2021

Schönes Buch für Zwischendurch

Mit dir leuchtet der Ozean
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Penny entscheidet sich nach dem Abbruch ihres Studiums dazu in einem Privatclub auf Fuerteventura zu arbeiten. Dort begegnet sie Milo, der ebenfalls dort arbeitet und den sie aus ihrer Schulzeit kennt. ...

Penny entscheidet sich nach dem Abbruch ihres Studiums dazu in einem Privatclub auf Fuerteventura zu arbeiten. Dort begegnet sie Milo, der ebenfalls dort arbeitet und den sie aus ihrer Schulzeit kennt. Vor einigen Jahren kam es zwischen den Beiden zu einem Kuss, den sie nach all der Zeit nicht vergessen können. Doch Milo ist ausgerechnet mit Pennys Zimmergenossin Helena zusammen.

Das Cover finde ich wirklich traumhaft. Die Farben von dem Meer und dem Sand harmonieren super und es sieht einfach nach Urlaub aus.

Den Schreibstil von Lea Coplin fand ich angenehm zu Lesen und ich kam schnell in die Geschichte rein. Coplin hat die Geschichte aus der Perspektive von Penny und Milo geschrieben. Was ist ziemlich gut fand, um beide besser kennenzulernen. Ich fand die beiden auch sympathisch und finde, dass sie toll zusammenpassen. Mit Helena konnte ich mich aber nicht so richtig anfreunden. Sie wirkte auf mich nicht authentisch und es hat mich angestrengt von ihr zu lesen.

Die Handlung war ganz nett. Ich fand es Schade, dass man nicht so viel von Fuerteventura gesehen hat. Ich war einmal dort und finde die Insel wunderschön und ich hatte mich deshalb gefreut, in der Geschichte nochmal dorthin reisen zu können, doch die Handlung spielte leider hauptsächlich in dem Club und der hätte auch sonst wo stehen können. Fand ich schon etwas schade.
Die Geschichte ist nicht wirklich tiefgründig. Mir haben ab und zu ein paar Emotionen gefehlt, besonders, da die beiden Protagonisten einige Probleme haben, die zwar erwähnt wurden, aber die mich nicht wirklich berührt haben.

Ich finde, dass "Mit dir leuchtet der Ozean" eine schöne Liebesgeschichte für Zwischendurch ist. Zu mehr hat es bei mir nicht gereicht, da mich die Geschichte emotional nicht berühren konnte. Ich gebe der Geschichte 3/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2021

Rasant und aufregend, aber manchmal auch etwas unlogisch

Eskalation
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Während einer Autofahrt bekommt Dina Martin einen anonymen Anruf mit Anweisungen. Da der Unbekannte den Namen ihrer Tochter kennt, bekommt Dina es mit der Angst zu tun und befolgt seine Anweisungen, um ...

Während einer Autofahrt bekommt Dina Martin einen anonymen Anruf mit Anweisungen. Da der Unbekannte den Namen ihrer Tochter kennt, bekommt Dina es mit der Angst zu tun und befolgt seine Anweisungen, um ihre Tochter zu schützen, doch sie ahnt nicht, welchen Albtraum sie noch durchleben wird.

Ich finde, dass das Cover für diesen Thriller gelungen ist. Man sieht eine einsame, bewaldete Straße bei Nacht. Die Farben sind überwiegend dunkel, nur der Titel ist ein kräftiges Orange und zieht den Blick auf sich.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, flüssig und rasant. Schon ab der ersten Seite hat mich die Geschichte gepackt. Die verschiedenen kurzen Handlungsstränge, aus verschiedenen Perspektiven, haben die Spannung oben gehalten.

Die Charaktere waren ganz okay. Es hat ein wenig an Informationen und Beschreibungen gefehlt, damit ich einen Bezug zu ihnen aufbauen konnte. Am sympathischsten war mir noch Dina. Ihre Emotionen wurden gut beschrieben, wodurch ich keine Probleme hatte mich in sie hineinzuversetzen. Die anderen Charaktere wirkten im Gegenzug ein wenig blass.

Mir gefiel der Einstieg in die Geschichte richtig gut. Etwas so alltägliches wie eine Autofahrt nach Hause, die dann zu so einem Albtraum wird. Eine spannende Idee, die dann nicht ganz so umgesetzt wurde, wie ich dachte. Was an sich nicht schlecht ist, aber ich hatte mehr erwartet. Die Handlung hatte ab und zu ein paar Tiefen, heißt, die Spannung ist manchmal ein wenig gesunken. Das lag auch mal an den Perspektivwechseln, da mich manche Charaktere einfach nicht wirklich interessiert haben. Hin und wieder gab es ein paar brutalere Szenen und unerwartete Wendungen, die mir wiederum ganz gut gefallen haben. Manchmal wurde die Handlung aber auch ein wenig unlogisch, zB das Ende. Es war zwar eine riesen Überraschung, die ich so niemals erwartet hätte, aber es war nicht so logisch aufgebaut, wie ich es mir gewünscht hätte und ich konnte es deshalb auch nicht richtig nachvollziehen.

