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Veröffentlicht am 02.08.2020

Ein weiterer wunderbarer Thriller der Jette-Reihe!

Der Mädchenmaler
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Inhalt
Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall!An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei ...

Inhalt
Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall!An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln.Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln – und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf der Spur …Es ist Winter geworden und immer noch trauern Jette und Merle um ihre ermordete Freundin Caro. Vor kurzem ist Mike in ihre WG gezogen. Die beiden Mädchen haben einen Jungen als neuen Mitbewohner ausgesucht, denn für Caro gibt es ohnehin keinen Ersatz. Durch Mike lernt Jette die gleichaltrige Ilka kennen, in die Mike verliebt ist. Doch an Ilka, die bei ihrer Tante lebt, seit die Eltern bei einem Verkehrsunfall verunglückt sind, kommt er nicht wirklich heran. Dann verschwindet Ilka plötzlich spurlos. Jette äußert der Polizei gegenüber den Verdacht, sie könne entführt worden sein – doch Kommissar Melzig glaubt ihr nicht, hält ihre Reaktion auf Ilkas Verschwinden für überspannt. Jette beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, und kommt bald einem dunklen Punkt in Ilkas Vergangenheit auf die Spur: Vergeblich hatte Ilka versucht, sich aus der Umklammerung ihres älteren Bruders Ruben, eines erfolgreichen Szenemalers und einer der umschwärmtesten Typen der Stadt, zu lösen. Sie hatte den Kontakt zu ihm abgebrochen, er jedoch hat in letzter Zeit mehrfach versucht, die Beziehung zu seiner Schwester wieder aufzunehmen. Hält er den Schlüssel zu Ilkas Verschwinden in der Hand? Jette begibt sich bei ihren Ermittlungen in größte Gefahr und nur einer kann sie retten: Melzig …

Rezension
„Der Mädchenmaler“ ist mein zweites Buch der Autorin Monika Feth. Ich liebe ihren Schreibstil. Sehr authentisch und unverkennbar.
Die Protagonistin Jette habe ich schon im ersten Band der Buchreihe ins Herz geschlossen und auch dieses Mal wurde es nicht langweilig.

Die Spannung entwickelte sich ähnlich wie auch im „Erdbeerpflücker“ - stetig steigend bis zum Schluss. Das Ende fiel hier ähnlich kurz aus wie auch im Band davor, mit einem schönen Ausblick in die Zukunft - nach dem ersten Band war ich darauf allerdings vorbereitet. Es wirkt wie eine Art „Stilmittel“ und tatsächlich hat es mir dieses Mal (anders als im ersten Band) wirklich gut gefallen. Ich war irgendwie schon darauf gefasst gewesen und habe zum Ende hin nichts vermisst. Vielmehr wirkte gerade das Ende dadurch auch noch viel authentischer und kam keinesfalls zu kurz. Es lässt Freiraum für eigene Ideen und Schlussfolgerungen, die die Handlung gut abschließen. Tatsächlich könnte ich mir vorstellen, dass ein ausführlicheres Ende das „Kribbeln“ und die Authentizität zerstört hätten. So hielt die Spannung tatsächlich bis zur letzten Seite an, unnötige Abhandlungen nach dem Höhepunkt entfallen. Trotzdem wirkte das Buch auf mich nicht unvollständig.

Ich bin sehr gespannt auf die Folgebände und werde den nächsten Band auch gleich beginnen. In Monika Feth habe ich tatsächlich eine meiner neuen Lieblingsautorinnen gefunden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2020

„... mit einem hoffnungsvollen Happy End“ - nicht in jeder Hinsicht

Mehr als wir uns erträumten
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Inhalt
Zwei Söhne haben der Ich-Erzähler dieses Buches und seine Frau Rose, und sie freuen sich auf ihr drittes Kind. Doch in der 17. Schwangerschaftswoche platzt die Fruchtblase - viel zu früh! Wie geht ...

