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Veröffentlicht am 24.06.2026

"Mr. Right oder Mr. Wrong?"

Der Freund – Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?
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Die Suche nach dem perfekten Mann, nach demjenigen, mit dem man sein ganzes Leben verbringen will, gestaltet sich meist als Herausforderung – besonders online.
Online ist die „Spinner“-Quote nämlich überraschend ...

Die Suche nach dem perfekten Mann, nach demjenigen, mit dem man sein ganzes Leben verbringen will, gestaltet sich meist als Herausforderung – besonders online.
Online ist die „Spinner“-Quote nämlich überraschend hoch.
Sydney jedenfalls scheint immer die Männer zu daten, die nicht grundlos Single sind.
Gleich zu Beginn des Buches erleben wir ihr Horror-Date mit Kevin.

Als Sydney nach vielen misslungenen Dates endlich auf Tom trifft, scheint das Universum sie für ihr Durchhaltevermögen zu belohnen.
Tom ist der Mann, den sich Sydney immer ausgemalt hat.
Wenn Sydney und Tom Zeit miteinander verbringen, vergisst Sydney alles um sich herum – sogar die Mordermittlungen an ihrer engen Freundin und Nachbarin Bonnie rücken für diese Momente in den Hintergrund.
Dabei nimmt sie die Ungereimtheiten im Zusammenhang mit Tom und die Parallelen zu Bonnies Ermordung auch nicht wahr.
Die rosarote Brille sitzt gefährlich eng …

Anders als Sydney bekommen wir als Leser noch viele weitere Infos durch die Rückblenden in Toms Jugend.
Es scheint offensichtlich, wer Bonnie auf dem Gewissen hat, aber Freida McFadden wäre nicht Freida McFadden, wenn sie nicht ein paar Überraschungen bereithielte.
Und davon gab es wieder reichlich!
Ein Plottwist nach dem nächsten, Action ohne Ende und wieder eine Auflösung, die einen am eigenen Verstand zweifeln lässt.
Tatsächlich dachte ich diesmal, ich wüsste, wer und wieso, weil ich bei meinen Theorien dieses Mal statt um zwei um zweihundert Ecken gedacht habe.
Unglaublich, aber wahr: Ich lag dieses Mal gar nicht so weit daneben.
Es gab nur einen unglaublichen Twist, den ich absolut nicht einkalkuliert hatte und der in den letzten beiden Kapiteln noch einmal alles geändert hat.

„Der Freund“ ist ein gut durchdachter Thriller, auf dessen Auflösung man selbst dann nicht kommt, wenn man schon das zigste Buch der Autorin gelesen hat.
Dennoch schafft es Freida McFadden, selbst erfahrene Fans wie mich noch kalt zu erwischen und mit offenem Mund zurückzulassen.

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Veröffentlicht am 24.06.2026

"1+ für diesen Thriller"

Der Lehrer – Will er dir helfen oder will er deinen Tod?
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Nach einem Vorfall im letzten Schuljahr ist Addie für ihre Mitschüler und Lehrer zur Persona non grata geworden.
Glücklicherweise gibt es einen Lehrer, der Addie unvoreingenommen begegnet und ihr Talent ...

Nach einem Vorfall im letzten Schuljahr ist Addie für ihre Mitschüler und Lehrer zur Persona non grata geworden.
Glücklicherweise gibt es einen Lehrer, der Addie unvoreingenommen begegnet und ihr Talent zum Schreiben fördert.
So eine Lehrkraft ist doch ein Traum – oder nicht?
Für die missverstandene, einsame Addie ist Herr Bennett der einzige Grund, der ihren Schultag erträglich macht.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Eve (der unnachgiebigen Mathelehrerin), Nate (dem allseits beliebten und gutaussehenden Englischlehrer) und Addie (dem derzeitigen Mobbingopfer der Schule) erzählt.
Schnell merkt man, dass die Ehe von Eve und Nate alles andere als glücklich ist und beide ihre Geheimnisse gut zu verbergen wissen.
Auch Addies Vorfall im letzten Jahr wird nach und nach aufgedeckt.
Während man beginnt, die einzelnen Puzzlestücke zusammenzusetzen, fängt man automatisch an, eigene Theorien aufzustellen.
Dieses Mal lag ich auch überraschend oft richtig, weil ab einem Punkt in der Handlung viele Geschehnisse grob zu erahnen waren.
Aber diejenigen, die schon einmal eins ihrer Bücher gelesen haben, wissen, dass es immer eine Überraschung gibt.
Dieser Thriller ist natürlich keine Ausnahme.

Das Ende war einfach der Hammer!
Da denkst du dir nichts Böses, hast dir deine Meinung über die Charaktere und ihr Schicksal gebildet, denkst, jetzt kommt ein kurzer Epilog nach dem Motto „Alles toll, allen geht’s bestens“ – weit gefehlt.
Mit nur einem Satz, einem kurzen Satz, kurz vor dem Ende stellt Freida McFadden alles auf den Kopf.
Meine Meinung, die ich mir über 400 Seiten gebildet habe, ist völlig wertlos.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

"Politisch-kritisch"

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Eigentlich dachte ich, dass die Känguru-Apokryphen der letzte Auftritt des ungleichen Duos sein würden, aber hier sind wir.
Unsere Welt entwickelt sich weiter – ebenso die Politik (sollte man meinen).
Ergo ...

Eigentlich dachte ich, dass die Känguru-Apokryphen der letzte Auftritt des ungleichen Duos sein würden, aber hier sind wir.
Unsere Welt entwickelt sich weiter – ebenso die Politik (sollte man meinen).
Ergo gibt es wieder reichlich aktuelles politisches Material, gegen das das Känguru rebellieren kann.