Der Thriller von Nora Benrath hat mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Einerseits fand ich das Buch interessant und aufregend, aber andererseits war die Handlung nicht immer logisch. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, das lag auch an dem guten Schreibstil der Autorin und am den vielen unerwarteten Wendungen. "Eskalation" bekommt von mir deshalb 3,5/5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2021

Aufregender Psychothriller mit vielen Überraschungen

Totentier: Psychothriller
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Mit Totentier hat die Autorin Nicole Siemer einen einzigartigen Psychothriller erschaffen, indem das Recht der Tiere im Fokus steht.

Markus Penning steigt nach einer viermonatigen Trauerphase wieder in ...

Mit Totentier hat die Autorin Nicole Siemer einen einzigartigen Psychothriller erschaffen, indem das Recht der Tiere im Fokus steht.

Markus Penning steigt nach einer viermonatigen Trauerphase wieder in seinen Beruf als Kriminalhauptkommissar ein. Seine Hilfe wird auch dringend benötigt, da ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Auffällig daran ist nicht nur, dass den Opfern das Herz fehlt, sondern dass der Täter es auf Tierquäler abgesehen hat. Markus, der selbst Tierliebhaber ist und den Verlust seiner Frau noch nicht überwunden hat, tränkt seinen Kummer in Alkohol, was zur Folge hat, dass er unter heftigen Blackouts leidet und nicht mehr weiß, was er in dieser Zeit gemacht hat. Ob womöglich er selbst der Täter ist? Die Beweise sprechen jedenfalls gegen ihn.

Der Schreibstil von Nicole Siemer ist angenehm, flüssig und fesselnd. Man hat dadurch einen guten Einstieg in die Geschichte. Toll fand ich auch, dass die Geschichte an den richtigen Stellen immer mal wieder durch ein wenig Humor aufgelockert wurde, ohne den Ernst der Lage herunterzuspielen.

Markus Penning lernt man in dem Buch sehr gut kennen. Er ist ein ruhiger und verschlossener Mann, der viel durchgemacht hat. Um mit dem Schmerz leben zu können, besäuft er sich täglich. Die Aussetzer, die er daraufhin hat, machen die Geschichte nochmal spannender. Seine Gefühle, sein Leid und seine inneren Konflikte werden sehr gut beschrieben und wirken authentisch, sodass ich während des Lesens mit ihm mitgefiebert und mitgefühlt habe. Auch die Nebencharaktere wurden interessant ausgearbeitet und wirkten geheimnisvoll.

Die Geschichte ist sehr tiefgründig und mir gefällt es, dass das Thema Tierleid, das so gerne vergessen wird, angesprochen wird. Ich selbst habe mich beim Lesen von "Totentier" des öfteren ertappt, wie ich mir dem Tierrächer sympathisiert habe, obwohl ich Mord nicht gut heiße, aber Tierquälerei ist ein Thema das mir zu Herzen geht, weil Tierschänder leider immer wieder zu leicht davon kommen.

Die Handlung steckte voller unerwarteten Wendungen. Das war richtig spannend. Auch wenn die Taten nicht ohne waren, waren sie aushaltbar, besonders was die Tierquälerei betraf. Die Autorin hat diese Stellen nie zu detailliert beschrieben.

Ich kann "Totentier" wärmstens empfehlen. Das Buch ist spannend und man weiß zwischendurch nicht, was man nun glauben soll und was nicht. Die vielen Überraschungen und der schöne Schreibstil halten die Spannung oben. Von mir bekommt das Buch die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.08.2021

Wahnsinnig gefühlvoll

Everything We Had
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Kates Traum ist es ein Café zu eröffnen. Nachdem sie in ihrem Leben schon viel durchgemacht hat, bietet sich ihr endlich die Gelegenheit einen kleinen Laden zu mieten. Aber da hat sie nicht mit Aidan, ...

Kates Traum ist es ein Café zu eröffnen. Nachdem sie in ihrem Leben schon viel durchgemacht hat, bietet sich ihr endlich die Gelegenheit einen kleinen Laden zu mieten. Aber da hat sie nicht mit Aidan, dem griesgrämigen Neffen ihrer Vermieterin, gerechnet, der aus dem Geschäft einen Buchladen eröffnen will. Damit beide ihre Träume verwirklichen können, müssen sie wohl oder übel zusammenarbeiten. Doch dabei kommen sie sich gefährlich nahe.

Der Schreibstil der Autorin ist atemberaubend. Nicht nur flüssig zu lesen und sehr packend, sondern auch mega gefühlvoll. Egal, ob Ängste, Trauer, Wut oder Freude, Jennifer Bright bringt die Emotionen der Protagonisten auf den Punkt.