Inhalt
Zwei Söhne haben der Ich-Erzähler dieses Buches und seine Frau Rose, und sie freuen sich auf ihr drittes Kind. Doch in der 17. Schwangerschaftswoche platzt die Fruchtblase - viel zu früh! Wie geht es dem Baby? Hand in Hand gehen die beiden durch die schwersten Wochen ihres Lebens - und werden schließlich vom Schicksal mehr belohnt als sie sich je hätten träumen lassen... Ein Buch für alle Eltern und die, die es werden wollen. Unmittelbar und packend erzählt, berührend - und mit einem hoffnungsvollen Happy End.

Rezension
Die Geschichte von Juha Itkonen hat mich sehr bewegt und es handelt sich hierbei definitiv nicht um leichte Kost oder ein Buch für zwischendurch.

Der Schreibstil ist sehr echt und erinnert an eine Art Berichterstattung - Der Autor erzählt ohne Umschweife oder beschönigende Floskeln von seinen Erlebnissen, Gefühlen und Gedanken bezüglich der schwierigen Schwangerschaft seiner Frau. Tatsächlich bietet das Buch, anders als im Klappentext beschrieben, nicht in jeder Hinsicht ein Happy End. Das Buch teilt sich in 2 Einheiten: Der Abschnitt „Erstes Buch“ behandelt die erste gescheiterte Schwangerschaft seiner Frau, die leider sehr unschön endete. Im Abschnitt „zweites Buch“ wird seine Frau erneut schwanger und das Glück [ACHTUNG SPOILER! ] wiegt gleich doppelt. Dennoch kommt es auch hier zu schwerwiegenden Komplikationen innerhalb der Schwangerschaft. Dennoch geht zumindest diese Schwangerschaft dann, Gott sei dank, gut aus.

Juha Itkonen berichtet neben seinen Gefühle, Gedanken und Ängsten bezüglich der Schwangerschaft auch über das weitere Familienleben mit den zwei Söhnen und hinterfragt auch immer wieder seinen Glauben an Gott - was ich als sehr interessante Komponente des Buches empfunden habe.
Zudem empfand ich das Buch in Teilen sehr informativ bezüglich der medizinischen Möglichkeiten und der Kraft, die ein (junges) Paar aufbringen kann, um solch schwierige Zeiten zu überstehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Thema
Veröffentlicht am 27.05.2020

Grandios, verstörend und bizarr!

Der Nachtwandler
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Inhalt
In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er ...

Inhalt
In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein - doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …

Rezension
Fitzeks Schreibstil ist unglaublich und einfach unverkennbar. Ich könnte schwören, ich würde seine Bücher immer wieder erkennen! Er schafft es wie kein anderer Autor, mich in seinen Bann zu ziehen und die Lügen seiner Protagonisten zu glauben. Ich dachte ich hätte es mit der Zeit geschafft, seine Bücher zu lesen und den kleinsten Hinweis aus einer Flut von Informationen herausfiltern zu können - im Finale überrascht er mich dann doch immer vom Gegenteil und lässt mich verzweifelt zurück.
Darüber hinaus ist auch dieser Thriller wieder grandios recherchiert. Man erfährt viel über die verschiedenen Wach- und Schlafzustände eines Menschen und den Somnambulismus (das Schlafwandeln).

„Der Nachtwandler“ ist ein weiteres Meisterwerk: Spannung von Seite 1 an bis zur letzten. Wiedermal hat Fitzek ein Setting geschaffen, was echter nicht hätte wirken können und dennoch zerbricht es zum Ende in 1000 Teile. Jedes Mal frage ich mich: Wieso hast du die Hinweise nicht schon viel früher richtig deuten können? Nicht eine Sekunde habe ich ein solches Ende vermutet und doch ist es, im Detail betrachtet, schlüssig. Viele Thriller und Krimis sind meiner Meinung nach sehr vorhersehbar und irgendwie hat man doch ganz früh schon eine Vorahnung - nicht aber bei Fitzek. Ich bin sehr gespannt auf die Thriller, die noch folgen werden und freue mich auf jeden einzelnen. Ein toller Schriftsteller!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

Der Erdbeerpflücker - ein toller Auftakt der Reihe!

