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Veröffentlicht am 19.10.2020

Emotional und tiefgründig

The Light in Us
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Im Buch begleiten wir Charlotte, welche seit ihrer Kindheit Geige spielt und ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf machen wollte. Leider kam das Leben dazwischen, sodass sie die Musik in sich selbst verlor. ...

Im Buch begleiten wir Charlotte, welche seit ihrer Kindheit Geige spielt und ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf machen wollte. Leider kam das Leben dazwischen, sodass sie die Musik in sich selbst verlor. Sie versucht sich nun mit mehreren Aushilfsjobs über Wasser zu halten und kommt über Umwege an einen Job als Assistentin bei Noah. Noah erlitt ebenfalls einen schweren Schicksalsschlag, welcher ihn erblinden ließ und wodurch er ebenfalls seinem Traum als Extremsportler entsagen musste. Seitdem verhält sich Noah gegenüber Allen in seiner Umgebung abweisend und kalt, doch es ist nun an Charlotte ihm bestmöglich zu helfen..



Die Kapitel sind aus wechselnden Perspektiven geschrieben, wodurch wir einen guten Einblick in beide Gedanken erhalten. Emma Scotts Schreibstil ist leicht zu lesen, sehr emotional und tiefgreifend. Ich war oft tief berührt und musste des Öfteren lächeln. Der Autorin sind absolut authentische Charaktere gelungen, sodass ich mich in beide Protagonisten hineinversetzen konnte, obwohl mir keine so schrecklichen Ereignisse widerfahren sind.
Wir Charlotte als mutige, aufopferungsvolle und mitfühlende Frau kennen. Besonders bewundernswert fand ich, wie sehr Charlotte sich durch das eigenständige Leben in New York gekämpft hat und nicht aufgegeben hat, egal wie knapp das Geld wurde. Genau so erleben wir sie auch in Verbindung mit Noah, der ihr gegenüber anfangs sehr verschlossen und unhöflich ist.

Doch Charlotte lässt sich davon nicht entmutigen und schafft es mit sehr viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Ausdauer Noah aus seinem selbstauferlegten Gefängnis zu locken.



Beide Protagonisten helfen sich Schritt für Schritt das Licht in sich selbst wiederzufinden, wodurch ich den Titel des Buches einfach unheimlich passend fand.
Mit dem Ende war ich absolut zufrieden und glücklich, insofern tatsächlich für mich ein sehr gelungener Abschluss der Geschichte.

Von mir bekommt das Buch daher 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.09.2020

tiefgründige Einblicke in Edwards Seele, leider verpackt mit wenig Spannung

Biss zur Mitternachtssonne (Bella und Edward 5)
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Ich war ein riesiger Fan der ursprünglichen Twilight-Saga und habe alle Bände davon mehrfach gelesen. Edwards und Bellas Liebesgeschichte hat mich früher schon in ihren Bann gezogen und begeistert.

Als ...

Ich war ein riesiger Fan der ursprünglichen Twilight-Saga und habe alle Bände davon mehrfach gelesen. Edwards und Bellas Liebesgeschichte hat mich früher schon in ihren Bann gezogen und begeistert.

Als die Ankündigung kam, es würde Teil 1 aus Edwards Sicht geben, war natürlich für mich klar: ich werde dieses Buch definitiv lesen.
Schon während ich die ersten Seiten las, war ich wieder direkt in der Welt drin. Allein die Schriftart warf mich wieder komplett zurück in den Teenie-Modus und es war super spannend, Edwards Sicht kennenzulernen. Zu hören welche Gedanken der Mitschüler und seiner Familie er hören kann. Und natürlich was er selbst denkt.
Die anfängliche Euphorie kippte dann aber, als ich merkte das Edward sehr schnell ein total obsessives Verhalten an den Tag legte. Seine Gedanken waren absolut besessen von Bella und meiner Meinung nach „verliebte“ er sich auch viel zu früh, zu dem Zeitpunkt hatte er ja kaum etwas über sie erfahren. Dazu dann noch das Verhalten als Stalker, der Nacht um Nacht in Bellas Schlafzimmer verbringt, sie dabei beobachtet und darüber nachdenkt, ob sie wohl gerade von ihm träumt.
Leider konnte mich das Buch auch nicht wirklich fesseln, die Gedanken von Edward waren oft sehr ausgeschmückt und meiner Meinung nach wirkte es sehr gestreckt, sodass möglichst viele Seiten in das Buch kommen. Die Geschichte hätte in weniger Seiten deutlich spannender erzählt werden können.