Die Charaktere wurden bezaubernd beschrieben. Kate ist mir so sympathisch, dass ich die gleich ins Herz geschlossen habe. Ich konnte mich auch total gut mit ihr identifizieren. Mir gefällt es, wie stark sie ist, dass sie nicht aufgibt, auch wenn es schwer ist. Ihre Ängste habe ich beim Lesen gespürt. Ich hatte teilweise richtig Gänsehaut. Kate ist einfach ein toller Charakter und ihre Entwicklung gefällt mir total gut.
Aidan war anfangs echt schwierig und ich habe wirklich mit Kate mitgelitten als er so fies war. Doch auch er versuchte sich nur zu schützen und letztendlich mochte ich ihn auch.
Mit gefällt die Handlung. Sie ist durchweg spannend und überraschend. Die Thematik wurde hervorragend umgesetzt. Es wirkte auf mich sehr realistisch, sodass ich einfach mitfiebern musste. Die Beziehung von Kate und Aidan entwickelt sich sehr natürlich, nicht zu schnell und nicht zu langsam.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen, da es sehr gefühlvoll und nicht zu überladen ist. Der wunderschöne Schreibstil der Autorin rundet die Geschichte ab. Von mir bekommt das Buch 5/5 Sterne, sowie eine klare Leseempfehlung und ich kann es kaum erwarten mehr von der Autorin zu lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2021

Bewegender New Adult Roman mit starken Gefühlen und kleinen Schwächen

Like Gravity
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"Like Gravity" ist der erste Roman, den ich von der amerikanischen Autorin Julie Johnson gelesen habe und ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht mein letzter sein wird.

In dem Roman geht es um die ...

"Like Gravity" ist der erste Roman, den ich von der amerikanischen Autorin Julie Johnson gelesen habe und ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht mein letzter sein wird.

In dem Roman geht es um die Studentin Brooklyn, die in ihrer Kindheit einen traumatischen Schicksalsschlag verkraften musste. Im Alter von sechs Jahren musste sie zusehen, wie ihre Mutter getötet wurde. Daraufhin schottet sie sich jahrelang emotional von allen ab, bis sie Finn begegnet. Er ist charmant, gutaussehend und frech und er bringt Brooklyns Leben gehörig durcheinander.

Das Cover ist ein Traum. Es ist so schön gestaltet und besonders gut gefällt mir die zarte Schrift des Titels. Ich finde das Cover ist eine Mischung aus dezent und auffällig. Ein echter Eyecatcher.

Der Schreibstil von Julie Johnson ist total schön zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Sie schreibt sehr flüssig und mitreißed, lockert die Geschichte aber an den richtigen Stellen mit ihrem charmanten Humor wieder etwas auf. Mit ihrem Schreibstil konnte die Autorin die Gefühle der Protagonistin realitätsnah beschreiben und mich damit in den Bann ziehen.

Das Buch wurde aus der Sicht von Brooklyn in der Ich-Form geschrieben und man lernt sie dadurch sehr gut kennen. Dennoch hat sie mich auch ab und zu überrascht. Nicht immer war es positiv, denn es gab auch Momente, in denen ich sie schwierig fand. Mit Brooklyn wurde es eben nicht langweilig. Sie hat ihr Herz am rechten fleck und ist eine mutige und starke Frau, die sich aufgrund ihrer Vergangenheit emotional zurückgezogen hat.

Julie Johnson hat ihre Charaktere sehr individuell gestaltet. Jeder hat seine Ecken und Kanten und das wirkte auf mich authentisch. Besonders der anfangs unnahbare Finn, der mit seiner frechen Art sofort mein Herz gestohlen hat, gefiel mir, oder auch Brooklyns beste Freundin Lexi, die zuerst ein wenig egoistisch wirkte, aber je mehr ich von ihr gelesen habe, desto mehr mochte ich sie.

Die Thematik des Buches fand ich spannend, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Bei der Umsetzung gibt es aber leider ein paar Kritikpunkte, die die Geschichte ein wenig unglaubwürdig erschienen ließen, die ich aber aufgrund von Spoiler hier nicht nennen möchte. Einige Momente waren vorhersehbar, aber es gab auch Überraschungen, wie zum Beispiel die Thriller-Elemente, die Julie Johnson der Geschichte hinzugefügt hat. Dadurch gab es an manchen Stellen sogar ein wenig Nervenkitzel.

"Like Gravity" habe ich sehr gerne gelesen. Zwar gab es hier und da ein paar Schwächen, aber das hat meiner Lesefreude nicht geschadet. Mit ihrem flüssigen und gefühlvollen Schreibstil hat Julie Johnson eine romantische New Adult Geschichte gezaubert, die mich in seinen Bann ziehen konnte. Darum bekommt das Buch von mir auch 4/5 Sterne und eine Leseempfehlung!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl