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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2021

Die perfekte Mischung aus Thriller und New Adult-Roman!

Verity
1

Inhalt
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem ...

Inhalt
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches ...


Rezension
WOW! Verity war mein erster Roman von Coleen Hover und ich habe ihn GELIEBT! Ich habe es in einem Rutsch gelesen, da ich stets so gespannt darauf war, zu wissen, wie es weitergeht.
Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge - die Ich-Perspektive von Lowen und die Erzählungen aus der Biografie von Verity, der nicht mehr ansprechbaren Ehefrau von Jeremy. Insbesondere diese Kapitel habe ich verschlungen! Sie waren sehr spannend erzählt, grausam, dramatisch und zugleich traurig.
Insgesamt ist das Buch keine leichte Kost, sodass ich sie in jedem Fall allen Thriller-Fans, die hin und wieder auch gerne einen leichten Roman lesen, empfehlen würde, nicht aber eingefleischten Liebesroman-Fanatikern und Harmonie-Bedürftigen. Die Handlung blieb mir auch noch Tage danach im Kopf und ich war froh, dass auch zwei Freundinnen das Buch gelesen hatten und wir uns gemeinsam austauschen konnten. Vor allem das Ende lässt viele Fragen und Interpretationen offen, über die es sich auszutauschen lohnt. Alles in allem, hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es in jedem Fall zu einem meiner Lieblingsbücher zählen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2020

Ein MUSS für jeden Thriller-Fan!

Der Insasse
0

Inhalt
Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt Guido T., der im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie ...

Inhalt
Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt Guido T., der im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie einsitzt, auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit einem Jahr spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.
Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängnis-Krankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ...


Rezension
Ein weiterer grandioser Thriller von Fitzek - seit geraumer Zeit ist er auch der einzige Autor, dessen Thriller ich lese. Ich weiß gar nicht, wie es weitergehen soll, wenn ich alle durch habe! Selten sind Geschichten so undurchsichtig und dennoch schlüssig und so wahnsinnig gut umgesetzt. Ich versuche schon gar nicht mehr, mir vorab zu überlegen, was als nächstes passieren könnte. Denn es kommt doch immer anders. Selbst wenn man denkt, man sei am Ende angekommen, haut Fitzek auf den letzten Seiten doch immer wieder ein unfassbares Finale raus. So auch in diesem Buch! Wenn du glaubst, du würdest ihn nach ein paar Büchern kennen und du wüsstest, wie er die Handlungen aufbaut - irrst du dich gewaltig. Ich bin immer wieder überrascht von der Grausamkeit, der der Tragik und der Neugierde, die Fitzek in mir auslöst. Ich konnte bisher keines seiner Bücher länger als ein paar Stunden liegen lassen. Mega!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2020

Ein Krimi, der ohne falsche Fährten/Hinweise auskommt!

Der Scherbensammler
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Inhalt
Minas Vater, das Oberhaupt eines streng religiösen Zirkels, wird ermordet. Während Mina ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät, ist Jette von ihrer Unschuld überzeugt. Auf der Suche nach dem wahren ...

Inhalt
Minas Vater, das Oberhaupt eines streng religiösen Zirkels, wird ermordet. Während Mina ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät, ist Jette von ihrer Unschuld überzeugt. Auf der Suche nach dem wahren Täter begibt sie sich selbst in tödliche Gefahr …

Rezension
Wieder gerät Jette in einen aufregenden Kriminalfall. Diesmal blieb der Täter, anders als in den ersten 2 Bänden, die meiste Zeit unerkannt. Mir gefällt am Schreibstil von Monika Feth sehr gut, dass sie Spannung nicht über viele verschiedene Fährten und Hinweise erzeugt. Vielmehr ist die Geschichte, ihre Emotionen und die Nähe zu den einzelnen Charakteren, was die Spannung aufrecht erhält und zum Weiterlesen animiert. Ich bin sehr gespannt auf die folgenden Charaktere und bin gespannt, ob Jette und Merle in Mina eine neue Freundin gefunden haben, die vielleicht auch Teil des Folgebands sein wird. Schade, dass Ilka (aus Band 2) nur in einzelnen Erzählungen zur Sprache kam - eventuell kommt ja aber auch sie in Band 4 zurück. Ich bin sehr gespannt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2020

Ein toller historischer Roman!

Es war einmal in Italien
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Inhalt
Ein Waisenjunge, der mit seiner Kamera den Blick auf die Welt verändern will. Ein Zirkusmädchen, das für die Politik brennt. Eine Gräfin, die anderen die Freiheit schenkt. Drei Menschen, die das ...