Der Erdbeerpflücker
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Inhalt
Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache – und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit ...

Inhalt
Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache – und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat.

Rezension
Ich habe schon lange mit dieser Reihe geliebäugelt und habe mir dann kurzerhand gleich alle 8 Bände auf einmal zugelegt! Den Erdbeerpflücker (Band 1) hatte ich dann wenige Tage später schon durchgelesen und bin beigeistert! Ich hätte am liebsten gleich mit dem nächsten Band begonnen.
Die Geschichte ist zum großen Teil aus Sicht von Jette in der Ich-Perspektive geschrieben. Gleichzeitig wird regelmäßig von dem polizeilichen Ermittler Bernt und Georg, dem Erdbeerpflücker in allwissender Form erzählt. Es ist schon relativ früh bekannt, wer für den Tod an Jettes Freundin verantwortlich ist. Erstaunlicherweise tut das der Geschichte keinen Abbruch und man verfolgt gespannt die Jagd nach Jette.
Die Handlung baut sich zwar anfangs nur langsam auf, dennoch wurde mir nie langweilig und ich war immer sehr gespannt darauf, was als nächstes passieren würde. Zum Ende hin war die Geschichte dann doch relativ schnell vorbei, der eigentliche Höhepunkt der Handlung kam meiner Meinung nach etwas zu kurz. Ich habe mir das Finale doch etwas intensiver vorgestellt und habe es ein bisschen vermisst. Letztendlich wurde fast nur rückblickend kurz erzählt, was passiert sei, wie der Mörder dann gefasst wurde und Jette sich retten konnte.
Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen! Ich würde sie allerdings eher als „Krimi“, und nicht als „Thriller“ beschreiben, da Jette im Vordergrund steht, die die Ermittlungen selbst in die Hand nimmt, da die Polizei nichts zu erreichen scheint.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

„Ich habe gelernt, dass sich das Leben nicht planen lässt.“

Ein Sommer voller Schmetterlinge
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Inhalt
Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum von einem ...

Inhalt
Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum von einem Leben in der Sonne nicht ebenso platzt wie die geplante Hochzeit, arbeitet Beti auf einer Kirschfarm, deren hitzköpfiger Eigentümer Antonio ihr den letzten Nerv raubt. Bis eine kühne Wette sie dazu zwingt, Flamenco zu lernen — ihr Tanzpartner ist ausgerechnet Antonio ...

Rezension
Die Geschichte von Beti Winter war mein Highlight in diesem Jahr und der perfekte Start in den Sommer. Die detailreichen Umschreibungen der Landschaft Andalusiens hat mir sehr gut gefallen und eine wunderbare Atmosphäre geschaffen. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht, mir hat das Lesen dadurch sehr viel Freude bereitet. Leider sind in der ersten Ausgabe noch einige Schreibfehler vorhanden, weshalb ich einen Stern abziehe. Eventuell kann das ja in folgenden Auflagen noch ausgebessert werden.
Ich habe eine leichte Urlaubsgeschichte ohne viel Drama gesucht und genau das in diesem Buch gefunden! Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt. Mir hat gefallen, dass der Fokus weniger auf der Suche nach einer neuen Liebe lag, auch wenn Beti sie am Ende dann doch endlich findet. Stattdessen hat sich das Buch fast komplett um Beti und ihren Weg zu sich selbst gedreht; wie sie es schafft, ihre Träume zu erfüllen. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist sich selbst zu lieben. Beti vollzieht im Buch eine tolle Entwicklung: vom schüchternen Mäuschen hin zu einer selbstbewussten und wunderschönen Frau. Ich habe viele schöne Zitate entdecken können, die einen auch zum Umdenken anregen. Einige Charaktere, die ich anfangs nicht ausstehen konnte, haben mich zum Ende dann doch überzeugt! Toll!

  • Cover
  • Geschichte
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Atmosphäre