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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2021

Magisch, auch wenn der Schreibstil nicht ganz meins war

Rise of a Fairy King. Feenlicht
0

*Keine Fee darf einen Menschen lieben*
Ann glaubt schon lange nicht mehr an Feen, dafür aber an die große Liebe. Bis sie einem geheimnisvollen Fremden mit golden funkelnden Augen begegnet. Jonah stammt ...

*Keine Fee darf einen Menschen lieben*
Ann glaubt schon lange nicht mehr an Feen, dafür aber an die große Liebe. Bis sie einem geheimnisvollen Fremden mit golden funkelnden Augen begegnet. Jonah stammt aus dem Reich der Feen und hat Anns Gefühle ihr ganzes Leben lang manipuliert, um daraus Energie zu schöpfen. Plötzlich erscheint ihr jede Liebe, die sie je empfunden hat, wie eine Lüge. Und obwohl sie nichts mehr will, als das Jonah wieder verschwindet, fühlt sie sich auf eigentümliche Weise zu ihm hingezogen. Dabei ist es Feen strengstens untersagt, sich den Menschen zu zeigen oder sich gar in sie zu verlieben. Die Folgen von Jonahs Regelverstoß wären nicht nur für Ann verheerend, sondern für das gesamte Feenreich. Denn die dunklen Feen haben schon lange auf einen Grund gewartet, gegen das Lichte Volk zu rebellieren ...
[Klapptext übernommen von Amazon]

Das Cover ist sehr hübsch und teasert das Thema an, genau wie der Buchtitel. Der Schreibstil war nicht so meins, er war irgendwie zäh, aber doch fesselnd, trotzdem kam ich nicht so gut und schnell voran. Auch der Kapitelaufbau hat mich irgendwie verwirrt, die Sicht aus der 3. Person hat auch zur Verwirrung beigetragen.

Ann mochte ich, sie war niedlich, aber trotzdem fand ich sie manchmal unauthentisch... Jonah mochte ich auch, er war nett und aufoperungsvoll, aber manchmal auch naiv und leichtsinnig.
Sam war echt süß und Max war nett. Futma und Perr mochte ich auch, nur Hyde hat mich mit seinem Gegenwarts- und Vergangenheits- Ich teilweise echt genervt. Er war auch leichtsinnig, obwohl er sich gebessert hat, aber die schnelle Wandlung war nicht glaubwürdig.

Insgesamt war die Handung zwar vorhersehbar und alles passierte schnell, aber trotzdem ließ es sich flüssig lesen, auch wenn ich so meine Probleme mit dem Schreibstil hatte. Trotzdem war es eine gute und magische Fantasy Geschichte für zwischendurch, auch wenn sie mich nicht ganz catchen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2021

Actiongeladen und heiß, aber durchschaubar

Private Affairs – Gefährliche Nähe
3

Nigels Leben besteht aus zwanglosen Frauengeschichten und Alkohol, als seine ehemalige Kollegin Violet ihm einen Job anbietet: Der Ex-Navy-SEAL soll die reiche und schöne Grace als Bodyguard schützen. ...

Nigels Leben besteht aus zwanglosen Frauengeschichten und Alkohol, als seine ehemalige Kollegin Violet ihm einen Job anbietet: Der Ex-Navy-SEAL soll die reiche und schöne Grace als Bodyguard schützen. Seit einiger Zeit erhält sie Morddrohungen, doch die Polizei hat noch keine Spur zum Täter.
Nigel zieht in ihr Haus, und obwohl sie aus völlig unterschiedlichen Welten kommen, fühlen sie sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Grace weckt längst vergessene Gefühle in dem sonst so verschlossenen Mann. Nigel ist sich sicher, dass er Grace beschützen kann. Doch die Gefahr ist größer, als beide ahnen ...