Inhalt
Ein Waisenjunge, der mit seiner Kamera den Blick auf die Welt verändern will. Ein Zirkusmädchen, das für die Politik brennt. Eine Gräfin, die anderen die Freiheit schenkt. Drei Menschen, die das Schicksal im Jahr 1870 nach Rom führt, das pulsierende Herzstück Italiens auf dem Weg zum Nationalstaat. Inmitten dieser Stadt der Verheißungen kreuzen sich ihre Wege, und ihre Träume scheinen wie durch ein magisches Band miteinander verwoben. Doch das schillernde Rom stellt die drei vor ungeahnte Herausforderungen. Als eines Tages ein dramatisches Ereignis die Ewige Stadt erschüttert, drohen sie alles zu verlieren, was ihnen kostbar ist ...

Rezension
„Es war einmal in Italien“ war mein erster Roman von Luca di Fulvio und generell auch seit langem der erste historische Roman, den ich gelesen habe. Ich habe dieses Genre lange gemieden, da ich mich eher für Thriller oder New Adult-Romane interessiere.
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen - der Schreibstil des Autors ist wahnsinnig schön, spannend, ergreifend und fesselnd.
Di Fulvio es geschafft, eine wahnsinnige Atmosphäre des 19. Jahrhunderts zu schaffen. Die Handlung entwickelt sich aus 3 zunächst verschiedenen Geschichten, die im Verlauf des Buchs immer näher aneinander rücken und später zusammenfinden. Die Handlungsstränge sind sehr authentisch und könnten gleichzeitig nicht unterschiedlicher sein - und doch fügen sie sich zum Ende hin wunderbar gut zusammen und münden in einem herausragenden Finale. Ich werde definitiv weitere Bücher des Autors lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 02.08.2020

Ein weiterer wunderbarer Thriller der Jette-Reihe!

Der Mädchenmaler
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Inhalt
Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall!An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei ...

Inhalt
Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall!An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln.Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln – und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf der Spur …Es ist Winter geworden und immer noch trauern Jette und Merle um ihre ermordete Freundin Caro. Vor kurzem ist Mike in ihre WG gezogen. Die beiden Mädchen haben einen Jungen als neuen Mitbewohner ausgesucht, denn für Caro gibt es ohnehin keinen Ersatz. Durch Mike lernt Jette die gleichaltrige Ilka kennen, in die Mike verliebt ist. Doch an Ilka, die bei ihrer Tante lebt, seit die Eltern bei einem Verkehrsunfall verunglückt sind, kommt er nicht wirklich heran. Dann verschwindet Ilka plötzlich spurlos. Jette äußert der Polizei gegenüber den Verdacht, sie könne entführt worden sein – doch Kommissar Melzig glaubt ihr nicht, hält ihre Reaktion auf Ilkas Verschwinden für überspannt. Jette beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, und kommt bald einem dunklen Punkt in Ilkas Vergangenheit auf die Spur: Vergeblich hatte Ilka versucht, sich aus der Umklammerung ihres älteren Bruders Ruben, eines erfolgreichen Szenemalers und einer der umschwärmtesten Typen der Stadt, zu lösen. Sie hatte den Kontakt zu ihm abgebrochen, er jedoch hat in letzter Zeit mehrfach versucht, die Beziehung zu seiner Schwester wieder aufzunehmen. Hält er den Schlüssel zu Ilkas Verschwinden in der Hand? Jette begibt sich bei ihren Ermittlungen in größte Gefahr und nur einer kann sie retten: Melzig …

Rezension
„Der Mädchenmaler“ ist mein zweites Buch der Autorin Monika Feth. Ich liebe ihren Schreibstil. Sehr authentisch und unverkennbar.
Die Protagonistin Jette habe ich schon im ersten Band der Buchreihe ins Herz geschlossen und auch dieses Mal wurde es nicht langweilig.

Die Spannung entwickelte sich ähnlich wie auch im „Erdbeerpflücker“ - stetig steigend bis zum Schluss. Das Ende fiel hier ähnlich kurz aus wie auch im Band davor, mit einem schönen Ausblick in die Zukunft - nach dem ersten Band war ich darauf allerdings vorbereitet. Es wirkt wie eine Art „Stilmittel“ und tatsächlich hat es mir dieses Mal (anders als im ersten Band) wirklich gut gefallen. Ich war irgendwie schon darauf gefasst gewesen und habe zum Ende hin nichts vermisst. Vielmehr wirkte gerade das Ende dadurch auch noch viel authentischer und kam keinesfalls zu kurz. Es lässt Freiraum für eigene Ideen und Schlussfolgerungen, die die Handlung gut abschließen. Tatsächlich könnte ich mir vorstellen, dass ein ausführlicheres Ende das „Kribbeln“ und die Authentizität zerstört hätten. So hielt die Spannung tatsächlich bis zur letzten Seite an, unnötige Abhandlungen nach dem Höhepunkt entfallen. Trotzdem wirkte das Buch auf mich nicht unvollständig.

Ich bin sehr gespannt auf die Folgebände und werde den nächsten Band auch gleich beginnen. In Monika Feth habe ich tatsächlich eine meiner neuen Lieblingsautorinnen gefunden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere