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Veröffentlicht am 21.02.2025

"Süße Träume"

Das Schlaflabor
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Ich tue mich immer schwer zu Thrillern oder Krimis eine Rezension zu schreiben, weil man tierisch aufpassen muss, nicht zu viel zu verraten.

Der Thriller um Tom Sonnborn und seine Schlafprobleme strotzt ...

Ich tue mich immer schwer zu Thrillern oder Krimis eine Rezension zu schreiben, weil man tierisch aufpassen muss, nicht zu viel zu verraten.

Der Thriller um Tom Sonnborn und seine Schlafprobleme strotzt nur so von Action und Spannung.
Es gibt so gut wie keine langweiligen Ermittlungsarbeitsszenen.
Im Prinzip steht die gesamte Handlung immer unter Hochspannung.
Tom und auch man selbst als Leser weiß dank der verschiedenen Sichtweise, Gedankenspiele und Intrigen irgendwann nicht mehr wem man trauen kann.
Irgendwann habe ich mich selbst dabei erwischt sogar Tom, dem Opfer dieses ganzen Wahnsinns, nicht mehr zu trauen.

Auch die Endauflösung hat es in sich.
Ab einer bestimmten Seite im Buch hatte ich eine gewisse Vermutung, aber die richtige Auflösung hatte ich dennoch nicht.

Was mir den Einstieg ins Buch ein bisschen erschwert hat, waren die vielen verschiedenen medizinischen Fachbegriffe.
Das war gerade zu Beginn ein bisschen viel des Guten, weil man seine Zeit braucht um da erstmal durchzusteigen.

Für mich war „Das Schlaflabor“ das erste Buch des Autors, aber sicherlich nicht das Letzte.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

"Hassliebe?! Eher Hass als Liebe"

All Saints High - Der Verlorene
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Ich habe viele Rezensionen über dieses Buch gelesen, bevor ich überhaupt angefangen habe das Buch zu lesen.
Das mit Abstand häufigste Wort, dass ich in allen Rezensionen gelesen habe, war das Wort „Hassliebe“.
Und ...

Ich habe viele Rezensionen über dieses Buch gelesen, bevor ich überhaupt angefangen habe das Buch zu lesen.
Das mit Abstand häufigste Wort, dass ich in allen Rezensionen gelesen habe, war das Wort „Hassliebe“.
Und ehrlich: Besser kann man es eigentlich nicht beschreiben.
Dieses Wort wurde quasi für Lenoras und Vaughns Beziehung erfunden.

Für mich war dieses Buch, meine gesamte Lesezeit, ein Wechselbad der Gefühle.
An sich fand ich es ganz cool zwei Protagonisten zu haben, die sich weit im moralischen Graubereich – man könnte fast sagen: im Dunkelgraubereich – bewegen.
Einen Großteil ihrer Handlung konnte ich mit meinem Moralverständnis nicht in Einklang bringen.
Das wiederrum hat dafür gesorgt, dass ich mich nie richtig in der Geschichte verlieren konnte und einen ganzen Monat gebraucht habe um dieses Buch zu beenden.
Als gegen Ende die Bombe geplatzt ist, was in Vaughns Vergangenheit passiert ist, hat ein Großteil seiner Handlungen, mit denen ich mich vorher nicht anfreunden konnte, irgendwie ein Sinn ergeben.
Zwischendurch gab es noch einige spicy Szenen, die ich (für mich) in die Kategorie „cringe/peinlich“ eingeordnet habe (z.B. das Blut-Ding).
Letztendlich kann ich mich immer noch nicht entscheiden, wie ich diesen Lenny und Vaughn gegenüber stehe.
Mag ich sie? Mag ich sie nicht? Heiße ich ihre Handlungen trotz ihrer Vergangenheit gut? – Keine Ahnung.
Was ich aber mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann: Ich hatte beim Lesen öfter den Eindruck, dass die beiden sich hassen, als dass sie sich lieben.
Für mich ist ihre Beziehung, wie die ihrer beiden Vorgänger toxisch und ohne einander wären Lenny und Vaughn sicherlich besser dran.

Ich bin trotz meines eher negativen Eindrucks gespannt auf den neusten Teil dieser Reihe.
Ursprünglich bin ich mit den neusten Büchern der Autorin eingestiegen und weiß daher, dass ihre Bücher mit der Zeit auf moralischer Ebene weniger verwerflich geworden sind.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

"Wohlfühlgeschichte mit sommerlichen Setting"

This could be home
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Lilly Lucas ist die Meisterin der Wohlfühlbücher im New Adult-Genre.
Ich hatte beim Lesen ihrer Bücher fast immer den Drang meinen Koffer zu packen und an den Schauplatz ihres Romans zu reisen.
Mit ihrem ...

Lilly Lucas ist die Meisterin der Wohlfühlbücher im New Adult-Genre.
Ich hatte beim Lesen ihrer Bücher fast immer den Drang meinen Koffer zu packen und an den Schauplatz ihres Romans zu reisen.
Mit ihrem neusten „Hawaii-Love“-Roman „This could Be Home“ war es nicht anders.