Das Cover gefällt mir gut, weil ... Muss man dazu noch was sagen?😅 Naja und es passt super zur Geschichte.  Der Schreibstil ist auch sehr flüssig & fesselnd, ich konnte gar nicht mehr aufhören aufhören lesen und war total gefesselt.

Nigel mag ich, man hat gemerkt, dass er sich haltlos gefühlt hat, aber trotzdem konnte man sich auf ihn verlassen. Er ist trotzdem ein guter, beschützerischer und loyaler Mensch.
Violet scheint auch eine taffe, kluge und mutige Frau zu sein, aber sie war mir irgendwie unsympathisch, genau wie Maxton. Er ist so komisch drauf gewesen, das hat ihn unsympathisch gemacht.
Sam mochte ich, auch wenn er sehr geheimnisvoll und verschwiegen war, und man ihn nicht so einordnen konnte.
Grace war mir ein Mysterium. Sie war einerseits gefühlskalt und andererseits so temperamentvoll. Es hat mich traurig gemacht, dass sie so gut wie immer eine Maske getragen hat und nicht sie selbst sein wollte/konnte, trotzdem war sie mir suspekt...

Insgesamt war es ein spannendes, heißes, adrenalingeladenes und actionreiches Buch, ließ sich super flüssig lesen und hat mir gut gefallen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 23.06.2021

Miss Fisher in voller Aktion!

Mord in der Mittsommernacht
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Ein Antiquitätenhändler wird tot am Strand von St. Kilda aufgefunden – war es Mord oder Selbstmord? Phryne Fishers Spürsinn ist gefragt. Und als wäre das nicht genug, soll sie noch ein illegitimes Kind ...

Ein Antiquitätenhändler wird tot am Strand von St. Kilda aufgefunden – war es Mord oder Selbstmord? Phryne Fishers Spürsinn ist gefragt. Und als wäre das nicht genug, soll sie noch ein illegitimes Kind ausfindig machen, dem ein großes Erbe winkt. Trotz der nicht endenwollenden Hitzewelle, die Melbourne heimsucht, heißt es nun, einen kühlen Kopf zu bewahren. Unerschrocken, mit Charme und Chuzpe nimmt Phryne Fisher die Ermittlungen auf und muss sich dabei mit unliebsamen englischen Aristokraten, dubiosen Geisterbeschwörern und allerlei merkwürdigen Gestalten herumschlagen …
[Klapptext übernommen von Amazon]

Das Cover gefällt mir echt gut, Miss Fisher kann man sich dadurch so gut vorstellen, wenn man die Serie nicht kennt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und an die zeitlichen Begebenheiten angepasst, trotzdem fiel es mir irgendwie schwer, die Geschichte durchzulesen. Was ich so genial an dem Buch finde, ist, dass alles so detailliert und liebevoll beschrieben ist.

Miss Fisher ist grandios, clever und super fortschrittlich für diese Zeit. Ich habe großen Respekt vor ihr, sie ist eine tolle Ermittlerin mit viel Kniff.
Dot hat mir auch gut gefallen, sie ist mutig, da sie über ihren Schatten gesprungen ist, aber auch sehr unschuldig und teilweise naiv. Auch sie konnte ich mir gut vorstellen.
Lin Chung war mir irgendwie suspekt, ich weiß ich woran das lag.
Ruth, Jane und Mr. & Mrs. Butler waren mir auch wirklich sympathisch.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, auch wenn ich langsamer als gewöhnlich gelesen habe, weil irgendwie was gefehlt hat. Dass es Cozy Crime war, hat mir gut gefallen, es war spannend, aber unaufdringlich. Manchmal war ich ein bisschen verwirrt, aber ich bin die meiste Zeit im Dunkeln getappt, was die Fälle anging und das hat mich sehr gefreut. Was mich wirklich enttäuscht hat, ist, dass Jack und Hugh nur super selten vorkamen, fand ich echt schade, da ich sie total mag...
Trotzdem war das Buch im Gesamten gut und hatte total den Miss Fisher Charme!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2021

Die neue elementare Einheit- Können sie die Welt verändern?