Mein liebster Part dieses Hörbuchs waren die Podcasts.
Es war pure Belustigung, den Rebellen bei ihren Unterhaltungen zuzuhören.
Dazu muss man auf politischer Ebene auch nicht alles genauso sehen wie die Rebellion.

Lediglich diese kurzen Kapitel/Abschnitte, die teilweise auch zeitlich auseinanderliegen, lassen mich nicht richtig in den Flow kommen.
Es wirkt so abgehackt.

Das Hörbuch ist super, wenn man mal ein bisschen Abwechslung und eine Flucht aus der Realität benötigt.
Manchmal tut es gut, das aktuelle Weltgeschehen und die politische Entwicklung mit einer Portion Humor zu sehen.
Denn selbst den vermeintlich bescheuertsten Ereignissen können das Känguru und Marc-Uwe noch etwas Witz abgewinnen.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

"Tatort Büro"

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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„Lesen bildet“ – oder wie heißt es so schön?
Auf dieses Buch trifft das definitiv zu.
Man lernt zwar nicht das Typische, was man bei einem Thriller erwarten würde (Möglichkeiten, einen Mord zu vertuschen; ...

„Lesen bildet“ – oder wie heißt es so schön?
Auf dieses Buch trifft das definitiv zu.
Man lernt zwar nicht das Typische, was man bei einem Thriller erwarten würde (Möglichkeiten, einen Mord zu vertuschen; Wie lasse ich es nach einem Unfall aussehen? etc.), sondern jede Menge über Schildkröten.
Und wenn ich „jede Menge“ sage, meine ich auch „jede Menge“.
Gefühlt 40 % des Buches drehen sich um Schildkröten …
Natürlich hängt das mit der Handlung um den Mordfall zusammen, aber es war so viel, dass ich beim Wort „Schildkröte“ Flashbacks bekomme …

Die Handlung mag trotz der überdurchschnittlich hohen Schildkrötenpräsenz den ein oder anderen zum Abbruch verleiten, aber wer schon mal einen Thriller von Freida McFadden gelesen hat, weiß: Durchhalten lohnt sich!
Der gut zu lesende Schreibstil und die kurzen Kapitel machen es einem dann noch einmal einfacher, durch den Roman zu kommen.
Durch den wechselnden Perspektivwechsel merkt man schnell, dass eine der beiden Protagonistinnen eine falsche Wahrnehmung der Realität haben muss.
Es ist allerdings wirklich schwer durchzusteigen, wer von beiden die Wahrheit sagt.
Die Antipathie, die sich bei beiden einschleicht, macht es zusätzlich schwer.
Kaum denkt man, man hat’s verstanden, kommt die Autorin um die Ecke und macht mit einem Plottwist alle aufgestellten Theorien zunichte.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil ich mit den Entwicklungen in Teil II und Teil III nicht gerechnet habe.
Lediglich die Schildkrötenthematik hat genervt, und die Abhandlung am Ende war mir zu unlogisch (Kopfverletzung ohne Anzeichen einer Kopfverletzung?).
Normalerweise weisen Freida McFaddens Bücher nicht solche Logikfehler auf, weshalb es mir sofort aufgefallen ist, dass die Erklärung zum Ende hin nicht aufgeht.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

"Gin verbindet und entzweit"

The Rivals We Kiss (Brouwen Dynasty 3)
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Baas hat endlich seine vorläufige „Du kommst aus dem Gefängnis frei“-Karte erhalten und kann seine Geschwister dabei unterstützen, das Familienerbe zu retten oder das, was noch davon übrig ist...
Als wäre ...

Baas hat endlich seine vorläufige „Du kommst aus dem Gefängnis frei“-Karte erhalten und kann seine Geschwister dabei unterstützen, das Familienerbe zu retten oder das, was noch davon übrig ist...
Als wäre dieses Unterfangen nicht ohnehin schon schwierig genug, werden Baas noch zusätzliche Steine in den Weg gelegt.
Glücklicherweise versteht sich der älteste Brouwen bestens aufs Krisenmanagement.

Aber eine der neuesten Krisen – Merel und ihre Abschlussarbeit – macht es ihm schwerer als gedacht.
Baastian und Merels Geschichte ist ein einziges Auf und Ab der Gefühle – quasi eine Achterbahnfahrt.
Ihre Beziehung steht anfangs unter keinem guten Stern.
Beide stammen aus verfeindeten Familien, Baastians Gerichtsprozess rückt näher und Merel versucht, sich aus einer toxischen Beziehung zu befreien.
Man sollte meinen, diese Hindernisse würden ein Paar eher entzweien als verbinden.
Hier hat man den Eindruck, dass die beiden es nur dank des anderen schaffen, diese Hindernisse zu überwinden.
Ich mochte diese Dynamik zwischen Baas und Merel wirklich gerne.

Die nebenbei laufenden Handlungsstränge gehen wieder in die Suspense-Richtung und führen die Geschichte um den Mord am Familienoberhaupt perfekt weiter.
Dabei sind die Familiengeheimnisse, die bereits in den ersten beiden Teilen ans Licht kamen, noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
Es kommen Dinge ans Licht, die ich als Leserin nicht erwartet habe und die neue Brouwen-Generation erst recht nicht.
Man verfällt in eine Art Sog und möchte gar nicht mehr aufhören weiterzulesen, weil jede neue Enthüllung die Spannung noch ein Stück weiter in die Höhe treibt.

„The Rivals we Kiss“ ist der Abschlussband, den ich mir für diese Trilogie gewünscht habe.
Er steht den anderen Bänden in keinster Weise nach und bietet einen Abschluss ohne Fragezeichen – und von denen gab es reichlich!
Eine dicke Empfehlung an alle Romance-Suspense-Fans und die, die es noch werden wollen.

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