Leider war meine Lesezeit nur ein sehr kurzes Vergnügen.
Kaum hatte ich die erste Seite hinter mir, war ich drin und konnte Lauries und Tristans Geschichte quasi nicht mehr aus der Hand legen.
Ihre Geschichte ist eine bunte Mischung verschiedener Tropes – allen voran „Slow Burn“.
Unmittelbar mit dem ersten (nicht ganz so positiven) Aufeinandertreffen war eine gewisse Chemie zwischen den beiden zu spüren.
Die anfängliche Abneigung entwickelt sich mit jedem Kapitel mehr zu Zuneigung und Liebe.
Dabei merkt man deutlich wie schwer sich die Protagonisten mit diesem wichtigen Schritt tun.
Bei der Rettungsschwimmer-Thematik, die die beiden letztendlich zusammenbringt, hatte ich anfangs die Befürchtung, dass das „Baywatch-Klischee“ bedient werden würde, aber dem war glücklicherweise nicht so.
Die Autorin zeigt den typischen Alltag eines Rettungsschwimmers und zeigt dabei die Nachteile von Frauen in diesem Berufsumfeld sachlich auf.
An einige dieser Aspekte habe ich noch nie einen Gedanken verschwendet.

Ich bin wirklich gespannt auf den letzten Teil und hoffe, dass Lilly Lucas sich zwischenzeitlich entschließt einen weiteren/vierten Teil zu schreiben.
Ein Teil über Gabe und Kay wäre doch mal eine Idee. 😉

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Veröffentlicht am 20.02.2025

"Urlaubs-Trauerbewältigung"

Dein Bild für immer
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Julia Hanel aka Lilly Lucas gehört zu meinen Lieblingsautoren im Romancebereich, deswegen konnte ich zu diesem Hörbuch schlecht „nein“ sagen.
Anders als ihre Bücher konnte mich dieses Hörbuch leider nicht ...

Julia Hanel aka Lilly Lucas gehört zu meinen Lieblingsautoren im Romancebereich, deswegen konnte ich zu diesem Hörbuch schlecht „nein“ sagen.
Anders als ihre Bücher konnte mich dieses Hörbuch leider nicht ganz abholen.

Der Anfang von Sophies Geschichte ist überraschend traurig und wehmütig, da ist mir die Lust auf Hörbuch hören tatsächlich etwas vergangen.
Für mich dürfen Hörbücher nicht zu deprimierend sein, weil ich sie nebenbei im Alltag höre.
Aber man darf sich nicht abschrecken lassen!
Die Grundstimmung der Geschichte wird im Verlauf der Handlung immer positiver.
Das unterstreicht unter anderem die Trauerbewältigung von Sophie.
Hier muss ich ein dickes Lob aussprechen! – Diese Art der Trauerbewältigung finde ich unglaublich schön.

So sehr mir die Handlung und das Thema der Trauerbewältigung auch gefallen hat, desto schwerer habe ich mich mit den beiden Hauptcharakteren, Sophie und Niklas, getan.
Sophies Art war mir in vielen Situationen zu sprunghaft, zu emotional und oft zu überdramatisch.
Diese Eigenschaften im Zusammenhang mit Niklas „mir ist alles scheißegal“-Einstellung, war mir ein zu krasser Kontrast.
Es hat für mich zwischenmenschlich bei den beiden gar nicht gepasst.
Besonders nach Niklas Aktion gegen Ende und Sophies Reaktionen darauf, fand ich es sehr überraschend, dass die beiden noch zusammengefunden haben.

Für zwischendurch eine nette Unterhaltung, aber nicht das beste Buch, das ich von der Autorin kenne.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

"Actionreicher als der erste Band"

Black Blade
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Da mich der erste Teil nicht so aus den Socken hauen konnte, habe ich mir mit dem Weiterlesen der Reihe etwas Zeit gelassen.
Und leider konnte mich auch dieser Teil nicht ganz überzeugen.

Subjektiv hat ...

Da mich der erste Teil nicht so aus den Socken hauen konnte, habe ich mir mit dem Weiterlesen der Reihe etwas Zeit gelassen.
Und leider konnte mich auch dieser Teil nicht ganz überzeugen.

Subjektiv hat mir der Teil besser gefallen als sein Vorgänger, weil es allein durch den Wettbewerb actionreicher und dadurch der Spannungsbogen höher war.
Auch die fehlende Thematisierung von Cloudburst Falls und den dort lebenden Monstern in Band 1, wurde in diesem Teil endlich aufgelöst.

Objektiv betrachtet ist die vermeintlich actionreiche Handlung gar nicht so actionreich, weil sowohl der Verlauf des Wettbewerbs als auch der Verlauf der gesamten Handlung ziemlich vorhersehbar ist.
Ich hatte schon im ersten Moment einen Verdacht und dieser hat sich zum Ende hin bestätigt.
Von der Lovestory, die Jennifer Estep beizumischen versucht, ist bei mir gar nichts angekommen.
Lila und Devons Beziehung ist viel zu oberflächlich, als dass es beim Leser spürbar werden könnte – Freundschaft: Ja, Liebe: Nein.
Dabei hilft es bedauerlicherweise nicht, dass Lila keine besonders charismatische Protagonistin ist.
Wie im ersten Teil ist sie die Beste in allem, was sie macht und Sätzen wie „sie ist eine ausgezeichnete Kämpferin, nur bin ich besser“, sorgen nicht gerade für Sympathiepunkte.

Bin gespannt wie Lila und Devon Cloudburst Falls retten werden.
Ob Sie es werden, steht sicherlich nicht zu Debatte.

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