Princess of Night and Shadows. Götterglut
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Bereits seit vielen Jahren kennt Sayeh nur noch die ewige Finsternis ihres Gefängnisses. Die Hoffnung auf Freiheit scheint inzwischen nichts weiter als ein verblasster Traum zu sein. Doch dann geschieht ...

Bereits seit vielen Jahren kennt Sayeh nur noch die ewige Finsternis ihres Gefängnisses. Die Hoffnung auf Freiheit scheint inzwischen nichts weiter als ein verblasster Traum zu sein. Doch dann geschieht das Unerwartete: Die Prinzessin wird befreit. Aber zu einem hohen Preis. Sechzig Tage hat sie, um die Taten ihrer verstorbenen Mutter, der Königin des Schattenreichs, wiedergutzumachen. Sechzig Tage, um ihre göttlichen Kräfte wiederzuerlangen und Schatten und Nacht in die Welt der Elemente zurückzubringen. Denn nur, wenn sie den Herrschern der anderen Königreiche – denen des Wassers, der Erde, der Winde und des Feuers – behilflich ist, darf sie als Herrscherin zurück in ihr Reich. Ein unmögliches Unterfangen. Wäre da nicht ein Prinz mit wasserblauen Augen …  
[Klapptext übernommen von Amazon]

Das Cover gefällt mir echt gut, es passt super zu der Geschichte und hat mich erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil in der 3. Person war mir anfangs ein bisschen befremdlich, da ich nicht gedacht hätte, dass so eine persönliche Geschichte in der 3. Person geschrieben wird, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt

Sayehs Gejammer, ihre Hoffnungslosigkeit und ihr andauerndes Verlangen aufzugeben haben mich absolut genervt, zum Schluss hat sie dann endlich ihre Stärke, ihre Klugheit und ihren Mut gefunden, aber das hat schon gedauert... Arvan ist einfach toll. Der typische Good Guy, er war mir sofort sympathisch. Trotzdem hab ich mich gefragt warum er sich von seinem Vater hat rumkommandieren lassen (genau wie die anderen Halbgötter) obwohl er die Macht hat... Gaia war mir auch von der ersten Sekunde an sympathisch, aber ich habe ihr anfangs nicht über den Weg getraut, weil sie so übertrieben fröhlich war. Alizeh mochte ich nicht, sie war unsympathisch, auch wenn sie ihre Gründe hatte.
Und dann zum Schluss kam Azar - für meinen Gecshmack viel zu spät. Er ist einfach so in mein Herz geflogen und ahhh ich ear direkt in ihn verliebt!
Die alte Generation sind alles durchtriebene Schlangen, Rayan und die anderen mochte ich von Anfang an nicht, Isa schon. So kann man sich täuschen...

Insgesamt hat mich Sayeh enttäuscht und der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber die Geschichte an sich war gut ausgearbeitet, spannend, fesselnd, magiegeladen und zum Ende hin auch actionreich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2021

Ganz große (Wolfs-)Liebe 🐺❤

Das Lied der Wölfe
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Die junge deutsche Wolfsforscherin Kaya wird von dem schottischen Milliardär Alistair MacKinley angestellt, um auf seinen Ländereien wilde Wölfe anzusiedeln. In dem einsamen Herrenhaus in den Highlands ...