Es ist für mich wirklich schwer dieses Buch einzuschätzen oder eine Bewertung abzugeben. Der Blick auf Edwards Verhalten war alles Andere als gut.

Andererseits gab es ein paar genauere Informationen zu seiner Vorgeschichte, der Familie und auch zu der Jagd auf den Tracker, was ich durchaus spannend fand. Diese Informationen hatte ich als Leserin bisher nie erhalten, daher waren diese Details interessant.

Mein Teenie-Herz gibt am Ende dennoch 3/5 Sternen, auch wenn mich die Geschichte leider nicht begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 21.09.2020

Emotional, tiefgründig und herzzereißend schön

Never Doubt
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Never Doubt ist ein Einzelband von Emma Scott und somit Reihenunabhängig. Die Geschichte gehört zum New Adult Genre.

In Never Doubt begleiten wir die beiden Protagonisten Willow und Isaac, welche in der ...

Never Doubt ist ein Einzelband von Emma Scott und somit Reihenunabhängig. Die Geschichte gehört zum New Adult Genre.

In Never Doubt begleiten wir die beiden Protagonisten Willow und Isaac, welche in der kleinen Stadt Harmony leben. Bereits mit den ersten Seiten werden wir direkt in die Geschichte eingeführt. Wir erfahren welch schlimmes Schicksal Willow vor einem Jahr ereilt hat, worüber ich an dieser Stelle keine Worte verlieren möchte, da dies ein wesentlicher Bestandteil des Buches ist (jedoch möchte ich gern eine Triggerwarnung aussprechen, da das Buch ein sensibles Thema behandelt).
Die Autorin erzählt die Geschichte jeweils im Wechsel aus Willows und Isaacs Sicht, was ich sehr passend und schön fand. So bekam ich einen guten Einblick in beide Gedankengänge und auch ungesagte Worte fanden ihren Weg direkt in mein Herz. Willow ist eine unfassbar starke Frau, jedoch auch innerlich zerbrochen, was ich deutlich fühlen konnte. Emma Scotts Schreibstil geht mir wie in jedem ihrer Bücher unglaublich nahe und die Geschichte bekommt viel Tiefgang.

Direkt zu Anfang der Geschichte erfahren wir auch Isaacs „Problem“. In anderen New Adult Büchern ist oft das „Geheimnis“ des Bad Boys nicht direkt zu Anfang ein Thema und führt somit zu Problemen in der Geschichte zwischen den Protagonisten, was hier nicht der Fall war.

In die Handlung eingewebt waren Ausschnitte aus Shakespeares „Hamlet“, da beide Protagonisten die Hauptrollen in diesem Theaterstück besetzten, wodurch die Geschichte auch sehr gefühlvoll wurde. Hier sind einige wirklich schöne Zitate dabei gewesen.

Die Handlung war meiner Meinung nach durchweg spannend und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl ich würde mich langweilen. Im Gegenteil: ich wollte eigentlich permanent wissen, wie es mit Willow und Isaac weiter geht.

Mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte ist das Ende. Ich kann keine genaue Begründung geben, ohne zu spoilern, aber es kam mir einfach zu schnell.

Von mir bekommt das Buch daher dennoch 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.05.2019

Absolut spannender Page-Turner!

Lautlose Schreie
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Ein absolut spannender Fall für Mara Billinsky, der einem teilweise das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Wir erleben im Buch einen Spannungsbogen nach dem Anderen, das Buch kann man kaum mehr aus der ...

Ein absolut spannender Fall für Mara Billinsky, der einem teilweise das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Wir erleben im Buch einen Spannungsbogen nach dem Anderen, das Buch kann man kaum mehr aus der Hand legen.
Die Charaktere, insbesondere Mara, sind sehr detailliert beschrieben und man kann sich gut in die Situationen reinversetzen.
Sehr sehr spannend, ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall von Mara Billinsky! Wird auf jeden Fall gekauft!!!

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