Die junge deutsche Wolfsforscherin Kaya wird von dem schottischen Milliardär Alistair MacKinley angestellt, um auf seinen Ländereien wilde Wölfe anzusiedeln. In dem einsamen Herrenhaus in den Highlands trifft sie auch auf den verschlossenen Nevis, Alistairs attraktiven Sohn, mit Augen wie das Sturmgraublau des schottischen Himmels. Der verwundete Ex-Elitesoldat soll sich von seinen schweren Kriegsverletzungen erholen. Doch er verweigert die Therapie und torpediert das Wolfsprojekt, wo er nur kann. Kaya ist wütend und fasziniert zugleich, ohne das tragische Ausmaß seines Zustands zu ahnen. Eine Zusammenarbeit mit Nevis endet katastrophal. Erst als sich beide ihrer Vergangenheit stellen, können sie ihre Liebe und ihre Zukunft retten.
[Klapptext übernommen von Amazon]

Das Cover ist ein Traum! Ich liebe es so sehr, denn es spiegelt Schottland und die Geschichte so perfekt wieder. Ich war auf den ersten Blick verliebt.
Der Schreibstil ist total flüssig, bildlich und fesselnd, ich war gleich in der Gescgichte drin. Dass es für Kaya und Nevis einen unterschiedlichen Schriftstil gibt, finde ich mega! Man kann sich gut zurechtfinden, ohne den Namen über den Kapiteln zu schreiben. Ich hab mich kein einziges Mal gefragt, aus wessen Perspektive ich jetzt lese und das hat den Lesefluss so viel besser gemacht.

Ich finde es toll wie Kaya das mit den Wölfen erklärt hat...
Kaya passt passten gut was den Wölfen. Das ist echt ihr Traumjob. Sie ist eine mega starke Einzelgängerin, kann aber auch gut mit Menschen umgehen. Sie ist mega klug, tough, schlagfertig und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Ich bewundere sie total.
Nevis ist ein sehr stolzer Mann, meine Gedanken waren immer "Ich hasse ihn" und "Ich liebe ihn". Aber die Liebe hat gesiegt, er ist so ein toller Mann, mitsamt seinen Macken und Fehlern, auch wenn er richtig gemein sein kann.
Robin ist auch super toll. Er ist lustig, liebenswert, charmant und auch ein totaler Schleimbolzen. Bei manchen Szenen konnte ich nicht mehr vor lachen. Er ist einfach ein toller Freund und ein toller Koch.
Lena ist mir auch richtig sympathisch, obwohl es mich  genervt hat, dass sie Kaya andauernd verkuppeln wollte.
Alistair kann ich die ganze Geschichte lang nicht einschätzen. Er ist undurchschaubar, sowohl sehr streng als auch leidenschaftlich. Trotzdem hat er ein paar sehr fiese Aktionen mit Böden Hintergedanken durchgezogen, die ich ihm nicht verzeihen kann, auch wenn er zum Schluss sympathischer geworden ist...
Fiona ist ein echter Eisklotz und total verbittert. Am Ende wird sie noch sympathisch, aber leider ändert das nicht ihre Fehler, von denen sie einfach zu viele gemacht hat, genau wie Alistair.
Natürlich machen Menschen Fehler, aber die beiden haben es echt übertrieben und waren sehr egoistisch, auch ihr Auftreten war mir nicht geheuer, weshalb ich sie einfach nicht so gerne mag.
Mr. Williams mag ich dagegen mega gerne. Man merkt, dass er die gute Seele im Haus ist und er ist einfach so toll.
Und die Wölfe (und Faol) hab ich so sehr in mein Herz geschlossen!
Insgesamt waren alle Charakter super ausgearbeitet.

Ich habe dieses Buch geliebt und verschlungen. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigezogen und es ist so toll! Ich habe so viel Interessantes über Wölfe (meine Lieblingstiere, übrigens schon vor dem Buch, jetzt noch mehr) und Schottland gelernt und ich liebe es einfach. Vor allem ist mit den behandelten Themen super sensibel und einfühlsam umgegangen.
Genauso wie die meisten Charaktere. Bei den Wortwechseln zwischen Kaya und Nevis fliegen Fetzen und Funken und ich habe mitgefiebert und mitgefühlt, mitgelacht und Herzschmerz ertragen.
Dieses Buch zählt definitiv zu meinen Jahreshighlights!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere